CH391827A - Elektrisches Gerät für Freiluft-Aufstellung - Google Patents

Elektrisches Gerät für Freiluft-Aufstellung

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Publication number
CH391827A
CH391827A CH1295261A CH1295261A CH391827A CH 391827 A CH391827 A CH 391827A CH 1295261 A CH1295261 A CH 1295261A CH 1295261 A CH1295261 A CH 1295261A CH 391827 A CH391827 A CH 391827A
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CH
Switzerland
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insulator
electrical device
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wet
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Application number
CH1295261A
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English (en)
Inventor
Gaenger Berthold Ing Dr
Oedegard Enok
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/52Insulators or insulating bodies characterised by their form having cleaning devices
    • H01B17/525Self-cleaning, e.g. by shape or disposition of screens

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  • Insulators (AREA)

Description


  Elektrisches Gerät für     Freiluft-Aufstellung       Die Erfindung betrifft ein elektrisches Gerät für  Freiluftaufstellung welches auf Isolatoren aufgebaut  ist und ausladende Teile besitzt, welche für die Be  netzung bei schräg einfallendem Regen Hindernisse  bilden.  



  Von Hochspannungsgeräten für Freiluftaufstellung  wird auch bei ungünstiger Witterung eine hohe elek  trische Festigkeit gefordert, um Störungen im Betrieb  der zugehörigen elektrischen Anlage zu vermeiden.  Hierzu gehört auch die Gewährleistung eines hohen  Isolationsniveaus bei starkem Regen. Bei schräg ein  fallendem Regen benetzt sich der Isolator praktisch  an allen Stellen. Hierbei wird zwar die elektrische  Festigkeit herabgesetzt, solange aber die Leitfähig  keit an allen Stellen praktisch gleich ist, treten  im allgemeinen keine Schwierigkeiten auf. Man prüft  solche Isolatoren durch eine schräg einfallende Be  netzung. Schwieriger wird es aber, wenn durch vor  springende Aufbauten, überhängende Verkleidungen  und dergleichen den Wasserstrahlen teilweise der Weg  versperrt wird, und so nicht benetzte Stellen auf dem  Isolator entstehen.

   Solche Trockenzonen verbessern  nun nicht etwa das elektrische Verhalten der     Isolier-          anordnung,    sondern verschlechtern es. Die entstehen  de Reihenschaltung von Trockenzonen geringer Leit  fähigkeit mit dem übrigen beregneten Teil höherer  Leitfähigkeit bedingt eine ungünstige elektrische       überlastung    der Trockenzone, so dass an dieser Stelle  Überschläge leichter eintreten können.  



  Es stellt sich daher die Aufgabe, auch bei schräg  einfallendem Regen die Isoliereinrichtung so zu ge  stalten, dass an allen Stellen des Isoliermaterials eine  Benetzung eintritt. Erfindungsgemäss wird daher vor  geschlagen, dass Mittel vorgesehen sind, um den Iso  lator bei Regen an allen Stellen zu benetzen.  



  Anhand der Zeichnung werden Ausführungsbei  spiele der Erfindung erläutert.         Fig.    1 veranschaulicht die ungünstige Auswir  kung einer breit ausladenden Kopfarmatur A im Fall  einer senkrechten     Stützersäule    sonst beliebiger Art.  Wegen der Abdeckung der, alle unter dem gleichen  Winkel einfallenden Regenstrahlen bleibt das Teil  stück     L1    der ganzen Isolierlänge L     unbenetzt    und  nahezu trocken. Bei Anlegen einer hohen Spannung  beobachtet man dann als Zeichen der Überlastung  vielfach eine Lichtbogen- oder     glimmbogenartige    Vor  entladung über diesem Teil.

   Der Bogen schliesst da  bei die anteilige Spannung kurz, und die an die ganze  Isolieranordnung gelegte Spannung vermag dann  möglicherweise schon bei mässiger Höhe einen über  schlag längs der vollen Isolierlänge L herbeiführen.  



  In der     Fig.    2 ist eine     Massnahme    zur Vermeidung  dieser Nachteile schematisch dargestellt. Zwischen  Isolator und dem Kopf ist eine metallische Stütze M  vorgesehen. Sie bewirkt, dass die Säule auf ihrer gan  zen Länge dem Regen ausgesetzt und dadurch von  oben bis unten an allen Stellen nass ist. Eine solche  Lösung mit Zwischenarmatur unter Inkaufnahme ei  ner gewissen Verlängerung der Gesamtanordnung  kommt vor allem dann in Frage, wenn die Anord  nung geneigt oder gar horizontal verläuft.  



       Fig.    3 zeigt ein weiteres Beispiel. Das an der  Kopfarmatur herabrinnende Wasser wird durch dar  unter befindliche, der Form der Armatur angepasste  oder auch in diese     miteinbezogene    Regenrinnen R  aufgefangen und durch eine oder mehrere, mehr oder  weniger schwach geneigte Zuleitungen Z dem Kopf  der Isoliersäule zugeführt. Durch naheliegende Mittel  ist hierbei für eine ungefähr gleichmässige Verteilung  des Wassers auf der dem Regen zugewandten Flä  che oder auch am ganzen Umfang des Isolators ge  sorgt. Das Wesen der Erfindung ist     jedoch    nicht an  solche Einzelheiten der Wasserzuführung oder Ver  teilung gebunden, sondern an die zureichende Ver-           sorgung    der sonst nicht benetzten Teilstücke der Iso  lieranordnung.  



  Der Vorteil dieser Anordnungen ist, dass durch  die Benetzung des Isolators an möglichst allen Stel  len gefährliche Überschläge bei schräg einfallendem  Regen vermieden werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrisches Gerät für Freiluftaufstellung, welches auf Isolatoren aufgebaut ist und ausladende Teile be sitzt, welche für die Benetzung durch schräg einfal lenden Regen Hindernisse bilden, dadurch gekenn zeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um den Isola tor bei Regen an allen Stellen zu benetzen. UNTERANSPRÜCHE 1. Elektrisches Gerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen den ausladen den Teilen und dem Isolator metallische Zwischen teile vorgesehen sind, um bei schräg einfallendem Regen die ganze Fläche des Isolators an allen Stellen zu benetzen. 2.
    Elektrisches Gerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an den ausladenden Tei len rinnenartige Auffangflächen vorgesehen sind, wel che mit Zwischenraum um den Isolator befestigt sind, um abfliessendes Regenwasser den ganzen Isolator an allen Stellen benetzen zu lassen.
CH1295261A 1961-11-08 1961-11-08 Elektrisches Gerät für Freiluft-Aufstellung CH391827A (de)

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