CH391857A - Verfahren zur Herstellung eines Bandes, das zur Fertigung von Schmelzleitern für Schmelzsicherungen bestimmt ist - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Bandes, das zur Fertigung von Schmelzleitern für Schmelzsicherungen bestimmt istInfo
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- CH391857A CH391857A CH434162A CH434162A CH391857A CH 391857 A CH391857 A CH 391857A CH 434162 A CH434162 A CH 434162A CH 434162 A CH434162 A CH 434162A CH 391857 A CH391857 A CH 391857A
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Description
Verfahren zur Herstellung eines Bandes, das zur Fertigung von Schmelzleitern für Schmelzsicherungen bestimmt ist Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstel lung eines Bandes, das zur Fertigung von Schmelz leitern für Schmelzsicherungen bestimmt ist und das aus mehreren Metallstreifen zusammengesetzt wird, von denen mändestens zwei aus verschiedenen Metallen bestehen, z. B. Kupfer oder Silber.
Bisher werden die verschiedenen Metallstreifen zunächst miteinander verschweisst und dann zum Band ausgewalzt. Die Schmelzleiter werden quer zur Walzrichtung vom Band abgeschnitten. Beispielsweise besteht nur ein schmaler, in der Regel 10 mm breiter Mittelstreifen, aus Silber, das wegen seiner geringen Oxydation an der Luft sehr günstig ist, und der Rest des Bandes aus Kupfer, wodurch sich eine erhebliche Einsparung an teurem Silber erzielen lässt. Der Nachteil dieses Verfahrens ist der, dass die Herstellung dieses Bandes verhältnismässig teuer ist.
Bekannt sind Schmelzleiter, bei denen eine dünnere Brücke aus Silber zwischen zwei dickere Kupferteile eingelötet wird. Dieses Verfahren ist jedoch umständ lich für eine rationelle Fertigungsmethode und es geht zudem von dem Trugschluss aus, dass der Schmelzleiter bei Überlast an einer Lötstelle bei niedriger Temperatur - der Schmelztemperatur des Lotes - schmilzt. Versuche zeigten, dass dies nicht der Fall ist,
sondern dass das Lot in das benachbarte Schmelzleitermaterial eindiffundiert und dann über dem Weg der Widerstandserhöhung und der Herab setzung der Schmelztemperatur eine nicht genau vor ausbestimmbare Unterbrechungsstelle (Schmelzstelle) hervorruft.
Das Verfahren nach der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass man fertig ausgewalzte Metall streifen an ihren Längsrändern durch Schweissen mit einander verbindet. Die Metallstreifen braucht man in der Praxis nur von im Handel in den erforderlichen Dicken erhält- lichen Metallblechen abzuschneiden und die Schweis- sung kann z.
B. als Naht-, Punkt- oder Ultraschall- schwenssung ausgeführt werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es .ist: Fig. 1 der Querschnitt eines Bandes zur Fertigung von Schmelzleitern und Fig. 2 eine Draufsicht auf das Band, mit zwei von demselben,abgeschnittenen, fertigen Schmelzleitern.
Zwei breite Kupferstreifen 1 sind durch einen schmalen Silberstreifen 2 miteinander verbunden, wobei die aneinander l'i'egenden, einander leicht überlappenden Längsränder der Streifen 1 und 2 miteinander verschweisst worden sind, nachdem die Metallstreifen 1 und 2 bereits fertig ausgewalzt waren, d.
h., dass die Metallstreifen 1 und 2 von fertig aus- gewalzten, handelsüblichen, dünnen Blechen abge schnitten worden sind.
Der mittlere Silberstreifen 2 weist eine zentrale Rinne 3 auf, deren Zweck später erläutert werden soll. Fig. 2 zeigt einen trägen Schmelz- leiter 4 und einen flinken Schmelzleiter 5, die aus dem Band gefertigt worden sind. Beide Schmelzleiter sind quer zur Längsrichtung des Bandes von demselben abgeschnitten worden.
In den Kupferteilen des trägen Schmelzleiters 4 sind zur Beeinflussung von dessen Schmelzcharakteristik Löcher 6 vorgesehen, während in der Mitte des Silberteiles .in der Rinne 3 etwas Zinn in geschmolzenem Zustand angebracht worden ist.
Das Zinn äst daher ;teilweise in das benachbarte Silber diffundiert und hat den elektrischen Widerstand in der Mitte des Silberstreifens erhöht, den Schmelz punkt dagegen erniedrigt, so dass die Unterbrechungs- -stelle des Schmelzleiters in dessen Mitte liegt. In den Kupferteilen des flinken Schmelzleiters 5 sind ebenfalls Löcher 6 vorgesehen, allerdings in anderer Anordnung als beim trägen Schmelzleiter 4.
Ferner sind in den Kupferteilen auch Randaussparun gen 7 vorgesehen. Im Silberstreifen ist ein grosses Loch 8 vorhanden, das den Querschnitt so schwächt, dass die Unterbrechungsstolle ebenfalls in der Mitte liegt.
Die Löcher 6 und 8, bzw. das Zinn, können beim Anfertigen des einzelnen Schmelzleiters ausgestanzt, bzw. in der Rinne 3 angebracht werden, oder man kann schon das ganze Band ausstanzen, bzw. mit Zinn versehen, wenn man nur Schmelzleiter einer einzigen Art aus demselben fertigen will, wie dies meistens der Fall sein wird.
Das beschriebene Herstellungsverfahren für das Band ist sehr einfach und kann leicht automatisch durchgeführt werden. Änderungen der Breite und Dicke der Metallstreifen 1 und 2 sind sehr leicht durchführbar, da genügend abgestufte Bleche im Handel zu haben sind.
In dem trägen Schmelzleiter ist die Diffusions- oder Unterbrechungsstelle ganz unab hängig von der Verbindungsstelle zwischen Kupfer- und Silberstreifen.
Bei flinken Sicherungen sind die Lochungen zur Änderung des wirksamen Querschnit tes sehr leicht durchführbar. Die Unterbrechungsstelle kann - wie gezeigt - in beiden Fällen auf einfache Weise in die Mitte des Silberstreifens verlegt werden, was eine Änderung der Charakteristik durch Oxyda- tion sehr weitgehend verhindert.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung eines Bandes, das zur Fertigung von Schmelzleitern für Schmelzsiche rungen bestimmt ist und das aus mehreren Metall- streifen zusammengesetzt wird, von denen mindestens zwei aus verschiedenen Metallen bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass man fertig ausgewalzte Metall streifen (1, 2) an ihren Längsrädern durch Schweissen miteinander verbindet.1I. Band, das zur Fertigung von Schmelzleitern für Schmelzsicherungen bestimmt .ist, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Metallstreifen durch Nahtschweissen miteinander verbindet. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Metallstreifen durch Punktschweissen miteinander verbindet. 3.Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Metallstreifen durch Ultraschallschweissen miteinander verbindet. 4. Band nach Patentanspruch II, dadurch gekenn zeichnet, dass die Längsränder der Metallstreifen (1, 2) überlappend verschweisst sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH434162A CH391857A (de) | 1962-04-10 | 1962-04-10 | Verfahren zur Herstellung eines Bandes, das zur Fertigung von Schmelzleitern für Schmelzsicherungen bestimmt ist |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH434162A CH391857A (de) | 1962-04-10 | 1962-04-10 | Verfahren zur Herstellung eines Bandes, das zur Fertigung von Schmelzleitern für Schmelzsicherungen bestimmt ist |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH391857A true CH391857A (de) | 1965-05-15 |
Family
ID=4274277
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH434162A CH391857A (de) | 1962-04-10 | 1962-04-10 | Verfahren zur Herstellung eines Bandes, das zur Fertigung von Schmelzleitern für Schmelzsicherungen bestimmt ist |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH391857A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1900221A1 (de) | 1969-01-03 | 1970-09-24 | Siemens Ag | Verfahren zum Herstellen von streifenfoermigen Schmelzleitern fuer traege Schmelzeinsaetze |
| DE3044040A1 (de) * | 1980-11-22 | 1982-07-15 | Wilhelm Pudenz KG, 2833 Dünsen | Stecksicherung |
| FR2518314A1 (fr) * | 1981-12-11 | 1983-06-17 | Pudenz Kg Wilhelm | Coupe-circuit enfichable |
| DE3401632A1 (de) * | 1984-01-18 | 1985-07-18 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Verbundschmelzleiter mit mehreren engstellenbereichen und verfahren zu seiner herstellung |
-
1962
- 1962-04-10 CH CH434162A patent/CH391857A/de unknown
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1900221A1 (de) | 1969-01-03 | 1970-09-24 | Siemens Ag | Verfahren zum Herstellen von streifenfoermigen Schmelzleitern fuer traege Schmelzeinsaetze |
| DE1900221B2 (de) * | 1969-01-03 | 1977-10-13 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Verfahren zum herstellen von streifenfoermigen schmelzleitern fuer traege schmelzeinsaetze |
| DE1900221C3 (de) * | 1969-01-03 | 1982-05-13 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Verfahren zum Herstellen von streifenförmigen Schmelzleitern für träge Schmelzeinsätze |
| DE3044040A1 (de) * | 1980-11-22 | 1982-07-15 | Wilhelm Pudenz KG, 2833 Dünsen | Stecksicherung |
| FR2518314A1 (fr) * | 1981-12-11 | 1983-06-17 | Pudenz Kg Wilhelm | Coupe-circuit enfichable |
| DE3401632A1 (de) * | 1984-01-18 | 1985-07-18 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Verbundschmelzleiter mit mehreren engstellenbereichen und verfahren zu seiner herstellung |
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