CH391942A - Industriebrenner mit abgewinkeltem Verbrennungsluftrohr - Google Patents

Industriebrenner mit abgewinkeltem Verbrennungsluftrohr

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CH391942A
CH391942A CH1403161A CH1403161A CH391942A CH 391942 A CH391942 A CH 391942A CH 1403161 A CH1403161 A CH 1403161A CH 1403161 A CH1403161 A CH 1403161A CH 391942 A CH391942 A CH 391942A
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CH1403161A
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Inventor
Schilling Karl
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W Oertli Ag Ing
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Of Fluid Fuel (AREA)

Description


      lndustriebrenner    mit     abgewinkeltem        Verbrennungsluftrohr       Die vorliegende     Erfindung    betrifft einen Indu  striebrenner mit abgewinkeltem     Verbrennungsluft-          rohr    und in einem Schenkel des Luftrohres angeord  netem Düsengestänge sowie     mit    einer der Düse vor  gelagerten Mischvorrichtung.  



  Bei Industriebrennern, bei welchen der Verbren  nungsluftventilator getrennt angeordnet ist,     wird    die  Luft in der Regel     rechtwinklig    zur     Brennerachse     zugeführt. Diese Konstruktion weist den Vorteil auf,  dass das Düsengestänge und die Inneneinbauten im  Brenner leicht zugänglich sind. Anderseits muss die  Luft kurz vor dem Erreichen des Mischraumes ziem  lich stark, normalerweise um 90 , umgelenkt wer  den, was     un'ü'bersichtliche    und     unkontrollierbare    Strö  mungen im letzten Teil des     Verbrennungsluftkanales     sowie in der Mischvorrichtung nach sich zieht.

   Die  Verbrennungsluft kommt mithin schon ungeordnet  hinter der Mischvorrichtung in eine mehr oder weni  ger ausgeprägte Druckkammer, in welcher die Ge  schwindigkeit der Verbrennungsluft auf kleine Werte  abgebaut werden soll. Um die     Verbrennungsluft    je  doch regelmässig durch die Mischvorrichtung durch  strömen zu lassen, muss in dieser Kammer ein ent  sprechender statischer     Druck    aufgebaut werden.  



  Derartige Mischvorrichtungen sind in der Regel  rotationssymmetrisch ausgeführt und um die Düsen  achse angeordnet, wobei eine gute Verbrennung vor  aussetzt, dass die Verbrennungsluft     regelmässig    durch  die freien Öffnungen der Mischvorrichtung ausströmt  bzw. diese Öffnungen gleichmässig     beaufschlagt    wer  den. Kurz vor der Einmündung in das     Brennerrohr     befindet sich in der Regel eine Drosselstelle, bei  spielsweise eine Regulierklappe oder dergleichen. Bei  Vollast des Brenners ist diese Klappe voll     geöffnet     und beeinflusst daher die Luftführung nicht.

   Ausser  dem ist infolge der grossen Luftgeschwindigkeiten  der Druckabfall an der Mischvorrichtung     ziemlich       gross, womit sich eine gute Luftverteilung von selbst  ergibt. Wird dagegen der Brenner auf Teillast regu  liert, indem man die Klappe entsprechend schliesst,  so sinkt die Geschwindigkeit der Luft in den Luft  leitungen und es bilden sich     unkontrollierbare    Strö  mungsverhältnisse, welche an gewissen Orten sogar  zu Rückströmungen ausarten. Die Folge davon ist eine       unregelmässige    Verteilung der Luft     in    und nach der  Mischvorrichtung, was ein schlechtes Flammenbild  bzw. eine schlechte Verbrennung zur Folge hat.

    Versuche haben ergeben, dass die an der Regulier  klappe entstehenden     Turbulenzballen    sich durch die  Mischvorrichtung bis in die     Flammme        hinein    fort  pflanzen und auf diese Weise die Verbrennung emp  findlich stören.  



  Die     vorliegende    Erfindung bezweckt,     einen    In  dustriebrenner zu     schaffen,    welcher auch bei Teil  last mit bestem Verbrennungswirkungsgrad arbeitet,  wozu es einer ruhigen, gleichmässigen und     völlig     symmetrischen     Flamme    bedarf.  



  Der     erfindungsgemässe    Industriebrenner ist ge  kennzeichnet durch einen     im    Rohr parallel zum  Düsengestänge eingebauten Luftgleichrichter.  



  Ausführungsbeispiele des     Erfindungsgegenstandes     werden anschliessend anhand von Figuren erläutert.  Es zeigt:       Fig.    1 einen schematischen Längsschnitt durch  einen Industriebrenner,       Fig.    2 einen Querschnitt durch den Brenner nach  Linie     II-II    der     Fig.    1,       Fig.    3 eine Variante der Ausführung gemäss       Fig.    2,       Fig.    4 eine weitere Ausführung eines Gleich  richterquerschnittes analog     Fig.    2,       Fig.    5 eine Variante von     Fig.    2.  



       In        Fig.    1 ist ein Industriebrenner dargestellt,  welcher beispielsweise in einem Kessel eingebaut ist.      Die Gruppe ist an einer Kesselwand 1 befestigt.  Sie besitzt ein     Verbrennungsluftrohr    2, das sich aus  einem Steigrohr 3 und einem Horizontalrohr 4 zu  sammensetzt. Am Horizontalrohr 4 sitzt ein Flansch  5, mittels welchem das     Verbrennungsluftrohr    2 bzw.  der Industriebrenner an der Kesselwand 1 befestigt  ist. Das Steigrohr 3 und das Horizontalrohr 4 bilden  ein     rechtwinkliges    Kniestück 6, mit einem     Abschluss-          flansch    7. Der     Abschlussflansch    7 dient der Befesti  gung eines Gehäusedeckels B.

    



  Unter dem Steigrohr 3 sind Regulierklappen 9  angeordnet, während ein Düsengestänge 10 durch  eine zentrale Öffnung des     Abschlussflansches    7 ein  geführt und am Luftrohr 2 befestigt ist. Ein Regler  teil 11 des Düsengestänges 10 ragt über den Ab  schlussflansch 7 in der dargestellten Weise heraus.  Eine     Zerstäuberdüse    12 des Düsengestänges 10 liegt  unmittelbar hinter einer Mischvorrichtung 13, welche  im Horizontalrohr 4 befestigt ist. Im Horizontal  rohr 4 ist ferner ein Gleichrichter 14 eingebaut, der  in der Mitte eine Öffnung aufweist, durch welche das  Düsengestänge 10 mühelos durchgeführt werden  kann.  



  Der Gleichrichter 14 besitzt einen zylindrischen  Innenmantel 18 und einen zylindrischen Aussenman  tel 19. Zwischen diesen beiden Begrenzungsflächen  sind     Luftführungselemente    angeordnet, welche derart  bemessen sind, dass sie die anfallenden Turbulenz  ballen aufteilen und die Strömung     gerad'erichten.     



  In der in     Fig.    2 dargestellten Ausführung eines  Luftgleichrichters bestehen diese Elemente aus par  allelen, dünnwandigen Röhrchen 20, deren Länge  vorzugsweise     dem    5fachen Innendurchmesser ent  spricht. Bei dieser Länge scheinen insofern opti  male Bedingungen zu herrschen, als dabei eine gute  Richtwirkung erreicht wird, ohne die Druckverluste  im     Luftgleichrichter        übermässig    zu erhöhen. Dieses  Röhrchen 20 sind an     einzelnen    Stellen 21 miteinander  verbunden, beispielsweise durch     Schweissung    oder       Hartlötung.    Es ist jedoch grundsätzlich auch mög  lich, die Röhrchen zu     verstemmen.     



  Die in     Fig.    3 gezeigte Ausführung eines Luft  gleichrichters ist wiederum     innen    und aussen durch  einen Innenmantel 18 und einen Aussenmantel 19  begrenzt, während die     Gleichrichterelemente    aus  Wellblechen 23 bestehen, die     lagenweise    konzen  trisch um die Achse des     Horizontalrohres    4 ange  ordnet sind.

   Die Wellbleche     können    entweder end  los um diese Achse aufgewickelt werden, wobei  Zwischenbleche 24     mitgewickelt    werden oder     in    ge  schlossenen Bahnen ringförmig um die Achse des  Horizontalrohres 4 eingeschoben werden, wobei jede  Lage von Wellblech 23 von der nächsten durch ein  Zwischenblech 24 getrennt wird. Auf diese Weise  entstehen sehr einfach aufgebaute Gleichrichter, die  bei     Innehaltung    der vorgenannten Verhältnismasse  eine gute     Gleichrichterwirkung    bei geringen Druck  verlusten aufweisen.  



  Es ist weiterhin möglich, anstelle von Wellblechen  achsparallel angeordnete, gesickte Bleche 26 zu ver-    wenden, wie dies aus     Fig.    4 ersichtlich ist. Es ent  stehen auf diese Weise     wabenartige    Luftkanäle.  



  In     Fig.    5 ist ein Ausschnitt aus einem Querschnitt  durch einen Luftgleichrichter dargestellt, bei welchem  die Unterteilung des Strömungsquerschnittes in Zellen  mittels ineinander gesteckter Bleche 30 erreicht wird.  Die Bleche 30 werden mit Einschnitten 31 versehen  und nach der Art der     Eierschachtel-Einsätze    zu  sammengesteckt.  



  Ein derartiger Gleichrichter bewirkt nicht nur  das Geraderichten der Strömung und die Zertei  lung der     Turbulenzballen,    sondern ebenfalls einen  Ausgleich der Geschwindigkeit über das ganze Profil.  Es hängt dabei von der Wahl des freien Querschnit  tes des Gleichrichter ab, d. h. vom Beschleunigungs  grad der Luft im Gleichrichter, in welchem Masse ein  geglättetes Profil am Austritt des Gleichrichters er  reicht wird, was natürlich bei jeder     Brennerbelastung     anzustreben ist.

   Entgegen der allgemein üblichen Auf  fassung, dass bei den Industriebrennern das     Zer-          stäuberaggregat    für die schlechten Verbrennungsver  hältnisse bei Teillast verantwortlich seien, haben  eingehende Versuche gezeigt, dass dem Luftgleich  richter die Lösung des Problems der guten Ver  brennung bei Teillast obliegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Industriebrenner mit abgewinkeltem Verbren nungsluftrohr und in einem Schenkel des Luftrohres angeordnetem Düsengestänge sowie mit einer der Düse vorgelagerten Mischvorrichtung, gekennzeichnet durch einen im Rohr (4) parallel zum Düsenge stänge (10) eingebauten Luftgleichrichter (14). UNTERANSPRÜCHE 1. Brenner nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Gleichrichter (14) um das Düsen gestänge (10) angeordnete Röhrchen (20) aufweist. z. Brenner nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Röhr chenlänge mindestens annähernd dem 5-fachen freien Röhreheninnendurchmesser gleich ist.
    3. Brenner nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Röhrchen (20) an sich berührenden Stellen (21) miteinander verbunden sind. 4. Brenner nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Röhrchen (20) verschweisst sind. 5. Brenner nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Luftdurchströmöffnungen des Luftgleichrichters wabenförmig ausgebildet sind (Fig. 4). 6. Brenner nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Luftgleichrichter (14) um das Düsengestänge (10) lagenweise aufgebaute gewellte Folien (23) besitzt. 7.
    Brenner nach Patentanspruch und Unteran spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Folien (23) spiralförmig aufgewickelt sind. B. Brenner nach Patentanspruch und Unteran spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Lagen der Folien (23) Zwischenlagen (24) einge führt sind. 9. Brenner nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Luftgleichrichter (14) zur Bil- dung von Luftkanälen gesickte Blechstreifen besitzt (Fig. 4). 10. Brenner nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Luftgleichrichter (14) zur Bil dung von Luftkanälen mit Einschnitten (31) ver sehene, zusammengesteckte Bleche (30) aufweist.
CH1403161A 1961-12-01 1961-12-01 Industriebrenner mit abgewinkeltem Verbrennungsluftrohr CH391942A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1526047B1 (de) * 1966-10-03 1972-01-13 Weishaupt Max Gmbh Mischeinrichtung fuer einen geblaese gasbrenner fuer feuerungs anlagen insbesondere mit hohen feuerraumwiderstaenden
DE2248484A1 (de) * 1971-11-02 1973-05-03 Webasto Werk Baier Kg W Heizvorrichtung, insbesondere fuer fahrzeuge

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