CH392804A - Ausgabebehälter für Tücher - Google Patents

Ausgabebehälter für Tücher

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Publication number
CH392804A
CH392804A CH262261A CH262261A CH392804A CH 392804 A CH392804 A CH 392804A CH 262261 A CH262261 A CH 262261A CH 262261 A CH262261 A CH 262261A CH 392804 A CH392804 A CH 392804A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
container
tissues
opening
plate
sheet
Prior art date
Application number
CH262261A
Other languages
English (en)
Inventor
Thompson Scott Douglas
Original Assignee
Scott Paper Co
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Publication date
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Publication of CH392804A publication Critical patent/CH392804A/de

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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47K—SANITARY EQUIPMENT; ACCESSORIES THEREFOR, e.g. TOILET ACCESSORIES
    • A47K10/00—Body-drying implements; Toilet paper; Holders therefor
    • A47K10/24—Towel dispensers; Toilet paper dispensers
    • A47K10/32—Dispensers for paper towels or toilet paper
    • A47K10/42—Dispensers for paper towels or toilet paper dispensing from a store of single sheets, e.g. stacked
    • A47K10/421—Dispensers for paper towels or toilet paper dispensing from a store of single sheets, e.g. stacked dispensing from the top of the dispenser
    • A47K10/423—Dispensers for paper towels or toilet paper dispensing from a store of single sheets, e.g. stacked dispensing from the top of the dispenser with hold-down means riding on the top of the stack, e.g. a press plate with dispensing opening

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description


  Ausgabebehälter für Tücher    Die     Erfindung    bezieht sich auf einen     Behälter     zur aufeinanderfolgenden Abgabe von ineinander  gefalteten Tüchern, die in diesem Behälter auf  gestapelt sind.  



  Schon seit vielen Jahren werden Untersuchungen  bezüglich der Verpackung von     blattförmigem    Toilet  ten- und     Gesichtstuchmaterial    durchgeführt, wobei  die Entwicklung von Behältern im Vordergrund  stand, mit deren Hilfe einzelne Gewebeblätter schnell  und wirksam ausgegeben werden können. Die Tren  nung der glatten, gestapelten Blätter ist ausserordent  lich schwierig. Ein erster Versuch zur zufrieden  stellenden Lösung dieses Problems verwendete das  sogenannte      C-gefaltete     Gewebe, bei dem das  oberste Gewebeblatt und jedes nachfolgende Blatt  des Stapels eine freie Kante darbietet, an der das  Gewebe zwecks     Herausnahme    aus einem es um  gebenden Behälter erfasst werden kann.

   Es hat sich  jedoch herausgestellt, dass diese freie Kante nicht  immer sofort greifbar ist, und zwar insbesondere  dann, wenn sie durch das Gewicht der darauf lagern  den Blätter fest gegen den Blattstapel gedrückt wor  den war, so dass die Entfernung des obersten Blattes  des Stapels aus gefalteten Gewebestücken nicht  immer einfach ist. Anderseits ist das oberste Blatt  des Stapels     mit    zunehmender Abnahme der sich     im     Ausgabebehälter     befindlichen    gefalteten Blätter nicht  mehr so leicht     zugänglich,    und man muss in die  Packung hineinreichen, um an das Blatt zu gelangen.  Packungen dieser Art besitzen jedoch den Vorteil-,  dass mehrere gefaltete Gewebeblätter gleichzeitig ent  nommen werden können.  



  Eine Zeit lang wurden miteinander verbundene,  insbesondere gefaltete Gewebe in Behältern ver  packt, die einen Reibungswiderstand gegen die Her  ausnahme von Geweben hervorbringen und ein ge  steuertes  Wegbrechen  der Blätter bewirken. Eine    Verwendung dieses Systems in grösserem Umfang  wurde jedoch durch die Erfordernisse der     Behälter-          konstruktion,    sowie durch Beschränkungen verhin  dert, die in der Herstellung von     miteinander    ver  bundenen und gefalteten Gewebeblättern liegen.  



  In manchen Fällen wird es bevorzugt, das  Gewebematerial in Form von ineinander gefalteten  Blättern zu benutzen. Packungen von     derartigem     Material weisen eine Deckel- oder Seitenöffnung auf,  durch die die     ineinandergefalteten    Blätter nachein  ander     entnommen    werden können. Bei dieser An  ordnung bewegt jeweils das oberste Blatt einen Teil  des nachfolgenden Blattes in eine Stellung, aus der  es leicht bei Bedarf aus dem Abgabebehälter ent  nommen werden kann.

   Dies wird leicht bei Ver  wendung einer begrenzenden Abgabeöffnung und von  flachen Packungen erreicht, doch bleibt die     inein-          andergefaltete    Beziehung der Gewebestücke bei tiefe  ren Packungen nicht über die gesamte Bewegung  der Blätter bestehen, wenn der Inhalt der Packung       abnimmt,    d. h. das Vorrücken des nächstfolgenden       Blattes    zur     Behälterabgabeöffnung    wird unterbrochen,  so dass auch die vorgesehene     Kontinuität    der Blatt  abgabe unterbrochen     wird.    In diesem Fall bietet die  begrenzte Öffnung Schwierigkeiten in der Wieder  einrichtung der     Hindurchbewegung    der Blätter.  



  Demgemäss besteht ein Hauptziel der     Erfindung     in der     Schaffung    einer Abgabepackung für     inein-          andergefaltete,    also nicht miteinander verbundene  Blätter, die die Kontinuität der aufeinanderfolgenden  Entnahme der Blätter aus dem Behälter bis zur  Entleerung des gesamten Behälterinhalts gewähr  leistet.  



  Demgemäss besteht die Erfindung aus einem  Behälter zum aufeinanderfolgenden Ausgeben von  in diesem Behälter gestapelten,     ineinandergefalteten     Tüchern mit einem eine Öffnung aufweisenden Dek-           kel,    durch welche die Tücher herausgezogen werden,  mit einer die Abgabe steuernden Platte zwischen  dem Stapel von Tüchern und dem Deckel des Be  hälters, wobei diese Platte lose im Behälter angeord  net ist und eine Öffnung besitzt, durch welche die  Tücher bei der Ausgabe herausgezogen werden, zum  aufeinanderfolgenden Ausgeben von in diesem Be  hälter gestapelten,     ineinandergefalteten    Tüchern der  dadurch gekennzeichnet ist, dass die Öffnung der  Steuerplatte so ausgebildet ist,

   dass eine Reibung  zwischen dem zu entnehmenden und dem nächst  folgenden Tuch erzeugt wird, dass die Steuerplatte  genügend leicht ist, um gegen den Behälterdeckel  bewegt werden zu können, während ein Tuch durch  die darin befindliche Öffnung gezogen wird, und  anschliessend wieder auf den Stapel zu liegen kommt,  wobei das nächste Tuch durch die in der Platte  befindliche Öffnung     hindurchragt.     



  Die Erfindung sei nunmehr im einzelnen unter  Bezugnahme auf das in der beigefügten Zeichnung  dargestellte Ausführungsbeispiel beschrieben. Es zei  <I>gen:</I>       Fig.    1 eine perspektivische Ansicht einer Abgabe  packung,  F     C,          il.    2 einen lotrechten Schnitt durch die Packung  längs der Linie 2-2 in     Fig.    1,       Fig.    3 eine Aufsicht auf die     Ausgabe-Hilfsplatte     zur Verwendung bei dieser Ausgabepackung, und       Fig.4    eine Aufsicht auf die Ausgabepackung,  bei der sich die die Ausgabe steuernde Hilfsplatte in  Arbeitsstellung befindet.  



  Kurz gesagt, besteht die Erfindung darin, dass  in einem     Behälter,    z. B. in einem herkömmlichen,  nach Gebrauch wegzuwerfenden Pappkarton, in dem  die     ineinandergefalteten    Gesichtstücher oder derglei  chen Gewebe verpackt sind oder in Ausgabebehäl  tern, denen ein Vorrat eines derartigen Gewebe  materials aus einem Originalkarton eingesetzt werden  kann, über dem obersten Gewebeblatt eine die Aus  gabe steuernde Platte Eingesetzt wird, die sich zu  sammen mit dem obersten Blatt bewegt und dabei  eine wirksame und ununterbrochene Reibungsberüh  rung zwischen den sich berührenden Flächen auf  einanderfolgender,

       ineinandergefalteter    Blätter wäh  rend der Bewegung dieser Blätter in     Richtung    auf  die     Behälterabgabeöffnung    bei der aufeinanderfolgen  den Entnahme aus dem Behälter bewirkt.  



  Der in den Figuren dargestellte, im wesentlichen  kastenförmige Spender 1 weist Stirnwände 2 und 3,  Seitenwände 4 und 5, einen Boden 6 und eine Ober  seite 7 auf, wobei diese Teile normalerweise aus  Pappe oder     Hartpapierstücken    bestehen, die in üb  licher Weise zusammengefaltet und -geklebt sind.  Die Oberseite 7 weist eine verhältnismässig grosse  Öffnung 8 auf, die durch Entfernung eines nicht  dargestellten     herausdrückbaren    Stückes gebildet wird,  durch die der Inhalt des Kastens, nämlich gestapelte  Blätter 10 aus Gewebematerial, leicht entnommen  werden können.

   Die Gewebe 10 sind ein herkömm  liches, im Handel erhältliches ein- oder     mehrlagiges       Erzeugnis und sind in solcher Weise     ineinander-          gefaltet,        dass    komplementäre Abschnitte     aufeinander-          folgender    Blätter ineinander liegen.  



  Im Innern der Ausgabepackung 1 befindet sich  über dem obersten Blatt 11 der gestapelten,     inein-          andergefalteten    Gewebe eine vorzugsweise aus leich  ter Pappe bestehende, die Abgabe steuernde ebene  Platte 14, deren Länge und Breite etwas geringer ist,  als die Innenabmessungen der Packung 1, so dass  sie sich in der Packung frei in lotrechter Richtung  zwischen dem obersten Blatt der gestapelten Gewebe  und der Oberseite der Packung hin und her bewegen  kann. Die Platte 14 weist eine schlitzartige Diagonal  öffnung 16 mit einem vergrösserten     Mittenabschnitt     17 auf, der den Zugang zum obersten Blatt 11 des  Blattstapels 10 zu Beginn der Ausgabe erleichtert.  



  Nachdem die Packung 1 zusammengesetzt und  mit einem Vorrat an Gewebestücken 10 gefüllt wor  den ist, wird auf das oberste Blatt eine Steuerplatte 14  aufgelegt. Danach wird die Packung in üblicher  Weise verschlossen und verklebt und kann nunmehr  in den Handel gebracht werden. Der Erstverbraucher  oder -Benutzer der Gewebeblätter nimmt nach Erhalt  der Packung den     herausdrückbaren    Abschnitt aus  der Packungsoberseite heraus und zieht das oberste  Blatt 11 der gestapelten Gewebeblätter 10 durch  die in der Platte 14 vorgesehene Öffnung 16 hin  durch, was durch den vergrösserten     Mittenabschnitt     17 der Öffnung 16 erleichtert wird. Nunmehr kann  die Abgabepackung in der in     Fig.1    erläuterten  Weise benutzt werden.  



  Bei vollständiger Entnahme des obersten Gewebe  blattes 11 aus der Packung 1 wird die in Ausgabe  richtung gesehen vordere Kante des nächsten Blattes  12 des Päckchens mitgenommen und in eine über  der Oberseite der Platte 14 gelegene Lage vorwärts  bewegt, wo sie bei späterer vollständiger Entfernung  leicht zugänglich ist. Mit den ersten wenigen Blättern  der Packung bereitet diese serienweise     Herausnahme     keine Schwierigkeiten, da sich die einzelnen Blätter  jeweils nur ein verhältnismässig kurzes Stück zu  bewegen brauchen und die vorlaufende Kante jedes  Blattes über die Oberseite der Packung hinaussteht.

    Bei Abnahme des Blattvorrates im Ausgabebehälter  muss jedes nachfolgende Blatt jedoch ein grösseres  Stück weit herausgezogen werden, wobei es passieren  kann, dass die Vorderkante eines Blattes nicht über  die Oberseite der Packung hinausragt.  



  Die die Abgabe steuernde Platte 14 auf dem  obersten Blatt der gestapelten Gewebe gewährleistet  das Bestehen einer wirksamen und andauernden  Reibungsberührung zwischen den sich berührenden,  einander zugewandten Oberflächen     aufeinanderfol-          gender,        ineinandergefalteter    Blätter während der Be  wegung derselben in     Richtung    auf die Ausgabe  öffnung der Packung, und zwar unabhängig vom  zurückzulegenden Weg. Hierdurch wird der Zusam  menhalt zwischen benachbarten Abschnitten gewähr  leistet, mit dem Erfolg, dass das Herausziehen eines  Blattes gleichzeitig das Vorrücken des nächsten Blat-           tes    bewirkt.

   Dies hat zur Folge, dass die nachlaufende  Kante des aus dem Spender herausgenommenen  Blattes die vorlaufende Kante des nachfolgenden  Blattes mindestens durch den Schlitz 16 in der  Platte 14 hindurchzieht. Die Platte 14 wird durch  die vorrückenden Blätter nach oben gezogen, wobei  diese Aufwärtsbewegung selbstverständlich durch die  Oberseite der Abgabepackung begrenzt wird, und  kehrt, obwohl sie nur aus leichter Pappe besteht,  auf Grund ihres Eigengewichtes in Vorbereitung  auf die Steuerung der     Herausnahme    des nächsten  sich in der Abgabepackung     befindlichen    Blattes in  ihre Lage auf diesem Blatt zurück.

   Obwohl die  Platte 14 zu diesem Zeitpunkt einen merklichen  Abstand von der Oberseite der Packung besitzen  kann, ist die Kante des Gewebeblattes leicht durch  den Schlitz 16 zugänglich, so dass dieses Blatt leicht  durch die vergrösserte Öffnung in der Oberseite 7  der Packung entnommen werden kann.  



  Obwohl die aufeinanderfolgende Abgabe von       ineinand'ergefalteten    Blättern aus Gewebematerial  durch eine geschlitzte Steuerspalte in erster Linie  für die später wegzuwerfenden Originalpackungen  vorgesehen ist, in denen die Gewebe verkauft werden,  können auch für Dauerbenutzung gedachte wieder  füllbare Spender aus Kunststoff, Metall, Holz usw.  als praktische Massnahme in ähnlicher Weise mit  der geschlitzten Steuerplatte versehen werden, wo  durch sich auch für derartige Spender die Vorteile der  vorliegenden Erfindung ergeben. In solchen Fällen    braucht nur der Deckel des Spenders     mit    geeigneten  Sperrvorrichtungen versehen zu sein, die ein Heraus  bewegen der Steuerplatte aus dem Behälter ver  hindern.  



       Ersichtlicherweise    könnte in den Einzelteilen der  vorstehend beschriebenen Anordnung verschiedene  Änderungen, Umänderungen und Abwandlungen vor  genommen werden, ohne dass dadurch der Rahmen  der Erfindung verlassen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Behälter zum aufeinanderfolgenden Ausgeben von in diesem Behälter gestapelten, ineinandergefalte- ten Tüchern mit einem eine Öffnung aufweisenden Deckel, durch welche die Tücher herausgezogen werden, mit einer die Abgabe steuernden Platte zwi schen dem Stapel von Tüchern und dem Deckel des Behälters, wobei diese Platte lose im Behälter angeordnet ist und eine Öffnung besitzt, durch welche die Tücher bei der Ausgabe herausgezogen werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung der Steuer platte so ausgebildet ist, dass eine Reibung zwischen dem zu entnehmenden und dem nächstfolgenden Tuch erzeugt wird,
    dass die Steuerplatte genügend leicht ist, um gegen den Behälterdeckel bewegt wer den zu können, während ein Tuch durch die darin befindliche Öffnung gezogen wird, und anschliessend wieder auf den Stapel zu liegen kommt, wobei das nächste Tuch durch die in der Platte befindliche Öffnung hindurchragt.
CH262261A 1961-03-03 1961-03-03 Ausgabebehälter für Tücher CH392804A (de)

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