CH392970A - Vorrichtung zur Bearbeitung am Boden liegenden Erntegutes - Google Patents
Vorrichtung zur Bearbeitung am Boden liegenden ErntegutesInfo
- Publication number
- CH392970A CH392970A CH92661A CH92661A CH392970A CH 392970 A CH392970 A CH 392970A CH 92661 A CH92661 A CH 92661A CH 92661 A CH92661 A CH 92661A CH 392970 A CH392970 A CH 392970A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- rake
- bars
- bar
- attached
- frame
- Prior art date
Links
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 22
- 229910000639 Spring steel Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 3
- 101100495769 Caenorhabditis elegans che-1 gene Proteins 0.000 claims 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 3
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 3
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 2
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D78/00—Haymakers with tines moving with respect to the machine
- A01D78/02—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying bars or equivalent members which interconnect heads rotating about horizontal axes, e.g. of rotary-drum type
- A01D78/04—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying bars or equivalent members which interconnect heads rotating about horizontal axes, e.g. of rotary-drum type the tine-carrying members moving obliquely or at right angles to the direction of travel of the machine
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C3/00—Treating manure; Manuring
- A01C3/06—Manure distributors, e.g. dung distributors
- A01C3/08—Manure distributors, e.g. dung distributors for manure already laying on the soil
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
- Cultivation Of Plants (AREA)
- Investigation Of Foundation Soil And Reinforcement Of Foundation Soil By Compacting Or Drainage (AREA)
- Consolidation Of Soil By Introduction Of Solidifying Substances Into Soil (AREA)
Description
Vorrichtung zur Bearbeitung am Boden liegenden Erntegutes Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bearbeitung am Boden liegenden Erntegutes, mit einem Gestell und einer Anzahl als Rechenbalken ausgebildeter Rechenglieder, wobei mindestens ein Rahmenbalken vorgesehen ist, der sich nahezu parallel zu den Rechenbalken erstreckt und an dem Stäbe angebracht sind, die sich über wenigstens einen Teil der von den Rechenbalken beschriebenen Zy linderfläche erstrecken. Die Erfindung bezweckt eine Vorrichtung obiger Art zu schaffen, bei der die Abfuhr des zu versetzenden Erntegutes gleichmässig stattfinden kann. Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erzielt, dass wenigstens eine Anzahl der Stäbe mit je einem Führungsglied für das zu versetzende Erntegut versehen ist. Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert, die einige vorteilhafte Ausführungsbeispiele zeigen. Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf eine Vorrichtung nach der Erfindung. Fig. 2 zeigt in grösserem Massstab einen Schnitt des vorderen Teiles der Vorrichtung längs der Linie 11-11. Fig. 3 zeigt in grösserem Massstab eine Ansicht auf zwei Stäbe, die zwischen parallel zu den Rechenbalken angeordneten Rahmenbalken angeordnet sind, in Richtung des Pfeiles 111-111 in Fig. 1 gesehen. Fig. 4 zeigt eine Ansicht der Stäbe nach Fig. 3 in Richtung des Pfeiles IV gesehen. Fig. 5 zeigt in grösserem Massstab eine Seitenansicht eines Endes eines Rechenbalkens und dessen waagrechte Achse, durch welche der Balken an einem Stützglied befestigt ist, in Richtung der Linie V-V in Fig. 1 gesehen, wobei die waagrechte Achse in Flucht mit dem Rechenbalken gedacht ist. Fig. 6 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel eines Stabes nach den Fig. 3 und 4. Das in den Fig. 1 bis 6 dargestellte Ausführungsbeispiel hat ein parallelogrammförmiges Gestell 1, das zwei parallel zueinander und quer zur Fahrtrichtung liegende Rahmenbalken 2 und 3 besitzt. Zwischen den Rahmenbalken 2 und 3 sind zwei parallele Rahmenbalken 4 und 5 angeordnet, die um senkrechte Achsen 6 in bezug auf den Rahmenbalken 2 und 3 drehbar sind. Die Verdrehung des Rahmenbalkens 3 und 4 um die senkrechten Achsen 6 kann durch ein Fixierglied 7 vermieden werden. Zwischen den Balken 2 bis 5 des Gestelles sind sechs in Form von Rechenbalken ausgebildete Rechenglieder 8 angeordnet, die sich parallel zu den Rahmenbalken 4 und 5 erstrecken. Die Rechenbalken 8 sind an ihren Vorderenden an einem Tragglied 9 und an ihren hinteren Enden an dem Tragglied 10 angebracht. Das Tragglied 9 ist an einer Achse 11 befestigt, die in einem am Rahmenbalken 2 befestigten Lager 12 drehbar ist. Das Tragglied 10 ist an einer Achse 13 befestigt, die in einem am Rahmenbalken 3 befestigten Lager 14 drehbar ist. Der Rahmenbalken 2 ist mit zwei Stegen 15 versehen, zwischen denen ein Balken 16 angebracht ist, der mittels einer Achse 17 um seine Längsachse in bezug auf den Steg 15 drehbar ist. Der Balken 16 ist mit zwei Befestigungsgliedern 18A und 19A versehen, die an den unteren Enden Stifte 18 und 19 haben, an denen die unteren Hebearme 20 und 21 einer Hebevorrichtung eines Schleppers 22 befestigt werden können. Der Balken 16 hat weiter zwei aufrechte Streben 23, deren obere Enden mittels einer Achse 23A mit dem oberen Arm 24 der Hebevorrichtung des Schleppers 22 gekuppelt werden können. Zwischen den oberen Enden der Streben und eines Befestigungsgliedes 25A, das an der Achse 6 zwischen den Rahmenbalken 2 und 5 angebracht ist, ist eine elastische Verbindung 25 vorgesehen. Das Gestell, das im Betrieb mit der Vorderseite von der Hebevorrichtung des Schleppers abgestützt wird, ist auf der Rückseite mit einem an einem Tragarm 26A befestigten Laufrad 26 versehen, das in der Arbeitslage wenigstens einen Teil des Gewichtes der Vorrichtung trägt. Das Laufrad 26 kann mittels einer Verstellvorrichtung 27 in der Höhen- richtung in bezug auf das Gestell verschoben werden. Das Fixierglied 7 hat eine am Rahmenbalken 3 befestigte Platte 28, in der eine Anzahl von Löchern 29 vorgesehen sind. Der Rahmenbalken 4 ist mit einem Streifen 30 versehen, an dem ein Verriege lungsstift 31 befestigt ist, der zum Feststellen des Parallelogrammgebildes in eines der Löcher 29 gesteckt werden kann. Die Rechenbalken werden durch eine in einem Kasten 32 untergebrachte Kettenübersetzung angetrieben, die ein auf der Achse 11 sitzendes Kettenrad aufweist. Die Kettenübersetzung hat eine Achse 33, die mit der Zapfwelle des Schleppers 22 kuppelbar ist. Die Achse 33 ist in einem Lager 34 gelagert, das durch einen Flachteil 35 mit einem Lager 35A schwenkbar an einer in Ansätzen 36 ange ordneten Achse 35B aufgehängt ist. Die Ansätze 36 sind an einer am Balken 2 vorgesehenen Stütze 37 befestigt. Das Lager 34 ist in bezug auf den Ansatz 36 drehbar und feststellbar mittels eines Verstellbolzens 38, so dass die Kette der Ubersetzung gespannt werden kann. Der Verstellbolzen 38 ist zwischen dem Flachteil 35 und einem an der Stütze 37 befestigten Streifen 38A angeordnet. Zwischen den Rahmenbalken 4 und 5 sind Stäbe 39 angeordnet, die auf der unteren Seite der Rechenbalken einen Käfig bilden. Jeder Stab 39 ist mit an dem Rahmenbalken 4 befestigten Streifen 40 und 41 verbunden. Der Stab 39 hat zu diesem Zweck ein senkrechtes Ende 42, das in Löchern in den Laschen 40 und 41 gelagert ist. Das andere Ende jedes Stabes 39 ist an dem Rahmenbalken 5 durch Laschen 43 und 44 befestigt. Der Stab 39 ist zu diesem Zweck mit einem senkrechten Ende 45 versehen, das in Löchern in den Laschen 43 und 44 drehbar gelagert ist. Jeder Stab 39 besitzt einen Mittelteil 46, der kreisbogenförmig gekrümmt ist, wobei die Mitte der Krümmung auf der Achse 47 liegt, welche die Mittellinie der von den Rechenbalken 8 bei deren Rotation beschriebenen schrägen Zylinderfläche 48 darstellt. Der Kreisbogen 46 erstreckt sich im wesentlichen unterhalb der Rechenbalken über einen Winkel 49 von etwa 75 um die Achse 47. Auf der Seite, wo die Rechenbalken das Erntegut berühren, ist jeder Stab 39 mit einem geraden Teil 50 versehen, der sich über einen Winkel 51 von etwa 55 zur waagrechten Ebene von dem Teil 46 her nach oben erstreckt. Die Enden der Stäbe 39 nahe dem Balken 5 liegen höher als die anderen Enden dieser Stäbe, da der Rahmenbalken 5 mit der Achse 47 annähernd auf gleicher Höhe liegt, während der Rahmenbalken 4 in einem Abstand 52 unterhalb der Achse 47 liegt. Der Abstand 52 ist annähernd gleich der Hälfte des Abstandes der Rechenbalken von der Achse 47. Jeder Stab 39 hat an dem geraden Teil 50 ein trapezförmiges Führungsglied 53, das aus einer Platte besteht. Das Führungsglied 53 hat eine sich an den Teil 50 anschliessende Basisseite 54. Die niedrigste Seite 55, welche einen Schenkel des Trapezes bildet, erstreckt sich über einen Winkel 57 von etwa 25 zur waagrechten Ebene von dem Stab 39 aufwärts. Die höchste Seite 56 des Trapezes liegt annähernd waagrecht. Das Führungsglied 53 erstreckt sich von dem geraden Teil 50 über einen Abstand 58, der grösser ist als die Hälfte des Abstandes 59, über den zwei nebeneinanderliegende Stäbe 39, in der Fahrtrichtung gesehen, zueinander verschoben sind. In diesem Aus führungsbeispiel beträgt der Abstand 58 etwa Zweidrittel des Abstandes 59. Jedes Führungsglied 53 erstreckt sich von dem Stab 39 her rückwärts und schliesst einen Winkel 60 von maximal 80 mit der Fahrtrichtung der Vorrichtung ein. Die Rechenbalken 8 sind mit Zinken 61 versehen, die sich unterhalb der Rechenbalken gerade abwärts erstrecken und Verlängerungen aufweisen, die rückwärts über den Rechenbalken hinausragen. Zwei benachbarte Zinken 61 bestehen dabei aus einem einzigen Stück Federstahldraht und sind mittels eines einzigen Befestigungsmittels 61A an dem Rechenbalken befestigt. Die hinteren Enden der Rechenbalken sind mit dem Tragglied 10 durch ein Gelenk verbunden, das in Fig. 5 für einen der Rechenbalken einzeln dargestellt ist. Dieser Rechenbalken 8 ist mit einer senkrechten Achse 62 versehen, die mittels einer Schiene 63 an dem Rechenbalken befestigt ist. Die Schiene 63 ist dabei mittels zweier Bolzen 64 an dem senkrechten Schenkel des Rechenbalkens 8 befestigt. Die Bolzen 64 sind durch Langlöcher 65 in der Schiene 63 geführt, so dass die Achse 62 in der Längsrichtung des Rechenbalkens 8 verschiebbar ist. Die senkrechte Achse 62 wird von einem Lager 66 umgeben, das gegen Verschiebung längs der Achse 62 durch einen auf der Achse 62 sitzenden Ring 62A und durch einen durch die Achse geführten Stift 62B gesichert ist. Das Lager 66 ist mit einem Loch 67 versehen und an dem Ende 68 einer Achse 69 angeordnet. Das Lager 66 wird dabei auf der Achse 69 durch einen Stift 70 fixiert. Die Achse 69 ist mittels Rollenlager 72 in einem Lager 71 angeordnet. Die Achse 69 ist gegen Verschiebung im Lager 71 dadurch gesichert, dass das Lager 66 auf einer Seite an dem Lager 71 liegt, während die Achse 69 auf der anderen Seite mit einem Kopf 73 versehen ist, der auf der anderen Seite an dem Lager 71 liegt. Das Lager 71 ist mit einer Dreieckplatte 74 versehen, die durch drei Bolzen 75 an dem Tragglied 10 befestigt ist. Die Lagergebilde, durch welche die Rechenbalken an dem Tragglied 9 befestigt sind, sind gleich ausgebildet, aber die senkrechten Achsen, um welche die Rechenbalken drehbar sind, liegen dabei hinter dem Tragglied. Während der Fortbewegung in der Fahrtrichtung 76, wobei die Rechenbalken die durch ausgezogene Linien angedeutete Lage einnehmen, bildet die Vorrichtung einen Seitenrechen, bei dem das Material infolge der Drehung der Rechenbalken in Richtung des Pfeiles 77 (Fig. 3) nach links seitlich abgeführt wird. Das nahe der Vorderseite mit der Vorrichtung in Berührung gelangende Material wird von den Vorderzinken der Rechenbalken seitlich versetzt und von den weiter nach hinten liegenden Zinken ergriffen und weiter seitlich versetzt. Das Material bewegt sich dabei längs der Stäbe nach hinten in einer zum Rahmenbalken 5 parallelen Richtung, so dass das über die Breite 78 die Rechenbalken berührende Material in Form eines einzigen Schwadens seitlich versetzt wird. Die den Käfig bildenden Stäbe 39 sorgen dafür, dass das Material auf der Aussen- seite des Zylinders 48 bleibt, der von den Rechenbalken beschrieben wird, so dass das Material günstig bearbeitet werden kann. Die Führungsglieder 53 verhindern, dass das Material zwischen den Stäben 39 hindurchgeht und an den Zinken hängen bleibt und von diesen mitgeführt wird. Jedes Führungsglied deckt einen grossen Teil des Raumes zwischen den Teilen 50 zweier benachbarter Stäbe in der Fahrtrichtung (Fig. 3) ab. Die Führungsglieder 53 sind in bezug auf die Fahrtrichtung 76 von den Stäben her einigermassen nach hinten gerichtet, so dass sie das Erntegut in einer zum Rahmenbalken 5 parallelen Richtung vorteilhaft führen können. Die Füh- rungsglieder sind im wesentlichen an denjenigen Stel- len der Stäbe 39 befestigt, wo die Zinken sich von dem Material befreien. Während der Aufwärts- bewegung der Zinken wird etwaiges an den Zinken hängendes Material von den Führungsgliedern abgestreift. Das Abstreifen des Materials von den Zinken wird dadurch begünstigt, dass die Seiten 55 der Führungsglieder von den Stäben her schräg auf wärts gerichtet sind. Die Führungsglieder können sich über einen grösseren oder kleineren Abstand in der Richtung der seitlichen Verschiebung des Materials von den Stäben her erstrecken, als in dem Ausführungsbeispiel angedeutet ist. Die Abstände, über die sich die Führungsglieder von den Stäben her erstrecken, werden jedoch vorzugsweise nicht kleiner als die Hälfte des Abstandes 59 sein, über den zwei benachbarte Stäbe in der Fahrtrichtung 76 zueinander verschoben sind (Fig. 3). Der Abstand 58 ist vorzugsweise nicht grösser als der Abstand 59. Jeder Stab 39 erstreckt sich zwischen den von zwei benachbarten Zinken eines Rechenbalkens während ihrer Umdrehung beschriebenen Bahnen. Es können auch zwischen zwei nebeneinanderliegenden Stäben zwei oder mehr an einem Rechenbalken befestigte Zinken bewegt werden. In diesem Falle erstrecken sich die Führungsglieder vorzugsweise über einen Abstand 58 eines solchen Wertes, dass sich, in der Fahrtrichtung 76 gesehen, ein Führungsglied über die äusserste linke Lage hinaus erstreckt, welche die zwischen zwei nebeneinanderliegenden Stäben hindurchbewegenden Zinken einnehmen können. Da das Material auf der linken Seite der Vorrichtung mit den Rechenbalken in Berührung kommt, liegt der Balken 5 annähernd in gleicher Höhe mit der Drehachse 47, so dass das Material diesen Balken nicht berühren kann. Der Rahmenbalken 4, der auf der anderen Seite der Vorrichtung liegt, kann in geringerer Höhe liegen, so dass die Länge der Stäbe 39 kürzer und ihre Steifigkeit grösser sein kann. Die Vorrichtung lässt sich durch Umstellung des Parallelogrammgebildes in eine zweite Arbeitslage überführen, so dass die Rahmenbalken 4 und 5 die gestrichelt angedeutete Lage nach Fig. 1 einnehmen. In dieser Arbeitslage bildet die Vorrichtung einen Wender, wobei der Drehsinn der Rechenbalken gleich dem der Arbeitslage des Seitenrechens ist. Infolge der Lage der Rechenbalken wird das die Vorderseite der Zinken berührende Material, nachdem es seitlich versetzt worden ist, jedoch nicht mit den weiteren Zinken in Berührung gelangen, so dass das durch die Zinken locker zurückgelassene Material über den Boden gestreut wird. Zum Überführen der Vorrichtung von der Arbeitslage eines Seitenrechens in die eines Wenders, kann der Verriegelungsstift 31 aus einem der Löcher 29 entfernt werden, worauf die Vorrichtung verstellt und der Verriegelungsstift 31 in ein anderes Loch 29 gesteckt wird. Durch Befestigung des Fixiergliedes 7 auf der von dem Schlepper abgewendeten Seite der Vorrichtung, lässt es sich bequem betätigen. Da das Fixierglied auf derjenigen Seite der Vorrichtung angeordnet ist, die in der Arbeitslage eines Seitenrechens nicht mit dem Material in Berührung kommt, wird vermieden, dass Material an den verschiedenen Einzelteilen des Fixiergliedes hängen bleibt. Obgleich in diesem Ausführungsbeispiel die Stäbe 39 einen runden Querschnitt haben, können sie auch aus einem nachgiebigen Streifen hergestellt werden, wie z. B. der in Fig. 6 dargestellte Stab 80. Dieser Streifen 80 ist dabei derart angeordnet, dass dessen breite Seitenflächen der von den Rechenbalken beschriebenen Zylinderfläche zugewendet sind. Die Enden der Streifen oder Stäbe 80 liegen in Löchern der Befestigungsglieder 81 und sind durch Bolzen 82 in diesen Befestigungsgliedern festgeklemmt. Die Befestigungsglieder 81 sind mittels an ihnen angebrachter Stifte 83 schwenkbar mit den Balken 4 und 5 verbunden. Auf diese Weise wird erreicht, dass die Stäbe in der Höhenrichtung nachgiebig ausweichen können, so dass sie beim Auftreffen auf Unebenheiten des Bodens nicht beschädigt werden. Obgleich in dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 die streifenförmigen Stäbe nicht mit Füh- rungsgliedern versehen sind, können sie samt Füh- rungsgliedern verwendet werden. Durch Anordnung von nach hinten abgebogenen Umfangsrändern an den plattenförmigen Traggliedern für die Rechenbalken und durch Befestigung der Rechenbalken an den Traggliedern innerhalb dieser Umfangsränder, wird die Gefahr eines Festhakens des Materials an den Lagern und an den Traggliedern verringert. Die Befestigung der Rechenbalken an den Traggliedern mittels der geschilderten Lagergebilde vereinfacht die Herstellung und die Montage.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Bearbeitung am Boden liegenden Erntegutes, mit einem Gestell und einer Anzahl als Rechenbalken ausgebildeter Rechenglieder, wobei mindestens ein Rahmenbalken vorgesehen ist, der sich nahezu parallel zu den Rechenbalken erstreckt und an dem Stäbe angebracht sind, die sich über wenigstens einen Teil der von den Rechenbalken beschriebenen Zylinderfläche erstrecken, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Anzahl der Stäbe (39) mit je einem Führungsglied (53) für das Material versehen ist.UNTERANSPRt°CHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsglied (53) sich von dem Stab (39) her nach derjenigen Seite erstreckt, nach der das Material seitlich versetzt wird.2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Führungsglied (53) über einen Abstand (58) von dem Stab (39) her erstreckt, der mindestens die Hälfte des Abstandes (59), über den zwei nebeneinanderliegende Stäbe, in der Fahrtrichtung (76) gesehen, zueinander verschoben sind, beträgt.3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsglied (53) trapezförmig ist, wobei sich die Basisseite des Trapezes längs des Stabes (39) erstreckt und sich der niedrigst liegende Schenkel des Trapezes von dem Stab (39) her schräg aufwärts erstreckt.4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsglied (53), in der Fahrtrichtung (76) gesehen, die Offnung ganz oder teilweise überdeckt, die im wesentlichen dem Abstand zwischen zwei nebeneinanderliegenden Stäben (39) entspricht.5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsglied (53) aus einer Platte besteht.6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Führungsglied (53) von dem Stab (39) her unter einem Winkel (60) von nicht mehr als 80 zur Fahrtrichtung nach hinten erstreckt.7. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsglied (53) an den Stäben (39) an einer solchen Stelle befestigt ist, wo die Zinken (61) der Rechenbalken (18) von dem Material befreit werden.8. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Stäbe (39) im wesent lichen parallel zu der Ebene erstrecken, in der sich ein Punkt eines Rechenbalkens bewegt, wobei jeder der Stäbe (39) wenigstens einen Teil besitzt, der längs eines Kreisbogens (46) gekrümmt ist, dessen Mittelpunkt auf der Mittellinie des von den Rechen balken (8) beschriebenen Zylinders liegt, welcher Kreisbogen (46) sich über einen Winkel von min destens 60 erstreckt.9. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe (39) an zwei Rahmen balken (4,5) angeordnet sind, die auf je einer Seite der Rechenbalken (8) liegen, wobei der Rah menbalken (5) auf der Seite der Rechenbalken (8), wo das Material seitlich versetzt wird, annähernd in gleicher Höhe mit der Mittellinie des von den Rechenbalken (8) beschriebenen Zylinders liegt, und der Rahmenbalken (4) auf der anderen Seite der Rechenbalken (8) auf einer niedrigeren Hoche als diese Mittellinie liegt.10. Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass an den Rahmenbalken (4) Laschen (40,41) angebracht sind, durch welche die Stäbe (39) an den Rahmenbalken (4) befestigt sind.11. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenbalken (4,5) zwei parallele Seiten eines um senkrechte Achsen ver stellbaren Parallelogrammgebildes bilden, innerhalb dessen die Rechenbalken (8) angeordnet sind, wäh- rend die Stäbe (39) um senkrechte Gelenkachsen drehbar mit diesen Rahmenbalken gekuppelt sind und diese Gelenkachsen in senkrechten Ebenen lie gen, die sich parallel zu den Ebenen erstrecken, in denen die senkrechten Achsen des Parallelogramm gebildes liegen.12. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass von jedem Stab (39) wenigstens der nahe dem Boden liegende Teil in bezug auf das Gestell in der Höhenrichtung nachgiebig ausweichen kann.13. Vorrichtung nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass jeder Stab (39) aus einem Streifen aus Federstahl besteht, dessen breite Seiten fläche der von den Rechenbalken beschriebenen Zy- linderfläche zugewendet ist.14. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rechenbalken (8) an Trag gliedern (9,10) befestigt sind, von denen mindestens eines aus einer Platte mit einem nach hinten ab gebogenen Rand besteht, wobei die Rechenbalken (8) innerhalb dieses Randes mit dem Tragglied (9, 10) verbunden sind.15. Vorrichtung nach Patentanspruch, wobei die Rechenbalken innerhalb eines verstellbaren Par allelogrammgebildes angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Rechenbalken (8) an ihren Enden mit senkrechten Achsen (62) versehen sind, mittels deren sie an Traggliedern (10) angebracht sind und die an mindestens einem Ende der Rechen. balken (8) in der Längsrichtung derselben in mehrere Lagen gebracht werden können und darin feststellbar sind.16. Vorrichtung nach Patentanspruch, wobei die Rechenbalken innerhalb eines verstellbaren Parallelogrammgebildes angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Rechenbalken (8) um senkrechte Achsen (62) drehbar an Traggliedern (10) befestigt sind, wobei die Mittellinien der Zinken (61) eines Rechenbalkens (8) in der gleichen senk- rechten Ebene liegen wie die beiden senkrechten Achsen (62) des Rechenbalkens (8).17. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rechenbalken (8) um waagrechte Achsen (69) drehbar an Traggliedern (10) angebracht sind mittels Lagergebilden, die aus je einem am Tragglied (10) befestigten Lager (71) bestehen, in dem eine Achse (69) untergebracht ist, die an einem Ende mit einem Kopf (73) versehen ist, während am anderen Ende ein mit dem Rechenbalken (8) verbundenes Lager auf dieser Achse mittels eines Stiftes befestigt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL248647 | 1960-02-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH392970A true CH392970A (de) | 1965-05-31 |
Family
ID=19752192
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH92661A CH392970A (de) | 1960-02-20 | 1961-01-26 | Vorrichtung zur Bearbeitung am Boden liegenden Erntegutes |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH392970A (de) |
| DE (1) | DE1482788A1 (de) |
| FR (1) | FR1279019A (de) |
| GB (2) | GB969505A (de) |
-
1961
- 1961-01-26 CH CH92661A patent/CH392970A/de unknown
- 1961-01-28 DE DE19611482788 patent/DE1482788A1/de active Pending
- 1961-01-31 GB GB365061A patent/GB969505A/en not_active Expired
- 1961-01-31 GB GB364961A patent/GB969504A/en not_active Expired
- 1961-02-03 FR FR851563A patent/FR1279019A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB969505A (en) | 1964-09-09 |
| FR1279019A (fr) | 1961-12-15 |
| DE1482788A1 (de) | 1970-02-12 |
| GB969504A (en) | 1964-09-09 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1507353C3 (de) | Heuwerbungsmaschine | |
| CH401565A (de) | Landwirtschaftliche Vorrichtung mit Bodenbearbeitungsgliedern | |
| DE1482908A1 (de) | Heuwerbungsmaschine | |
| DE2508481C2 (de) | Bodenbearbeitungsmaschine | |
| DE1582297A1 (de) | Heuwerbungsmaschine | |
| DE2536893A1 (de) | Landwirtschaftliches geraet zum rechen oder breiten von auf dem feld liegendem gewaechs, mit einem verbesserten gestell | |
| AT261282B (de) | Vorrichtung zur Bearbeitung von am Boden liegendem Erntegut | |
| EP0098635B1 (de) | Vorrichtung zum Bearbeiten am Boden liegenden Ernteguts | |
| CH392970A (de) | Vorrichtung zur Bearbeitung am Boden liegenden Erntegutes | |
| AT235071B (de) | Vorrichtung zum seitlichen Versetzen von am Boden liegendem Material | |
| AT391977B (de) | Aufnahmevorrichtung fuer gemaehtes erntegut | |
| DE2653924A1 (de) | Bodenbearbeitungsmaschine | |
| CH429280A (de) | Vorrichtung zur Bearbeitung am Boden liegenden Erntegutes | |
| AT211094B (de) | Vorrichtung zum seitlichen Versetzen von am Boden liegendem Erntegut | |
| AT223857B (de) | Vorrichtung zum Versetzen von am Boden liegendem Erntegut | |
| CH401571A (de) | Vorrichtung zum seitlichen Versetzen am Boden liegenden Materials | |
| AT235618B (de) | Vorrichtung zur Bearbeitung von Häufeldämmen | |
| AT233891B (de) | Vorrichtung zur Bearbeitung von am Boden liegendem Material | |
| AT230668B (de) | Vorrichtung zum seitlichen Versetzen von am Boden liegendem Erntegut | |
| AT217755B (de) | Vorrichtung zum seitlichen Versetzen von am Boden liegendem Erntegut | |
| AT201339B (de) | Vorrichtung zum Versetzen von auf dem Boden liegendem Erntegut | |
| DE2111420A1 (de) | Maschine zum Ausbringen von streubarem Material | |
| AT209619B (de) | Vorrichtung zum seitlichen Versetzen des am Boden liegenden Erntegutes | |
| AT214193B (de) | Vorrichtung zum seitlichen Versetzen von am Boden liegendem Erntegut | |
| AT253273B (de) | Bodenbearbeitungsgerät |