CH393230A - Elektrischer Fahrzeugscheinwerfer - Google Patents

Elektrischer Fahrzeugscheinwerfer

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CH393230A
CH393230A CH602161A CH602161A CH393230A CH 393230 A CH393230 A CH 393230A CH 602161 A CH602161 A CH 602161A CH 602161 A CH602161 A CH 602161A CH 393230 A CH393230 A CH 393230A
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CH
Switzerland
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light
corrugations
low beam
center
approximately
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Application number
CH602161A
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English (en)
Inventor
Gerhard Dipl Ing Lindae
Original Assignee
Bosch Gmbh Robert
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Description


      Elektrischer        Fahrzeugscheinwerfer       Das Hauptpatent     betrifft    einen Fahrzeugschein  werfer mit einem Hohlspiegel und einer davor       sitzenden        Lichtstreuscheibe    sowie mit zwei wahlweise  einschaltbaren elektrischen Lichtquellen, von denen  die eine im Brennpunkt des Hohlspiegels     liegend     das Fernlicht liefert, während die andere, das Ab  blendlicht ausstrahlende, vor dem     Hohlspiegelbrenn-          punkt    sich erstreckende Lichtquelle den äusseren  Fahrbahnrand heller zu beleuchten vermag     als    den  auf der Seite des Gegenverkehrs verlaufenden,

   wobei  die Streuscheibe auf einem von ihrer     Mitte    bis  mindestens annähernd zu ihrem auf der Seite des  Gegenverkehrs liegenden Rand reichenden, wenig  stens teilweise unterhalb der     Horizontalmittelebene     liegenden sektorenartigen     Abschnitt        lichtablenkende     Mittel trägt, die     mindestens    den grössten Teil der  bei eingeschalteter     Abblendlichtquelle    über die     Hori-          zontalmittelebene    hinaus schräg nach oben gerich  teten Lichtstrahlen nach unten zu sowie im flachen  Winkel vom äusseren Fahrbahnrand weg gegen die  Fahrbahnmitte hin beugen.  



  Sowohl das Abblendlicht wie auch das Fern  licht weisen in den ausgeleuchteten Zonen Licht  schwerpunkte, d. h. Zentren grosser Lichtdichte, auf,  die sich bei eingeschaltetem Licht auf einem senk  recht zur Scheinwerferachse in einiger     Entfernung     aufgestellten Lichtschirm als Lichtflecke mit der  grössten     Helligkeit    zeigen. Anderseits hat das Ab  blendlicht dunklere Zonen im Schattenbereich eines       Abdeckkappenrandes    für den     Abblend'glühfaden.     Diese Zonen sind durch eine scharfe     Helldunkelgrenze     voneinander getrennt.

   Der Lichtschwerpunkt des Ab  blendlichtes liegt dort, wo ein     horizontaler    Teil  der     Helldunkelgrenze    endet und die     Helldunkelgrenze          mit    einem     Knick    in einen schräg ansteigenden     Teil     übergeht.

   Der     Lichtschwerpunkt    des Fernlichtes     liegt          im        wesentlichen        in    der optischen Achse des Schein-         werfers,    ist aber durch     die        Riffelung    des     sektor-          artigen    Abschnittes mit den lichtablenkenden     Mitteln          geringfügig    zur Seite des Gegenverkehrs hin ver  schoben.

   Beim     Umschalten    des Scheinwerfers vom  Abblendlicht auf das     Fernlicht    springt     infolge    der  geschilderten     lichtablenkenden    Wirkung des     sektor-          artigen    Abschnittes der Lichtschwerpunkt zur Seite  des Gegenverkehrs hin. Beim Umschalten     von.    Fern  licht zum     Abblendlicht        springt    der     Lichtschwerpunkt     nach dem äusseren Rand der eigenen Fahrbahn zu  wieder zurück.

      Dieses die Verkehrssicherheit beeinträchtigende       seitliche    Springen der Lichtschwerpunkte beim Um  schalten von Fern- auf Abblendlicht und umgekehrt  wird vermieden, wenn gemäss der vorliegenden zu  sätzlichen Erfindung die Längskanten der prisma  tischen     Riffeln    derartig gegen die     senkrechte    Mittel  ebene geneigt und ihre     Prismenwinkel    derart be  messen     sind,

      dass die     Riffeln    die     Lichtschwerpunkte     des Abblendlichtes und des     Fernlichtes        mindestens     annähernd     in    eine     gemeinsame        senkrechte    Ebene       ablenken,    so dass sich     beim    Umschalten von Fern  licht auf Abblendlicht oder umgekehrt die Licht  schwerpunkte     im        wesentlichen    nur in dieser senk  rechten Ebene verschieben.  



  In der Zeichnung ist als     Ausführungsbeispiel     des     Erfindungsgegenstandes    eine für Scheinwerfer  mit asymmetrischer Lichtverteilung geeignete, licht  durchlässige Streuscheibe sowie ein Schema der  Lichtwirkung der mit dieser Scheibe erzielbaren  Lichtverteilung des     Abblend-    und des     Fernlichtes     dargestellt.  



  Es zeigen:       Fig.    1 die     lichtdurchlässige    Streuscheibe     in    An  sicht auf ihre der     Scheinwerferglühlampe    zugekehrte       Innenseite,              Fig.    2     einen    gegenüber     Fig.    1     vergrösserten    Schnitt  nach der Linie     II-II    in     Fig.    1,       Fig.    3 ein Schema der     Lichtverteilung    auf einem  senkrecht zur optischen Achse des Scheinwerfers  in einiger Entfernung von diesem aufgestellt ge  dachten Lichtschirm.  



  Die Streuscheibe 1 hat einen     sektorartigen    Ab  schnitt 2, der sich von der     Scheibenmitte    nach der  der Seite des Gegenverkehrs zugekehrten Randzone  der Scheibe - bei Rechtsverkehr also, gesehen     in     Fahrtrichtung, auf der     linken    Seite - erstreckt und  auf der     Scheibeninnenseite    mit     prismatischen        Riffeln     versehen ist.

   Begrenzt wird der     Abschnitt    2 ausserdem  oben und unten     einerseits    durch eine     etwas    ober  halb der horizontalen Mittelebene etwa parallel zu  dieser verlaufende Linie a und anderseits durch  eine Linie b, die von der senkrechten Mittellinie der  Scheibe etwas unterhalb des     Scheibenmittelpunktes     ausgehend um ungefähr<B>15'</B> geneigt nach unten  gegen den Scheibenrand verläuft.  



  Die     Riffeln    3 im     sektorartigen    Abschnitt 2 ver  laufen schräg von oben nach unten gegen die senk  rechte Mittelebene des Scheinwerfers zu geneigt.  Die Neigungswinkel der     einzelnen        Riffeln    gegen die  Mittelebene sind, wie     Fig.    1 zeigt, verschieden.

   Das  gleiche gilt auch, wie aus     Fig.    2 hervorgeht, hin  sichtlich der     Prismenwinkel    der     einzelnen        Riffeln.     Die     geringsten    Neigungswinkel und die     kleinsten          Prismenwinkel    weisen die     Riffeln    in den Bereichen  3a und 3c auf, die sich     in    der Nähe der senk  rechten Mittelebene und in der     Nähe    des Randes  der Streuscheibe befinden.

   Die grössten Neigungs  winkel und die grössten     Prismenwinkel    haben die       Riffeln    im Bereich 3b, die sich     in        einer    Entfernung  von etwa einem Drittel des Radius der Streuscheibe  von der Mittelebene entfernt befinden. Von dort  aus nimmt die     Neigung    der     Riffel    nach beiden  Seiten     kontinuierlich    ab bis zu den an diesen     Rand-          riffeln.    vorgesehenen geringsten Neigungen und klein  sten     Prismenwinkeln.     



  Die     Riffeln    können, insbesondere auch bei stark  gewölbter Streuscheibe,     gekrümmt    ausgebildet sein.  Die durch einen mit bisher     üblichen        Riffeln     versehenen     sektorartigen        Abschnitt    2 hindurchgehen  den Lichtstrahlen des Abblendlichtes erzeugen auf  einem in einiger Entfernung vor dem     Scheinwerfer     aufgestellten, in     Fig.    3 angedeuteten Schirm 4 reelle       Bilder,    beispielsweise     W1    und W2 der     Abblend-          glühwendel    mit Lichtschwerpunkten bei 5 und 6.

    Durch die     erfindungsgemässe    Ausbildung und An  ordnung der     Riffeln        im        sektorartigen    Abschnitt 2  werden diese Lichtschwerpunkte zur Seite des Gegen  verkehrs hin in den Punkt 7 verschoben.    Der Lichtschwerpunkt des     Fernlichts        liegt    in  derselben senkrechten Ebene unmittelbar darüber       in    Punkt 8, so dass sich beim Umschalten von       Abblend-    auf     Fernlicht    und umgekehrt     die        Licht-          schwerpunkte    nicht     seitlich    verschieben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrischer Fahrzeugscheinwerfer mit einem Hohlspiegel und einer davor sitzenden Lichtstreu scheibe sowie mit zwei wahlweise einschaltbaren elektrischen Lichtquellen, von denen die eine im Brennpunkt des Hohlspiegels liegend das Fernlicht liefert, während die andere, das Abblendlicht aus strahlende, vor dem Hohlspiegelbrennpunkt sich er streckende Lichquelle den äusseren Fahrbahnrand heller zu beleuchten vermag als den auf der Seite des Gegenverkehrs verlaufenden, wobei die Streu scheibe auf einem von ihrer Mitte bis mindestens annähernd zu ihrem auf der Seite des Gegenverkehrs liegenden Rand reichenden,
    wenigstens teilweise un terhalb der Horizontalmittelebene liegenden sektoren artigen Abschnitt lichtablenkende Mittel trägt, die mindestens den grössten Teil der bei eingeschalteter Abblendlichtquelle über die Horizontalmittelebene hinaus schräg nach oben gerichteten Lichtstrahlen nach unten zu sowie im flachen Winkel vom äusseren Fahrbahnrand weg gegen die Fahrbahnmitte hin beugen.,
    gekennzeichnet durch eine derartige Neigung der Längskante der Riffeln gegen die senkrechte Mittelebene des Scheinwerfers sowie durch eine sol che Bemessung der Prismenwinkel der Riffeln, dass die Riffeln die Lichtschwerpunkte des Abblendlichtes sowie des Fernlichtes mindestens annähernd in eine gemeinsame senkrechte Ebene ablenken, so dass sich beim Umschalten von Fern- auf Abblendlicht und umgekehrt die Lichtschwerpunkte im wesentlichen nur in dieser senkrechten Ebene verschieben. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Scheinwerfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Neigungswinkel der etwa im Abstand von 1/s des Abdeckscheibenhalbmessers vom Scheibenmittelpunkt verlaufenden Riffel grösser ist als der Neigungswinkel der beiderseits der er wähnten Riffel vorgesehenen Riffeln. 2.
    Scheinwerfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Prismenwinkel der etwa im Abstand von 1/s des Abdeckscheibenhalbmessers vom Scheibenmittelpunkt verlaufenden Riffel grösser ist als der Prismenwinkel der beiderseits dieser Riffel vorgesehenen. Riffeln.
CH602161A 1955-12-24 1961-05-24 Elektrischer Fahrzeugscheinwerfer CH393230A (de)

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