CH393230A - Elektrischer Fahrzeugscheinwerfer - Google Patents
Elektrischer FahrzeugscheinwerferInfo
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- F21S41/00—Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps
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- F21S41/28—Cover glass
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Description
Elektrischer Fahrzeugscheinwerfer Das Hauptpatent betrifft einen Fahrzeugschein werfer mit einem Hohlspiegel und einer davor sitzenden Lichtstreuscheibe sowie mit zwei wahlweise einschaltbaren elektrischen Lichtquellen, von denen die eine im Brennpunkt des Hohlspiegels liegend das Fernlicht liefert, während die andere, das Ab blendlicht ausstrahlende, vor dem Hohlspiegelbrenn- punkt sich erstreckende Lichtquelle den äusseren Fahrbahnrand heller zu beleuchten vermag als den auf der Seite des Gegenverkehrs verlaufenden,
wobei die Streuscheibe auf einem von ihrer Mitte bis mindestens annähernd zu ihrem auf der Seite des Gegenverkehrs liegenden Rand reichenden, wenig stens teilweise unterhalb der Horizontalmittelebene liegenden sektorenartigen Abschnitt lichtablenkende Mittel trägt, die mindestens den grössten Teil der bei eingeschalteter Abblendlichtquelle über die Hori- zontalmittelebene hinaus schräg nach oben gerich teten Lichtstrahlen nach unten zu sowie im flachen Winkel vom äusseren Fahrbahnrand weg gegen die Fahrbahnmitte hin beugen.
Sowohl das Abblendlicht wie auch das Fern licht weisen in den ausgeleuchteten Zonen Licht schwerpunkte, d. h. Zentren grosser Lichtdichte, auf, die sich bei eingeschaltetem Licht auf einem senk recht zur Scheinwerferachse in einiger Entfernung aufgestellten Lichtschirm als Lichtflecke mit der grössten Helligkeit zeigen. Anderseits hat das Ab blendlicht dunklere Zonen im Schattenbereich eines Abdeckkappenrandes für den Abblend'glühfaden. Diese Zonen sind durch eine scharfe Helldunkelgrenze voneinander getrennt.
Der Lichtschwerpunkt des Ab blendlichtes liegt dort, wo ein horizontaler Teil der Helldunkelgrenze endet und die Helldunkelgrenze mit einem Knick in einen schräg ansteigenden Teil übergeht.
Der Lichtschwerpunkt des Fernlichtes liegt im wesentlichen in der optischen Achse des Schein- werfers, ist aber durch die Riffelung des sektor- artigen Abschnittes mit den lichtablenkenden Mitteln geringfügig zur Seite des Gegenverkehrs hin ver schoben.
Beim Umschalten des Scheinwerfers vom Abblendlicht auf das Fernlicht springt infolge der geschilderten lichtablenkenden Wirkung des sektor- artigen Abschnittes der Lichtschwerpunkt zur Seite des Gegenverkehrs hin. Beim Umschalten von. Fern licht zum Abblendlicht springt der Lichtschwerpunkt nach dem äusseren Rand der eigenen Fahrbahn zu wieder zurück.
Dieses die Verkehrssicherheit beeinträchtigende seitliche Springen der Lichtschwerpunkte beim Um schalten von Fern- auf Abblendlicht und umgekehrt wird vermieden, wenn gemäss der vorliegenden zu sätzlichen Erfindung die Längskanten der prisma tischen Riffeln derartig gegen die senkrechte Mittel ebene geneigt und ihre Prismenwinkel derart be messen sind,
dass die Riffeln die Lichtschwerpunkte des Abblendlichtes und des Fernlichtes mindestens annähernd in eine gemeinsame senkrechte Ebene ablenken, so dass sich beim Umschalten von Fern licht auf Abblendlicht oder umgekehrt die Licht schwerpunkte im wesentlichen nur in dieser senk rechten Ebene verschieben.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes eine für Scheinwerfer mit asymmetrischer Lichtverteilung geeignete, licht durchlässige Streuscheibe sowie ein Schema der Lichtwirkung der mit dieser Scheibe erzielbaren Lichtverteilung des Abblend- und des Fernlichtes dargestellt.
Es zeigen: Fig. 1 die lichtdurchlässige Streuscheibe in An sicht auf ihre der Scheinwerferglühlampe zugekehrte Innenseite, Fig. 2 einen gegenüber Fig. 1 vergrösserten Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1, Fig. 3 ein Schema der Lichtverteilung auf einem senkrecht zur optischen Achse des Scheinwerfers in einiger Entfernung von diesem aufgestellt ge dachten Lichtschirm.
Die Streuscheibe 1 hat einen sektorartigen Ab schnitt 2, der sich von der Scheibenmitte nach der der Seite des Gegenverkehrs zugekehrten Randzone der Scheibe - bei Rechtsverkehr also, gesehen in Fahrtrichtung, auf der linken Seite - erstreckt und auf der Scheibeninnenseite mit prismatischen Riffeln versehen ist.
Begrenzt wird der Abschnitt 2 ausserdem oben und unten einerseits durch eine etwas ober halb der horizontalen Mittelebene etwa parallel zu dieser verlaufende Linie a und anderseits durch eine Linie b, die von der senkrechten Mittellinie der Scheibe etwas unterhalb des Scheibenmittelpunktes ausgehend um ungefähr<B>15'</B> geneigt nach unten gegen den Scheibenrand verläuft.
Die Riffeln 3 im sektorartigen Abschnitt 2 ver laufen schräg von oben nach unten gegen die senk rechte Mittelebene des Scheinwerfers zu geneigt. Die Neigungswinkel der einzelnen Riffeln gegen die Mittelebene sind, wie Fig. 1 zeigt, verschieden.
Das gleiche gilt auch, wie aus Fig. 2 hervorgeht, hin sichtlich der Prismenwinkel der einzelnen Riffeln. Die geringsten Neigungswinkel und die kleinsten Prismenwinkel weisen die Riffeln in den Bereichen 3a und 3c auf, die sich in der Nähe der senk rechten Mittelebene und in der Nähe des Randes der Streuscheibe befinden.
Die grössten Neigungs winkel und die grössten Prismenwinkel haben die Riffeln im Bereich 3b, die sich in einer Entfernung von etwa einem Drittel des Radius der Streuscheibe von der Mittelebene entfernt befinden. Von dort aus nimmt die Neigung der Riffel nach beiden Seiten kontinuierlich ab bis zu den an diesen Rand- riffeln. vorgesehenen geringsten Neigungen und klein sten Prismenwinkeln.
Die Riffeln können, insbesondere auch bei stark gewölbter Streuscheibe, gekrümmt ausgebildet sein. Die durch einen mit bisher üblichen Riffeln versehenen sektorartigen Abschnitt 2 hindurchgehen den Lichtstrahlen des Abblendlichtes erzeugen auf einem in einiger Entfernung vor dem Scheinwerfer aufgestellten, in Fig. 3 angedeuteten Schirm 4 reelle Bilder, beispielsweise W1 und W2 der Abblend- glühwendel mit Lichtschwerpunkten bei 5 und 6.
Durch die erfindungsgemässe Ausbildung und An ordnung der Riffeln im sektorartigen Abschnitt 2 werden diese Lichtschwerpunkte zur Seite des Gegen verkehrs hin in den Punkt 7 verschoben. Der Lichtschwerpunkt des Fernlichts liegt in derselben senkrechten Ebene unmittelbar darüber in Punkt 8, so dass sich beim Umschalten von Abblend- auf Fernlicht und umgekehrt die Licht- schwerpunkte nicht seitlich verschieben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Elektrischer Fahrzeugscheinwerfer mit einem Hohlspiegel und einer davor sitzenden Lichtstreu scheibe sowie mit zwei wahlweise einschaltbaren elektrischen Lichtquellen, von denen die eine im Brennpunkt des Hohlspiegels liegend das Fernlicht liefert, während die andere, das Abblendlicht aus strahlende, vor dem Hohlspiegelbrennpunkt sich er streckende Lichquelle den äusseren Fahrbahnrand heller zu beleuchten vermag als den auf der Seite des Gegenverkehrs verlaufenden, wobei die Streu scheibe auf einem von ihrer Mitte bis mindestens annähernd zu ihrem auf der Seite des Gegenverkehrs liegenden Rand reichenden,wenigstens teilweise un terhalb der Horizontalmittelebene liegenden sektoren artigen Abschnitt lichtablenkende Mittel trägt, die mindestens den grössten Teil der bei eingeschalteter Abblendlichtquelle über die Horizontalmittelebene hinaus schräg nach oben gerichteten Lichtstrahlen nach unten zu sowie im flachen Winkel vom äusseren Fahrbahnrand weg gegen die Fahrbahnmitte hin beugen.,gekennzeichnet durch eine derartige Neigung der Längskante der Riffeln gegen die senkrechte Mittelebene des Scheinwerfers sowie durch eine sol che Bemessung der Prismenwinkel der Riffeln, dass die Riffeln die Lichtschwerpunkte des Abblendlichtes sowie des Fernlichtes mindestens annähernd in eine gemeinsame senkrechte Ebene ablenken, so dass sich beim Umschalten von Fern- auf Abblendlicht und umgekehrt die Lichtschwerpunkte im wesentlichen nur in dieser senkrechten Ebene verschieben. UNTERANSPRÜCHE 1.Scheinwerfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Neigungswinkel der etwa im Abstand von 1/s des Abdeckscheibenhalbmessers vom Scheibenmittelpunkt verlaufenden Riffel grösser ist als der Neigungswinkel der beiderseits der er wähnten Riffel vorgesehenen Riffeln. 2.Scheinwerfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Prismenwinkel der etwa im Abstand von 1/s des Abdeckscheibenhalbmessers vom Scheibenmittelpunkt verlaufenden Riffel grösser ist als der Prismenwinkel der beiderseits dieser Riffel vorgesehenen. Riffeln.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE353316X | 1955-12-24 | ||
| DEB58256A DE1113672B (de) | 1960-06-18 | 1960-06-18 | Fahrzeugscheinwerfer fuer asymmetrische Lichtverteilung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH393230A true CH393230A (de) | 1965-06-15 |
Family
ID=25836070
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH602161A CH393230A (de) | 1955-12-24 | 1961-05-24 | Elektrischer Fahrzeugscheinwerfer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH393230A (de) |
-
1961
- 1961-05-24 CH CH602161A patent/CH393230A/de unknown
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