CH393359A - Verfahren zur Herstellung von Chromenderivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Chromenderivaten

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CH393359A
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condensation
benzene
monoacyl
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hydrocarbon radical
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CH7578959A
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Hrishikesh Dr Pendse
Rudolf Dr Rueegg
Ryser Gottlieb
Original Assignee
Hoffmann La Roche
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D311/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings
    • C07D311/02Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D311/04Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring
    • C07D311/58Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring other than with oxygen or sulphur atoms in position 2 or 4
    • C07D311/70Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring other than with oxygen or sulphur atoms in position 2 or 4 with two hydrocarbon radicals attached in position 2 and elements other than carbon and hydrogen in position 6
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von Chromenderivaten
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von in 5-Stellung einen Kohlenwasserstoffrest, z. B. einen Alkylrest, vorzugsweise den Methylrest, und in 2-Stellung den Rest
EMI1.1     
 tragenden 2-Methyl-6-hydroxy-7 , 8-dimethoxy-chro  men-(3) -derivaten    oder 6-Monoacylderivaten davon, worin Y und Z je Wasserstoff oder zusammen eine zusätzliche Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung und n entweder 0 oder eine ganze Zahl von 1 bis 9 bedeutet, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man ein in 5-Stellung durch einen Kohlenwasserstoffrest sub   stituiertes 2,3-Dimethoxy-benzohydrochinon-(l 4)    oder ein 4-Monoacylderivat desselben in Gegenwart eines sauren Mittels mit einer Kondensationskomponente der Formel
EMI1.2     
 worin X ein Halogenatom,

   die Hydroxygruppe oder eine Acyloxygruppe bedeutet, umsetzt.



  Geeignete 4-Monoacylderivate sind z. B. das Acetat oder das Benzoat.



   Die Struktur der zur Kondensation benötigten Verbindungen leitet sich vom Isopren ab. Die reaktionsfähige Gruppe (Hydroxygruppe, Acyloxygruppe oder Halogenatom) befindet sich am drittletzten Kohlenstoffatom. Zwischen dem letzten und dem zweitletzten Kohlenstoffatom der Kette, in   a,(3-Stellung    zur reaktionsfähigen Gruppe, steht eine dreifach ungesättigte Bindung. Die Kondensationskomponente kann aus 5 Kohlenstoffatomen bestehen oder um 1- bis 9mal 5 Kohlenstoffatome verlängert sein. Die Kettenverlängerung kann, wie durch die Symbole Z und Y angedeutet wird, gesättigt oder ungesättigt sein. Beispiele geeigneter Alkohole sind Dehydroisophytol, Dehydroinalcol,   Dehydrogeranyllinalcol    und Dehydrofarnesylnerolidol. Anstelle der Alkohole können auch deren Veresterungsprodukte mit Säuren, z.

   B. die Acetate, als Kondensationskomponente verwendet werden. Die Umsetzung der genannten    Benzohydrochinone-(l 4) bzw. eines 4-Monoacylde-    rivates derselben mit der Verbindung der Formel I erfolgt, wie gesagt, in Gegenwart eines sauren Mittels und kann unter milden oder energischen Reaktionsbedingungen durchgeführt werden.



   Diese Reaktion wird vorzugsweise in Gegenwart eines Lösungsmittels, wie z. B. Diäthyläther, Diisopropyläther, Dioxan, Benzol oder Petroläther bei einer Temperatur zwischen 20 und   100o      durch    führt. Als saures Mittel ist Zinkchlorid besonders geeignet. In einer bevorzugten Ausführungsform geht man von einem Alkohol der Formel I aus und arbeitet mit Zinkchlorid als Kondensationsmittel in wasserfreiem Benzol bei einer Temperatur um 800 C.



   Falls man von einem Acylderivat des Benzohydrochinons ausgegangen ist, kann man die Hydroxy  gruppe in   4-Stellung    durch Verseifung wieder freisetzen. Die Verseifung kann sowohl durch   BehandP    lung mit Säuren als auch mit Basen erfolgen. Die anfallenden farblosen oder gelblich gefärbten Kondensationsprodukte können zweckmässig durch Chroma- tographie gereinigt werden.



   Die Verfahrensendstoffe sind für den   Stoffwech-    sel bei höheren Organismen von Bedeutung. Beispielsweise üben sie eine reaktivierende Wirkung auf die Cytochrom-c-Reduktase aus. Sie besitzen zudem Bedeutung als Antioxydantien.



   Beispiel 1
9,1 g 2,3-Dimethoxy-5-methyl-benzohydrochinon (1,4) werden mit 7 g wasserfreiem Zinkohlorid und 100 ml wasserfreiem Benzol unter Rückflussbedingungen erhitzt. Innerhalb von ungefähr   t/2    Stunde fügt man eine Lösung von 16 g   Dehydroisophytol    in 25 ml Benzol zu. Man erwärmt während weiteren 24 Stunden unter Rückflussbedingungen, kühlt anschliessend die   Reaktionsmischung    auf Raumtemperatur ab und versetzt mit 200 ml   Äther.    Die Benzol/ Ätherlösung wird mit Wasser, 1 n Natriumhydroxydlösung, 1 n Salzsäure und schliesslich wieder mit Wasser gewaschen. Nun wird die organische Lösung getrocknet, zur Trockne eingeengt und der Rückstand in Petroläther (60-90 ) gelöst. Diese Lösung wird an einer Aluminiumoxydkolonne (Aktivität III) chromatographiert.

   Es wird mit Petrol nachgewaschen und-mit   Petroläther/Benzolmischungen      (im    Verhältnis 4:1 bis   1: 4)    und reinem Benzol eluirte. Die Fraktionen, die im U.V.-Spektrum   Absorptionsma      xima    bei 232, 272, 281 und 330   mF    aufweisen, werden erneut chromatographiert und im Hochvakuum destilliert (bei 200 /0,01 mm). Man erhält auf diese Weise   2,5-Dimethyl-2-(4, 8,1      2-trimethyl-tridecyl)-6-    hydroxy-7, 8-dimethoxy-chromen-(3) als   gelbliches     Öl; U.V.-Hauptmaximum bei 272 m ; E11 = 170 (in
Alkohol).



   Beispiel 2
1,8 g 2,3-Dimethoxy-5-methyl-benzohydrochinon (1,4) werden in   20ml    absolutem   Äther    und 20 ml absolutem Benzol gelöst, mit 0,5 g Zinkchlorid versetzt und unter Rühren und Einleiten von Salzsäuregas unter Rückfluse erhitzt. Anschliessend   tropft    man   innert    15 Minuten 1,5 g   2-Methyl-butin-(3)-ol-(2)    in   10 ml    absolutem Benzol zu, erhitzt noch 30 Minuten unter Rückfluss, kühlt ab und wäscht die Reaktionslösung mit Wasser neutral.

   Der nach dem Trocknen dieser Lösung durch Eindampfen   erhaltene    Rückstand wird mit Benzol an 100 g Aluminiumoxyd   (Aktivität    III) chromatographiert, wobei die ersten Benzolfraktionen das   gebildete      2,2,5 -Trimethyl-6-hy-    droxy-7,8-dimethoxy-chromen-(3) enthalten. Dieses Produkt ist schwach gelb gefärbt und weist   im      U.V.-      Spektrum    Absorptionsmaxima bei 272, 280 und 327 m  auf.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Chromenen der Formel EMI2.1 worin Y und Z je Wasserstoff oder zusammen eine gekennzeichnet, dass man ein in 5-Stellung durch zusätzliche Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung, n ent- einen Kohlenwasserstoffrest substituiertes 2,3-Dimeweder 0 oder eine ganze Zahl von 1 bis 9 und R thoxy-benzohydrochinon-(1,4) oder ein 4-Monoacyleinen Kohlenwasserstoffrest bedeutet, oder von 6- derivat desselben in Gegenwart eines saureln Mittels Monoacylverbindungen solcher Chromene, dadurch mit einer Kondensationskomponente der Formel EMI2.2 worin X Halogen oder die Hydroxygruppe oder eine Acyloxygruppe bedeutet, umsetzt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das erhaltene Kondensationsprodukt verseift.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Kondensation ein sauer reagierendes anorganisches Salz verwendet.
    3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die Kondensation mit einem Alkohol als Kondensations Komponente und Zinkchlorid als Kondensationsmlt- tel bei einer Temperatur um 800 durchführt.
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