CH393636A - Verfahren zur Herstellung einer Kunstharz-Arzneimittelverbindung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Kunstharz-Arzneimittelverbindung

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CH393636A
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CH
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resin
para
aminosalicylic acid
synthetic resin
acid
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CH1347363A
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Paul Rety Stephen
Herbert Linnell Wilfred
Timmington Herbert
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Clinical Products Limited
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F8/00Chemical modification by after-treatment
    • C08F8/44Preparation of metal salts or ammonium salts
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K47/00Medicinal preparations characterised by the non-active ingredients used, e.g. carriers or inert additives; Targeting or modifying agents chemically bound to the active ingredient
    • A61K47/50Medicinal preparations characterised by the non-active ingredients used, e.g. carriers or inert additives; Targeting or modifying agents chemically bound to the active ingredient the non-active ingredient being chemically bound to the active ingredient, e.g. polymer-drug conjugates
    • A61K47/51Medicinal preparations characterised by the non-active ingredients used, e.g. carriers or inert additives; Targeting or modifying agents chemically bound to the active ingredient the non-active ingredient being chemically bound to the active ingredient, e.g. polymer-drug conjugates the non-active ingredient being a modifying agent
    • A61K47/56Medicinal preparations characterised by the non-active ingredients used, e.g. carriers or inert additives; Targeting or modifying agents chemically bound to the active ingredient the non-active ingredient being chemically bound to the active ingredient, e.g. polymer-drug conjugates the non-active ingredient being a modifying agent the modifying agent being an organic macromolecular compound, e.g. an oligomeric, polymeric or dendrimeric molecule
    • A61K47/58Medicinal preparations characterised by the non-active ingredients used, e.g. carriers or inert additives; Targeting or modifying agents chemically bound to the active ingredient the non-active ingredient being chemically bound to the active ingredient, e.g. polymer-drug conjugates the non-active ingredient being a modifying agent the modifying agent being an organic macromolecular compound, e.g. an oligomeric, polymeric or dendrimeric molecule obtained by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds, e.g. poly[meth]acrylate, polyacrylamide, polystyrene, polyvinylpyrrolidone, polyvinylalcohol or polystyrene sulfonic acid resin
    • A61K47/585Ion exchange resins, e.g. polystyrene sulfonic acid resin

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Description


  
 



  Verfahren zur   Herstellung    einer   Kunstharz-Arzneiinittelverbindung   
Es ist in der Therapie erwünscht, orale Arzneimittel zur Verfügung zu haben, die ihren Wirkstoff möglichst gleichmässig und langsam abgeben. Es sind zu diesem Zweck physikalische Methoden vorgeschlagen worden, z. B. die Abgabe des Arzneimittels zu verzögern durch die Herstellung von Tabletten, die langsam zerfallen oder durch Überziehen von  Pellets  mit langsam löslichen Filmen. Es wurde nun gefunden, dass eine länger dauernde und   gleichmässi-    gere Freigabe des Arzneimittels erzielt werden kann, wenn dieses an einen festen Träger chemisch gebunden wird, von welchem es später in vivo durch Ionenaustauschwirkung freigesetzt wird.



   Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Methode zu schaffen zur Erzeugung von Kunstharz Arzneimittelverbindungen, welche Salze eines als Säure wirkenden Harzes und des als Base wirkenden Arzneimittels sind.



   Gemäss der vorliegenden Erfindung wird ein Benzoesäurederivat, welches basische Gruppen aufweist, mit einem Kationaustauschharz, welches auf einem polymerisierten, äthylenisch ungesättigten Material aufgebaut ist, umgesetzt unter Bildung einer Verbindung, welche unter der normalen Einwirkung des gastro-intestinalen Traktes des Arzneimittels langsam und über eine lange Zeit wieder abgibt.



   Das Harz kann beispielsweise ein Styrolpolymer oder eine polymerisierte Methacrylsäure sein, die z. B. mit Divinylbenzol vernetzt sind und entweder Sul  fonsäuregruppen    oder Carbonsäuregruppen enthalten.



   Geeignete Harze dieser Art sind im Handel unter folgenden   Markenbezeichnungen    erhältlich:  Zeokarb 225 H : ein Polystyrolharz, welches mit Divinylbenzol ver netzt ist und Sulfonsäuregruppen enthält.



   Zeocarb 226 H : ein polymerisiertes Methacrylsäureharz, welches mit Divinylbenzol vernetzt ist und Carbonsäure gruppen enthält.



   Amberlite   IR-2O :    ein Polystyrolharz, welches mit Divinylbenzol ver netzt ist und Sulfonsäuregruppen enthält.



   Stärker konzentrierte Verbindungen dieser Art können erhalten werden, indem man   die    gebildete Verbindung ein oder mehrmals mit weiterer Lösung des Derivats in Berührung bringt. Weniger konzentrierte Verbindungen können erhalten werden, wenn man die gebildete Verbindung mit ungebundenem Harz vermischt.



   Im allgemeinen erfolgt die Herstellung, indem man das Derivat in einem   geeigneten    Lösungsmittel, wie destilliertes Wasser, Alkohol, Eisessig, Aceton, Natriumacetat oder   Äthylacetat    oder deren Gemische, löst. Das Harz wird zugesetzt und das Ganze so lange gerührt, bis das System im Gleichgewicht ist, was durch den pH-Wert angezeigt wird oder durch Versuch bestimmt wird. Die Verbindung kann sodann aus der Lösung als Feststoff entfernt werden und anschliessend mit Alkohol   gewaschen    und getrocknet werden, vorzugsweise bis zu einem Feuchtigkeitsgehalt von nicht über 2   S.   



   Beispiel
Ein Beispiel einer Kunstharz-Arzneimittelverbindung ist Para-Aminosalicylsäure/Resinat, welche der folgenden Formel entspricht, wobei der Quotient m/n den Grad der Sättigung des Kunstharzes mit dem Arzneimittel angibt:  
EMI2.1     

Die Herstellung dieser Verbindung erfolgt wie folgt:
Der pH-Wert einer   10 %    igen Lösung des Hydrochlorids von Para-Aminosalicylsäure in destilliertem Wasser wird bestimmt. Zu 10   ml    dieser Lösung werden 5 g eines geeigneten, Sulfonsäuregruppen aufweisenden vernetzten Polystyrolharzes, wie z. B.  Zeocarb 225 H  oder    Amberlite    IR-20  (beide Wasserstofform), zugesetzt und das Rühren fortgesetzt, bis der pH-Wert konstant bleibt. Die Resinatverbindung wird abgetrennt und mit destilliertem Wasser und anschliessend mit Alkohol gewaschen.

   Sie wird sodann bei einer Temperatur unterhalb 600 C getrocknet, bis zu einem   2S    nicht übersteigenden Feuchtigkeitsgehalt.



   Dieses Verfahren   kann wie folgt modifiziert    werden: a) 5 g eines geeigneten Harzes werden in ein Roher gegeben und eine   10%    des Hydrochlorids von Para-Aminosalicylsäure in destilliertem Wasser enthaltende Lösung durch das Rohr geleitet, bis die Zusammensetzung der eine und austretenden Lösungen dieselbe ist.

   Das Resinat wird sodann wie oben mit Wasser und Alkohol gewaschen und getrocknet. b) Eine 10% ige Suspension von Para-Aminosalicylsäure in destilliertem Wasser wird mit dem entsprechenden Harz so lange umgesetzt, bis die   Para-    Aminosalicylsäure aus der Suspension verschwindet und der pH-Wert konstant bleibt. c) Eine Lösung von Para-Aminosalicylsäure in Alkohol oder einem anderen geeigneten organischen Lösungsmittel wird im obengenannten Beispiel oder dessen   Modifikation    (b) verwendet.    d)    Ein höher konzentriertes Para-Aminosalicylsäureresinat wird erhalten, wenn das gemäss dem obigen Beispiel oder den Modifikationen (b) oder (c) hergestellte Resinat mit einer frischen Lösung oder Suspension der Para-Aminosalicylsäure umgesetzt wird.

   e) Ein weniger konzentriertes Para-Aminosalicylsäureresinat wird erhalten, wenn man ungebundenes Harz mit dem wie oben erhaltenen Para-Aminosalicylsäureresinat in geeigneten Mengen, um die gewünschte Konzentration zu erhalten, vermischt.



   Im Patent Nr. 390 459 ist die Herstellung einer Verbindung beschrieben, in welcher das Harz als Base wirkt und welche als    Kunstharz/Parn-Amino-    salicylat  bezeichnet wird. Ein Gemisch von  Para  Aminosalicylsäure/Resinat     und   Kunstharz/Para-      Aminosalicylat kann hergestellt t werden, um eine ge-      wiluschte    Geschwindigkeit der Freigabe des Arzneimittels zu erzielen.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung einer Kunstharzarznei mittelverbindung, welche unter den normalen gastrointestinalen Einwirkungen das gebundene Arzneimittel langsam und während längerer Zeit freigibt, dadurch gekennzeichnet, dass ein Benzoesäurederivat, welches basische Gruppen enthält, mit einem Kationaustauschharz, welches auf einem polymerisierten äthylenisch ungesättigten Material aufgebaut ist, umgesetzt wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Benzoesäurederivat Para- Aminosalicylsäure ist.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Harz ein vernetztes Polystyrolpolymer ist.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Harz Sulfonsäuregruppen ent- hält.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Konzentration der Para-Aminosalicylsäure auf dem Harz erhöht wird, indem man die erhaltene Verbindung mit weiterer Lösung der Para-Aminosalicylsäure umsetzt.
    5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Konzentration der Para-Aminosalicylsäure auf dem Harz herabgesetzt wird, indem man die erhaltene Verbindung mit weiterem ungebundenem Harz vermischt.
CH1347363A 1958-03-17 1958-09-26 Verfahren zur Herstellung einer Kunstharz-Arzneimittelverbindung CH393636A (de)

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CN119874984A (zh) * 2025-01-17 2025-04-25 山东建筑大学 一种高效去除硝酸盐的离子交换树脂的制备方法及所得产品、应用

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