CH393766A - Dosierwaage mit einem Materialstrom geregelter Grösse - Google Patents

Dosierwaage mit einem Materialstrom geregelter Grösse

Info

Publication number
CH393766A
CH393766A CH1015361A CH1015361A CH393766A CH 393766 A CH393766 A CH 393766A CH 1015361 A CH1015361 A CH 1015361A CH 1015361 A CH1015361 A CH 1015361A CH 393766 A CH393766 A CH 393766A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
winding
pick
container
target setting
weigher
Prior art date
Application number
CH1015361A
Other languages
English (en)
Inventor
Petery Achim Dipl Ing V
Original Assignee
Schenck Gmbh Carl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schenck Gmbh Carl filed Critical Schenck Gmbh Carl
Publication of CH393766A publication Critical patent/CH393766A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G3/00Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances
    • G01G3/12Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances wherein the weighing element is in the form of a solid body stressed by pressure or tension during weighing
    • G01G3/14Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances wherein the weighing element is in the form of a solid body stressed by pressure or tension during weighing measuring variations of electrical resistance
    • G01G3/142Circuits specially adapted therefor
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G13/00Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus
    • G01G23/18Indicating devices, e.g. for remote indication; Recording devices; Scales, e.g. graduated
    • G01G23/36Indicating the weight by electrical means, e.g. using photoelectric cells

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)

Description


  
 



  Dosierwaage mit einem   Materialstrom    geregelter Grösse
Die   Erfindung    betrifft eine Dosierwaage mit auf einer Wägevorrichtung abgestützten und mit einem entsprechend Ider Abweichung der Wägung von einem vorgegebenen Programm geregelten Materialabzugsorgan versehenen Materialbehälter.



   Es sind bereits Waagen bekannt, bei denen der auf einer Wägevorrichtung abgestützte Materialbe  hälter    nach einem vorbestimmten Programm gefüllt und zur Weitergabe des Materials an einen nachgeschalteten Verbraucher entleert wird. Eine   der-    artige intermittierende Zuteilung ist jedoch häufig nicht erwünscht.



   Um eine weitgehende kontinuierliche Zuteilung zu erreichen, ist daher bereits vorgeschlagen worden,    den Materialbehälter ! mit einem Materialabzugsorgan    zu versehen, das entsprechend den Abweichungen der Wägung von einem vorgegebenen Programm geregelt wird. Die hierdurch gewährleistete kontinuierliche   Materialzubeilung    erfährt nur eine verhältnismässig kurze Regelungspause während der Wiederfüllung des Materialbehälters, die zwar schon erfolgt, wenn sich noch eine bestimmte   Minddst-    menge im Behälter befindet, so dass der Austrag nicht unterbrochen werden muss;

   dagegen muss je doch die Regelung während der Füllungszeit abgeschaltet werden, weil bei   zunehmendem    Gewicht auf der Wägevorrichtung ein Vergleich der Wägung mit dem Programm eine   Fehiregelung    zur Folge hätte. Während dieser kurzen Zeitspanne eventuell auftretende Abweichungen vom Austragprogramm bleiben daher unberücksichtigt und wirken sich als Dosierfehler aus.



   Bei besonders hohen Ansprüchen an die Zuteilgenauigkeit können auch   Iderart    geringe Fehler nicht zugelassen werden. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diese Fehlerquelle zu vermeiden und   Iden    effektiven   Materiaidurchsatz    zu erfassen. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass   der    Materialbehälter in Abhängigkeit von seinem Füllungsstand durch einen vorgeschalteten Vorrats  behälter    mit Material beschickt wird und bei jeder Materialübergabe vom Vorratsbehälter in den Materialbehälter eine   das      Abzugsprogramm    regelnde Sollvorgabeeinrichtung   der    tatsächlich übergebenen Materialmenge entsprechend eingestellt wird.

   Das Gewicht des Vorratsbehälters kann gemessen und ein eventuell nach erfolgter Materialübergabe vom Leergewicht des Vorratsbehälters abweichendes Messergebnis zu   einer entsprechenden    Korrektur der Ein stellung der zunächst selbsttätig auf ein bestimmtes Füllgewicht eingestellten Sollvorgabeeinrichtung herangezogen werden.



   Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von   Ausführungsbeispielen    der Erfindung. Die Figuren dienen zur Erläuterung.



   Es zeigen:
Fig. 1 in schematischer Weise den   tgrundsätz-    lichen Aufbau   der    Dosierwaage mit den elektrischen   Regel- und    Steuerkreisen und den in ihnen enthaltenen   Schalt-und    Steuerelementen,
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel für ein verwendetes Gerät,
Fig. 3 ein Schema der einzelnen Arbeitsphasen.



   Ein Zuspeiser 2   aus.    einem Bunker 1 ist oberhalb eines Behälters 3   leiner    mit einem Klappenverschluss 4 versehenen Vorwaage angeordnet, der an einer   Blattfederparallelführung    5 hängt und auf einer Kraftmessdose 6 abgestützt ist. Unterhalb des Klappenverschlusses   befinidet    sich ein Behälter 7 einer Zuteilwaage, die mit einem regelbaren Abzugsorgan 10 ausgerüstet ist, das der Eigenart des Materials angepasst ist. Der Behälter 7 ist an einer Blatt  federnparallelführung    8 aufgehängt und auf einer Kraftmessdose 9 abgesttitzt.  



   Die Diagonale einer Brückenschaltung 9' der Kraftmessdose 9 ist an einen Kompensator 14 gelegt, der über einen Röhrenregler 15 an das eine Ende der Wicklung 12 und an den Abgreifer 13 eines Potentiometers als Sollvorgabeeinrichtung gelegt ist. An der Diagonalen einer Brückenschaltung 6' der Kraftmessdose 6 liegt ein Kompensator 16, der über ein elektrisches   Nuligerät    19 an   das    eine Ende einer Wicklung 17 und an einen Abgreifer 18 eines weiteren Potentiometers gelegt ist. Der Abgreifer dieses Potentiometers wird mittels eines Motors 20, der über einen Umschalter 25 elektrisch mit dem Nullgerät 19 verbunden werden kann, bewegt.

   Im Gegensatz zur feststehenden Wicklung 12   der    Sollvorgabeeinrichtung ist die Wicklung 17 des anderen Potentiometers beweglich ausgebildet, und zwar befähigt zu   Bewegungen    zusammen mit dem Abgreifer 13. Mit 22 ist eine Rückstellfeder bezeichnet und mit 11 der nach dem gewünschten Programm gesteuerte Antriebsmotor für den Abgreifer 13 der Soll vorgabeeinrichtung. Er steht mittels einer Kupplung 21 in mechanischer Verbindung mit dem Motor 20, mit der Wicklung 17 und dem Abgreifer 13. An dem dem Abgreifer 13 zugewandten Teil der Kupplung greift die Feder 22 an. Es   sind'an    sich bekannte, nicht dargestellte, von der Sollvorgabeeinrichtung steuerbare Mittel vorgesehen zum Ausrücken der Kupplung. Die Feder 22 kommt nur bei ausgerückter Kupplung zur Wirkung.

   Am Abgreifer 18 ist ein Anschlag 24, und an der Wicklung 17 ein Anschlag 23 vorgesehen.



   Mit Hilfe des Umschalters 25 kann anstelle des Motors 20 ein Kompensationsmotor 26 auf   das    Nullgerät 19 geschaltet werden. Dieser Motor verstellt einen - Anschlag 27, der zu einem später näher erläuterten Zweck auf die Wicklung 17 und den Abgreifer 13 verstellend einwirkt.



   Das Gerät nach Fig. 2 ist von einem Gehäuse umgeben. Die Wicklung 12 der Sollvorgabeeinrichtung ist an einem Deckel 31 des Gehäuses befestigt, während die   Wicklung    17 und der Abgreifer 13 auf einem Trägerteil 32 sitzen, das auf der Welle 30 des Gerätes lose geführt ist. Durch Erregung eines Kupplungsmagneten 21 über Schleifringe 21a kann eine kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Trägerteil 32   umi    der Welle 30 hergestellt werden.



  Auf der Welle 30 sitzt weiterhin ein Trägerteil 35, das gegenüberliegend die beiden Motoren 20 und 26 trägt. Der Motor 20 wälzt sich über ein Zahnrad 36 an einem mit der Welle 30 laufenden Zahnrad 37 ab. Die Rückstellfeder 22 ist als Spiralfeder ausgebildet, die   die tbewegliche    Wicklung 17 und   den    Abgreifer 13 gegen einen Anschlag 41 ziehen kann. Auf der Achse des Motors 26 sitzt ein Ritzel 39, das mit einem Zahnsegment 38 in Eingriff steht. Ferner ist ein Anschlag 40 vorgesehen und ein Anlaufstift 42.



   Die Zuteilwaage 7-10 arbeitet mit der Sollvorgabeeinrichtung und dem Antrieb 11 der Sollvorgabeeinrichtung nach einem Programm in bekannter Weise in Richtung fallender Spannungswerte des bewegten   Abgreifers    13 im sogenannten loadless-Verfahren zusammen. Hierbei werden die von der Kraftmessdose 9 jeweils über den Kompensator 14 erzeugten Spannungswerte mit den an der Wicklung 12   abgegriffenen    Spannungen im Röhrenregler 15 verglichen. Abweichungen zwischen Soll- und Istwert führen zu entsprechenden   Änderungen      der      Austragsieistung    des Abzugsorgans 10.



   Die   Kraftmesstdose    6 der Vorwaage 3 arbeitet irn Grundsatz mit den gleichen Elementen, nämlich mit dem. Kompensator 16 und der Wicklung 17 und deren Abgreifer 18, sowie der Brückenschaltung 6'. Das elektronische Nullgerät 19 sendet so lange Impulse für den Motor 20 aus, bis   Spannungs-    gleichheit zwischen   Soll- unld    Istwert erreicht ist.



  Der Abstand des   Abgreifers    18 vom Minuspol der Wicklung 17 ist demnach verhältnisgleich dem in die Vorwaage 3 über den Zuteiler 2 eingefüllten Gewicht.



   Die mechanische Anordnung ist so gewählt, dass nicht nur in der   Sollvongabeeinrichtung    der Abgreifer 13 in Richtung fallender Spannungswerte entlang der Wicklung 12 bewegt wird, sondern   gleich      zeitig    wird um die jeweils gleiche Strecke die Wicklung 17, der Motor 20 und der Abgreifer 18 bewegt. Hat nun der Abgreifer 13 den unterst zu  lässigen    Füllwert der Waage 7 erreicht, werden folgende Vorgänge eingeleitet:
1. Der Verschluss 4 wird geöffnet, worauf das Material von der Vorwaage in die Zuteilwaage fällt.



   2. Die Kupplung 21 wird ausgerückt.



   Unter der Einwirkung der Feder 22 werden nun der Abgreifer 13 und die Wicklung 17 so lange in Richtung steigender Spannungswerte der Wicklung 12 angezogen, bis der Anschlag 23 den Anschlag 24 berührt; es geschieht damit eine mechanische Übertragung des mit dem Abgreifer 18 eingestellten   Gewichtswertes    der Vorwaage auf die Soll  vorgabeeinrichtung.    Der Abgreifer 13 wird nämlich um den gleichen Betrag nach oben gezogen, d. h. er kommt auf einen   Spannungswert,    der dem   biis-    herigen Füllgewicht der Vorwaage 3, das diese theoretisch in die Zuteilwaage gibt, entspricht.



   Dieses Spiel wiederholt sich laufend.



   Es könnte nun sein, Idass das Material aus der Vorwaage nicht vollständig entleert wird. Zur Kom   pensation der dadurch ; entstehenden falschen Ein    stellung der   Sollvorgabeeinrichtung    wird mittels des Umschalters 25 der Motor 26 auf das Nullgerät 19 geschaltet, und zwar in dem Augenblick, in dem die Vorwaage 3 entleert, also die Klappe 4 offen ist.



  Falls etwas Material in   Der    Vorwaage zurückgeblieben ist, besteht keine   Spanniungsgleichheit    zwischen der Spannung der Kraftmesseinrichtung 6 und der von dem auf den Minuspunkt der Wicklung 17 zurückgeführten Abgreifer 18 abgegriffenen Spannung. Die Differenzspannung wird über das Nullgerät 19 benutzt, um den Motor 26 anlaufen zu lassen, wobei der von diesem verstellte Anschlag 27  die Wicklung 17 gegen die Federwirkung und gegen   die    Kupplungskraft so lange nach unten drückt, bis der Abgreifer 18 auf einem   Spannungspunkt    des Potentiometers 17 steht, der dem in der Vorwaage verbliebenen Gewicht entspricht.

   Durch das Herunterdrücken der Wicklung 17 wird auch der Abgreifer 13 entlang der Wicklung 12 um die gleiche Strecke in Richtung fallender Spannungswerte geschoben; mit anderen Worten, das, was die Vorwaage nicht an die Zuteilwaage abgegeben hat, wird bei der Einstellung der Sollvorgabeeinrichtung berücksichtigt.



   Fig. 3 zeigt fünf Phasen des beschriebenen Ablaufes.



   Fall A zeigt die normale Ausgangsstellung, in der die Zuteilwaage maximal gefüllt und die Vorwaage leer ist. Abgreifer 13 steht auf dem Maximalwert der Wicklung 12, Abgreifer 18 auf dem Mini  malwert    der Wicklung 17. Die Anschläge 23 und 24 berühren sich.



   Fall B: Das Materialgewicht in der Zuteilwaage ist durch den Austrag gemäss der Sollvorgabe auf einen bestimmten Wert abgesunken. Die Vorwaage hat über den Zuspeiser 2 bereits Material bekommen, was sich aus der Stellung des Abgreifers 18 ergibt. Die Geschwindigkeit, mit der der Behälter 3 gefüllt wird, ist   unabhängig    von der Geschwindigkeit des Abzuges aus dem Behälter 7.



   Fall C zeigt den Zustand der Einrichtung bei der niedrigsten Füllung des Behälters 7. Der Abgreifer 13 ist am unteren Ende der   Wicklung    12 angekommen. Die Füllung des Behälters 3 ist bereits beendet, d. h. der Abgreifer 18 befindet sich am oberen Ende der Wicklung 17.



   Fall D zeigt den Augenblick, in welchem die Übergabe des Materials von der Vorwaage in die Zuteilwaage erfolgt. Die Klappe 4 hat sich geöffnet, das Material ist in die Zuteilwaage heruntergefallen.



  Gleichzeitig wird die Kupplung 21 ausgerückt, worauf infolge des Rückzuges der Feder 22 der Abgreifer 13 mit seinem Anschlag 23 gegen den   An    schlag 24 geführt wird. Hierbei wird die Wicklung 17 gegenüber dem Abgreifer 18 so verschoben, dass dieser an das untere Ende der Wicklung 17   ge    langt. Der Abgreifer 13 wurde somit um den Betrag auf der Wicklung 12 verstellt, der der vorher abgewogenen Menge in der Vorwaage entspricht.



   Fall E zeigt die Kompensation, wenn, wie oben beschrieben, ein Teil der vorgewogenen Menge im Behälter 3 der Vorwaage verblieb und nicht in die Zuteilwaage eingelaufen ist. Nunmehr wird die Kraftmesseinrichtung 6 auf den Motor 26 umgeschaltet.



  Dieser schiebt   die    Wicklung 17 so lange nach unten, bis der Abgreifer 18 eine dem zurückgebliebenen Gewicht entsprechende Spannung abgreift. Hierbei ist aber auch der Abgreifer 13 um die gleiche Strecke auf der Wicklung 12 nach unten verschoben worden, so dass in der Sollvorgabeeinrichtung das entsprechende Gewicht wieder abgezogen wurde.



   Die vorstehenden   Ausführungen    gelten sinngemäss für die Wirkungsweise des Gerätes nach Fig. 2.



  Durch die Sollvorgabeeinrichtung wird die Welle 30 entsprechend der jeweiligen Leistung in kg/sek als Funktion der Winkelgeschwindigkeit gedreht.



  Wird die   Magnetkupplung    21 eingeschaltet, so erfolgt die   Sollvorgabe    zwischen Abgreifer 13 und Wicklung 12. Solange sich der Motor 20 nicht dreht, ist eine kraftschlüssige Verbindung über die Zahnräder 36 und 37 mit der Welle 30 hergestellt.



  Dreht sich aber der Motor 20, so wird erreicht, dass eine Relativbewegung zwischen dem Abgreifer 18   und der    Wicklung 17 erfolgt.



   Der Betrag des Verstellwinkels entspricht dem in die Vorwaage 3 eingefüllten Gewicht. Wenn die Füllung der Vorwaage beendet ist und die   Über-    gabe in die Zuteilwaage stattgefunden hat, wird die Kupplung 21 ausgerückt. Durch die Feder 22 wird 17 und 13 gegen den Anschlag 41 gezogen. Damit   ist die t) Überträgung Idder Füllung der Vorwaage auf    die   Sollvorgalbeeinrichtung    erfolgt.



   Der Motor 26 treibt nun gegebenenfalls das Zahnsegment 38 über sein Ritzel 39 so an, dass der Anschlag 40 über den Anlaufstift 42 eine Bewegung des Abgreifers 13 und der Wicklung 17 in Richtung abnehmender Spannungswerte veranlasst. Hierbei bleibt die Kupplung 21 jedoch eingeschaltet. Die Kraftwirkung   sdes    Motors 26 überwiegt die Reibungskräfte der Kupplung, so dass die Verschiebung ;der Wicklung 17 und des Ab greifers 13 zum Zwecke der Kompensation erfolgen kann.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Dosierwaage mit auf einer Wägevorrichtung abgestütztem und mit einem entsprechend der Abweichung der Wägung von einem vorgegebenen Programm geregelten Materialabzugsorgan versehenen Materialbehälter, dadurch gekennzeichnet, d'ass der Materialbehälter in Abhängigkeit von seinem Fül lungsstand ! durch einen vorgeschalteten Vorratsbe- hälter mit Material beschickt wird und bei jeder Materialübergabe vom Vorratsbehälter (3) in den Materialbehälter (7) eine das Abzugsprogramm regelnde Sollvorgabeeinrichtung (12, 13) der tatsächlich übergebenen Materialmenge entsprechend eingestellt wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Waage nach Patentanspruch, dadurch gekeun zeichnet, dass das Gewicht des Vorratsbehälters (3) gemessen wird ! und ein nach erfolgter Materialüber- gabe von seinem Leergewicht abweichendes Messergebnis zu leiner entsprechenden Korrektur der Ein stellung der zunächst selbsttätig auf ein bestimmtes Füllgewicht eingestellten Sollvorgabeeinrichtung (12, 13) herangezogen wird.
    2. Waage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sollvorgabeeinrichtung aus einem Potentiometer besteht, dessen Abgreifer (13) dem Programm entsprechend entlang der Wicklung (12) durch einen Motor (11) bewegt wird und eine Rück stelifeder (22) besitzt.
    3. Waage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Solivorgabeeinrichtung (12, 13) mit der Wägevorrichtung (9, 9t) des Materialbehälters in einen elektrischen Vergleichskreis geschaltet ist, der bei Differenzen zwischen den elektrischen Werten der Wägevorrichtung und der Sollvorgabeeinrichtung das aus dem Materialbehälter Material abziehende Abzugsorgang (10) entsprechend regelt.
    4. Waage nach Unteranspruch 2, d'adhrch gekenn zeichnet, dass der Vorratsbehälter (3) auf einer Wägevorrichtung (Vorwaage) (6) abgestützt ist, die mit einem Potentiometer, dessen Wicklung (17) mit dem Abgreifer (13) der Sollvorgabeeinrichtung zu synchronen Bewegungen befähigt verbunden ist, und dessen Abgreifer (18) auf einen dem augenblicklichen Gewicht des Vorratsbehälters (13) entsprechenden Wert auf der Wicklung (17) eingestellt wird, in einen elektrischen Vergleichskreis geschaltet ist.
    5. Waage nach Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Umschalter (25) vorgesehen ist, der nach erfolgter Materialübergabe vom Vorrats- in den Zuteilbehäker vorübergehend anstelle des Antriebsmotors (20) für den Abgreifer (18) des Potentiometers im Vergleichskreis der Vorwaage einen Antriebsmotor (26) an den Vergleichskreis schaltet, der bei Verstimmung d'es Vergleichskreises die Wicklung (17) und damit den Abgreifer (13) der Sollvorgabeeinrichtung so lange verstellt, bis der Abgreifer (18) im Vergleichskreis der Vorwaage Spannungsgleichheit herstellt.
    6. Waage nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Abgreifer (18) des Potentiometers im Vergleichskreis der Vorwaage und der Abgreifer (13) der Sollvorgabeeinrichtung über eine Kupplung (21) derart miteinander in Verbindung stehen, dass sie wahlweise gleichsinnig oder relativ zueinander bewegt werden können.
CH1015361A 1960-11-26 1961-08-31 Dosierwaage mit einem Materialstrom geregelter Grösse CH393766A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH28833A DE1224054B (de) 1960-11-26 1960-11-26 Dosierwaage zum kontinuierlichen Austragen eines Materialstroms

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH393766A true CH393766A (de) 1965-06-15

Family

ID=7431233

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1015361A CH393766A (de) 1960-11-26 1961-08-31 Dosierwaage mit einem Materialstrom geregelter Grösse

Country Status (2)

Country Link
CH (1) CH393766A (de)
DE (1) DE1224054B (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4210963A (en) * 1976-04-19 1980-07-01 Angelo Ferrara Weigh feeder system
US4301510A (en) * 1978-06-06 1981-11-17 Acrison, Incorporated Weigh feeder system
DE3221062A1 (de) * 1982-06-04 1983-12-08 Greif-Werk Maschinenfabrik GmbH, 2400 Lübeck Abfuellwaage
CH668641A5 (de) * 1985-04-04 1989-01-13 Buehler Ag Geb Verfahren und vorrichtung zur automatischen erfassung des durchsatzes eines schuettgutstromes, z.b. getreide.
DE3617200A1 (de) * 1986-05-22 1987-11-26 Inoex Gmbh Waage fuer die massendurchsatzerfassung im einlauf eines extruders

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2544155A (en) * 1945-03-27 1951-03-06 Allied Chem & Dye Corp Apparatus for feeding material at a predetermined rate

Also Published As

Publication number Publication date
DE1224054B (de) 1966-09-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE860899C (de) Selbsttaetige Hoehensteuerung fuer Luftfahrzeuge
DE3037025C2 (de)
DE1558551B2 (de) Vorrichtung zum beschicken eines hochofens mit automatisch zugeteilten komponenten
EP0140213B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Erfassung des Durchsatzes eines Schüttgutstromes
CH393766A (de) Dosierwaage mit einem Materialstrom geregelter Grösse
DE2903259C2 (de) Verfahren zum Dosieren von Materialien mit wechselnden Fließeigenschaften
DE1142619B (de) Regeleinrichtung fuer eine Sinteranlage
DE1549253B1 (de) Verfahren zum abfuellen einer gewichtsmaessig zu erfassenden menge eines fluessigen oder schuettfaehigen festen materials
DE363389C (de) Selbsttaetige Waage, bei der eine der Zufuhr des Materials dienende Klappe o. dgl. bei der Beendigung eines Wiegevorganges stufenweise geschlossen wird
DE2648675A1 (de) Vorrichtung fuer die kontrolle und die regelung des dosengewichtes eines fliessfaehigen produktes
DE2548750A1 (de) Anordnung zur dosierung der aus einem druckabfuellofen abzufuellenden schmelze
CH339390A (de) Balkenwaage zum kontinuierlichen Abwiegen gleicher Schüttgutmengen
DE3100577C2 (de) Automatische Dosierüberwachungseinrichtung für eine elektromechanische Waage
DE641295C (de) Regeleinrichtung fuer Waagen
DE1474628A1 (de) Waage
DE970156C (de) Vorrichtung zur Regelung der Gutzufuhr bei einem Foerderband
DE571817C (de) Selbsttaetige Foerderbandmischwaage
CH239779A (de) Gewichts-Reguliereinrichtung an automatischen Maschinen zum Abwägen und Abfüllen von schüttbarem Gut.
DE735029C (de) Gattierungswaage
DE2715944C2 (de) Einrichtung zur Steuerung der in die Gießbleche einer Schokoladengießanlage einzugebenden Schokolademenge
DE619651C (de) Elektrisch gesteuerte Zufuehrvorrichtung fuer selbsttaetige Waagen
DE768090C (de) Einrichtung zur Verbesserung des Einlaufens von Steuerungen in die Synchronstellung
EP0533968A1 (de) Verfahren zum Überwachen von Fülleinrichtungen bei Differentialdosierwaagen
DE1549233C3 (de) Dosiervorrichtung mit zwei Gefäßen
AT210636B (de) Selbsttätige Bandwaage