CH394578A - Vorrichtung zum Reinigen von Schalbrettern - Google Patents
Vorrichtung zum Reinigen von SchalbretternInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
- E04G19/00—Auxiliary treatment of forms, e.g. dismantling; Cleaning devices
- E04G19/006—Cleaning devices
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Description
Vorrichtung zum Reinigen von Schalbrettern Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrich tung zum Reinigen von Schalbrettern, insbesondere von anhaftenden Betonresten.
ES ist bekannt, Schalbretter mit Hilfe von um eine senkrechte Achse sich drehenden Schleifscheiben zu reinigen. Dieses Verfahren hat den Nachteil, dass bei Brettern, die sich unter dem Einfluss von Feuch tigkeit verzogen haben, die vorstehenden Teile stärker abgeschliffen werden als die anderen. Derart behan delte Bretter weisen dünne Stellen auf, die zu Durch brüchen des Betons führen können. Es gibt auch Maschinen, deren Arbeitswellen mit feststehenden Vorsprüngen ausgestattet sind. Bei diesen Maschinen werden etwaige Vertiefungen in der Oberfläche der Bretter nicht erfasst.
Andere Maschinen haben einen Rotor, der aus einem korbartig um die Arbeitswelle angeordneten Satz von Rundstäben besteht, auf denen Hohlzylinder mit Spiel gelagert sind. Auch diese Maschinen er fassen etwaige Vertiefungen in der Oberfläche der Bretter nicht.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist gekenn zeichnet durch exzentrisch zur Arbeitswelle lose auf gehängte, durch Fliehkraft in ihrer Arbeitsstellung gehaltene Schläger, wobei die Schläger als verhält nismässig dünne Lamellen ausgebildet sind, die in grösserer Anzahl unmittelbar nebeneinander auf par allel zur Arbeitswelle angeordneten, fest mit dieser verbundenen Rundstäben aufgereiht sind. Nachfol gend wird anhand der Zeichnung ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes beschrieben.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt der Vorrichtung. Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung, und Fig. 3 zeigt Einzelheiten der Arbeitswelle in vergrössertem Massstab.
Die Vorrichtung besteht aus einem auf vier Bei nen ruhenden Gestell mit je einem Längsträger 1 bzw. 11 auf jeder Seite, welche Längsträger durch Quer leisten miteinander verbunden ,sind. Die Bogen 2 und 12 dienen zur Versteifung und zur Aufnahme der (nicht dargestellten) Abdeckhaube. Auf den Längsträgern 1 und 11 ist der mit acht Schlag gruppen besetzte Rotor gelagert. Der Rotor besteht aus einer Arbeitswelle 3 und acht doppelarmigen Kurbeln, von denen die vier in der dargestellten Stellung waagrechten mit 4 und die vier senkrechten mit 14 bezeichnet sind. In den Kurbeln sind Rund stäbe 5, 6, 16, 7, 8 und 18 gelagert.
Auf diesen Rundstäben sind je 15 bis 20 Schlaglamellen lose auf gereiht, die mit 25, 35, 26, 36, 27, 28 und 38 bezeichnet sind. Die Schlaglamellen sind als schmale, etwa 3 bis 4 mm starke Fingerlamellen ausgebildet, die an ihrem einen Ende mit einer Bohrung ver sehen sind. Die Kurbeln 4 und 14 sind gegeneinander um 90 versetzt. Auf der Arbeitswelle sind die Kurbeln so angeordnet (Fig. 3), dass die Kurbel 14 im Schlagbereich der zur Kurbel 4 gehörenden Schlaglamellen 27 liegt und die Kurbel 4 im Schlag bereich der zur Kurbel 14 gehörenden Schlaglamellen 26, 36.
Dadurch wird erreicht, dass je zwei Schlag bereiche unmittelbar aneinandergrenzen und keine Brettstreifen unbearbeitet bleiben.
In den Längsträgern 1 und 11 sind die oberen Führungswalzen 9 und 19 verschieblich gelagert; sie werden mit Hilfe von Federn an das zu bearbeitende Gut angedrückt. Die unteren Führungswalzen 10 und 20 sind in einem besonderen Rahmen 13 ge lagert. Die Längsträger haben an den Enden An- Sätze 21 und 22. Die Ansätze 21 besitzen mehrere übereinander angeordnete Löcher 23 zur Aufnahme der Schwenkachszapfen 24. Die Ansätze 22 sind mit je einem Langloch 29 versehen, in dem der Rahmen in beliebiger Schräglage mit Hilfe eines Klemmhebels 30 festgestellt werden kann. Beim Be trieb wird zunächst ein Brett eingeschoben.
Dann wird der Rahmen 13 angehoben, bis der richtige Abstand zwischen der Schlägerwelle 3 und dem zu bearbeitenden Schalbrett hergestellt ist. In dieser Lage wird der Rahmen festgeklemmt und bleibt für alle Schalbretter gleicher Dicke so stehen. Dann werden die zu reinigenden Bretter zwischen den Führungsrollen 9, 19 und 10, 20 und dem Rotor durchgeschoben, wobei die unteren Führungsrollen 10, 20 als Brettauflage dienen. Da die Schlaglamellen eine exzentrisch angeordnete Bohrung haben und lose aufgehängt sind, kann der Rotor ungehindert weiterlaufen, wenn die Lamellen auf das Holz auf schlagen, ganz gleich, ob diese das Brett nur eben streifen oder fest aufschlagen.
Die Wucht des Auf pralles ist abhängig von der Einstellung des Rahmens 13 und von der Drehzahl des Rotors. Der Rahmen 13 erfüllt also einen doppelten Zweck: Es können durch die Möglichkeit der Verstellung des Rahmens Schal bretter verschiedener Dicke gereinigt werden, und die Schlagkraft der Lamellen kann geregelt werden. Die vergrösserte Bohrung der Lamellen erleichtert die Anpassung an die Form der zu reinigenden Bret ter, auch wenn diese sich unter dem Witterungs- einfluss verzogen haben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Reinigen von Schalbrettern, ge kennzeichnet durch exzentrisch zur Arbeitswelle lose aufgehängte, durch Fliehkraft in ihrer Arbeitsstellung gehaltene Schläger, wobei die Schläger als verhält nismässig dünne Lamellen ausgebildet sind, die in grösserer Anzahl unmittelbar nebeneinander auf par- allel zur Arbeitswelle angeordneten, fest mit dieser verbundenen Rundstäben aufgereiht sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen einseitig in Boh rungen aufgehängt sind, deren Durchmesser grösser ist als derjenige der sie aufnehmenden Rundstäbe. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamel len über die Länge der Antriebswelle in mehrere, in Umfangsrichtung gegeneinander versetzte Gruppen unterteilt sind. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder eine Lamellengruppe tragende Rundstab in zwei mit der Arbeitswelle fest verbundene Kur beln gelagert ist, wobei die Kurbeln zweier benach barter Schlägergruppen jeweils so angeordnet sind, dass die Kurbel einer Gruppe im Schlagbereich der anderen Gruppe liegt. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, mit mehreren Führungs walzen, dadurch gekennzeichnet, dass die unteren Führungswalzen (10, 20) in einem Rahmen (13) gelagert sind, der um eine am Ende der Längsbalken (1, 11) des Gestells gelagerten Achse (24) schwenk bar ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (13) in beliebiger Schräglage fest stellbar ist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage der Schwenkachse (24) im Gestell veränderlich ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES0039899 | 1961-12-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH394578A true CH394578A (de) | 1965-06-30 |
Family
ID=7483450
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH651862A CH394578A (de) | 1961-12-20 | 1962-05-29 | Vorrichtung zum Reinigen von Schalbrettern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH394578A (de) |
-
1962
- 1962-05-29 CH CH651862A patent/CH394578A/de unknown
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