CH394717A - Dampferzeugungsanlage mit einer Gasturbinenanlage - Google Patents

Dampferzeugungsanlage mit einer Gasturbinenanlage

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CH394717A
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CH1469761A
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Rene Dipl Ing Strub
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Sulzer Ag
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Description


      Dampferzeugungsanlage    mit einer     Gasturbinenanlage       Die     Erfindung    bezieht sich auf eine     Dampferzeu-          gungsanlage    mit einer     Gasturbinenanlage,    bei der die  Abgasleitung der Gasturbine mit der     Brennkammer     der     Dampferzeugungsanlage    verbunden ist. Die Ver  wendung von     Gasturbinenanlagen    in     Dampferzeu-          gungsanlagen    ist an sich     vorteilhaft,    da dadurch der  thermische     Wirkungsgrad    verbessert werden kann.

    Schwierigkeiten ergeben sich aber, wenn die Dampf  erzeugungsanlage Belastungsschwankungen unterwor  fen ist, weil dabei der     Wirkungsgrad    der Gasturbinen  anlage sich rasch verschlechtert.  



  Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass  die     Gasturbinenanlage    für die Lieferung einer     maxi-          malen        Gasmenge        ausgelegt        ist,        die        etwa        70        %        der-von     der     Dampferzeugungsanlage    bei Vollast benötigten       Brennluftmenge    entspricht, und dass ein regelbarer  Ventilator vorgesehen ist,

   der den Rest der von der       Dampferzeugungsanlage    benötigten     Brennluftmenge     liefert.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung und deren  Vorteile sind im folgenden anhand der Zeichnung be  schrieben. Die Zeichnung zeigt eine schematische  Darstellung einer     Dampferzeugungsanlage        mit    einer       Gasturbinenanlage.    Die     Gasturbinenanlage    besteht  aus einem von der Gasturbine 1 mit konstanter Dreh  zahl angetriebenen Kompressor 2 und einer Brenn  kammer 3. Die Brennkammer 3 ist über eine Leitung  4 mit der     Austrittseite    des Kompressors 2 verbunden.  Den Brennstoff (Gas oder Öl) erhält die     Brennkam-          mer    über eine Leitung 6.

   Die Ansaugleitung des     Kom-          pressors    ist mit 7 bezeichnet und die     Austrittleitung     der Turbine 1 mit B. Diese Leitung 8 führt zur     Brenn-          kammer    der     Dampferzeugungsanlage    9. Diese ent  hält ein Rohrsystem 10, in dem     mittels    einer nicht  dargestellten Speisepumpe zugeführtes Speisewasser in  Dampf umgewandelt wird, der über die Leitung 12    einem nichtdargestellten Dampfverbraucher, z. B.  einer Dampfturbine,     zugeführt    wird.

   Die Brennkam  mer des Dampferzeugers 9 ist mit nicht näher dar  gestellten Brennern     ausgestattet,    die ihren Brennstoff  aus der Leitung 13 erhalten. An die Dampferzeuger  Brennkammer ist eine     Luftzufuhrleitung    14 ange  schlossen. Diese Leitung kommt von einem Ventilator  15, der beispielsweise von einem Elektromotor 16 an  getrieben ist.  



  Der Kompressor 2 wird von der Gasturbine 1 im  wesentlichen mit konstanter Drehzahl angetrieben,  saugt dabei über die Leitung 7 Luft an, komprimiert  sie und drückt sie über die Leitung 4 in die Brenn  kammer 3. Die hier entstehenden Gase     gelangen    über  die Leitung 5 in die Gasturbine 1, in der sie expan  dieren und     anschliessend    über die Leitung 8 zur       Brennkammer    des Dampferzeugers 9 strömen.

   Diese       Gasmenge        entspricht        etwa        70        %        derjenigen        Gas-          menge,    die     für        die    Verbrennung des durch die Leitung  13 bei Vollast des Dampferzeugers zugeführten       Brennstoffes    benötigt wird.

   Wenn der Dampferzeuger       mit        einer        grösseren        Last        als        70        %        fährt,        so        wird        der     Rest der erforderlichen Luftmenge mit     Hilfe    des Ven  tilators 15 über die Leitung 14 in     die        Dampferzeuger-          Brennkammer    eingeblasen.

   Der Ventilator 15 fördert  also nur in dem Lastbereich zwischen etwa 70 und       100        %.        Er        ist        regelbar        ausgebildet,

          indem        beispiels-          weise    die     Drehzahl    der Antriebswelle verändert     wird.          Da        die        70        %        Gasmenge        der        normalen        Vollastgas-          menge    der     Gasturbinenanlage    entspricht und die       Drehzahl    praktisch konstant bleibt, arbeitet die Gas  turbinenanlage stets mit gutem Wirkungsgrad,

   denn  die bei Laständerungen des Dampferzeugers notwen  digen Anpassungen in der Brennluftzufuhr werden  vom Ventilator 15 übernommen.  



  Wenn es vorkommt, dass die Dampferzeugungs-           anlage        häufig        mit        weniger        als        etwa        70        %        Last        oetrie-          ben    wird, so     kann    auch dieser Lastbereich von der       Gasturbinenanlage    gut beherrscht werden, wenn nach  einer     Ausführungsform    der Erfindung in dem Kom  pressor 2 eine im Betrieb verstellbare     Leitschaufelung          vorgesehen    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Dampferzeugungsanlage mit einer Gasturbinen anlage, bei der die Abgasleitung der Gasturbine mit der Brennkammer der Dampferzeugungsanlage ver bunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Gas- turbinenanlage für die Lieferung einer maximalen Gasmenge ausgelegt ist,
    die etwa 70 % der von der Dampferzeugungsanlage bei Vollast benötigten Brenn- luftmenge entspricht, und dass ein regelbarer Ven tilator vorgesehen ist, der den Rest der von der Dampferzeugungsanlage benötigten Brennluftmenge liefert.
    UNTERANSPRUCH Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Gasturbinenkompressor mit im Be trieb einstellbarer Leitschaufelung versehen ist.
CH1469761A 1961-12-19 1961-12-19 Dampferzeugungsanlage mit einer Gasturbinenanlage CH394717A (de)

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FR918868A FR1341301A (fr) 1961-12-19 1962-12-17 Centrale à vapeur comprenant une turbine à gaz

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