DE730793C - Winderhitzeranlage fuer Hochoefen - Google Patents

Winderhitzeranlage fuer Hochoefen

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Publication number
DE730793C
DE730793C DEB185186D DEB0185186D DE730793C DE 730793 C DE730793 C DE 730793C DE B185186 D DEB185186 D DE B185186D DE B0185186 D DEB0185186 D DE B0185186D DE 730793 C DE730793 C DE 730793C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wind
air
heater system
wind heater
blast furnace
Prior art date
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Expired
Application number
DEB185186D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Rolf Jauernick
Max Schattschneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
Original Assignee
BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
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Filing date
Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B9/00Stoves for heating the blast in blast furnaces
    • C21B9/10Other details, e.g. blast mains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)

Description

  • Winderhitzeranlage für Hochöfen In dem Hauptpatent sind Schaltungen gezeugt, welche zur Verbindung von metallenen Winderhitzern mit Gasturbinen dienen, wobei die Oberstufe des Winderhitzers vor der Gasturbine, die Unterstufe dagegen nach. der Gasturbine in den Gasstrom eingeschaltet ist. In dem Hauptpatent wird eine Anordnung unter Schutz .gestellt, bei welcher der` Gasturbine nicht .ein Dampferzeuger, sondern lediglich die Oberstufe ,des Winderhitzers vorgeschaltet ist. Bei. derartigen. Anlagen ist es mit Rücksicht auf die Eigenschaften. der heute zur Verfügung stehenden Werkstoffe notwendig, die B.mmikamzner, ixi welcher das zum Betrieb der Gasturbine dienende Verhrennu,ngsgas hergestellt wird, mit hohem Luftüberschuß zu beschicken, um zu vermeiden., daß die Temperaturen für den metallenen Winderhitzer und für die Gasturbine zu hoch werden. Dies gilt besonders .dann, wenn der aus dem Winderhitzer entnommene Luftstrom abgedrosselt wird. .
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung werden in, weiterer Ausbildung des Hauptpatents nicht, wie dort vorgeschlagen. zwei getrennte Luftverdichter benutzt, um den zu erhitzenden Wind einerseits und d?-e-, Brennluft für die Breimkam,mer andererseits zu verdichten, F,ond!erii es werden diese beiden Maschinen zti einer einzigen vereinigt.
  • Abb. i zeigt eine derartige Anlage, die wie folgt arbeitet: Die B.rennkaimner 5 wird mit Brennstoff, z. B. Gichtgas, aus dem Gichtgasverdichter 6 und mit Brennluft aus dein Verdic-Titc#r.a- b, schickt. Die heißen Verbrennungsgase gehen
    durch die Oberstufe 7 des Winderhitzers @'
    die Gasturbine i und verlassen :diese du
    die Unterstufe 8 des Winderhitzers. Die
    turbine i treibt den Luftverdichter 2, der
    Erfindung entsprechend gleichzeitig die Brennluft für die Brennkammer 5 und den z. B. zu einem Hochofen zu liefernden Wind erzeugt. Die, von dem Luftverdichter 2 geförderte Luftmenge geht zunächst durch die Unterstufe 8 des Winderhitzers und teilt sieh dann in die Brennluft und in den Hochofenwind; der letztere geht -durch die Oberstufe; des Winderhitzers zwecks weiterer Erwärmung. Es ist natürlich auch möglich, die Unterstufe 8 lediglich für den Hochofenw:n:d zu benutzen und die Brennluft ohne besondere Vorwärmung unmittelbar der Brennkammer 5 zuzuführen, wenn dies die Temp.eraturverhäl.tnisse erfordern. Mit der Welle der Gasturbine sind ein Getriebe .4 und der Gichtgasverdichter 6 verbunden.,- zweckmäPy:g auch ein Motor 3, welcher zur Regulierung der Drehzahl der ganzen Gruppe sowie zum Anlassen dient.
  • Abb. 2 zeigt :ein ähnliches Ausführungsbeispiel mit sinngemäß den gleichen Bezeichnungen wie Ahb. i. Hierbei wird jedoch beispielshalber der Hoqliofenwind aus einer Anzapfung des Luftverdichters 2 über das Ventil i o entnommen, so dä.ß er mit einem anderen Druck als die für die Brennkammer 5 bestimmte Brennluft geliefert werden kann. Demgemäf:) ist auch die Unterstufe des Win.derlutzers in zwei Teile geteilt, nämlich in dien Teil 8, in dem der Hochofenwind, und in den Teil g, in dem die Brennluft vorgewärmt wird.
  • Wenn der Wind, wie dies im HocIiofenbetrieb gelegentlich erforderlich ist, mit höherem Druck geliefert werden muß, wird das Ventil i o geschlossen und die gesamte Luftinenge mit dem höchstmöglichen Druch entnommen. Der Hochofenwind strömt dabei über das Ventil i i zur Winderhitzerunterstufe 7.
  • Der vorliegenden Erfindung 1'ic-gen d:e folgenden Erkenntnisse zugrunde: Bei Anlagen nach dem Hauptpatent nivh, wie eingangs bereits .erwähnt, stets m:t erheblichem Luftüberschuß in der Brennkammeigearbeitet iver den, um den Winderhitzer oder die Gasturbine nicht mit unzulässigen Gastemperaturen zu beanspruchen. Dem in die Winderliiitzerobürstufe ; eintretenden Gas wird ein Teil der Wärme durch den Hochofenwind entzogen, der in dieser Winderhitzerstufe angewärmt wird. Wird nun der Hochofenwind gedrosselt, @v-e dies- gelegentlich für den Betrieb des Hochofciis- erf.cyrderlich sein kann, dann w:rd den deii Wi:iderliitzer durchströmenden Abgasen
    eniger Wärme entzogen, und die Gase kön-
    die Gasturbine i unter Umständen noch
    einer unzulässig hohen Temperatur er-
    D#chen. Es ist hieraus ersi"chtiicli, daß der
    #'- tifttiberschuß, der den Gasen beizufügen ist, abhängt von dem tVindbedarf des Hochofens, und zwar in dem Sinne, daß bei kleinerem Windbedarf der Luftüberschuß in den Brenngasen gesteigert werden muß. Umgekehrt muß der Luftüberschuß kleiner sein. wenn der Windverbrauch groß ist. Zwischen den für die Brennkammer und für den Hochofen erforderlichen Luftmengen tritt also ein get;-isser Ausgleich ein. Wenn gemäß der vorliegenden Erfindung für die Förderung des Hochofenwindes und der Brennluft ein gemeinsamer Luftverdichter verwendet wird, so wird die von diesem höchstens zu fördernde Luftmenge kleiner sein als die Summe der Höchstleistungen von zwei getrennten Luftverdichtern für Wind -und Brennluft. Schon hierdurch wird eine Materialersparnis erreicht.
  • Es kommt hinzu, daß gerade bei den dem Hauptpatent entsprechenden Anlagen, bei denen wegen Wegfalls des der Gasturbine vorgeschalteten Dampferzeugers den Verbrennungsgasen vor dem Eintritt in die Gasturbine nur verhältnismäßig wenig Wärme entzogen wird, stets mit einem verhältnismäßig großen Luftüberschuß gearbeitet werden muß. Aus diesen Gründen, wird b-ei diesen. Anlagen häufig die Bren.nluftmenge größer sein a;ls die dem Hochofen zuzuführende Windinengc; daher wird eine Veränderung des Windbedarfes am Hochofen auf die von dem gemeinsamen Luftverdichter im ganzen zu fördernde Luftmenge und somit der Regulierbereich dieses Luftverdichters erheblich geringer sein, als wenn man für Hochofen wind und Brennluft getrennte Verdichter benutzt. Der kleinere Regulierbereich bewirkt aber, daß der gemeinsame Luftverdichter mit besserem Wirkungsgrad arbeitet als getrennt angeordnete Verdichter. Der vorliegende Erfindungsgedanke, welcher darin besteht, daß der Hochofenwind und die Brennluft für die Bremskammer von einem gemeinsamen Verdichter geliefert werden, führt also zu einer besonders zweckmäßigen Ausgestaltung des Hauptpatents.
  • In besondere. ist es in diesem Fall wegen der verhältnismäßig geringen Veränderung der im ganzen zu fordernden Luftmenge möglich, Axialverdichter anzuwenden, deren Fördermenge im Gegensatz zu den üblichen Radialverdichtern in verhältnismäßig engen Grenzen, gehalten werden muß, wenn betriebliche Störungen vermieden werden sollen. Die Anwendung von Axialverdichtern zur Luftförderung, die durch die vorliegende Erfindung ermöglicht wird, macht in zahlreichen Fällen derartigeAnlagen erst tiechnischleb:ensfähig, weil das Axialgebläse einten weitaus höheren Wirkungsgrad hat als das übliche Raidialgebläse und außerdem die gleiche. spezifische Drehzahl besitzt wie die Gasturbine, so daß bei einer unmittelbaren Kupplung beide Maschinen bestens ausgenutzt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Winderhitzeranlage für Hochöfen nach Patent 663 zog, geken;nmichnet durch einen gemeinsamen Luftverdichter zur Förderung des Hochofenwindes und der Brennluft für die Brennkammer. a. Winderhitzeranlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, ,daß der gem@einsame Luftverdichter ein Axialverdi.chter ist. 3. Winderhitzeranlage nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Luftverdichter mit Anzapfungen versehen ist. q.. Winderhitzeranlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterstufe des Winderhitzers in zwei Teile geteilt ist, die mit Luftleitungen für verschiedene Drücke und mit Regeleinrichtungen (i o, i i) versehen sind.
DEB185186D 1938-11-09 1938-11-09 Winderhitzeranlage fuer Hochoefen Expired DE730793C (de)

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DE730793C true DE730793C (de) 1943-01-18

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DE (1) DE730793C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1012944B (de) * 1954-10-08 1957-08-01 Ko We Niederschachtofen Ges M Verfahren zur Regelung der Windtemperatur des Heisswindschachtofens
DE1260499B (de) * 1962-08-15 1968-02-08 United Aircraft Corp Gasturbinen-Anlage zur Hochofenwinderzeugung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1012944B (de) * 1954-10-08 1957-08-01 Ko We Niederschachtofen Ges M Verfahren zur Regelung der Windtemperatur des Heisswindschachtofens
DE1260499B (de) * 1962-08-15 1968-02-08 United Aircraft Corp Gasturbinen-Anlage zur Hochofenwinderzeugung

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