CH394847A - Verfahren und Vorrichtung zum selbsttätigen Verschliessen von Flaschen mit Hebelverschlüssen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum selbsttätigen Verschliessen von Flaschen mit Hebelverschlüssen

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CH394847A
CH394847A CH945961A CH945961A CH394847A CH 394847 A CH394847 A CH 394847A CH 945961 A CH945961 A CH 945961A CH 945961 A CH945961 A CH 945961A CH 394847 A CH394847 A CH 394847A
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CH945961A
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Hermann Dr Datz
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Hermann Dr Datz
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B1/00Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers
    • B67B1/08Securing stoppers, e.g. swing stoppers, which are held in position by associated pressure-applying means coacting with the bottle neck

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Of Jars (AREA)
  • Wrapping Of Specific Fragile Articles (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zum     selbsttätigen    Verschliessen von     Flaschen    mit  Hebelverschlüssen    Die     vorliegende    Erfindung betrifft ein Verfahren  und eine Vorrichtung zum selbsttätigen     Verschliessen     von Flaschen mit Hebelverschlüssen, insbesondere  von Mineralwasser-, Limonaden-, Saftflaschen und  dergleichen, vorzugsweise in     Rundläufermaschinen.     



  Gegenüber Bügelverschlüssen unterscheiden sich  die bekannten Hebelverschlüsse durch diagonal zu  beiden Seiten des Flaschenhalses angebrachte Hebel  teile, wobei ein aus Porzellan bestehender Jochbügel  auf die Mündung     aufklappbar    und durch     Niederdrük-          ken    eines Spannhebels mit     Hilfe    eines     ösenbügels          festspannbar    ist.  



  Der Verschluss weist vier lose Teile auf, nämlich  den Jochbügel und den Gelenkbügel, die im geöffne  ten Zustand lose auf der einen Seite der Flasche  herunterhängen, und den     ösenbügel    und den Spann  hebel, die lose auf der anderen Seite der Flasche  herunterhängen.  



  Das maschinelle Verschliessen solcher Verschlüsse  mit den zahlreichen beweglichen Gliedern bereitet       erhebliche    Schwierigkeiten.  



  Zwar ist es bereits bekannt, Flaschen mit Bü  gelverschlüssen maschinell zu verschliessen. Solche  Maschinen sind jedoch zum Verschliessen von Hebel  verschlüssen völlig ungeeignet. Bügelverschlüsse sind  zudem am Flaschenmundstück auch im geöffneten  Zustand nicht um die     Mittelachse    der Flasche     ver-          drehbar,    weil die Bügelverschlüsse in lochartigen  Vertiefungen des Flaschenmundstückes     unverdreh-          bar    gelagert sind. Hebelverschlüsse sind dagegen mit  ihrem Lagerring nur in die Lagerrille des Flaschen  mundstückes meist lose eingelegt, so dass die Hebel  verschlüsse im geöffneten Zustand meist leicht um  die Flaschenachse drehbar sind; dadurch wird das  Ausrichten erschwert.

   Die     Kräfte    zum Verschliessen  der Flaschen bzw. zum Aufsetzen und Niederdrük-         ken    der     Verschlussteile    sind unterschiedlich gross;  und ebenso wie die Flaschen gewisse Grössenunter  schiede aufweisen, ist dies auch bei den Verschlüssen  der Fall. Die Verschlüsse werden auch häufig nicht  exakt montiert oder beim Montieren oder beim oft  maligen Gebrauch an der Flasche verbogen, wo  durch das maschinelle Verschliessen weiter erschwert  wird. Das Verfahren nach der Erfindung bezweckt,  diese Schwierigkeiten beim maschinellen Verschlie  ssen von     Hebelverschlussflaschen    zu beheben und das  mühsame Verschliessen von Hand zu umgehen.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch ge  kennzeichnet, dass jeweils die am Flaschenhals lose  herunterhängenden     Verschlussteile,        nämlich    einer  seits der     ösenbügel    und der Spannhebel, anderseits  der Jochbügel mit dem Dichtgummi,     beim    Drehen  der Flasche um ihre eigene Achse durch ein auf  die Flasche abgesenktes, nach beendetem     Ausrichten     wieder angehobenes     Verschliesswerkzeug    ausgerichtet,       anschliessend    durch beiderseits der Flaschenbahn an  geordnete, zwischen den Hals der Flasche und die       Verschlussteile    eingreifende,

   räumlich gekrümmte  Gleitbahnen nacheinander zunächst bis zur Waag  rechten und dann weiter bis in die Senkrechte aufge  hoben und nacheinander gegen die Mündung der  Flasche umgeklappt werden, worauf durch das er  neut abgesenkte     Verschliesswerkzeug    der     Spannhebel     des Verschlusses nach aussen geschwenkt und durch  weiteres Absenken des     Verschliesswerkzeuges    ge  spannt wird.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Durch  führung des Verfahrens ist gekennzeichnet durch über  den Flaschenteller an Flaschengreifern     mitgeführte,     heb- und senkbare Werkzeuge zum Blockieren der  Flasche am Jochbügel zwecks     Ausrichtens    und zum  späteren Spannen des Verschlusses und durch auf      beiden Seiten der Flaschenbahn sich erstreckende,

    bis hinter die an den Flaschenhälsen lose herunter  hängenden     Verschlussteile    greifende und bis über die  Flaschenmündung allmählich     aufgewölbte        Verschluss-          gleitbahnen.    Das Verfahren kann sowohl auf einer  Maschine mit gerader     Flaschentransportbahn    als auch  auf einer     Rundläufermaschine        verwirklicht    werden.  Für grössere Stundenleistungen ist die Rundläufer  maschine jedoch besser geeignet.  



  Nachfolgend     wird        anhand    der Zeichnung sowohl  das erfindungsgemässe Verfahren beispielsweise er  läutert, als auch ein Ausführungsbeispiel der erfin  dungsgemässen     Vorrichtung    beschrieben.  



       Fig.    1 zeigt die Flasche in der     Ausrichtestation.          Fig.    2 zeigt die ausgerichtete     Flasche    vor dem  Einlauf in die     Verschlussgleitbahnen.     



       Fig.    3 zeigt die Flasche während der Phase des       Anhebens    der     Verschlussteile    in die Waagrechte.  



       Fig.    4 zeigt die Flasche mit     aufgesetzten        Ver-          schlussteilen    vor dem Spreizen des Spannhebels.  



       Fig.    5 und 6 zeigen nacheinander den Vorgang  des     Spreizens    und     Spannens    der     Verschlussteile.     



       Fig.    7 zeigt die Betätigungsvorrichtung für das       Verschliesswerkzeug.     



       Fig.    8 zeigt das     Verschliesswerkzeug    in grösserem  Massstab, teilweise geschnitten.  



       Fig.    9 zeigt die Vorrichtung     zum        Aufheben    und  Aufsetzen der     Verschlussteile    im Grundriss.  



       Fig.    10 zeigt die Vorrichtung     zum        Aufheben    und  Aufsetzen der     Verschlussteile    im Aufriss.  



       Fig.    11 zeigt die einzelnen Arbeitszonen als  Winkelbereiche einer     Rundläufermaschine,    und       Fig.    12 zeigt einen     Radialschnitt    durch eine       Rundläufermaschine.     



  Die Flasche 2 steht auf dem Flaschenteller 16  und wird von Flaschengreifern 15 gehalten. Der  Flaschenteller 16 ist mit dem Drehtisch 47     (Fig.    12)  fest verbunden, der über ein Getriebe 48 gegenüber  dem feststehenden Maschinengehäuse über die Lager  stelle 50 um die Maschinenachse 25 angetrieben  wird. Auf dem Drehtisch 47 sind die Flaschengreifer  15 angeordnet und werden mit Hilfe einer Kurven  scheibe 51 geöffnet bzw. geschlossen.

   Oberhalb des  aus dem Gehäuse 59 und dem     Drehtisch    47 beste  henden Maschinenunterteils ist das Maschinenober  teil, das aus dem Steuertisch 54, der Steuerkurve  58, dem Stempelgehäuse 55 sowie den     Mitnehmer-          stäben    53 und den Ankerstäben 61 besteht, höhen  verstellbar,     damit    Flaschen verschiedener Grösse ver  arbeitet werden können. Die     Rotationsbewegung    des  Maschinenoberteils um die Lagerstelle 50' wird über  die     Mitnehmerhülsen    52 des Maschinenunterteils be  wirkt, in denen die     Mitnehmerstäbe    53 des Maschi  nenoberteils     axial        verschieblich    angeordnet sind.

   Die  Höhenverstellung erfolgt über einen     Spindelantrieb     85. Aus     Fig.    12 ist zu ersehen, dass über den Flaschen  2, der das     Verschliesswerkzeug    86 führende Stempel  89 über eine feststehende Kurvenbahn 90, gemäss  Pfeilen 91,     mit    Hilfe der Steuerrolle 103 auf und    ab bewegbar ist. Auf dem Steuertisch 54 ist ein mit  Hilfe einer in der Steuerkurve 58 geführten Rolle  64 radial hin und her bewegbarer Blockierhebel 23  mit Kopfstück 23' vorgesehen, der sich gegen die  ausgerichteten     Drahthebelteile    11, 14 legt, damit  das selbsttätige Verdrehen der ausgerichteten     Ver-          schlussteile    verhindert wird.  



  In der     Ausrichtestation        (Fig.    1), entsprechend  dem Sektor R in     Fig.    11, sind die Flaschengreifer 15  geöffnet, und die Flasche 2 wird an den Geländer  polstern 17 abgewälzt, so dass sie sich um ihre  eigene Mittelachse 18 dreht. Die beiderseits an der  Mündung der Flasche 2 herunterhängenden     Ver-          schlussteile,    nämlich der Jochbügel 7, der Spann  hebel 11 und der     ösenbügel    14, rotieren dabei eben  falls um die Flaschenachse 18, und der Jochbügel 7  gelangt dabei gegen den     Arretierstab    22'. Dadurch  wird die Rotationsbewegung der Flasche 2 gestoppt,  und die Flasche ist ausgerichtet.

   Durch den diametral  zum     Arretierstab    22' bei der Flaschenmündung ge  haltenen Druckstab 88 des Werkzeuges 86 werden  weder der Spannhebel 11 und der     ösenbügel    14 noch  der Jochbügel 7 arretiert, denn dieser Druckstab 88,  der dem späteren Spannen     (Fig.    5) des Verschlusses  dient, ist entsprechend kürzer als der     Arretierstab    22'.  



  Das Spannwerkzeug 86     (Fig.    8) wird an dem  Stempel 89 jeweils über dem zugehörigen Flaschen  teller 16     koaxial    senkrecht auf und ab geführt. Eine  Führungsstange 110' ist in dem Stempel 89 gegen  Federdruck versenkbar.  



  Sobald das Ausrichten der Flaschen gemäss     Fig.    1  beendet ist, wird der Stempel 89 nach oben angeho  ben, und die Flasche 2 gelangt in die in     Fig.    2 an  gegebene Position. Das Geländer 17' weist keine  Polster mehr auf. Die Flaschengreifer 15 haben die  Flasche 2 fest erfasst, und der Blockierhebel 23'  ist gegen die herunterhängenden     Drahthebelteile,     nämlich den     Ösenbügel    1.4 und den Spannhebel 11,  vorgeschoben und verhindert das selbsttätige Ver  drehen der ausgerichteten Verschlüsse vor dem Ein  lauf der Flasche in die     Verschlussgleitbahnen    104,  105     (Fig.    3), die bis über die Mündung 1 der  Flasche 2 aufgewölbt sind.  



  Der Jochbügel 7, der Spannhebel 11 und der       Ösenbügel    14 sind in     Fig.    3 bereits vom Hals der  Flasche etwas nach aussen gegen die Waagrechte  ausgeschwenkt und sind von der Gleitbahn 104 für  den Jochbügel 7 und der Gleitbahn 105 für den  Spannhebel 11 und den     ösenbügel    14     hintergriffen.     Die Gleitbahnen 104 und 105 sind ebenso wie das  Geländer 17' am Maschinenumfang fest angeordnet,  wozu der Träger 44 über die Flaschenbahn hin  weggreift und die Gleitbahn 105 innerhalb des Dreh  kreises der Rotationsmaschine hält.

   Sobald die     Ver-          schlussteile    7, 11 und 14 auf die Mündung der  Flasche 2 aufgesetzt sind     (Fig.    4), sorgen die Halte  feder 107 und die     Niederdrückfeder    106 als Ver  längerungen der Gleitbahnen 104 bzw. 105 dafür,  dass die gemäss     Fig.    4 aufgesetzten     Verschlussteile    7,      11, 14 nicht vorzeitig zurückfallen und der Beginn  der Spreizung des Spannhebels 11 und des Ösen  bügels 14 noch unter Einwirkung von Spann- und  Haltemitteln erfolgt. Das Mittelstück 100 berührt  in     Fig.    4 bereits den nach oben weisenden     ösen-          bügel    14.

   Der     Arretierstab    22' und der Druckstab 88  sind gegenüber der Hülse 102 noch in oberer Posi  tion und stehen nur wenig über das aus der Hülse  102 herausragende Mittelstück 100 vor. Das Spann  werkzeug 86 wird weiter nach unten geführt, so dass  die Teile 11 und 14, d. h. der Spannhebel und der       Ösenbügel,    schliesslich gespreizt und in die in     Fig.    5  gezeigte Stellung gelangen. Das Mittelstück 100 setzt  sich auf den Jochbügel 7 und auch die Hülse 102  setzt sich kurz danach über das Mittelstück auf die       Verschlussteile    auf.

   Beim weiteren Absenken des  Stempels 89     (Fig.    6) gelangen der     Arretierstab    22'  und der Druckstab 88 jedoch weiter und weiter  nach unten, und der Druckstab 88 kippt dabei den  Spannhebel 11 in seine untere in     Fig.    6     gezeigte     Position. Anschliessend wird der Stempel wieder nach  oben abgehoben, die Flasche 2 ist verschlossen, und  das Werkzeug 86 kann zum Zwecke des     Ausrichtens     einer neu einlaufenden Flasche im entsprechenden  Winkelbereich Q     (Fig.    11) wieder nach unten abge  senkt werden,     entsprechend        Fig.    1.  



  Die Hülse 102 bewirkt beim     Ausrichtevorgang     das Herunterdrücken sperrender     Verschlussteile,    so  dass jeweils der Jochbügel 7, der Spannhebel 11 und  der     ösenbügel    14 beiderseits glatt am Flaschenhals 1  herunterhängen.  



  Der Antrieb des Stempels 89 und des     mit    ihm  verbundenen Werkzeuges 86 einschliesslich des     Arre-          tierstabes    22' und des Druckstabes 88 ist in     Fig.    7  dargestellt. Der Stempel 89 gleitet in dem mit dem  Drehtisch 47 mitbewegten Stempelgehäuse 55, wäh  rend die Steuerkurve 90 innerhalb eines feststehen  den Ringes 90' am Umfang der     Rundläufermaschine     fest angeordnet ist. Die Steuerrolle 103 rollt in der  Steuerkurve 90 und vermittelt so die Hubbewegung  des Stempels 89.  



  Gemäss     Fig.    8 ist die Steuerrolle 103 seitlich oben  an dem Stempel 89 angeordnet, der gleichzeitig als  Gehäuse für die Druckfeder 101 ausgebildet ist.  Diese Druckfeder 101 drückt auf die Führungsstange  110', die mit dem blockartigen Mittelstück 100 ver  bunden ist und lose durch die Hülse 102 geführt  ist. Der untere Teil des     Mittelstückes    100 kann ein  Kugellager 111" aufweisen und kann sich um die  Mittelachse 18 drehen. Die Hülse 102 gleitet     un-          verdrehbar    aber     axialverschieblich    über bzw. auf  dem     Arretierstab    22' einerseits und dem Druckstab  88 anderseits.

   Nach unten ist die Bewegung der  Hülse durch Haltestifte 109'     begrenzt.    Beim Aus  richten der Flasche kommt die Flaschenmündung  gegen das blockartige     Mittelstück    100. Die etwa  seitlich abstehenden     Verschlussteile    werden von der  Hülse 102 nach unten geklappt. Die Hülse 102 und  das Mittelstück 100 sitzen dann auf der Flaschen-         mündung    auf, und die beiden Stäbe 22' und 88  gelangen beiderseits am Flaschenhals nach unten,  wobei der     Arretierstab    22' die Rotationsbewegung  der Flasche 2 um die Mittelachse 18 in einer ge  wünschten Stellung stoppt.

   Infolge der Hülse 102,  die die     Flaschenmündung    von aussen umfasst, und  infolge des kugelgelagerten Mittelstückes 100, das  in dieser Hülse verschiebbar ist, kann auch auf die  Anordnung eines     Zentrierdornes,    der in die Flaschen  mündung hineingreift, verzichtet werden. Mit dem  gleichen     Ausrichtwerkzeug    86     (Fig.    8) können gemäss       Fig.    4 die aufgerichteten     Verschlussteile    gespreizt  und in einer nachfolgenden Senkbewegung gespannt  werden     (Fig.    5).

   Nach     Fig.    9 und 10 weisen die  Gleitbahnen 104, 105 zum Aufsetzen der Verschlüsse       räumlich    mehrfach gekrümmte Teile auf, die nachein  ander das     Hintergreifen    der     Verschlussteile,        ihr    Auf  richten und Aufklappen bewirken. Die Gleitbahn 104  zum Umklappen des Jochbügels 7 muss dabei steiler  ansteigen als die Gleitbahn 105 für den Spannhebel  11 und den     ösenbügel    14, damit das Aufsetzen des  Jochbügels 7 dem Aufrichten des Spannhebels 11  und des     ösenbügels    14 zeitlich vorangeht.  



  Die Gleitbahn 104 zum Aufsetzen des     Joch-          bügels    7 ist gemäss den     Fig.    9 und 10 jeweils in  eine erste Teilbahn 104' und in eine zweite Teil  bahn 104" unterteilt. Beide Teilbahnen 104' und  104" sind unabhängig voneinander gelenkig gela  gert, wobei die Teilbahn 104' horizontal bewegbar  und die Teilbahn 104" im wesentlichen vertikal be  wegbar gelagert ist. Die Lagerstellen für die Teil  bahn 104' sind die Gelenke 108. Ausserdem ist für  diese Teilbahn eine Federung 109 vorgesehen.

   Die  Bewegung der Teilbahn 104' beim Einlauf einer  Flasche in     Richtung    des Pfeils 110 ist im wesentli  chen quer zu dieser     Pfeilrichtung.    Ein gutes An  liegen der Gleitbahnen am Flaschenhals wird durch  diese Ausbildung und Federung gewährleistet.  



  Die Bewegung der Teilbahn 104" wird über die  Gelenke 111, 111' vermittelt. Diese Bewegung der  Teilbahn 104" dient der Sicherung der aufgesetzten       Verschlussteile,    unabhängig von etwaigen Flaschen  grössen und     Differenzen.    Die Gleitbahn 105 für den       Spannhebel    11 und den     ösenbügel    14 ist an dem  Träger 44 angeordnet, der seinerseits am Geländer  teil 17' am Aussenumfang der Maschine fest angeord  net ist. Die Haltefeder 107, ebenso die     Niederdrück-          feder    106 dienen, wie auch in     Fig.    4 dargestellt,  der Sicherung der     Verschlussteile    bei der beginnenden  Spreizung.  



  Die Teilbahn 104" wird     schliesslich    noch, wie  aus     Fig.    10 ersichtlich, durch die Belastungsfeder  112 gegen das Ende der Bahn zu etwas nach unten  gedrückt, damit auch die     Verschlussteile    von Flaschen  mit etwas zu geringer Höhe durch die Niederhalte  feder 106 erreicht werden     können.    Bei Flaschen,  die etwas höher als normal sind, vermittelt die Be  lastungsfeder 112 den     Ausgleich.    Im übrigen sind  die     Gleitkurvenbahnen    104 und 105 zweckmässiger-      weise gemäss den     Fig.    9, 10 und 3 ausgebildet. Je  nach Erfordernis kann dieser Kurvenverlauf auch  abgeändert sein.

   Von besonderer Bedeutung ist je  doch die Teilung der     Verschlussgleitbahnen,    denn  noch während eine Flasche die zweite Teilbahn 104"       passiert,    kann bereits eine neue Flasche in die Teil  bahn 104' einlaufen, ohne dass Funktionsstörungen  auftreten. Rückwirkungen sind infolge der Trennung  und der besonderen Lagerungen nicht     möglich.    Dich  tere Flaschenfolge und Leistungssteigerungen wer  den dadurch erzielt. Grundsätzlich könnte auch die  Gleitbahn 105 entsprechend der Gleitbahn 104 ge  teilt sein, oder es könnten auch jeweils mehr als  zwei Teilungen vorgesehen sein, dies aber nur, so  weit besondere Umstände dies erfordern sollten.  



  Die einzelnen Phasen des     Verschliessvorganges     verteilen sich auf die Umlaufbahn 43 einer Rund  laufmaschine gemäss     Fig.    11. Auf die eingelaufene  Flasche 2 wird das     Verschliesswerkzeug    im Sektor Q       heruntergesenkt.    Im Sektor R erfolgt das Ausrichten  der Flasche gemäss     Fig.    1. Im Sektor S erfolgt das  Einführen der ausgerichteten     Flasche    in die     Ver-          schlussgleitbahnen    gemäss den     Fig.    2 und 3.

   Im Sek  tor T wird der aufgerichtete Verschluss gemäss     Fig.    4  und 5 gespreizt, anschliessend in Sektor U gemäss       Fig.    6 gespannt, worauf sich im Sektor V das  Spannwerkzeug 86 wieder nach oben bewegt und  die nunmehr verschlossene Flasche aus der     Maschine     in bekannter Weise herausgelangt.  



  Danach kann der Zyklus von neuem beginnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zum selbsttätigen Verschliessen von Flaschen mit Hebelverschlüssen, dadurch gekenn zeichnet, dass jeweils die am Flaschenhals lose herun terhängenden Verschlussteile, nämlich einerseits der Ösenbügel (14) und der Spannhebel (11), anderseits der Jochbügel (7) mit dem Dichtgummi, beim Dre hen der Flasche (2) um ihre eigene Achse (18) durch ein auf die Flasche abgesenktes, nach beendetem Ausrichten wieder angehobenes Verschliesswerkzeug (86) ausgerichtet, anschliessend durch beiderseits der Flachenbahn (43) angeordnete, zwischen den Hals der Flasche (2) und die Verschlussteile (7, 11, 14) eingreifende, räumlich gekrümmte Gleitbahnen (104, 105)
    nacheinander zunächst bis zur Waagrechten und dann weiter bis in die Senkrechte aufgehoben und nacheinander gegen die Mündung der Flasche umgeklappt werden, worauf durch das erneut abge senkte Verschliesswerkzeug (86) der Spannhebel (11) des Verschlusses nach aussen geschwenkt und durch weiteres Absenken des Verschliesswerkzeuges (86) gespannt wird.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfah rens gemäss dem Patentanspruch I, gekennzeichnet durch über den Flaschenteller (16) an Flaschen greifern (15) mitgeführte, heb- und senkbare Werk zeuge zum Blockieren der Flasche am Jochbügel (7) zwecks Ausrichtens und zum späteren Spannen des Verschlusses, und durch auf beiden Seiten der Flaschenbahn (43) sich erstreckende, bis hinter die an den Flaschenhälsen lose herunterhängenden Ver- schlussteile (7, 11, 14) greifende und bis über die Flaschenmündung allmählich aufgewölbte Verschluss- gleitbahnen (104, 105). UNTERANSPRCCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Flasche (2) mit ihren lose herunterhängenden Verschlussteilen um die Flaschen achse (18) gedreht wird, bis der Jochbügel (7) gegen einen festen Anschlag (22') gelangt, wobei der dia metral dem Jochbügel (7) gegenüber an der Flasche (2) herunterhängende Spannhebel (11) und der Ösen bügel (14) am Anschlag (22') ungehindert vorbei gelangen. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschliesswerkzeug (86) ein blockartiges Mittelstück (100) und diametral beiderseits nach unten reichende Stäbe (22', 88) auf weist, deren einer als fester Arretierstab (22') in den Drehkreis des Jochbügels (7) des Verschlusses eingreift und deren anderer, kürzerer, als Druck stab (88) für den ausgeschwenkten Spannbügel (11) vorgesehen ist und das blockartige Mittelstück (100) zwischen den festen Stäben (22', 88) gegen ein Druckmittel, z. B. eine Druckfeder (101), axial ver schiebbar angeordnet ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das blockartige Mittelstück (100) um die eigene Mittel achse drehbar gelagert und kolbenartig in einer zwi schen den Stäben (22', 88) gerade geführten Hülse (102) axial verschiebbar angeordnet ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe (22', 88), die Hülse (102) und das Mittelstück (100) über den Flaschentellern (16) axial verschiebbar angeordnet sind und eine Steuerrolle (103) tragen, die in einer am Umfang der Maschine fest angeordneten Kurvenbahn (90) geführt ist. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und den Unteransprüchen 2 bis 4, mit an der Flaschen transportbahn vorgesehenen, räumlich gekrümmten Verschlussgleitbahnen (104, 105), dadurch gekenn zeichnet, dass wenigstens die Gleitbahn (104) für den Jochbügel (7) aus wenigstens zwei unabhängig voneinander und in verschiedenen Ebenen nachgiebig gelagerten Teilbahnen (104', 104") besteht. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende der Gleitbahn für den Jochbügel (l04") eine von oben nach unten in die Bahn des aufgesetzten Jochbügels (7) reichende Niederhalte feder (106) und am Ende der Gleitbahn (105) für den Spannhebel und den ösenbügel, eine von der Seite her in die Bahn derselben reichende Haltefeder (l07) vorgesehen sind. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch Il und den Unteransprüchen 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Blockierhebel (23') für die ausgerichteten Verschlussteile gegen die Flaschenmündung radial zur Flasche vor und zurück schiebbar vorgesehen ist.
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