CH394860A - Schleuderstrahlmaschine - Google Patents

Schleuderstrahlmaschine

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CH394860A
CH394860A CH1032262A CH1032262A CH394860A CH 394860 A CH394860 A CH 394860A CH 1032262 A CH1032262 A CH 1032262A CH 1032262 A CH1032262 A CH 1032262A CH 394860 A CH394860 A CH 394860A
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CH
Switzerland
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blasting
sand
centrifugal
mixture
separator
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Application number
CH1032262A
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English (en)
Inventor
Welter Willy
Gloor Paul
Original Assignee
Fischer Ag Georg
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24CABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
    • B24C9/00Appurtenances of abrasive blasting machines or devices, e.g. working chambers, arrangements for handling used abrasive material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)
  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description


      Schleuderstrahlmaschine       Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schleuder  strahlmaschine, in welcher Werkstücke in einem Be  handlungsraum durch Aufschleudern von     Strahlmittel     mittels mindestens eines Schleuderrades behandelt  werden und eine Fördervorrichtung für die Förderung  des Gemenges von     Strahlmittel    und Sand zu einer  Sortiervorrichtung und einem     Separator.     



  Bekannt sind bereits Maschinen, denen eine der  artige Aufgabe obliegt. Entweder haben sie sich     jedoch     als zu aufwendig erwiesen, oder es hat sich gezeigt,  dass die Wirkungsweise nicht den gewünschten Er  wartungen entsprach. Besondere Schwierigkeiten er  gaben sich bei der Entfernung von Kernen aus dem  abnormal hohen Sandanfall.  



  Es hat sich insbesondere gezeigt, dass bei ab  normalem Sandanfall die Reinigung des     Strahlmittels     nicht zufriedenstellend arbeitet und dass ausserdem  die mit schlecht gereinigten     Strahlmittel    in Berührung  kommenden Maschinenteile, z. B. das Schleuderrad  und die Schaufeln einem wesentlich höheren Ver  schleiss ausgesetzt sind.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine       Schleuderstrahlmaschine    zu schaffen, die eine wirk  same Sandausscheidung, bzw. Reinigung des Strahl  mittels auch bei abnormal hohem Sandanfall, bei  spielsweise bei Gusstücken mit grossen Kernen, ge  währleistet.  



  Von bekannten Ausführungen unterscheidet sich  die     Schleuderstrahlmaschine    gemäss der vorliegenden  Erfindung dadurch, dass der Stelle, wo die Förder  vorrichtung das aus der Sortiervorrichtung kommende  Gemenge von     Strahlmittel    und Sand ausschüttet, ein       Dosierschieber    nachgeschaltet ist, der das Gemenge  in einstellbarer Menge dem     Separator    und den Über  schuss einem Zwischensilo zuleiten lässt. Die     Schleu-          derstrahlmaschine    kann auch so ausgeführt sein, dass  der     Dosierschieber    im Innern des Zwischensilos an  geordnet ist.

   Eine weitere Ausführungsform der         Schleuderstrahlmaschine    kann in der Weise ausge  führt werden, dass der     Dosierschieber    in der Zulei  tung zum     Separator    angeordnet ist.  



  Es wird durch den einstellbaren     Dosierschieber     und Auslaufverschluss im Zwischensilo im wesent  lichen bezweckt, dass einem     Separator    ein     mengen-          und    anteilmässig gleichbleibendes     Sandstrahlmittelge-          misch    während der gesamten Zeit der     Behandlung    einer  Charge zugeführt wird, d. h. während dem     Vortrom-          meln,    Strahlen,     Nachtrommeln,    eventuell     Vortrom-          meln,    Entladen und eventuell Wiederbeladen der  Maschine.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung in vereinfachter Darstellung, und zwar:       Fig.    1 einen Querschnitt durch die Linie 1-I der       Fig.    2,       Fig.    2 eine Seitenansicht der     Fig.    1 von rechts auf  den Zwischensilo 13 und einen Schnitt durch die Linie       11-II    der     Fig.    1,       Fig.    3 einen Querschnitt durch die Linie     111-III     der     Fig.    2, und       Fig.    4 ein Diagramm,

   das zur besseren Verdeut  lichung die Wirkungsweise einer     Schleuderstrahlma-          schine    ohne Zwischensilo (strichpunktierte Linie) und  einer     Strahlmaschine    mit Zwischensilo     (gestrichelte     Linie) aufzeigt.  



  Gemäss     Fig.    1, 2 und 3 ist die     Schleuderstrahlma-          schine    in bekannter Weise mit einem Schleuderrad 1  versehen, durch welches das     Strahlmittel,    beispiels  weise     Stahlschrot,    auf Gussteile ausgestrahlt wird, um  von diesen Formsand und Sandkerne zu entfernen.  Die Gussteile werden auf eine endlose Förderkette 3  gelegt, welche sich in einem in einem verschliessbaren  Gehäuse 2 befindet, von Rollen 4, 5, 6 und 7 geführt  wird, und an denselben     abrollbar    ist.  



  Das     Strahlmittel    vermischt sich während der  Strahlung mit den von den Gussteilen     abgeschleuder-          ten    Sanden, wodurch sich ein Gemisch aus Sand und           Strahlmittel    bildet. Dieses Gemisch fällt durch eine  perforierte Förderkette 3 und weiter durch ein Rost  8 in eine Sammelrinne 23 und wird von hier aus  mit einer Förderschnecke 9 weitergeleitet.  



  Am Ende der Förderschnecke 9 ist ein     konisches     Trommelsieb 21 fest angeordnet, das von einer  weiteren Förderschnecke 28 umgeben ist und am  Ende auf dem Umfang mit Schaufeln 29 versehen ist.  Das Trommelsieb 21 scheidet insbesondere Kernnägel,  kleine Eisenteile und auch grobkörnigen Sand ab.  Die abgeschiedenen Eisenteile und der grobkörnige  Sand werden über den Auslass 24 ausgeschieden,  während das durch das Trommelsieb 21 fallende  Gemisch aus     Strahlmittel    und feinkörnigem Sand  mittels Förderschnecke 28 und Schaufeln 29 in den       Becherwerkfuss    27 geleitet wird.

   Von hier aus wird  das Gemisch vom     Becherwerk    11 aufgenommen und  auf eine     Dosiervorrichtung    12 befördert, die bei Über  schreitung der eingestellten     Durchflussmenge    den ent  stehenden Überschuss in einen Zwischensilo 13 ab  gibt, der mit einem     Auslauf-Verschluss    22 versehen  ist. Das nicht in den Zwischensilo 13 abgezweigte  Gemisch wird von einer Verteilerschnecke 14 zu  einem     Separator    15 geleitet. Am unteren Ende ist der       Separator    15 mit einem Schieber 16 zur Regulierung  des     Strahlmitteldurchsatzes    versehen.

   Das vom     Sepa-          rator    15 gesäuberte     Strahlmittel    wird beim Strahlen  über eine     Zuteilschnecke    17 durch einen Kanal 18  zu einem Schleuderrad 1 befördert. Während der       Chargierung    ist die     Zuteilschnecke    17 im Betrieb  und fördert gesäubertes     Strahlmittel    zu einem geöff  neten     Auslauf-Verschluss    19, um den Auslauf des  Gemisches über einen Auslaufkanal 20, einem sog.       By-Pass,        erfolgen    zu lassen.

   Am Ende des Kanals 18  ist eine     Öffnung    25 vorgesehen, die nur als Sicher  heitsüberlauf für das     Strahlmittel    dient, jedoch für  den Arbeitszyklus keine     bedeutung    hat.  



  Die Arbeitsweise der     Schleuderstrahlmaschine    ist  nachstehend wie folgt:  Zunächst werden die zu bearbeitenden Gusstücke  zwecks Entfernen von Kern- und Formsand unter  Verwendung eines geeigneten Transport- und Hebe  mittels auf eine Förderkette 2 verbracht, die sich in  einem verschliessbaren Gehäuse 3 befindet. Dem Zu  stand der Gussteile entsprechend, d. h. wenn die Kerne  viel losen Sand aufweisen, werden diese     vorgetrommelt.     Hierbei wird die perforierte Förderkette 2 über die  Rollen 4, 5, 6 und 7 bewegt, ohne dass das Schleuder  rad 1 ein     Strahlmittel    ausstrahlt.

   Die einzelnen     Guss-          teile    werden auf diese Weise     durcheinandergerüttelt     und es wird schon im     Vorwege    eine beträchtliche  Menge Kern- und Formsand von den Gussteilen ab  geschieden, ohne dass ein     Strahlmittel    verwendet wird.  Normalerweise ist jedoch das     Vortrornmeln    der     Guss-          teile    nicht notwendig, da es nur sehr selten vorkommt,  dass die Kerne soweit aufgelockert sind, um ein       Vortrommeln    als zweckmässig erscheinen zu lassen.  



       Im    allgemeinen wird deshalb bei gleichzeitiger  Betätigung der Förderkette 3 das     Strahlmittel    mittels  des Schleuderrades 1 auf die Gussteile ausgestrahlt    und auf diese Weise der Kern- und Formsand von  den Gussteilen gelöst. Das von den Gussteilen gelöste       Sand-Strahlmittelgemisch    fällt durch die perforierte  Förderkette 3 und weiter durch einen Rost 8 in die  Sammelrinne 23 und wird von hier aus über die  Förderschnecke 9, Förderschnecke 28 und Schaufeln  29 in den     Becherwerkfuss    27 gefördert.

   Das am Ende  der Förderschnecke 9 befindliche Trommelsieb 21  scheidet den groben Sandanteil, Kernnägel und kleine  Eisenteile über den Auslass 24 aus, während gleich  zeitig ein Gemisch aus feinkörnigem Sand und Strahl  mittel vom     Becherwerk    11 aus dem     Becherwerkfuss    27  herausgenommen und nach oben hin     befördert    wird.  Von hier aus gelangt das Gemisch auf eine Dosier  vorrichtung 12, die bei einem hohen Sandanfall das  überschüssige Gemisch in einen Zwischensilo 13  leitet, dessen Auslauf 22 zunächst geschlossen ist.  Von der     Dosiervorrichtung    12 aus wird die Verteiler  schnecke 14 mit einer Gemischmenge versorgt, die eine  Überladung des     Separators    15 vermeidet.

   Die Ver  teilerschnecke 14 fördert nunmehr das dosierte Ge  misch zum     Separator    15, der in bekannter Weise eine  Trennung des Sandes vom     Strahlmittel    vornimmt und  den Sand nach aussen hin über den Ablauf 26 aus  scheidet.  



  Es ist für den     Separator    15 ausserdem von grosser  Wichtigkeit, dass das zu reinigende Gemisch aus  Sand und     Strahlmittel    mengen- und anteilmässig mög  lichst konstant bleibt. Bei sehr grossem Sandanfall  ist es beispielsweise vorteilhaft, die Werkstücke vorerst  leer zu trommeln, d. h. ohne Schleuderstrahlen     vorzu-          trommeln,    da bei gleichzeitigem Schleuderstrahlen der  Sandanfall noch höher würde.

   Um nun jedoch ein  gleichmässiges Gemisch für den     Separator    15 zu er  halten, wird während dem     Vortrommeln    aus dem       Separator    15 gereinigtes     Strahlmittel    dem     ausgetrom-          melten    Sand über den     Auslauf-Verschluss    19 und  Auslaufkanal 20 in die Sammelrinne 23 zugeleitet.  



  Beim Einschalten des Schleuderrades 1 wird der  Verschluss 19 automatisch geschlossen, wobei der       Strahlmittelumlauf    nur über das Schleuderrad 1 er  folgt.  



  Das sich während der     Lade-Vortrommel-    und       Strahloperation    gefüllte Zwischensilo 13 öffnet sich  dann am Auslaufverschluss 22, wenn der Sandanfall  bereits sehr zurückgegangen ist. Das     Sand-Strahl-          mittelgemisch    entleert sich in den     Becherwerkfuss     27 und wird von hier aus über das     Becherwerk    11  und Verteilerschnecke 14 zum     Separator    15 trans  portiert.  



  Durch den einstellbaren     Dosierschieber    12 und  Auslauf 22 wird es ermöglicht, dem     Separator    15  ein mengen- und anteilmässig gleichbleibendes     Sand-          Strahlmittelgemisch    während der gesamten Zeit der  Behandlung einer Charge zuzuführen, d. h. auch  während dem     Vortrommeln,    Nachtrommeln, Entladen  und Wiederbeladen. Eine in bekannter Weise gebaute       Schleuderstrahlmaschine    würde beispielsweise bei       gleicher    Leistungskapazität und Lebensdauer einen  wesentlich grösseren Aufwand an konstruktiven      Mitteln benötigen als eine     erfindungsgemäss    gebaute  Maschine.  



  Die für den Reinigungsprozess erfindungsgemäss  angewendeten Mittel können nicht nur bei     einer          Schleuderstrahlmaschine    mit einer Trommel zum  Trommeln von Gussteilen verwendet werden, sondern  es können hierfür auch andersartige Maschinen in  Betracht kommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schleuderstrahlmaschine, in welcher Werkstücke in einem Behandlungsraum durch Aufschleudern von Strahlmittel mittels mindestens einem Schleuderrad behandelt werden und eine Fördervorrichtung für die Förderung des Gemenges von Strahlmittel und Sand zu einer Sortiervorrichtung und einem Separator vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Stelle, wo die Fördervorrichtung (11) das aus der Sortier- vorrichtung (21, 24, 28, 29) kommende Gemenge von Strahlmittel und Sand ausschüttet, ein Dosierschieber (12) nachgeschaltet ist,
    der das Gemenge dem Sepa- rator (15) in einstellbarer Menge und den Überschuss einem Zwischensilo (13) zuleiten lässt. UNTERANSPRÜCHE 1. Schleuderstrahlmaschine nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Dosier schieber (12) im Innern des Zwischensilos (13) ange ordnet ist. 2. Schleuderstrahlmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Dosierschieber (12) in der Zuleitung zum Separator (15) angeordnet ist.
CH1032262A 1962-08-30 1962-08-30 Schleuderstrahlmaschine CH394860A (de)

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