CH395280A - Kraftschlüssige Verbindung zwischen den Läufersternarmen und dem Läuferblechkranz bei einer rotierenden elektrischen Maschine - Google Patents

Kraftschlüssige Verbindung zwischen den Läufersternarmen und dem Läuferblechkranz bei einer rotierenden elektrischen Maschine

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CH395280A
CH395280A CH926062A CH926062A CH395280A CH 395280 A CH395280 A CH 395280A CH 926062 A CH926062 A CH 926062A CH 926062 A CH926062 A CH 926062A CH 395280 A CH395280 A CH 395280A
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CH
Switzerland
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rotor
positive connection
star arms
rectangular
bolt
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Application number
CH926062A
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English (en)
Inventor
Max Dipl Ing Andres
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K1/00Details of the magnetic circuit
    • H02K1/06Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction
    • H02K1/22Rotating parts of the magnetic circuit
    • H02K1/28Means for mounting or fastening rotating magnetic parts on to, or to, the rotor structures
    • H02K1/30Means for mounting or fastening rotating magnetic parts on to, or to, the rotor structures using intermediate parts, e.g. spiders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)

Description


      Kraftschlüssige    Verbindung     zwischen    den     Läufersternarmen    und dem       Läuferblechkranz    bei einer rotierenden elektrischen Maschine    Bei grösseren rotierenden elektrischen Maschinen  führt die feste Verbindung des     Läuferblechkranzes     mit dem Läuferstern, wie er z. B. durch die bekannte       Schwalbenschwanzverbindung    erreicht werden kann,  zu starken Zugkräften auf den Läuferstern, die durch  die Wärmedehnung der Läuferbleche und durch deren  Zentrifugalkräfte verursacht werden und eine ent  sprechend aufwendige Konstruktion des Läufersternes  bedingen.

   In bekannter Weise kann     Kraftschlüssigkeit     dadurch erreicht werden, dass der     Läuferblechkranz     auf den Läuferstern geschrumpft wird. Dabei sind  aber     Vorspannungswerte    notwendig, welche den Deh  nungen des Blechkranzes durch Erwärmung und  Zentrifugalkräfte entsprechen und ebenfalls zu einem  zusätzlichen Aufwand sowohl bezüglich des Anker  sternes wie auch des Blechjoches führen.  



  Diese durch Wärmedehnungen und Zentrifugal  kräfte hervorgerufenen zusätzlichen Kräfte lassen sich  vermeiden, wenn die Bleche über rechteckige statt       schwalbenschwanzförmige    Keile montiert werden, die  dann lediglich durch die vom Drehmoment herrüh  renden Umfangskräfte belastet sind.  



  Der Blechkranz nimmt dabei die Zentrifugalkräfte  in sich selber auf und gleitet bei seinen kleinen Durch  messeränderungen radial auf den     Rechteckkeilen,    so  dass nennenswerte radiale Kräfte auf den Läuferstern  nicht übertragen werden können. Gleichzeitig sorgen  die gleichmässig am Umfang verteilten     Rechteckkeile     für die Zentrierung des Blechkranzes.  



  Bei plötzlich wechselnden Drehmomenten (Walz  werksbetrieb,     Reversierbetrieb)    sowie auch bei pe  riodisch pulsierenden Drehmomenten (Kupplung mit  Kolbenmaschinen,     Einphasenbetrieb)    kann eine in  nigere     tangentiale        Kraftschlüssigkeit    zwischen Läufer  stern und Blechkranz wünschenswert sein, um     tan-          gentiale    Relativbewegungen und damit verbundenes  Schlagen zu verhüten.

   Es sind dabei Tangentialver-         keilungen    bekannt geworden, welche das kleine, zum  Blechen nötige Spiel gänzlich aufheben und eine ge  wisse     tangentiale        Vorspannung    erzeugen lassen, ohne  dass dadurch die radiale Beweglichkeit nennenswert  eingeschränkt wird.  



  Zweck der Erfindung ist nunmehr eine kraft  schlüssige Verbindung in     tangentialer    Richtung zwi  schen den     Läufersternarmen    und dem Läuferblech  kranz bei einer rotierenden elektrischen Maschine zu  schaffen, und zwar mittels     Rechteckkeilen,    die an den  äusseren Enden der     Läufersternarme    vorgesehen sind,  und in entsprechenden     Rechtecknuten    des Läufer  blechkranzes     eingreifen,    wobei die     tangentiale    Ver  bindung möglichst einfach und auch einstellbar sein  soll.  



  Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht,  dass je zwei benachbarte     Läufersternarme    über min  destens einen Gewindebolzen miteinander in Verbin  dung stehen, mittels welchem der     tangentiale    Abstand  zwischen benachbarten     Rechteckkeilen    durch Ver  drehung des Bolzens verändert werden kann.  



  Anhand der Zeichnung sind einige Ausführungs  beispiele der Erfindung näher erläutert. Bei der einen  Ausführungsform, die in     Fig.    1 in Ansicht und in       Fig.    2 in einem Schnitt quer zur Maschinenachse ge  zeigt ist, werden jeweils zwei benachbarte Arme 1 des  Läufersternes 10 durch einen oder mehrere Zugbolzen  2, je nach Eisenlänge nach dem Blechen zusammen  gespannt, so dass die     Rechteckkeile    3 an die inneren       Nutflanken    des Blechpaketes bzw.     Läuferblechkranzes     4 angepresst werden. Die Spannkraft wird durch eine  Veränderung der wirksamen Länge des     Bolzens    2  eingestellt.  



  Die in     Fig.    3 ebenfalls im Schnitt gezeigte Aus  führungsform verwendet anstelle von Zugbolzen ver  stellbare Druckbolzen 5 für die Herstellung einer  kraftschlüssigen Verbindung zwischen dem Läuferstern      10 und dem     Läuferblechkranz    4. Durch diesen Druck  bolzen 5 werden die benachbarten     Läufersternarme    1       auseinandergespreizt    bis die     Rechteckkeile    3 an die  äusseren     Nutflanken    des Blechkranzes 4 angepresst  werden.  



  Die     Fig.    4 und 5 zeigen eine Anordnung im Quer  schnitt bzw.     Grundriss,    wo die     Läufersternarme    durch  je zwei konische Druckplatten 6 mittels mindestens  eines Zugbolzens 7     auseinandergespreizt    werden. Der  Zugbolzen 7 verbindet die Druckplatten 6 miteinander,  die in achsparallelen Nuten der gegenüberliegenden  Seiten der     Läufersternarme    1 geführt sind und auf in  diesen Nuten befestigten konischen Doppelkeilen 8  aufliegen. Die Spreizkräfte sind bei dieser Anordnung  gleichmässig auf die Arme verteilt, und ausserdem ist  das Anziehen der Zugbolzen erleichtert, da dies von  der Stirnseite des Läufers aus erfolgt.  



  Bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen der  Erfindung wird die kraftschlüssige Verbindung in       tangentialer    Richtung erst nach dem Blechen des  Läuferkranzes hergestellt. Die elastische Zusammen  ziehung oder Spreizung von je zwei benachbarten  Armen kann aber auch vor dem Blechen und vor dem  Bearbeiten bzw.     Aufstiften    der     Rechteckkeile    erfolgen.  In diesem Falle wird dann die     Kraftschlüssigkeit     nachher durch Herausnehmen der Spreiz- bzw. Zug  elemente und das Zurückfedern der elastisch ver  spannten Arme erreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kraftschlüssige Verbindung in tangentialer Rich tung zwischen den Läufersternarmen und dem Läufer blechkranz bei einer rotierenden elektrischen Ma- schine, mittels Rechteckkeilen, die an den äusseren Enden der Läufersternarme vorgesehen sind und in entsprechenden Rechtecknuten des Läuferblechkranzes eingreifen, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei be nachbarte Läufersternarme über mindestens einen Ge windebolzen miteinander in Verbindung stehen,
    mittels welcher der tangentiale Abstand zwischen benach barten Rechteckkeilen durch Verdrehung des Bolzens verändert werden kann. UNTERANSPRÜCHE 1. Kraftschlüssige Verbindung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei benach barte Lagersternarme durch mindestens einen Zug bolzen zusammengespannt werden, so dass die Rechteckkeile an die inneren Nutflanken des Blech paketes angepresst werden. 2.
    Kraftschlüssige Verbindung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei benach barte Lagersternarme durch mindestens einen Druck bolzen auseinandergespreizt werden, so dass die Rechteckkeile an die äusseren Nutflanken des Blech paketes angepresst werden. 3. Kraftschlüssige Verbindung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in achsparallelen Nuten der gegenüberliegenden Seiten zweier benach barter Tragsternarme zwei konische Druckplatten eingesetzt sind, die durch einen verstellbaren Zug bolzen miteinander verbunden sind, und auf in den Nuten vorgesehenen konischen Doppelkeilflächen aufliegen.
CH926062A 1962-08-02 1962-08-02 Kraftschlüssige Verbindung zwischen den Läufersternarmen und dem Läuferblechkranz bei einer rotierenden elektrischen Maschine CH395280A (de)

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AT614863A AT238295B (de) 1962-08-02 1963-07-31 Kraftschlüssige Verbindung zwischen den Läufersternarmen und dem Läuferblechkranz bei großen rotierenden elektrischen Maschinen

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