CH395465A - Stapelbares, insbesondere zur Aufnahme einer Schublade bestimmtes Gehäuse - Google Patents
Stapelbares, insbesondere zur Aufnahme einer Schublade bestimmtes GehäuseInfo
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Description
Stapelbares, insbesondere zur Aufnahme einer Schublade bestimmtes Gehäuse Die Erfindung bezieht sich auf ein Gehäuse, das mittels Kupplungsstücken unverrückbar mit gleich artigen Gehäusen zu einem Stapel aufbaubar ist. Solche Gehäuse können beispielsweise je zur Auf nahme einer Schublade dienen, so dass Gegenstände verschiedenster Art, z. B. Akten, darin aufbewahrt werden können.
Bekannte Gehäuse dieser Art bestehen aus Holz und sind mittels Metallstiften zu einem Stapel ver- bindbar. Um die Gehäuse billiger herstellen zu kön nen, wurde auch schon versucht, sowohl die Gehäuse selbst als auch die Kupplungsstücke aus Karton her zustellen. Diese Versuche haben bisher nicht ganz befriedigt, weil die aus Karton hergestellten Gehäuse eine ungenügende Festigkeit und Tragfähigkeit auf wiesen.
Die Erfindung geht von der Aufgabe aus, ein Gehäuse der angegebenen Art aus Karton so aus zubilden, dass es eine genügende Festigkeit und Trag fähigkeit aufweist.
Das erfindungsgemässe Gehäuse ist gekennzeich net durch eine aus einer Kartonlage gebildete Decke, einen aus einer Kartonlage gebildeten Boden und zwei aus mindestens je drei, vorzugsweise mindestens je vier miteinander verklebten Kartonlagen gebildete Seitenwände, wobei der obere und der untere Rand jeder der Kartonlagen der Seitenwände entweder an der Innenseite der Decke bzw. des Bodens anliegt oder mit der Aussenseite der Decke bzw. des Bodens bündig ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Gehäuses dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht zweier aufeinander ge stapelter Gehäuse, Fig. 2 eine Seitenansicht des vorderen Endes eines Gehäuses mit teilweise eingeschobener Schub lade, Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende Ansicht einer Variante, Fig. 4 eine Ansicht eines zusammenhängenden Stanzteiles zur Bildung der Decke und der Seiten wände des Gehäuses,
Fig. 5 eine Ansicht eines Stanzteiles zur Bildung des Bodens des Gehäuses und Fig. 6 in grösserem Massstab einen Teilquer schnitt durch das aus den Stanzteilen nach den Fig. 4 und 5 gebildete Gehäuse, geschnitten nach einer der Linie VI-VI in Fig. 4 entsprechenden Linie.
Fig. 1 zeigt zwei Gehäuse 1 und 2, in welchen je eine Schublade angeordnet ist. Von den Schubla den sind nur die Vorderwände 3 bzw. 4 sichtbar, die je einen Halter 5 für ein Beschriftungs- oder Markie- rungstäfelchen tragen. Die beiden Gehäuse 1 und 2 weisen in den beiden Seitenwänden Ausnehmungen auf, welche gegen unten bzw. gegen oben offen sind. Um die zu einem Stapel aufgebauten Gehäuse unver rückbar miteinander zu verbinden, sind in den er wähnten Ausnehmungen aus Karton bestehende Kupplungsstücke 6 angeordnet.
Fig. 2 zeigt das vordere Ende eines der Gehäuse nach Fig.1, mit teilweise herausgezogener Schublade 7. Fig. 3 zeigt dasselbe wie Fig. 2, jedoch für eine abgeänderte Ausführungsform.
Die in dem Gehäuse 1' nach Fig. 3 verwendete Schublade 7' weist keine Vorderwand auf, ist also nach vorne offen. Dafür ist an der Vorderkante der Decke des Gehäuses 1' mittels eines biegsamen Streifens 8 eine Klappe 9 angelenkt, welche das Gehäuse bei eingeschobener Schublade vorne abschliesst. Der Streifen 8 ist zwi schen zwei Kartonstreifen 10 eingeklebt, die am vorderen Rand der Decke des Gehäuses 1' angeklebt sind und gleichzeitig zur Verstärkung dienen.
An Hand der Fig. 4, 5 und 6 soll nun der Auf bau von einem der Gehäuse 1 oder 2 erläutert werden. Das Gehäuse besteht im wesentlichen aus einem Oberteil und einem Unterteil, welche von je einem Kartonstanzstück gebildet sind. Die beiden Stanz- stücke sind in den Fig. 4 bzw. 5 im noch nicht ge falteten Zustand dargestellt.
Fig. 4 zeigt den Oberteil, welcher eine Decke 12 umfasst. An beiden Seiten der Decke 12 sind Seiten wände angeordnet, welche je die Lappen 13, 14, 15, 16, 17 und 18 umfassen. Diese Lappen werden, wie im unteren Teil der Fig. 4 gezeigt, übereinander ge legt, um die je vier Kartonlagen aufweisenden Seiten wände zu bilden. Am vorderen Rand der Decke 12 sind zwei Lappen 19 und 20 angeordnet, welche ebenfalls übereinandergelegt werden und dann eine Verstärkung des erwähnten Randes bilden. Am hin teren Rand der Decke sind zwei Lappen 21 und 22 angeordnet. Der Lappen 21 ist dazu bestimmt, eine Rückwand des Gehäuses zu bilden, während der Lappen 22 mit dem Boden des Gehäuses verklebt wird.
Der Lappen 21 weist seinerseits runde, seit liche Lappen 23 auf, welche beim fertigen Gehäuse in Ausnehmungen 24 in den Seitenwänden passen.
Fig. 5 zeigt den Unterteil des Gehäuses, welcher einen Boden 25 umfasst. Am vorderen Rand des Bodens ist ein Verstärkungslappen 26 angeordnet, und an den Seitenrändern sind Verstärkungslappen 27 vorgesehen. Diese Verstärkungslappen werden auf den Boden zurückgefaltet und festgeklebt. Lappen 28, die aus den Lappen 27 ausgestanzt sind, werden im fertigen Gehäuse in Ausnehmungen 29 in den Seitenwänden aufgenommen.
Fig. 6 zeigt einen Schnitt durch die rechte Seiten wand des fertig zusammengestellten Gehäuses. In demselben sind alle aneinander anliegenden Karton flächen miteinander verleimt. Ferner kann das Ge häuse auf der Aussenseite mit einem dekorativen und/ oder Schutzüberzug, z. B. aus Papier, versehen sein.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, sind zwischen der Decke 12 und den Lappen 13 Stanzschnitte 30 vorgesehen. Dadurch entstehen beim fertigen Ge häuse in der Decke 12 Schlitze 31 (Fig. 6). Im Lappen 14 sind Ausnehmungen 32 vorgesehen, welche beim fertigen Gehäuse oben durch die Schlitze 31 und unten neben dem Rand des Bodens 25 vorbei zugänglich sind und zur Aufnahme der Kupp lungsstücke 6 (Fig. 1) dienen.
Durch die vier Kartonlagen aufweisenden Seiten wände ist eine ausreichende Standfestigkeit und Trag fähigkeit des Gehäuses auch bei höheren Stapeln gewährleistet, insbesondere da der untere und der obere Rand jeder Kartonlage entweder an der Innen seite der Decke bzw. des Bodens anliegt oder mit der Aussenseite der Decke bzw. des Bodens bündig ist, so dass vertikale Druckkräfte direkt auf die Decke bzw. den Boden oder auf das nächste Gehäuse über tragen werden.
Die vierte Kartonlage jeder Seitenwand wird bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel von den drei Lappen 16, 17 und 18 gebildet, die sich zusammen allerdings nicht über die ganze Seitenwandfläche er- strecken, um Karton zu sparen (maximale Ausnüt- zung eines Kartonrechteckes für den Oberteil). Es ist aber klar, dass der Lappen 17 breiter (ganze Wandhöhe) und die Lappen 16 und 18 weggelassen sein, könnten. Ferner kann es in gewissen Fällen, wie der um Karton zu sparen, erwünscht sein, die vier zusammenhängenden Lagen für jede Seitenwand ge trennt von der Decke auszustanzen, oder sogar die vier Lagen einzeln für sich auszustanzen.
In die sen Fällen kann die Verbindung zwischen der Decke und den Seitenwänden ähnlich gebildet werden wie im beschriebenen Beispiel die Verbindung mit dem Boden. Die Kartonlagen für die Seitenwände könnten auch teils mit dem Boden und teils mit der Decke zusammenhängen.
Unter Umständen kann es genügen, wenn die Seitenwände aus je drei Kartonlagen statt wie be schrieben je vier Kartonlagen bestehen. In diesem Falle könnte eine bessere Standfestigkeit und Trag fähigkeit z. B. auch dadurch erreicht werden, dass die Kartonlagen der Seitenwände dicker gewählt werden als die Kartonlagen von Decke und Boden. Die Erfahrung zeigt, dass die Dicke der Seitenwände bei einem Gehäuse von etwa 28 X 34 X 7 cm vor zugsweise mindestens insgesamt 6 bis 8 mm betragen sollte.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Gehäuse, das mittels Kupplungsstücken unver rückbar mit gleichartigen Gehäusen zu einem Stapel aufbaubar ist, gekennzeichnet durch eine aus einer Kartonlage gebildete Decke, einen aus einer Karton lage gebildeten Boden und zwei aus mindestens je drei miteinander verklebten Kartonlagen gebildete Seitenwände, wobei der obere und der untere Rand jeder Kartonlage der Seitenwände entweder an der Innenseite der Decke bzw. des Bodens anliegt oder mit der Aussenseite der Decke bzw. des Bodens bündig ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Gehäuse nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass am unteren und/oder am oberen Rand einer inneren Kartonlage jeder Seitenwand eine Ausnehmung zur Aufnahme eines aus Karton bestehenden Kupplungsstückes vorgesehen ist. 2.Gehäuse nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Seitenwände je aus nicht zusammenhängenden verklebten Kartonlagen gebildet sind. 3. Gehäuse nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Seitenwände aus mindestens je vier Kartonlagen gebildet sind. 4. Gehäuse nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die vier Kartonlagen jeder Seiten wand aus einem gefalteten Stanzstück gebildet sind. 5. Gehäuse nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Seitenwände zusammen mit der Decke oder mit dem Boden aus einem Stück bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1218362A CH395465A (de) | 1962-10-16 | 1962-10-16 | Stapelbares, insbesondere zur Aufnahme einer Schublade bestimmtes Gehäuse |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH395465A true CH395465A (de) | 1965-07-15 |
Family
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
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| CH (1) | CH395465A (de) |
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1962
- 1962-10-16 CH CH1218362A patent/CH395465A/de unknown
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