CH395814A - Textil-Streckwerk - Google Patents
Textil-StreckwerkInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H5/00—Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
- D01H5/18—Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
- D01H5/22—Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars in which fibres are controlled by rollers only
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Description
Textil-Streckwerk Die vorliegende Erfindung betrifft ein Textil- Streckwerk und bezweckt die Schaffung eines einfa chen Streckwerkes für die wirkungsvolle Führung der Fasern im Streckfeld, und das auch leicht verstellbar ist für die Verarbeitung von Material verschiedener Stapellängen.
Gemäss der Erfindung weist das Streckfeld in einem Streckwerk mit einem Paar von Haltewalzen und einem Paar von Streckwalzen eine stationäre Druckvorrichtung auf zum Einwirken auf die Fasern, die so angeordnet ist, dass die Fasern beim Durchlauf durch das Streckfeld eine der Haltewalzen teilweise umschlingen, dann in Berührung mit der Druckvor richtung und weiter in die Klemmstelle der Abzugs walzen wenigstens annähernd längs der gemeinsamen Tangentialebene derselben gelangen.
Die stationäre Druckvorrichtung kann einen Stab in einem festen Abstand vom Zentrum der obern Haltewalze aufwei sen, und letztere kann um die Achse der untern Hal tewalze so verstellbar sein, dass die Klemmstelle der Haltewalzen, der Umschlingungsbogen der Fasern auf der untern Haltewalze und der Grad der Faserab lenkung vom kürzesten Weg zwischen den entspre chenden Klemmstellen der Haltewalzen und der Streck- oder Abzugswalzen verändert werden kann.
Die untern Haltewalzen und die untern Streckwal zen können einen grösseren Durchmesser als üblich aufweisen, und die obern, je mit diesen zusammen wirkenden Walzen können um die Achsen der untern Walzen vor- und rückwärts verstellbar sein, um die Länge zwischen den Klemmstellen verändern zu kön nen. Diese Anordnung, in Verbindung mit der durch die Druckvorrichtung ausgeübten Führung, gestattet das Verarbeiten kurzer oder langer Stapelfasern.
Die Relativeinstellung der Unterwalzen kann fest sein, und alle Einstellungen für verschiedene Stapel- längen können vorgenommen werden durch Verdre hen einer oder auch beider Oberwalzen um die Achse der betreffenden Unterwalze bzw. -walzen. Dieselbe Einstellung kann auch dahin wirksam sein, den von der stationären Druckvorrichtung auf die Fasern aus geübten Druck zu regulieren.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung und eine Variante sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 das Beispiel in Vorderansicht, wobei die vordern Streckwalzen weggenommen und gewisse Teile weggebrochen sind, Fig.2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt ähnlich Fig.2, aber durch eine Variante Fig. 4 eine Draufsicht, und Fig. 5 und 6 sind Diagramme,
die die Relativstel lungen der Walzen für verschiedene Stapellängen- Einstellungen zeigen.
Wie aus Fig.l und 2 hervorgeht, weist die Strecke die gewöhnlichen Einzugswalzen 10 und 11, ein Paar von Haltewalzen 12, 13 und die vordem Streck- oder Abzugswalzen 14, 15 auf. Die auf dem Stand 16 montierten Unterwalzen 11, 13 und 15 wer den von Blöcken 111 bzw. 131 und 151 getragen. Die entsprechenden Oberwalzen 10, 12 und 14 wer den von Teilen 101 bzw. 121 und 141 getragen, die auf der ebenen Oberseite der Blöcke 111, 131, 151 verschiebbar sitzen, so dass der gegenseitige Abstand der Oberwalzen durch Verschieben der Teile 101, 121, 141 vor- und rückwärts veränderlich ist.
Auf die Oberwalzen 10, 12, 14 wird ein Druck mittels eines Rahmens ausgeübt, der zwei parallele Arme aufweist, die bei 19 am festen Maschinenteil 18 schwenkbar gelagert und an ihren Vorderenden durch einen Querstab 20 miteinander verbunden sind. Jeder Arm 17 weist für jede Oberwalze eine Einheit 21 auf mit einem federbelasteten Bolzen 22, der einen Druck auf den Zapfen der entsprechenden Walze ausübt, wenn der Druckrahmen die Arbeitsstellung nach Fig. 2 einnimmt. Ein Sperrhaken 23 fasst den Quer stab 20, um den Druckrahmen in dieser Arbeitsstel lung zu halten.
Im Hauptstreckfeld zwischen den Haltewalzen 12, 13 und den Streckwalzen 14, 15 ist ein Druckstab 24 in einer solchen Lage vorgesehen, um das durch ziehende Material 25 (Fig. 5 und 6) von einem gerad linigen Weg zwischen den beiden Klemmstellen 12I13 und 14/15 abzulenken. Der Druckstab 24 wird an seinen Enden von Winkelhebeln 26, 27 getragen, die um Lagerhülsen 28 schwenkbar sind, in denen die Enden der Walze 12 stecken. Die Winkelhebel 27 tragen auch einen Putzdeckel 29 für die Walze 12, der an einem zwischen den Winkelhebeln 27 ange ordneten Querteil 30 befestigt ist.
Im Betrieb wird von den Armen 17 befestigten Federn 31 ein Druck auf den Stab 24 ausgeübt, wobei diese Federn ge spannt sind, wenn der Druckrahmen sich in der Arbeitsstellung befindet.
Der stationäre Druckstab 24 befindet sich in einer solchen Lage, dass sein Teil, um den die Fasern abgelenkt werden, ausserhalb des kürzesten Weges zwischen der Klemmstelle der Haltewalzen und derje nigen der Streckwalzen liegt. Bei einer solchen An ordnung werden die Fasern über einen beachtlichen Umschlingungswinkel der Haltewalzen 12 geführt, so dass die von den Haltewalzen 12 ausgeübte Führung der Fasern verlängert wird.
Nachdem die Fasern den Druckstab 24 passiert haben, bewegen sie sich auf die Klemmstelle der Streckwalzen 14, 15 zu längs einer Linie, die wenigstens annähernd in der gemein samen Tangentialebene dieser Walzen liegt, wodurch ein nennenswerter Kontakt mit diesen Walzen 14, 15 vor Eintritt in deren Klemmstelle vermieden wird. So wird gewährleistet, dass die Fasern vor dem Einzug in die Klemmstelle nicht durch Berühren mit einer Walze gestört werden.
Durch Verschieben der Teile 121 kann die Walze 12 vor- oder rückwärts um die Achse der Walze 13 verstellt werden, mit entsprechender Änderung der Distanz zwischen den beiden Klemmstellen 12/13 und 14/15. Bei kurzstapligem Material kann der Stab 24 nach vorn, und die vordere Oberwalze 14 nach hinten verschoben werden, so dass die den Stab 24 hinter sich lassenden Fasern direkten Zutritt zur Klemmstelle 14/15 haben.
Bei langstapligem Material werden die Teile in die Stellung nach Fig. 6 gebracht, in der der Stab 24 zurückgesetzt, und die Walze 14 nach vorn bewegt worden ist, um das Streckfeld zu vergrössern, wobei der Druck des Stabes 24 verrin gert wird. Bei dieser Einstellung nimmt der Druck stab 24 automatisch eine neue Stellung ein, wobei sein Abstand von den Rollen 12, 13 unverändert bleibt.
Die Lage der Walze 14 kann reguliert werden, um zu gewährleisten, dass das Material 25 in der ge- meinsamen Tangentialebene der beiden Walzen 14, 15 in deren Klemmstelle eintritt, ungeachtet der Stel lung fies Stabes 24.
Die Enden der Walze 13 werden in Lagerhülsen 132 getragen, gegen welche die Enden des Stabes 24 in der Arbeitsstellung drücken. Der Abstand zwi schen dem Stab 24 und der Oberfläche der Walze 13 kann verändert werden, falls notwendig, um gewissen Betriebsbedingungen zu genügen, und zwar durch Einsetzen von Lagerhülsen 132 von kleinerem oder grösserem Aussendurchmesser.
Bei der Variante nach Fig. 3 und 4 stecken die beiden Enden des Druckstabes je in einem asymme trischen Flansch 321, der einen Teil einer Hülse 32 bildet, die den benachbarten Zapfen der Walze 12 aufnimmt, wobei das Ende des Stabes auf einem An schlag 33 ruht, der an der Seite des Walzenträgers 121 befestigt ist. Druck wird mittels einer vom Arm 17 getragenen Feder 31 auf den Flansch 321 aus geübt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Textil-Streckwerk mit einem Paar von Halte- und einem Paar von Streckwalzen, dadurch gekennzeich net, dass das Streckfeld zwischen den entsprechenden Klemmstellen der beiden Walzenpaare eine statio näre Druckvorrichtung in solcher Anordnung enthält, dass sie die zu verarbeitenden Fasern berührt und sie von einem geradlinigen Weg zwischen den beiden Klemmstellen ablenkt,so dass die Fasern mit einer der beiden Haltewalzen über einen Umschlingungs- winkel in Berührung gelangen und wenigstens annä hernd in der gemeinsamen Tangentialebene der bei den Streckwalzen in deren Klemmstelle gelangen. UNTERANSPRÜCHE 1. Streckwerk nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die Druckvorrichtung in einem festen Abstand von der Oberfläche der obern Haltewalze zu halten. 2. Streckwerk nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die Druckvorrichtung in einem festen Abstand von der Oberfläche sowohl der obern wie auch der untern Haltewalze zu halten. 3.Streckwerk nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Druckvorrichtung einen Stab aufweist. 4. Streckwerk nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der Stab von Mitteln getragen ist, die dem Stab und der obern Haltewalze gemeinsam sind. 5. Streckwerk nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die obere Haltewalze um die Achse der untern Haltewalze so verstellbar ist, dass dadurch Mittel geschaffen werden zum Verändern der Lage der Klemmstelle der beiden Haltewalzen, des Umschlingungswinkels der Fasern auf der untern Haltewalze, und des Grades der Ablenkung der Fasern durch die Druckvorrichtung. 6.Streckwerk nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckstab an beiden Enden auf einem um die Achse der obern Haltewalze dreh baren Träger aufliegt, und Mittel in der Form von Federn angeordnet sind, um gegen die Träger zu drücken, wenn auf die Oberwalzen ein Druck aus geübt wird, so dass der Druckstab an Anschlägen auf liegt und so in einem festen Abstand von der Ober fläche der untern Haltewalze gehalten ist. 7. Streckwerk nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckstabträger je einen Winkelhebel aufweisen, dessen einer Arm den Druck stab stützt, während der andere Arm ein Anschlag für die Belastungsfeder ist. B.Streckwerk nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der beiden Druckstäbe eine einen Zapfen der obern Haltewalze aufneh mende Hülse aufweist, wobei ein asymmetrischer Flansch der letzteren eine Fassung für den Druckstab und ein Widerlager für die Belastungsfeder schafft, nebst einem festen Anschlag, gegen den der Druck stab von der Feder gedrückt wird. 9.Streckwerk nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage der vordern Ober walze in bezug auf die vordere Unterwalze um die Achse der letzteren veränderlich ist, um zu gewährlei sten, dass die Fasern längs der gemeinsamen Tangen tialebene der beiden Vorderwalzen in die Klemm stelle derselben gelangen, und zwar unabhängig von der Stellung der Druckvorrichtung.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH853562A CH395814A (de) | 1962-07-16 | 1962-07-16 | Textil-Streckwerk |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH853562A CH395814A (de) | 1962-07-16 | 1962-07-16 | Textil-Streckwerk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH395814A true CH395814A (de) | 1965-07-15 |
Family
ID=4341657
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH853562A CH395814A (de) | 1962-07-16 | 1962-07-16 | Textil-Streckwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH395814A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0285426A1 (de) * | 1987-03-31 | 1988-10-05 | Industrial Innovators Inc. | Vorrichtung und Verfahren zum Verstrecken textiler Faserbänder |
-
1962
- 1962-07-16 CH CH853562A patent/CH395814A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0285426A1 (de) * | 1987-03-31 | 1988-10-05 | Industrial Innovators Inc. | Vorrichtung und Verfahren zum Verstrecken textiler Faserbänder |
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