CH395926A - Registratur mit Stehordnern - Google Patents

Registratur mit Stehordnern

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CH395926A
CH395926A CH527762A CH527762A CH395926A CH 395926 A CH395926 A CH 395926A CH 527762 A CH527762 A CH 527762A CH 527762 A CH527762 A CH 527762A CH 395926 A CH395926 A CH 395926A
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CH
Switzerland
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Application number
CH527762A
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English (en)
Inventor
Hoerster Manfred
Original Assignee
Hoerster Fa Bueroorg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Publication of CH395926A publication Critical patent/CH395926A/de

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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B49/00—Revolving cabinets or racks; Cabinets or racks with revolving parts

Landscapes

  • Sheet Holders (AREA)

Description


      Registratur    mit Stehordnern    Zur Aufnahme von gelochtem und/oder     unge-          lochtem    Schriftgut sind Stehordner bekannt, die ent  weder in Regalen oder in Drehschränken unterge  bracht sind. Nachteilig bei ihrer Aufstellung ist, dass  beim Einschieben eines Ordners die übrigen gewöhn  lich seitlich ausweichen, auch leicht umfallen, jeden  falls aber ihren vorgesehenen Platz häufig verlassen.  Dadurch wird aber der ihnen zugedachte Ordnungs  zweck in unerwünschter Weise beeinträchtigt. Der  Erfinder hat sich daher die Aufgabe gestellt, diese  Nachteile zu vermeiden und eine Einrichtung zu  schaffen, die bei gegebenen Voraussetzungen ein  Höchstmass an Ordnung bietet.

   Die Lösung     erfolgt     erfindungsgemäss dadurch, dass jedem Stehordner eine  bestimmte     Einraststelle    auf der Standunterlage zuge  ordnet ist, an welcher er durch entsprechende Ein  rastmittel gegen seitliches Verschieben gesichert ist.  Bei dieser Ausbildung nehmen die Stehordner stets       zwangläufig    die richtige, geordnete Stellung ein, in der  auch das Einschieben oder Herausnehmen anderer  Ordner nicht behindert ist.  



  In einer bevorzugten     Ausführungsform    besitzt je  der Stehordner unten einen Zapfen, der in eine ent  sprechende Öffnung der Standunterlage einrastet.  Stattdessen kann aber auch jeder Ordner mit mehre  ren Eingriffszapfen versehen sein, welche insbeson  dere ein Aufstellen des Ordners auf einer ebenen  Tischfläche gestatten. Dies ist vorteilhaft, da häufig  ein ganzer Ordner dem Ordnergestell entnommen und  am Arbeitsplatz der Bedienungsperson aufgestellt  werden soll.  



  Das Stehvermögen der Ordner auf einer ebenen  Tischplatte kann noch dadurch verbessert werden,  dass der dem oder den Eingriffszapfen des Ordners  benachbarte Rückenteil     stegartig    verlängert ist, wo  bei natürlich der Steg so lang sein muss, dass der oder  die Zapfen die Tischfläche möglichst nicht mehr be-    rühren.

   Besonders zweckmässig ist es, die Rücken  verlängerung durch seitliche Dreiecksergänzungen zu  verstärken.     Damit    in diesem Falle ein Einschieben  des Ordners in das Gestell bis in die Eingriffsstellung  des Zapfens möglich ist, ist die Kante der Standunter  fläche in geeigneter Weise bogenförmig eingeschnit  ten, wobei sich noch der Vorteil ergibt, dass durch die  Bogenschnitte und die Schrägkanten der Dreiecks  verstärkungen eine     zwangläufige    Führung des Ord  ners bis in die Eingriffsstellung des Zapfens statt  findet. Der Eingriff selbst kann noch weiter dadurch  verbessert werden, dass die Eingriffszapfen mit  Schnappwirkung einrastet. Dies hat zur Folge, dass  ein solcher Ordner selbst bei erheblichen seitlichen  Kräften in seiner aufrechten Stellung festgehalten  wird.  



  Als Ordner können gewöhnliche Ordner mit       Lochheftung    verwendet werden. Sehr vorteilhaft ist  aber auch die Verwendung von     Stehzwischenordnemn,     die also als an der Rückenseite     und    vorzugsweise auch  nach oben offene Kästen ausgebildet sind, die zur  Aufnahme von mit Rückenmarkierung versehen,  selbst     nicht    standfesten Ordnungsmappen dienen.  Diese können ihrerseits für die Aufnahme losen oder  gelochten Schriftgutes eingerichtet sein. Durch ihre  Rückenmarkierung gestatten sie eine sehr übersicht  liche Gesamtordnung, zu welcher die eingangs er  wähnte Sicherung der Zwischenordner gegen seitli  ches Verschieben wesentlich mit beiträgt.  



  Die     Erfindung    wird anhand der Figuren, die ei  nige Ausführungsbeispiele darstellen, noch näher er  läutert.  



  Es zeigen:       Fig.    1 eine Draufsicht auf die neue     Stehordner-          Anordnung    bei einem Drehschrank,       Fig.    2 die Vorderansicht teilweise im Schnitt der  Anordnung nach     Fig.    1,           Fig.    3 eine Abwandlung der     Fig.    1,       Fig.4    die Vorderansicht, teilweise im Schnitt,  der Anordnung nach     Fig.    3.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1 eines  erfindungsgemässen     Stehordnerdrehschranks    ist 1 eine  drehbare Säule, welche in geeigneter Höhe einen  Standteller 2 aufweist, der, wie dargestellt, mit der  Säule 1 fest verbunden oder ihr gegenüber frei dreh  bar ist. Der Teller 2 ist mit eingeprägten kreisförmi  gen Sicken 3 und 4 versehen, die zur Versteifung des  Tellers dienen und ,so angeordnet und geformt sind,  dass sie das Einschieben der Ordner 5 nicht beein  trächtigen. Insbesondere ist bei 6 die Sicke als Gleit  fläche gestaltet; welche das Einschieben des Ordners  5 ohne Behinderung ermöglicht. In dem ebenen  Randteil 7 befinden sich Öffnungen 8, in welche ent  sprechende Zapfen 9 der Zwischenordner 5 eingrei  fen.

   Der Eingriff erfolgt zweckmässig mit etwas Ein  schnappwirkung, wodurch die Zwischenordner 5  auch gegenüber grösseren z. B. durch das Drehen der  Standunterlage 2 hervorgerufenen Kräften oder  Bremskräften in ihrer aufrechten Lage gehalten wer  den. Die Zwischenordner sind nach hinten und oben  offen und dienen     zur    Aufnahme von Ordnungsmap  pen 10, die ihrerseits mit Rückenmarkierungen 11,  12 versehen sein können.  



  Die obere Seitenkante 13 der Zwischenordner 4  ist zweckmässig wie dargestellt geschweift, um bei  leichten Ordnungsmappen 10 deren Neigung zum  Abknicken entlang der     Zwischenordnerkante    mög  lichst     gering    zu halten.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    3 und 4 ist  der untere Rückenteil des Zwischenordners 5 durch  einen Steg 14 nach unten verlängert. Dieser Teil ist  so lang, dass der Ordner 5 auf eine ebene Tisch  fläche abgestellt werden kann, ohne dass der Zapfen 9  den Boden berührt. Zur Erhöhung der Festigkeit des  Steges 14 dienen seitliche     dreieckförmige    Ergänzungs  stücke 15, die zusammen mit dem Boden 16 und dem  Steg 14 eine räumliche Ecke bilden. Um den Ver  stärkungsteilen 15 entsprechenden Platz zu bieten ist  im Falle der Ausführung nach     Fig.    3 und 4 der Rand  des Tellers 2 in Form von einzelnen Bogen 17 aus  gebildet, von denen je einer einem Zwischenordner 5  zugeordnet ist.

   Die Bogen 17 haben zugleich die Wir  kung, dass jeder Ordner sich beim Einschieben       zwangläufig    in die richtige Stellung bewegt, in welcher  der Zapfen 9 über und in die Rastöffnung 8 gelangt.  



  Wie aus den     Fig.    2 und 4 ersichtlich, können so  wohl die Zapfen 9 bei entsprechender Länge als auch  die Stege 14 mit Ordnungsaufschriften, Ziffern, Buch  staben oder dergleichen versehen sein.  



  Die Zwischenbehälter sind aus Pappe, Leicht  metall, insbesondere Aluminium,     Kunststoff,    insbe  sondere Polystyrol, Fiber oder dergleichen hergestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Registratur mit Stehordnern, dadurch gekenn zeichnet, dass jedem Stehordner (5) auf der Stand unterlage (7) eine bestimmte Einraststelle (8) zuge ordnet ist, an welcher er durch entsprechende Ein rastmittel (9) gegen seitliches Verschieben gesichert ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Registratur nach Patentanspruch, dadurch Ge kennzeichnet, dass jeder Stehordner (5) unten einen Zapfen (9) aufweist, der in eine entsprechende öff- nung (8) der Standunterlage (7) einrastet. 2.
    Registratur nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stand unterlage (7) durch Säcken (3, 4) versteift ist, wobei die eine Sicke eine in der Schubrichtung der Ordner geneigte .Gleitflächen (6) aufweist, um das Ein schieben der Ordner (5) in die Gebrauchsstellung nicht zu behindern. 3. Registratur nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Ord ner (5) mit mehreren Eingriffszapfen (9) versehen ist, welche insbesondere ein Aufstellen des Ordners (5) auf einer ebenen Tischfläche gestatten. 4.
    Registratur nach Patentanspruch und Unter anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der an der Einrastseite des Ordners befindliche Rücken teil stegartig (14) verlängert ist, um ein Aufstellen des Ordners (5) unter Benutzung des Steges (14) auf einer ebenen Tischplatte zu gestatten. 5. Registratur nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückenverlängerung (14) durch seitliche Dreieckergänzungen (15) verstärkt ist. 6. Registratur nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Standunterlage (7) den Drei eckverstärkungen (15) angepasste durch bogenförmige Einschnitte erzeugte Umrandungen (17) aufweist, welche zugleich als Führungsmittel beim Einschieben der Ordner (5) dienen. 7.
    Registratur nach Patentanspruch und Unter anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Einrastmittel Zapfen (9) verwendet sind, welche in die entsprechenden Löcher der Standunterlage (7) mit Schnappwirkung einrasten. B. Registratur nach Patentanspruch und Unter anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass als Stehordner Zwischenbehälter (5) für mit Rücken markierung versehene Ordnungsmappen (10) ver wendet sind. 9. Registratur nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenbehälter aus einem Leichtstoff hergestellt sind.
CH527762A 1962-05-02 1962-05-02 Registratur mit Stehordnern CH395926A (de)

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