CH396108A - Durch eine Rauschsperre ein- und ausschaltbarer Niederfrequenzverstärker - Google Patents

Durch eine Rauschsperre ein- und ausschaltbarer Niederfrequenzverstärker

Info

Publication number
CH396108A
CH396108A CH1409362A CH1409362A CH396108A CH 396108 A CH396108 A CH 396108A CH 1409362 A CH1409362 A CH 1409362A CH 1409362 A CH1409362 A CH 1409362A CH 396108 A CH396108 A CH 396108A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
stage
transistor
emitter
voltage divider
frequency amplifier
Prior art date
Application number
CH1409362A
Other languages
English (en)
Inventor
Zimmermann Alois
Original Assignee
Autophon Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Autophon Ag filed Critical Autophon Ag
Priority to CH1409362A priority Critical patent/CH396108A/de
Publication of CH396108A publication Critical patent/CH396108A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G3/00Gain control in amplifiers or frequency changers
    • H03G3/20Automatic control
    • H03G3/30Automatic control in amplifiers having semiconductor devices
    • H03G3/34Muting amplifier when no signal is present

Landscapes

  • Amplifiers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Durch    eine   Rauschsperre ein- und ausschaltbarer    Niederfrequenzverstärker   Empfindliche Funkempfänger, und zwar insbesondere solche für Funkgeräte, mit welchen abwechslungsweise gesendet und empfangen wird, enthalten üblicherweise eine Rauschsperre, welche den Ausgang des Empfängers sperrt, wenn kein Hochfrequenzsignal empfangen wird. Dadurch wird das Auftreten von Rauschen am Empfängerausgang verhindert. In    Transistorempfängern   mit Batteriebetrieb ist es üblich, die Endstufe in Gegentaktschaltung auszuführen, da dann bei fehlendem    Niederfrequenz-      signal   sehr wenig Strom verbraucht wird.

   Eine solche Gegentaktstufe benötigt jedoch eine    Vorspannung,   welche von einem relativ    niederohmigen      Spannungs-      teiler   erzeugt werden muss, wobei dieser    Spannungs-      teiler   auch Strom verbraucht, wenn kein    Niederfre-      quenzsignal   verstärkt wird. Um auch diesen Stromverbrauch zu vermeiden, ist es ausserdem bekannt, während der Zeit, da kein    Hochfrequenzsignal   empfangen wird, nicht nur das    Niederfrequenzsignal   zu unterbrechen, sondern den ganzen    Niederfrequenz-      verstärrker   abzuschalten.

   Eine solche Abschaltung ist jedoch nach dem bisherigen Stande der Technik nur unter Verwendung eines zusätzlichen Transistors möglich. 



  Die Erfindung gestattet nun, ohne zusätzlichen Aufwand einen    Niederfrequenzverstärker   derart zu sperren, dass während des gesperrten Zustandes kein Strom verbraucht wird. Sie betrifft einen durch eine Rauschsperre ein- und ausschaltbaren    Niederfre-      quenzverstärker,   welcher mindestens eine einen Transistor    enthaltende   Vorstufe umfasst. Dieser Niederfrequenzverstärker enthält    ferner   eine    kapazitiv   an die Vorstufe gekoppelte    Gegentakt-Endstufe   mit zwei    Transistoren,   welche je zwischen Basis und    Emitter   vorgespannt sind, wobei die Vorspannung durch einen    Spannungsteiler   erzeugt wird.

   Dieser    Niederfrequenzverstärker   ist dadurch gekennzeichnet, dass Schaltelemente, welche mindestens zum Teil der der Endstufe vorangehenden Vorstufe angehören und welche mindestens von den Gleichstromkomponenten    desjenigen   Stroms durchflossen werden, der durch    Emitter   und Kollektor des Transistors der Vorstufe    fliesst,   den genannten    Span-      nungsteiler   bilden. Durch diese Kombination wird erreicht, dass bei einer Sperrung des Transistors der Vorstufe kein Strom durch den genannten    Span-      nungsteiler   fliesst. 



  Anhand eines Ausführungsbeispiels wird nun die Erfindung    erklärt.   Die Figur zeigt das Schaltschema eines    Niederfrequenzverstärkers   mit zwei Vorstufen und einer    Gegentakt-Endstufe.   Die erste Vorstufe enthält den    p-n-p-Transistor   TI, die zweite Vorstufe den    n-p-n-Transistor   T2 und die Endstufe die beiden    p-n-p-Transistoren   T3 und T4. Die beiden Vorstufen sind derart gekoppelt, dass sie als Gleichstromverstärker wirken.

   Sie verstärken gleichzeitig das Gleichstrom-Schaltsignal, welches die Sperrung des Verstärkers    bewirkt,   und das durch    die   Endstufe abzugebende    Niederfrequenzsignal.   Die erste Vorstufe bildet Bestandteil eines nicht gesamthaft dargestellten    Schmitt-Triggers,   bei welchem der Transistor    T1   leitend ist, solange ein    Hochfrequenzsignal   empfangen wird.

   Im letztgenannten Zustande erhält die Basis des Transistors    Tl   über den Anschluss    RSl   und den Widerstand    R1   eine negative    Vorspannung,   währenddem über den Anschluss    RS2   kein Strom    fliesst.   Der Transistor T1 ist in    allgemein   bekannter Weise    in      Emitterschaltung   geschaltet. Der Widerstand R3 im    Emitterkreis   bewirkt eine gleichstrommässige Gegenkopplung dieser Stufe. Infolge des Einflusses des Kondensators C2 bleibt diese Gegenkopplung für die Niederfrequenz unwirksam.

   Die verstärkte Ausgangsspannung entsteht bekanntlich über dem Widerstand R2. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Die zweite Vorstufe weist einen Transistor T2 mit einer gegenüber demjenigen der ersten umgekehrten Polarität auf. Auf diese Weise ist es bekanntermassen möglich, die für diese Stufe notwendige positive    Vorspannung   der Basis gegenüber dem    Emitter   ohne besondere Schaltelemente zu erzielen, einen Kopplungskondensator einzusparen und damit - wie erwähnt - die beiden Vorstufen als Gleichstromverstärker    zu   betreiben.

   Die    zweite   Vorstufe ist in einer kombinierten    Emitter-   und    Kollektorschal-      tung   geschaltet, indem im    Emitterkreis   der Arbeitswiderstand R4 und im    Kollektorkreis   der Arbeitswiderstand R5 eingefügt ist. Die an diesen beiden Widerständen entstehenden Wechselspannungen, welche gegenphasig sind, werden über die beiden Kondensatoren C3 und C4 den Basen der Transistoren T3 und T4 der    Gegentakt-Endstufe   zugeführt. Das Ausgangssignal dieser Endstufe wird über den Ausgangstransformator T dem    Verstärkerausgang      NFA   zugeleitet.

   Währenddem die    Emitter   der Transistoren T3 und T4 über den eine Gegenkopplung bewirkenden Widerstand    Rg   an Masse gelegt sind, erhalten die beiden Basen je eine gegenüber Masse negative    Vorspannung   über die Widerstände R6 und R7. Als    Vorspannung   wird der über die Halbleiterdiode D durch den über Kollektor und    Emitter   der zweiten Vorstufe fliessenden Strom erzeugte Spannungsabfall verwendet. Infolge der bekannten    Strom-      spannungscharakteristik   der Dioden ist diese Spannung vom Strom nur in geringem Masse abhängig,    sofern   der Strom,    wie,   dies in der vorliegenden Schaltung der Fall ist, einen bestimmten Anlaufwert überschreitet.

   Diese Spannung wird bei steigender Temperatur kleiner und    verändert   sich in dieser    Beziehung   im gleichen Sinne wie die    Vorspannung,   welche zur Erzielung eines    gleichbleibenden   Ruhestromes der Endstufe notwendig    ist.   Die Halbleiterdiode erzeugt somit für die Endstufe immer eine    Vorspannung,   durch welche der Ruhestrom der Endstufe einigermassen konstant gehalten wird, und zwar    unabhängig   von der Umgebungstemperatur und von    Spannungsschwankungen,   welche den in der Vorstufe    fliessenden   Strom beeinträchtigen. Anstelle einer Halbleiterdiode kann natürlich auch ein Transistor, dessen Kollektor und Basis verbunden sind, verwendet werden. 



  Sofern kein    Hochfrequenzsignal   empfangen wird, wird die Basis des Transistors T1 über den Anschluss    RSl   und den Widerstand R1 an Masse gelegt, währenddem über den Anschluss    RS2   der Strom im Widerstand R3    weiterfliesst.   Der    Emitter   des Transistors T1 wird somit gegenüber der Basis negativ vorgespannt, wodurch die erste Vorstufe gesperrt wird. Infolge der Gleichstromkopplung zwischen der ersten und der zweiten Vorstufe nimmt dann die Basis des Transistors T2 das Potential der Spannungsquelle an, so dass dieser    n-p-n-Transistor   ebenfalls gesperrt wird.

   Da infolgedessen durch die Diode D auch kein Strom mehr fliesst, nehmen die Widerstände R6 und R7 und damit die Basen der Transistoren T3 und T4 ebenfalls    Massepotential   an, wodurch die beiden Transistoren der Endstufe ebenfalls gesperrt werden. Wenn auch die Sperrung der verschiedenen Stufen nicht vollkommen ist, so wird doch während der Zeit, da kein    Hochfrequenzsignal   empfangen wird, der Strom im gesamten    Niederfrequenzverstärker   derart weitgehend vermindert, dass sich dadurch eine wesentliche Energieersparnis    ergibt.   Die beschriebene Schaltung zur Stromeinsparung benötigt gegenüber einer normalen    Niederfrequenz-Verstärkerschaltung   keinerlei zusätzlichen Aufwand.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Durch eine Rauschsperre ein- und ausschaltbarer Niederfrequenzverstärker mit mindestens einer einen Transistor enthaltenden Vorstufe und einer ka- pazitiv an die Vorstufe gekoppelte und zwei je zwischen Basis und Emitter vorgespannte Transistoren enthaltenden Gegentakt-Endstufe, für welche die Vorspannung durch einen Spannungsteiler erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass Schaltelemente (R4, T2, R5, D), welche mindestens zum Teil der der Endstufe vorangehenden Vorstufe (T2) angehören und welche mindestens von den Gleichstromkomponenten des durch Emitter und Kollektor des Transistors der Vorstufe fliessenden Stroms durchflossen werden, den genannten Spannungsteiler bilden,
    so dass bei einer Sperrung des Transistors (T2) der Vorstufe kein Strom durch den genannten Spannungsteiler fliesst. UNTERANSPRUCH Niederfrequenzverstärker nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Spannungsteiler einerseits aus dem in der der Endstufe vorangehenden Vorstufe enthaltenden Transistor (T2) und den in dessen Emitter- und Kollektorzuleitungen enthaltenen Widerständen (R4, R5) und anderseits aus einer zu den vorgenannten Schaltelementen in Serie liegenden und in der Durchlassrich- tung vom Strom durchflossenen Halbleiterdiode (D) besteht und weiter gekennzeichnet durch Mittel (R6, R7), welche die Endstufe mit dem an der Diode entstehenden Spannungsabfall vorspannen.
CH1409362A 1962-11-30 1962-11-30 Durch eine Rauschsperre ein- und ausschaltbarer Niederfrequenzverstärker CH396108A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1409362A CH396108A (de) 1962-11-30 1962-11-30 Durch eine Rauschsperre ein- und ausschaltbarer Niederfrequenzverstärker

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1409362A CH396108A (de) 1962-11-30 1962-11-30 Durch eine Rauschsperre ein- und ausschaltbarer Niederfrequenzverstärker

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH396108A true CH396108A (de) 1965-07-31

Family

ID=4397895

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1409362A CH396108A (de) 1962-11-30 1962-11-30 Durch eine Rauschsperre ein- und ausschaltbarer Niederfrequenzverstärker

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH396108A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69428782T2 (de) Anstiegszeitsteuerung und Optimierung des Leistungsverbrauchs in einer Leistungsstufe
DE2249024B2 (de) Integrierter Differenzverstärker
DE2136061C3 (de) Stromverstärkerschaltung
DE2501407B2 (de) Verstaerker
DE2905659C3 (de) Gegentakt-Verstärkerkreis
DE2528424A1 (de) Differenzverstaerker
DE2711912C3 (de) NF-Leistungsverstärker
DE2409929B2 (de) Verzerrungsarmer, niederfrequenter Gegentakt-Leistungsverstärker
EP0017730B1 (de) Gegengekoppelter Differentialverstärker
CH396108A (de) Durch eine Rauschsperre ein- und ausschaltbarer Niederfrequenzverstärker
EP0676846B1 (de) Schalter mit einem als Bipolartransistor ausgebildeten ersten Schaltelement
DE2037695A1 (de) Integrierter Differenzverstärker mit gesteuerter Gegenkopplung
DE3120689A1 (de) &#34;gegentaktendstufe&#34;
DE1512671B1 (de) Schaltung mit veränderlicher Dämpfung grosser Amplituden
DE1762989A1 (de) Halbleiter-UEbertragungseinrichtung
DE1487367C (de) Komplementärsymmetrische Gegentaktverstärkerschaltung mit Schutz der Ausgangstransistoren
CH431626A (de) Transistorisierter Leistungsverstärker für Signale mit unmodulierter Amplitude
DE2438219A1 (de) Differenzverstaerker mit verstaerkungsregelung
AT235337B (de) Rechteckgenerator nach dem Sperrschwingerprinzip
DE1283892B (de) Kaskodenschaltung mit Transistoren
EP0324525A2 (de) Verstärkerschaltung
DE2005606A1 (de) Impulsverstärker
DE1591098C3 (de) Schaltungsanordnung zur Schwingungserzeugung und/oder Verstärkung
DE2050881C3 (de) Breitbandverstärker mit hoher Grenzfrequenz
DD282788A5 (de) Verfahren und schaltung fuer einen leistungsverstaerker mit geringer phasendrehung, insbesondere fuer eine variable induktive last