CH396202A - Elektrische Messvorrichtung - Google Patents

Elektrische Messvorrichtung

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Publication number
CH396202A
CH396202A CH1326862A CH1326862A CH396202A CH 396202 A CH396202 A CH 396202A CH 1326862 A CH1326862 A CH 1326862A CH 1326862 A CH1326862 A CH 1326862A CH 396202 A CH396202 A CH 396202A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
lever
return spring
measuring device
measuring
tensioning
Prior art date
Application number
CH1326862A
Other languages
English (en)
Inventor
Hahn Werner
Original Assignee
Kamera & Kinowerke Dresden Veb
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Filing date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081Analogue circuits
    • G03B7/085Analogue circuits for control of aperture

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Eye Examination Apparatus (AREA)

Description


      Elektrische        Messvorrichtung       Die nachstehend beschriebene Erfindung betrifft  eine elektrische     Messvorrichtung    mit einem Stell  hebel für wahlweise manuelle Einstellung des     Mess-          zeigers,     Bekannte     Messvorrichtungen,    wie sie beispiels  weise bei     photoelektrischen        Belichtungsregelvorrich-          tungen    Verwendung finden, besitzen bereits Hand  haben zum manuellen Einstellen. Dabei - wird ein  Anschlag in den Weg der Drehspule geschwenkt.

    Damit tatsächlich eine Kupplung zwischen der Dreh  spule und diesem Anschlag stattfindet, sind zusätzli  che Massnahmen getroffen, welche bei der     manuellen     Einstellung einen     Stromfluss    durch die Drehspule ver  hindern. Entweder sind zu diesem Zweck Schalter  im     Messstromkreis    vorgesehen, die infolge ihrer über  gangswiderstände das     Messergebnis    störend beeinflus  sen können, oder vor der     lichtempfindlichen    Zelle  sind Blenden angeordnet, welche diese Zelle abzudun  keln gestatten;

   für dieses     Abdunkeln    muss aber in  Form einer     Blendenvorrichtung    eine zusätzliche  Funktionsgruppe geschaffen werden, welche den Ka  meramechanismus     unter    anderem hinsichtlich Funk  tionssicherheit belastet. Es sind auch schon von Hand  zu bedienende Einstellvorrichtungen bekannt, welche  ohne Abschalten des die Drehspule durchfliessenden  Stromes eine Kupplung mit der Drehspule herstellen.  Diese Kupplungen werden durch von starren Hebeln  herbeigeführtes zangenartiges Klemmen oder mittels  Kronenzahnrädern hergestellt.

   Dabei treten jedoch       zwangläufig    Belastungen der Drehspule auf,     welche     einen Angriff auf die empfindliche Lagerung der  Drehspule darstellen und infolgedessen die     Mess-          genauigkeit    nachteilig beeinflussen.  



  Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaf  fung einer manuellen Einstellvorrichtung, welche  ohne Abschalten des die Drehspule durchfliessenden         Stromes    das elastische Kuppeln der Drehspule mit  einem verstellbaren Anschlag ermöglicht.  



  Erfindungsgemäss wird das dadurch erreicht, dass  das feste Ende der     Rückstellfeder    mit einem Spann       hebel    verbunden ist, der mit dem Stellhebel gekuppelt  ist, der einen beim Schwenken des Spannhebels ent  gegen der     Rückstellfeder    in den Weg des mit der  Drehspule     verbundenen        Messzeigers    gelangenden An  schlagarm aufweist. Um die     Rückstellfeder    nicht zu  belasten, ist vorzugsweise der Spannhebel infolge der       Rückstellfeder    mit dem Stellhebel kraftschlüssig ge  kuppelt.

   Eine zusätzliche Entlastung der     Rückstell-          feder    kann dadurch erreicht werden, dass am Spann  hebel eine die     Rückstellfeder    entlastende Kupplungs  feder befestigt ist, Zum Zwecke der Justierung der  Nullstellung der Drehspule ist zweckmässig eine An  schlagschraube im Weg des     Spannhebels    zum Fixieren  der     Nullstellung    der Drehspule vorgesehen.  



       Einzelheiten    sind aus den in der beiliegenden  Zeichnung dargestellten und nachfolgend beschriebe  nen Ausführungsbeispielen zu ersehen, wobei die  erfindungsgemässe elektrische     Messvorrichtung    als  photoelektrische     Belichtungsregelvorrichtung    Ver  wendung findet. Es zeigen:       Fig.    1 eine     Messvorrichtung    mit verstellbarer       Rückstellfeder    und       Fig.    2 eine     Messvorrichtung    mit drehbarem     Mess-          werk.     



       In    einem nur teilweise dargestellten Kamera  gehäuse 1 (vgl.     Fig.    1) ist das     Messwerk    5 angeordnet.  Die Drehspule 11 trägt den     Messzeiger    7, der über  einer     Blendenskala    12 schwingt, und eine Blenden  lamelle 8, deren     schlitzförmige    Öffnung 13 in der  Nähe eines etwa in der Hauptebene des Aufnahme  objektives 14 angeordneten Fensters 21 pendelt, wel  ches zum Abdecken der Randstrahlen: bei klei  nen     Blendenöffnungen    diametral gegenüberliegender      Blendlappen 21a aufweist.

   Auf der dem Photostrom  ausgesetzten Drehspule 11 ist eine     Rückstellfeder    4  befestigt, deren freies Ende     4,a    sich am Arm 3  eines um den Zapfen 15 drehbaren Spannhebels 2  abstützt. Am Spannhebel 2 ist eine Kupplungsfeder  16 eingehängt, die den Spannhebel 2 gegen eine An  schlagschraube 9 zu ziehen sucht. Ferner ist ein  Stellhebel 10 vorgesehen, der nach Massgabe einer  Skala 17 verstellbar ist, welche die manuell ein  stellbaren     Blendenwerte    und die Marke<B> A </B> (Auto  matik) trägt. Dieser Stellhebel 10 ist um den Zap  fen 18 drehbar und weist einen Anschlagarm 6 auf,  der in den Weg des     Messzeigers    7 schwenkbar ist.

    Die Kupplung zwischen dem Stellhebel 10 und dem  Spannhebel 2 stellt der am     Stellhebel    10 sitzende       Spannstift    19 her, welcher beim manuellen Einstel  len mit der Spannkurve 20 des Spannhebels 2 in  Eingriff kommt.  



  Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:  In der Stellung<B> A </B> (Automatik) befindet sich  der     Spannstift    19 des Stellhebels 10 ausser Eingriff  mit der Spannkurve 20 des Spannhebels 2. Deshalb  kann die Kupplungsfeder 16 den Spannhebel 2 ge  gen die Anschlagschraube 9 legen und damit das  Ende     4a    der     Rückstellfeder    4 in die der Nullstellung  der Drehspule entsprechende Lage schwingen. Der  durch die Drehspule 11     fliessende    Photostrom ver  anlasst eine helligkeitsabhängige Einstellung der     Blen-          denlamelle    B.  



  Bei manueller Einstellung wird der Stellhebel 10  auf einen der     Blendenwerte    der Skala 17 eingestellt.  Dabei hebt der Spannstift 19 des Spannhebels 10  über die Spannkurve 20 den Spannhebel 2 entgegen  der Kupplungsfeder 16 und der     Rückstellfeder    4 an,  so dass das Ende 4a der     Rückstellfeder    4 gespannt  wird. Diese Spannung der     Rückstellfeder    4 ist so  stark, dass selbst der für eine Messung in Frage  kommende grösste Photostrom nicht in der Lage ist,  die Drehspule entgegen der     Rückstellfeder    4 zu  schwenken.

   Deshalb     liegt    der     Messzeiger    7 stets am  Anschlagarm 6 des Stellhebels 10, so dass in jedem  Falle eine sichere manuelle     Blendeneinstellung    er  möglicht wird.  



  Einem weiteren Ausführungsbeispiel (vgl.     Fig.    2)  zufolge ist das gesamte     Messwerk    5 durch Wellen 23  in Lagern 24 drehbar angeordnet und mit dem Spann  hebel 2 gekuppelt. Die     Rückstellfeder    4 ist dabei  in bekannter Weise zwischen der Drehspule 11 und    dem     Messwerk    5 befestigt. In diesem Fall liegt der  Spannarm 3     infolge    einer Spannfeder 25 an einem  am     Messwerk    5 vorgesehenen Spannstift 22 an. Die  Wirkungsweise ist die gleiche wie die der eingangs  beschriebenen Ausführung.  



  Abweichend von dem dargestellten Ausführungs  beispiel kann die für die elektrische     Messvorrichtung     vorgeschlagene Handeinstellung bei allen Regelvor  richtungen angewandt werden, wo ausser der selb  ständigen Einstellung eine manuelle Einstellung ge  wünscht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrische Messvorrichtung mit einem Stellhebel zum wahlweisen manuellen Einstellen des Messzei- gers, dadurch gekennzeichnet, dass das feste Ende (4a) der Rückstellfeder (4) mit einem Spannhebel (2) verbunden ist, der mit dem Stellhebel (10) ge kuppelt ist, der einen beim Schwenken des Spann hebels (2) entgegen der Rückstellfeder (4) in den Weg des mit der Drehspule (11) verbundenen Mess- zeigers (7) gelangenden Anschlagarm (6) aufweist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Messvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Messwerk (5) drehbar ge lagert und mit einem Spannhebel (2) Betrieblich verbunden und ein mit dem Spannhebel (2) gekup- pelter Stellhebel (10) vorgesehen ist, der einen beim Schwenken des Spannhebels (2) entgegen der Rück stellfeder (4) in den Weg des mit der Drehspule (11) verbundenen Messzeigers (7) gelangenden Anschlag arm (6) aufweist.
    2. Messvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannhebel (2) infolge der Rückstellfeder (4) mit dem Stellhebel (10) kraft schlüssig gekuppelt ist. 3. Messvorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass am Spannhebel (2) eine die Rückstellfeder (4) entlastende Kupplungsfeder (16) befestigt ist. 4. Messvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anschlagschraube (9) im Weg des Spannhebels (2) zum Fixieren der Null stellung,der Drehspule (11) vorgesehen. ist.
CH1326862A 1962-08-18 1962-11-13 Elektrische Messvorrichtung CH396202A (de)

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DD8119462 1962-08-18

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CH396202A true CH396202A (de) 1965-07-31

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ID=5477764

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CH1326862A CH396202A (de) 1962-08-18 1962-11-13 Elektrische Messvorrichtung

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