DE1997776U - Elektrische messvorrichtung. - Google Patents
Elektrische messvorrichtung.Info
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- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
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Description
RA.505 265*26.8.60
Dresden, den 14.8.1968 TPP/Sch/Jao
Die nachstehend beschriebene Erfindung betrifft eine elektrische j
Stoßvorrichtung mit einem Stellhebel für wahlweise manuelle Einstellung
dea Meßzeigers.
Bekannte Meßvorrichtungen, wie sie beispielsweise bei photoelektrisehen
Beliehtungsr-egelvorriehtungen Verwendung finden, besitzen
bereits Handhaben zum manuellen Einstellen. Dabei wird ein Anschlag in den Weg der Drehspule geschwenkt. Damit tatsächlich eine Kupplung
zwischen der Drehspule und diesem Anschlag stattfindet» sind
zusätzliche Maßnahmen getroffen, welche bei der manuellen Einatellung
einen Stromfluß durch die Drehspule verhindern, Endweder sind zu diesem Zweck Schalter im Meßatromkreis vorgesehen, die
infolge ihrer Übergangswiderstände das Meßergebnis störend beeinflussen können, oder vor der lichtempfindlichen Seils sind Blen=
den angeordnet, welche fliese Zelle abzudunkeln gestatten; für dieses Abdunkeln muß aber in Form einer Blendenvorrichtung eine
zusätzliche -Punktionsgruppe geschaffen werden, welche den Kameramechanismus
u.a. hinsichtlich Funktionasicherheit belastet. Es sind auch schon von Hand zu bedienende Einstellvorrichtungen bekannt,
welche ^hne Abschalten des die Drehspule durchfließenden
Stromes eine Kupplung mit der Drehspule herstellen. Diese Kupplungen werden durch von starren Hebeln herbeigeführtes zangenartiges
Klemmen oder mittels Kronenzahnrädern hergestellt. Dabei
treten jedoch zwangsläufig Belastungen der Drehspule auf, welche einen Angriff auf die empfindliche Lagerung der Drehspule dar-
stellen und infolgedessen die Meßgenauigkeit nachteilig beeinflussen,
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer manuellen
Einstellvorrichtung, welche ohne Abschalten des die Drehspule durchfließenden Stromes das elastische Kuppeln der Drehspule mit
einem verstellbaren Anschlag ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß entgegen der Rückstellfeder
in den Weg des mit der Drehspule verbundenen Meßzeigers ein auf einem Stellhebel sitzender Anschlagarm schwenkbar und zum
Erhöhen der mechanischen Riehtkraft bis über das zu erwartende
maximale elektromotorische Drehmoment hinaus das feste Ende der
Rückstellfeder mittel- oder unmittelbar mit einem Spannhebel verbunden
ist. Damit handelsübliche Meßwerke verwendet werden können, bei denen das feat β Ende der Rückstellfeder in an sich, bekannter
Weise am Meßwerk verankert ist» ist zweckmäßig das gesamte Meßwerk
entgegen der Rückstellfeder mittels des Spannhebels drehbar. Getrenntes Bedienen von Spannhebel und Siell&ebs! kosatt einem
besonderen Merkmal der Erfindung zufolge dadurch vermieden werden, daß der Spannhebel mit dem Stellhebel gekuppelt ist, ao daß in
der ersten Phase der Bewegung dea Stellhebels aus der Stellung "Automatik" (A) in den Bereich "Manuell" der Spannhebel entgegen
der Rückstellfeder drehbar und in der zweiten Phase der Bewegung
innerhalb des Bereiches "Manuell" der Spannhebel vom Stellhebel in der die Rückstellfeder spannenden Stellung blockiert ist. Um
die Rückstellfeder nicht zu belasten, ist vorzugsweise der Spannhebel infolge der Rückstellfeder mit dem Stellhebel kraftschlüssig
gekuppelt. Eine zusätzliche Entlastung der Rückstellfeder
kann einem besonderen Merkmal der Erfindung dadurch erreicht werden, da ß am Spannhebel eine die Rückstellfeder entlastende
Kupplungsfeder befestigt ist. Ziuun Zwecke der Justierung der
Nullstellung der Drehspule ist zweckmäßig eine Anschlagschraube 5 im Weg des Spannhebels zum Fixieren der Nullstellung der Drehsp.
j_e vorgesehen. Die Einzelheiten der Erfindung sind aus d aril gestellten und beschriebenen Ausführungsbeispielen zu ersehen,
wobei die erfindungsgemäße elektrische Meßvorrichtung als photoelektrische
Belichtungsregelvorrichtung Verwendung findet.
Es zeigen
Pig. 1 eine Meßvorrichtung mit verstellbarer Rückstellfeder, Pig. 2 eine Meßvorrichtung mit drehbarem Meßwerk·
In einem nur teilweise dargestellten Kameragehäuse 1 (vgl.Pig.1)
ist das Meßwerk 5 angeordnet. Die Drehspule 11 trägt den Meßzeige
ι f 15 7, der über einer Blendenskala 12 schwingt, und eine Blendenlamel
Ie 8, deren schlitzförmige Öffnung 13 in der Nähe eines etwa in
der Hauptebene des Aufnahmeoboektives 14 angeordneten Fensters
pendelt, welches zum Abdecken der Randstrahlen bei kleinen Blendenöffnungen diametral gegenüberliegender Blendlappen 21a aufweist.
An der des Photostrom ausgesetzten Drehspule 11 ist eine
% Hüekstsilfeder 4 befestigt, deren freies Ende 4a sich am Arm 3
eines um den Zapfen 15 drehbaren Spannhebels 2 abstützt. Am Spanr
hebel 2 ist eine Kupplungsfeder 16 eingehängt, die den Spannhebel 2 gegen eine Anschlagschraube 3 zu ziehen sucht. Ferner ist ein
Stellhebel 10 vorgesehen, der nach Maßgabe einer Skala 17 verstellbar ist, welche die manuell einstellbaren Blendenwerte und
die Marke "A" (Automatik1) trägt. Dieser Stellhebel 10 ist um den
199777a
Zapfen 1Θ drehbar und weist einen Anschlagarm 6 auf, der in den
Weg des Meßzeigers 7 schwenkbar ist. Die Kupplung zwischen dem Stellhebel 10 und dem Spannhebel 2 stellt der am Stellhebel 10
sitaende Spannstift 19 her, welcher beim manuellen Einstellen
mit der Spannkurve 20 des Spanniiebela 2 in Eingriff kommt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
In der Stellung 11A" (Automatik) befindet sich der Spannstift 19
des Stellhebels 10 außer Eingriff mit der Spannkurve 20 des Spannhebels 2. Deshalb kann die Kupplungsfeder 16 den Spannhebel 2
gegen die Anschlagschraube 9 legen und damit das Ende 4a der Rück-
! stellfeder 4 in die der Nullstellung der Drehspule entsprechende
Lage schwingen. Der durch die Drehspule 11 fließende Photostrom
veranlaßt eine helligkeitsabhängige Einstellung der Blendenlamelle
8.
15 Bei manueller Einstellung wird der Stellhebel 10 auf einen der
Blendenwerte der- Skala 17 eingestellt. Dabei hebt der Spannstift
\. 19 des Spannhebels 10 über die Spannkurve 20 den Spannhebel 2 ent^
Ü gegen der Kupplungsfeder 1.6 und der Rückstellfeder 4 an, so daß
jf das Ende 4a der Rückstellfeder 4 gespannt wird. Diese Spannung
Vi 20 der Rückstellfeder 4 ist so stark, daß selbst der füi eine Mes-
\- sung in Frage kommende größte Photostrom nicht in der Lage ist,
die Drehspule entgegen der Rückstellfeder 4 zu schwenken. Dea-
> halb liegt der Meßzeiger 7 stets am Anschlagana 6 des Stellhebels
10, so daß in jedem Falle eine sichere manuelle Ble-ideneinstellung
ermöglicht wird.
Einem weiteren Ausführungsbeispiel (vgl. Fig. 2) zufolge ist
das gesamte Meßwerk 5 durch Wellen 23 äs Lagern 24 drehbar aage-
ordnet und mit dem Spannhebel 2 gekuppelte Die Rückstellfeder
ist dabei in bekannter Wsise zwischen der Drehspule 11 und dem
Meßwerk 5 befestigt. In diesem Pail liegt der Spannarm 3 infolge einer Spannfeder 25 an eines ani Meßwerk 5 vorgesehenen Spannstift
22 an. Die Wirkungsweise ist diegleiche, wie die der eingangs
beschriebenen Ausführung.
Abweichend von dem dargestellten Ausführungabsispiel kann die
für die elektrische Keßvurrichtung vorgeschlagene Handeinstellung
bei allen Regelvorrichtungen angewandt werden, wo außer der selbständigen Einstellung eine manuelle Sinatellung gewünscht
wird.
Claims (6)
1) Elektrische Meßvorrichtung mit einem Stellhebel zum wahlweiaen
manuellen Einstellen des Meßzeigers, dadurch, gekennzeichnet, daß entgegen der Rückstellfeder (4) in den Weg des
mit der Drehspule (11) verbundenen Meßzeigers (7) ein auf einem Stallhebel (10) sitzender Anschlagarm (6) schwenkbar
und zum Erhöhen der mechanischen Richtkraft bis über das zu erwartende maximal elektromotorische Drehmoment hinaus das
feste Ende (4a) der Rückstellfeder (4) mit einem Spannhebel (2) verbunden ist.
2) Elektrische Meßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das feste Ende (4a) der Rückstellfeder (4) in
an sich bekannter Weise am Bleßwerk (5) verankert und das gesamte
Meßwerk (5) entgegen der Rückstellfeder (4) mittels dee Spannhebels (2) drehbar ist.
3) Elektrische Meßvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Spannhebel (2) mit dem Stellhebel (10) gekuppelt ist, so daß in der ersten Phase der
Bewegung des Stellhebels (10) aus der Stellung "Automatik" (A) in den Bereich "Manuell" (Werte "2" ... "16") der Spannhebel
(2) entgegen der Rückstellfeder (4) drehbar und in der zweiten Phase der Bewegung innerhalb des Bereiches
"Manuell" (Werte "2" ... "16") der Spannhebel (2) vom Stellhebel (10) in der die Rückstellfeder (4) spannenden Stellung
blockiert ist.
-7-
4) Elektrische Heßvorrichtung nach, den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannhebel (2) infolge der
Rückstellfeder (4) mit dem Stellhebel (10) kraft schlüssig
Rückstellfeder (4) mit dem Stellhebel (10) kraft schlüssig
gekuppelt ist,
5) Elektrische Meßvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch, gekennzeichnet,
daß am Spannhebel (2) eine die Huckstellfeder (4) entlastende Kupplungsfeder (16) befestigt ist*
6) Elektrische Meßvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß eine -^schlagschraube (9) in* Wege
des Spannhebels (2) zum Fixieren der Nullstellung der Drehspule (11) vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997776U DE1997776U (de) | 1968-07-19 | 1968-07-19 | Elektrische messvorrichtung. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997776U DE1997776U (de) | 1968-07-19 | 1968-07-19 | Elektrische messvorrichtung. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1997776U true DE1997776U (de) | 1968-12-05 |
Family
ID=33438783
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997776U Expired DE1997776U (de) | 1968-07-19 | 1968-07-19 | Elektrische messvorrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1997776U (de) |
-
1968
- 1968-07-19 DE DE1997776U patent/DE1997776U/de not_active Expired
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