CH396281A - Verfahren zum Ausbrennen und Trocknen von Haushalts- und Industrieschornsteinen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Ausbrennen und Trocknen von Haushalts- und Industrieschornsteinen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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CH396281A
CH396281A CH777060A CH777060A CH396281A CH 396281 A CH396281 A CH 396281A CH 777060 A CH777060 A CH 777060A CH 777060 A CH777060 A CH 777060A CH 396281 A CH396281 A CH 396281A
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CH
Switzerland
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chimney
burner
bell
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industrial chimneys
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Application number
CH777060A
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Kutter Gerhard
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Kutter Gerhard
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J3/00Removing solid residues from passages or chambers beyond the fire, e.g. from flues by soot blowers
    • F23J3/02Cleaning furnace tubes; Cleaning flues or chimneys
    • F23J3/026Cleaning furnace tubes; Cleaning flues or chimneys cleaning the chimneys

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description


  Verfahren zum Ausbrennen und Trocknen von Haushalts- und  Industrieschornsteinen und     Vorrichtung    zur Durchführung  des     Verfahrens       Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aus  brennen und Trocknen von Haushalts- und Industrie  schornsteinen und eine Vorrichtung zur Durchfüh  rung des Verfahrens.  



  Zum Ausbrennen und Trocknen von Haushalts  und Industrieschornsteinen von oben nach unten ist  vorgeschlagen worden, von der Schornsteinmündung  aus im Schornsteinschacht einen von unten her mit  Druckgas z. B. Propan gespeisten, eine seitliche Flam  me aussendenden Brenner auf- und     abbewegbar    an  zuordnen, der beim Ausbrennen und Trocknen von  der Schornsteinmündung aus mit wählbarer Geschwin  digkeit und jederzeit unterbrechbar nach unten ab  senkbar ist. Die Flamme soll dabei möglichst waag  recht auf die Schornsteinwandung auftreffen. Um das  zu erzielen, muss die aus dem Brenner austretende  Flamme an dem Abweichen von waagrechter Rich  tung möglichst gehindert werden.

   Solche Abweichung  kann in erster Linie dadurch entstehen, dass die  infolge des Schornsteinzuges im Schacht hochströ  mende Luft die Flamme von ihrer waagrechten Rich  tung abdrückt.  



  Bei dem fortschreitenden Arbeiten mit der Vor  richtung von oben nach unten ist ferner die Auf  rechterhaltung einer konstanten Flammentemperatur  von wesentlicher Bedeutung. Bedingt durch die Höhe  des Schornsteines wird der Schornsteinzug langsam  ansteigen, je weiter der Brenner nach unten gelassen  wird. Die Folge wäre ein Absinken der Flammentem  peratur, weil der zunehmende Schornsteinzug eine  ständige Vergrösserung des Luftüberschusses verur  sachen müsste.  



  Ziel der vorliegenden Erfindung ist es daher, mit  dem vorgeschlagenen Druckgasbrenner die bei An-         wendung    der Vorrichtung erwünschte Höchstleistung  während der gesamten Brennzeit zu sichern.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch ge  kennzeichnet, dass eine Vorrichtung mit Druckgas  brenner und Fangglocke im Schornstein auf- und ab  bewegt wird und dass die Fangglocke, deren Rand  nur geringen Abstand von den Schornsteinwänden  aufweist, den grössten Teil des Schornsteinquerschnit  tes überdeckt und dadurch den Schornsteinzug zum  grössten Teil von den     Brennerflammen    abhält.  



  Die     erfindungsgemässe    Vorrichtung ist dadurch  gekennzeichnet, dass die Fangglocke unterhalb von  ringförmig im Brennkopf angeordneten, waagrecht  gegen die Schornsteinwände gerichteten und von ei  ner gemeinsamen     Brennergemischzuleitung    gespeisten       Brennermündungen    angeordnet ist.  



  Die Zeichnung zeigt. in     Fig.    1 ein Ausführungs  beispiel der Vorrichtung gemäss der Erfindung in  einem lotrechten Längsschnitt, und zwar ist die Vor  richtung innerhalb eines Schornsteines in Arbeits  stellung dargestellt.  



       Fig.    2 gibt schematisch an, wie die Vorrichtung  nach der Erfindung anwendbar ist. Sie befindet sich  in dieser Darstellung noch am Beginn ihrer Tätigkeit,  d. h. im oberen Teil eines Schornsteines.     In    diesen  führt von einem den Brennstoff unter Druck haltenden  Behälter eine Leitung 16, so dass also zu dem Brenner  selbst der     Brennstoff    unter Druck gebracht wird.  



  An der Kette 5 hängt das Tragglied 6 des Bren  ners, das mit dem Deckel 7 einer Buchse 8 ver  schraubt ist.  



  Diese Buchse 8 trägt auswechselbar durch Ver  schraubung 9 einen Block 10. Gegen dessen Boden 11  legt sich von unten eine Glocke 1, die so weit die  lichte Weite des Schornsteins überbrückt, dass der      Hauptteil der in dem Schornstein aufsteigenden Luft  menge durch die Glocke aufgefangen wird und nur  ein verhältnismässig kleiner Teil aussen an der Glocke       vorbeiströmen    kann. Die Glocke 1 wird vom Block  10 getragen. Dieser ist durch achsparallele, auf einem  Kreise angeordnete Rohre 3 durchsetzt, um den Raum  unterhalb der Fangglocke mit dem Raum oberhalb  des Brenners zu verbinden die als Druckausgleich  leitungen dienen.

   Diese Rohre 3 sind mit dem Deckel  7 fest verbunden, ihre Austrittsöffnungen 4 liegen  daher oberhalb der Austrittsöffnungen 12 für die  waagerechten Flammen, die in der Zeichnung mit  dem Bezugszeichen 2 angegeben sind. Unterhalb des  Blockes 10 und     gleichmittig    mit der Glocke 1 befindet  sich das Mischrohr 13 des einem     Bunsen-Brenner     nachgebildeten Brenners, dessen Düse mit 14 bezeich  net ist und sich innerhalb des Ringes der     Luftzu-          strömöffnungen    15 befindet. An das Mischrohr 13  schliesst sich unten die Brennstoffzuleitung 16 an.

    Es ist zu beachten, dass die Abdeckung des freien  Schornsteinquerschnittes durch die Glocke 1 so zu  bemessen ist, dass durch den freien Raum zwischen  Glocke und Wand weniger Luft strömt, als durch  die im Brenner angeordneten Rohre 3.  



  Die Einrichtung arbeitet wie folgt: Im Mischrohr  13 mischt sich der durch Leitung 16 vom Druck  behälter her kommende unter Druck stehende Brenn  stoff mit Luft und strömt in den freien Innenraum 20  der Buchsen 8 und 10 ein und zu den Öffnungen 12,  dort die waagerechten Flammen 2 bildend. Die Glocke  1 fängt den grössten Teil der im Schornstein auf  steigenden Luft ab und führt sie durch die Rohre  3 hindurch, so dass sie oberhalb der Öffnungen 12  und somit oberhalb der     Flammen    2 austritt und    daher diese Flammen nicht mehr beeinflusst. Eine       Prallplatte    17 lenkt die aus den Rohren 3 ausströmen  de Luft nach aussen ab.

Claims (1)

  1. . PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Ausbrennen und Trocknen von Haushalts- und Industrieschornsteinen, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Vorrichtung mit Druck gasbrenner und Fangglocke im Schornstein auf- und abbewegt wird und dass die Fangglocke, deren Rand nur geringen Abstand von den Schornsteinwänden aufweist, den grössten Teil des Schornsteinquerschnit tes überdeckt und dadurch den Schornsteinzug zum grössten Teil von den Brennerflammen abhält.
    PATENTANSPRUCH 1I Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Fangglocke (1) unterhalb von ringförmig im Brennkopf angeordneten, waagrecht gegen die Schorn steinwände gerichteten und von einer gemeinsamen Brennergemischzuleitung (13) gespeisten Brennermün- dungen (12) angeordnet ist. UNTERANSPRUCH Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Raum unterhalb der Fang glocke mit dem Raum oberhalb der Brennermündun- gen durch die Schornsteinzugluft führende Druck ausgleichleitungen (3) verbunden ist.
CH777060A 1960-07-07 1960-07-07 Verfahren zum Ausbrennen und Trocknen von Haushalts- und Industrieschornsteinen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens CH396281A (de)

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