CH396635A - Verfahren und Vorrichtung zum Auspressen von Früchten, z.B. Beerenfrüchten, insbesondere Trauben - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Auspressen von Früchten, z.B. Beerenfrüchten, insbesondere Trauben

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CH396635A
CH396635A CH120061A CH120061A CH396635A CH 396635 A CH396635 A CH 396635A CH 120061 A CH120061 A CH 120061A CH 120061 A CH120061 A CH 120061A CH 396635 A CH396635 A CH 396635A
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CH
Switzerland
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press
fruits
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pressed
press basket
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Application number
CH120061A
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English (en)
Inventor
Osberger Helmut
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Osberger Helmut
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/04Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams
    • B30B9/08Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams co-operating with a rotary casing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Preparation And Processing Of Foods (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Auspressen von Früchten, z. B. Beerenfrüchten, insbesondere  Trauben    Für das Auspressen von Früchten, insbesondere  Beerenfrüchten, wie Trauben, sind im Obst- und  Weinbau verschiedene     Pressenkonstruktionen    be  kannt, wobei im wesentlichen ein zylindrischer     Press-          korb    mit dem     Pressgut    gefüllt wird, worauf hydrau  lisch oder mechanisch ein     Pressstempel    auf das     Press-          gut    gedrückt und dieses entsaftet wird.

   Diese Vor  richtungen und das Verfahren zur Herstellung von  Obst- und Traubensaft hat den Nachteil, dass die  Stundenleistung des Durchsatzes sehr     gering    ist und  dass der     Pressvorgang    nicht schonend ist, so dass  unerwünschte Beeinflussungen des Geschmackes des       ausgepressten    Saftes vorkommen und ausser verschie  denen anderen Nachteilen auch von Hand geschei  tert (zweimal     nachgepresst)    werden muss.  



  Es sind ferner horizontal gelagerte Pressen be  kannt, bei welchen in einem     Presszylinder    zentral ein  Balg vorgesehen ist, der durch Pressluft aufgebläht  werden kann, wobei das     Pressgut    zwischen dem     auf-          gelbähten    Balg und dem     Presskorb    ausgepresst wird.  Diese Presse mit horizontal gelagertem,     aufblähba-          rem    Balg schont das     Pressgut    und weist eine relativ  grosse Leistung auf. Aber hier muss das Gut vorher       vorentsaftet    werden, um eine     zufrieden,stellende    Men  genleistung zu erreichen.  



  Es sind ferner Pressen bekannt, bei welchen  innerhalb eines horizontal gelagerten     Presszylinders     von beiden Seiten     Pressstempel    gegen die vertikale  Symmetrie-Ebene des     Presszylinders    durch     Spindel-          anrtieb    verschoben werden. Um den     Tresterkuchen     aufzulockern, sind zwischen den einander zugekehr  ten Flächen der beiden     Pressstempel    Ketten oder  Seile gespannt, die nach Rückkehr bzw. bei Rück  kehr der     Pressstempel    in die Ausgangslage den Ku  chen zerreissen.

      Es ist auch bekannt, dass man zum Zweck der  Entleerung oder der Verlagerung des Gutes horizon  tal gelagerte     Presszylinder    langsam verdrehen kann.  



  Das Kennzeichen des Verfahrens gemäss der Er  findung besteht darin, dass die Früchte vor und/oder  während des     Pressvorganges    einer     Zentrifugierung     zwecks     Vorentsaftung    unterworfen werden.  



  Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfah  rens besteht darin, dass ein     Presskorb    mit     einem    moto  rischen Antrieb zur Erzielung einer Schleuderbewe  gung auf das     Pressgut    verbunden ist und im     Presskorb     ein mit diesem     drehbeweglicher,    jedoch unter äusserer  Druckwirkung stehender Kolben vorgesehen ist.  



  Die Zeichnung zeigt beispielsweise Ausführungs  formen des für das Verfahren zweckdienlichen Gerä  tes in zwei Varianten, wobei die     Fig.    1 schematisch  einen vertikalen     Presszylinder        veranschaulicht,    wäh  rend die     Fig.    2 einen solchen horizontal gelagert  zeigt.  



       Nach@Fig.    1 wird auf einem Gestell 1 ein äusserer  Mantel 2 gelagert, der den     Presszylinder    3 mit ent  sprechendem Zwischenraum umgibt. Dieser     Press-          zylinder    3 ist an beliebigen Stellen von Stahlringen 4       eingefasst    und ist in einem Ring 5 eingesetzt, der  mittels eines     Ringkugellagers    6, das auf den Rahmen  7 gelagert ist,     drehbeweglich    vorgesehen. Der untere  Teil des Ringes 5 dient zur Lagerung eines Segment  bodens 8, der im Sinne der Pfeile 9     geöffnet    oder ab  geschoben werden kann und einen Verschluss 10  aufweist.

   Unterhalb des Ringes 5 ist ein Zahnkranz  11 vorgesehen, der über einem     Vorgelege    12, 13,  das an einem Rahmenteil 14 gelagert ist, mit einem  Elektromotor 15 in Verbindung steht, wobei dieser  Elektromotor über einen     Zahnkranz    11 des     Press-          korbes    3 in rotierende Bewegung versetzt werden      kann. Oben ist bei 16 ein Kugellager 17 vorgesehen,  durch welches der     Presskorb    3 oben     abgestützt    ist.  Bei entsprechender Grösse können auch noch ein  oder mehrere ,solcher Lagerungen des     Presskorbes     zwischen seinen beiden Enden vorgesehen werden.

    Der     Pressstempel    18 mit der     Pressspindel    19 und  der Druckvorrichtung 20 kann in vertikaler Rich  tung, sowohl nach oben als auch nach     unten    bewegt  werden. Er ist drehbeweglich durch einen Bund 21,  ein Kugellager 22, ein zweites Kugellager 23, mittels  einer Muffe 24 mit der Spindel 19 verbunden. Damit  kann sich der     Presskolben    18 mit dem Korb 3  bewegen und rotieren.

   In der Zeichnung ist die  Druckvorrichtung 20 etwas näher als es der     Wirk-          lichkeit    entspricht, an die Presse     herangezeichnet,     wobei tatsächlich     zwischen    dem unteren Rand der  Druckvorrichtung 20 und dem     Presskolben    18 ein  erheblicher Abstand herrscht, damit dieser letztere  zur Gänze aus dem Korb 3 entfernt werden kann,  wonach das Einfüllen des     Pressgutes    erfolgt.

   Sobald  dies geschehen ist, wird der     Pressstempel    auf den  oberen Rand des Korbes 3 gebracht und damit  der     Presskorb    geschlossen.     Hierauf    erfolgt das Aus  schleudern des Saftes aus dem Gut, was der     Vorent-          saftung    entspricht, die bisher meist in eigenen Vor  richtungen vorgenommen werden musste. Schon wäh  rend des Schleuderns kann der Kolben 18 abgesenkt  und das Auspressen des     Pressgutes    begonnen und  noch während des     Ausschleuderns    oder bei verringer  ter Umdrehungsgeschwindigkeit vollendet werden.

    Der Boden 8 kann als Sieb ausgebildet sein und nach  Öffnen dieses Bodens 8 kann der     Presskuchen    ent  fernt werden. Unterhalb des rotierenden     Presskorbes     ist eine Tasse 26 in bekannter Weise angeordnet.  Die vertikale Anordnung kann auch so vorgenommen  werden, dass der Druckkolben im     Sinne    einer Unter  druckpresse von unten nach oben drückt und die  Anordnung nach     Fig.    1 praktisch um 180  gedreht  angeordnet wird.  



  Eine vereinfachte Darstellung einer horizontal  angeordneten Presse nach der     Erfindung    zeigt die       Fig.    2, wobei in dem äusseren Mantel 2 der hori  zontal gelagerte Korb vorgesehen ist, der z. B. ver  schliessbare     Einfüllöffnungen    27 aufweisen kann.  Ebenso ist der äussere Mantel 2     zeit    einer     ver-          schliessbaren    Öffnung 28 versehen. Der Korb 3 ist  beliebig und in an sich bekannter Weise horizontal  drehbar gelagert (die Lagerung ist nicht dargestellt).

    Er weist einen     Zahnkranz    30 auf, der mit einem       Ritzel    31 kämmt, das von einem Elektromotor über       ein        Vorgelege    33 angetrieben wird. Bei 34 ist eine       Stopfbüchsendichtung    vorgesehen. Die ganze Vor  richtung ruht auf einem Rahmen 35.  



  Auf den beiden Stirnseiten des Korbes 3 oder  auch nur auf einer Stirnseite sind zu dem eingangs         genannten    Zweck ein Kolben 36 bzw. ein Kolben  37 mittels Spindeln 38/39 horizontal bewegbar. Diese  Kolben 36/37 können sich jedoch auf den Spindel  köpfen 4041 frei drehen, wie dies bereits     zu        Fig.    1  geschildert wurde. Die Antriebsvorrichtungen für die  Spindeln 3839 sind nicht gezeichnet. Anstelle der  Spindeln können auch hydraulische, stufenlos regu  lierbare Druckvorrichtungen Verwendung finden. Die  Vorgangsweise beim Pressen mit dieser Vorrichtung  nach     Fig.    2 ist analog der in     Fig.    1 genannten.  



  Vorzugsweise kann auch einer der beiden Druck  kolben über das Zylindermittel hinausreichen, um  beim Entleeren des Zylinders allenfalls angeklebte       Tresterteile    von der Zylinderwand abstreifen zu kön  nen.  



  In bekannter Weise sind die Druckkolben mit  Ketten oder Seilen (nicht gezeichnet) verbunden, um  beim Scheitern den     Tresterstock        auseinanderzureissen     und die so gelockerten Trester einem abermaligen       Pressvorgang    zu unterwerfen.  



  Beide in den     Fig.    1 und 2 beispielsweise ge  zeichneten Vorrichtungen können nach beiden Rich  tungen in Rotation versetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Auspressen von Früchten, z. B. Beerenfrüchten, insbesondere Trauben, dadurch gekennzeichnet, dass die Früchte vor und/oder wäh rend des Pressvorganges einer Zentrifugierung zwecks Vorentsaftung unterworfen werden. Il.
    Vorrichtung zur Durchführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Presskorb mit einem motorischen Antrieb zur Erzielung einer Schleuderbewegung auf das Press- gut verbunden ist und im Presskorb ein mit diesem drehbeweglicher, jedoch unter äusserer Druckwirkung stehender Kolben vorgesehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass bei horizontaler Lagerung des Presskorbes das Pressgut von zwei Seiten durch je einen Presskolben gepresst wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass bei lotrechter Lagerung des Presskorbes der Pressdruck auf das Gut entweder von oben oder von unten ausgeübt wird. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung vorgesehen ist, durch welche bei lotrechter Lagerung oder horizon taler Lagerung des Presskorbes einer der Pressstempel so weit bewegt werden kann,
    dass beim Entleerungs vorgang des Presskorbes allenfalls der an der Innen wand des Presskorbes angeklebte oder haftende Tre ster durch den Pressstempel abgestreift wird.
CH120061A 1961-02-01 1961-02-01 Verfahren und Vorrichtung zum Auspressen von Früchten, z.B. Beerenfrüchten, insbesondere Trauben CH396635A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1925217A1 (de) 2006-11-24 2008-05-28 Emmanuel Ouranos Anlage zur Kaltpressung für Olivenfleisch

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EP1925217A1 (de) 2006-11-24 2008-05-28 Emmanuel Ouranos Anlage zur Kaltpressung für Olivenfleisch

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