DE821760C - Verfahren und Vorrichtung zum Auspressen von Pressgut - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Auspressen von Pressgut

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DE821760C
DE821760C DEH494A DEH0000494A DE821760C DE 821760 C DE821760 C DE 821760C DE H494 A DEH494 A DE H494A DE H0000494 A DEH0000494 A DE H0000494A DE 821760 C DE821760 C DE 821760C
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DE
Germany
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press
pressure
pressing
spindle
hollow spindle
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DEH494A
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English (en)
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DE1666987U (de
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Dipl-Ing Eduard Jacobsen
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EDUARD JACOBSEN DIPL ING
Huettenwerk Michelstadt A G
Original Assignee
EDUARD JACOBSEN DIPL ING
Huettenwerk Michelstadt A G
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/04Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams
    • B30B9/06Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams co-operating with permeable casings or strainers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Auspressen von Preßgut Nachdem insbesondere bei hydraulisch betriebenen Frucht- und ähnlichen Pressen das Preßgut bereits so weit zusammengedrückt ist, daß die Flüssigkeit langsamer abläuft, wird die Presse eine Zeitlang sich selbst überlassen, um der in dem Preßgut noch eingeschlossenen Flüssigkeit Gelegenheit zu geben, abzufließen. Dieses trifft insbesondere für den letzten Preßgang zu, bei dem die Wartezeit je nach Art des Preßgutes gis zu mehreren Stunden beträgt. Während der Wartezeit muß die einmal behandelte Presse im Druckwerk verbleiben, damit der Druck ttcid damit die Gewinnung von Flüssigkeit nicht aufhört, somit kann das Druckwerk auf andere Pressen nicht angesetzt werden.
  • Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren wird, um eine laufende Ausnutzung der Druckquelle insbesondere @-on Hydraulischen Druckwerken zu ermöglichen, das Preßgut in einer Presse stufenweise zusammengedrückt, wobei das Preßgut während der nach jeder Stufe eingeschalteten Preßpause unter dem jeweiligen Enddruck jeder einzelnen Stufe gehalten und gleichzeitig in der Kelter aus dem Druckwerk ausgefahren wird. Hierbei wird der von dem entsprechend ausgebildeten Kolben oder seinem Widerlager auf die Druckplatte von z. B. Spindelpressen ausgeübte Druck vorzugsweise durch eine an und für sich bekannte Haltemutter fixiert, nachdem der auf das Preßgut ausgeübte Druck die für das Einlegen einer Wartepause erforderliche Höhe erreicht hat, so daß nach Zurückziehen des Kolbens des hydraulischen Druckwerkes und, falls erforderlich, seines Widerlagers in die Ausgangsstellung die behandelte Presse unter Erhaltung der Zusammenpressung des Preßgutes ausgefahren, die nächste Presse eingefahren und das Ausdrücken des in ihr enthaltenen Gutes in Angriff genommen werden kann.
  • In der Zeichnung ist eine nach dem erfindungsgemäßen Verfahren arbeitende Unterdruckpresse beispielsweise und schematisch im Schnitt dargestellt.
  • Die hydraulische Druckvorrichtung besteht aus einem zwischen den beiden unteren Querträgern angeordneten Zylinder i mit Kolben 2, welcher nach oben erweitert ist und sich gegen einen entsprechenden Ring 3 der Kelterschale 4 legt. Auf den Druckhölzern befindet sich eine die Spindel 5 umfassende Druckplatte 6, auf welche zur Erhaltung des auf das Preßgut ausgeübten Druckes vor dem Ausfahren der Presse die an und für sich bekannte Haltemutter 7 geschraubt wird. Auf die Druckplatte legt sich ferner als Widerlager beim Pressen die in der zwischen den oberen Querträgern angebrachten Mutter i i auf -und abschraubbare, die Haltemutter 7 umfassende, am unteren Ende mit Fenstern io und Handgriffen 9 versehene Hohlspindel 8, in welche die Pressenspindel 5 beim Zusammenpressen des Preßgutes tritt. Die Hohlspindel 8 kann so weit nach oben gedreht werden, daß bei Versetzen des Kolbens 2 in seine Ausgangsstellung, nachdem durch Herunterschrauben der Haltemutter 7 auch die Druckplatte 6 der Druck auf das Preßgut fixiert wurde und die Hohlspin.del8 in ihre Ausgangsstellung zurückgeschraubt wurde, die Spindelpresse für die Dauer der Wartezeit ausgefahren und die nächste Presse eingefahren werden kann. Zwecks leichter Fahrbarkeit sind die Pressen mit Schwenkrollen 12 versehen.
  • Zur Ausübung des erfindungsgemäßen Verfahrens mittels einer Oberdruckpresse wird ihr Kolben beispielsweise als Differentialkolben ausgebildet, in welchem die durchgehende, mittels der Handgriffe9 auf- und abschraubbare Hohlspindel 8 zur Aufnahme der Kelterspindel5 und zur Übertragung des Druckes auf die Druckplatte 6 angeordnet ist. ,An Stelle des Kolbens 2 der Unterdruckpresse tritt eine kurze Schraubspindel, welche zur Entlastung der Schwenkrollen 12 um einige Gänge nach oben gedreht wird und auf diese Weise als Widerlager wirkt. Auch hier wird nach Niederschrauben der Haltemutter 7 auf die Druckplatte 6 zur Fixierung des Druckes auf das Preßgut und nach Zurückversetzung des Oberdruckkolbens, der Hohlspindel 8 und der kurzen unteren Schraubspindel in ihre Ausgangsstellungen die Presse für die Dauer der Wartezeit ausgefahren und eine andere Presse zur Behandlung eingefahren.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Auspressen von Preßgut in Druckwerken, insbesondere in hydraulischen Druckwerken, dadurch gekennzeichnet, daß das Preßgut in einer Presse stufenweise zusammengedrückt wird, wobei das Preßgut während der nach jeder Stufe eingeschalteten Preßpause unter dem jeweiligen Enddruck jeder einzelnen Stufe gehalten und gleichzeitig in der Kelter aus dem Druckwerk ausgefahren wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, bei der das Preßgut zwischen einem hydraulischen Kolben und einer gleichachsig, aber entgegengesetzt angeordneten, durch eine Hohlspindel einstellbaren Druckplatte ausgepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Kelterschale (a) und Druckplatte (6) eine zusätzliche, das Preßgut durchdringende Spindel (5) mit Haltemutter (7) angeordnet ist, mit der der Preßdruck auch nach Rückgang des hydraulischen Kolbens (2) und der als Widerlager dienenden Hohlspindel (8) in die Ausgangsstellung aufrechterhalten wird.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die entweder als \\'iderlager dienende oder direkt den Druck auf die Druckplatte (6) übertragende Hohlspindel (8) die gleichfalls auf die Druckplatte (6) wirkende Haltemutter (7) umfaßt und an ihrem unteren Ende mit Fenstern (io) versehen ist, wobei die Hohlspindel (8) mittels der Handgriffe (9) so weit zurückgeschraubt werden kann, daß die Spindelpresse nach genügender Zusammenpressung des Gutes und Fixierung dieses Druckes mittels der Haltemutter (7) aus dem Druckwerk ausgefahren werden kann. d.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Ausführung als Unterdruckpresse der Zylinder (i) zwischen den unteren Trägern und die als Widerlager wirkende Hohlspindel (8) zwischen den oberen Trägern in der Mutter (11) auf- und abschraubbar angeordnet ist und der im Zylinder (i) gleitende Kolben (2) oben erweitert ist und sich mit dieser Erweiterung gegen einen entsprechenden Ring (3) der Kelterschale (.f) legt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Ausführung als Oberdruckwerk der Zylinder mit Differentialkolben zwischen den beiden oberen Querträgern angebracht ist, wobei im Differentialkolben eine durchgehende, mittels der Handgriffe (9) auf-und abschraubbare, die Haltemutter (7) umfassende, unten mit Fenstern (io) versehene Hohlspindel (8) zur Aufnahme der Kelterspindel (5) vorgesehen ist, welche den Druck des Differentialkolbens auf die Druckplatte (6) überträgt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß <die Kelterschale (.4) mittels einer kurzen als Widerlager wirkende Schraubspindel um einige Gänge nach oben gehoben werden kann.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch .4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kelterschale (4) mit Schwenkrollen (12) zum Ein- und Ausfahren versehen ist.
DEH494A 1949-11-15 1949-11-15 Verfahren und Vorrichtung zum Auspressen von Pressgut Expired DE821760C (de)

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