CH396697A - Innennahtrippenbeschneidmaschine - Google Patents

Innennahtrippenbeschneidmaschine

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CH396697A
CH396697A CH996562A CH996562A CH396697A CH 396697 A CH396697 A CH 396697A CH 996562 A CH996562 A CH 996562A CH 996562 A CH996562 A CH 996562A CH 396697 A CH396697 A CH 396697A
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CH
Switzerland
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trimming
inner seam
tool
rib
knife
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Application number
CH996562A
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English (en)
Inventor
Ferris Ross Herbert
Herman Roske Milton
Original Assignee
United Shoe Machinery Corp
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A43—FOOTWEAR
    • A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D49/00—Machines for pounding

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


      Innennahtrippenbeschneidmaschine       Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine  zum Beschneiden der     Innennahtrippen    von teil  weise fertiggestellten Rahmenschuhen. Der Ausdruck        Innennahtrippe     bezeichnet hier die Rippe aus der  durch die Innennaht zusammengehaltenen     Brandsoh-          lenrippe,    dem Rahmen und dem     Schaftwerkstoff.     



  Es ist allgemein bekannt, dass der an die Brand  sohlenrippe angenähte Rahmen sich an den Schuh  schaft anlegt, anstatt die wünschenswerte flache Lage  einzunehmen, in welcher der Rahmen sich in einer  parallel zur Unterseite der Brandsohle verlaufenden  Ebene befindet. Dieses Anlegen des Rahmens an  den Schuhschaft ist das Ergebnis der auf den Aussen  rand des Rahmens einwirkenden Spannung und des  auf die Nahtlinie zur Wirkung kommenden Druckes  und tritt insbesondere an der Schuhspitze und anderen  Stellen mit verhältnismässig kleinen     Krümmungsra-          dien    auf.

   Damit der Rahmen die erwünschte flache  Lage einnimmt, wird er nach dem Beschneiden der       Innennahtrippe        gewöhnlich    einem     Anklopfvorgang     unterworfen. Das Anklopfen des Rahmens wird mit  tels einer besonderen Maschine vorgenommen, wel  che die sich auf den Rahmen auswirkenden Belastun  gen aufhebt oder in erwünschtem Mass verringert.  



  Nach dem Beschneiden der     Innennahtrippe    ist es  häufig erwünscht, ihre beschnittene Oberfläche zu  glätten, damit die von dem     Beschneidvorgang    herrüh  renden Unregelmässigkeiten ausgeglichen werden.  Dieser Arbeitsvorgang wird ebenfalls in einer beson  deren Maschine ausgeführt.  



  Man hat schon versucht, eine Maschine herzustel  len, mit welcher die     Innennahtrippe    beschnitten und  ihre Oberfläche durch Klopfen und Reiben geglättet  werden kann, wobei die Neigung des Rahmens, sich  an den Schuhschaft     anzulegen,    gleichzeitig aufgeho  ben oder verringert wird, jedoch konnte bislang keine       handelsmässig    annehmbare Maschine erzeugt werden.

      Dieses Ergebnis hat seine Ursache darin, dass die  zusätzlichen, zum Ausführen des     Klopfens    und des       Reibens    der Oberfläche der     Innennahtrippe    erforder  lichen Mittel den Sichtbereich der Bedienungsperson  über die     Beschneidstelle    derartig beeinträchtigen, dass  die Arbeitsgeschwindigkeit in beträchtlichem Masse  verringert wird. Infolgedessen wird der durch das  Vereinigen dieser Arbeitsvorgänge in einer Maschine  erhaltene Vorteil zunichte gemacht.  



  Die Erfindung bezweckt, eine Maschine zu schaf  fen, in welcher die Arbeitsschritte des     Beschneidens     der     Innennahtrippe    und des Glättens ihrer Ober  fläche vereinigt werden und die erforderlichen zu  sätzlichen Mittel den Sichtbereich der Bedienungs  person über die     Beschneidstelle    nicht beeinträchtigen,  die jedoch genau so leicht und schnell bedient wer  den kann, wie Maschinen zum Ausführen der Ar  beitsschritte des     Beschneidens    der     Innennahtrippe,     des Glättens ihrer Oberfläche und des     Anklopfens    des  Rahmens je für sich.  



  Die erfindungsgemässe     Innennahtrippenbeschneid-          maschine    mit     Werkstückvorschubmitteln,    mit einem       Beschneidwerkzeug    und     reit    Mitteln zum Antreiben  der     Werkstückvorschubmittel    und des Beschneid  werkzeuges, ist dadurch gekennzeichnet, dass das     Be-          schneidwerkzeug    mit Mitteln, z. B. Ansätzen oder  Vorsprüngen, zum Ausüben einer     Anklopf-    und  Reibwirkung auf das Werkstück während des     Be-          schneidvorganges    versehen ist.  



  Das     Beschneidwerkzeug    kann eine drehbar an  geordnete, eine Klinge aufweisende Halterung ent  halten und mit einer     Vielzahl    von Ansätzen auf dem  Umfang der Halterung neben der     Klinge    versehen  sein. Das     Beschneidwerkzeug    kann aber auch ein       drehbares,    tassenförmiges Messer sein, das mit einer  Vielzahl von auf seinem Umfang neben seiner           Schneidkante    vorgesehenen Ansätzen versehen ist.

   In  beiden     Fällen    können sich die Ansätze des     Beschneid-          werkzeuges    radial nach aussen über die     Schneidkante     des     Beschneidwerkzeuges    hinaus erstrecken, und jeder  der Ansätze kann aus einem im wesentlichen keil  förmigen Vorsprung bestehen, der zum Klopfen und  Reiben der     Innennahtrippe    während des     Beschneid-          vorganges    mit dem Werkstück in     Eingriff    tritt.  



  Die     Innennahtrippenbeschneidmaschine    kann ein  einen Teil der     Werkstückvorschubmittel    bildendes       Vorschubrad    aufweisen, welches einen konkaven Teil  umfassen kann, in welchen die     Schneidkante        des        Be-          schneidwerkzeuges    und die Ansätze hineintreten,

   wo  bei     eine    Umdrehungsachse des     Vorschubrades    in be  zog auf die Ebene der     Schneidkante    des     Beschneid-          werkzeuges    und auf die Umdrehungsachse des     Be-          schneidwerkzeuges    geneigt sein kann.  



  Das     Beschneidwerkzeug    kann ein gebogenes     Be-          schneidmesser    sein und mit einem Glätteisen mit  Vorsprüngen zum Klopfen und Reiben der Innen  nahtrippe     während    des     Beschneidvorganges    versehen  sein. Dabei kann das zusammen mit dem     Beschneid-          messer    bewegliche Glätteisen an der Seite des       Beschneidmessers    angeordnet sein, welche seiner       Schneidkante    gegenüberliegt.

   Weiter können an einer  mit dem Werkstück in Eingriff tretenden Oberfläche  des Glätteisens Vorsprünge vorgesehen sein, und die       mit    dem Werkstück in Eingriff tretende     Oberfläche     kann sich von der Schwenkachse des     Beschneidmes-          sers    nach aussen über seine Unterfläche hinaus er  strecken. Schliesslich kann das Glätteisen einstellbar  an einem zum Betätigen des     Beschneidmessers    die  nenden Hebel angeordnet sein.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der  erfindungsgemässen Maschine dargestellt, und zwar  zeigen:       Fig.    1 eine Vorderansicht eines Teiles einer Ma  schine zum Beschneiden der     Innennahtrippe    und zum  Glätten ihrer Oberfläche,       Fig.    2 eine Schnittansicht eines sich in Bear  beitung     befindlichen    Rahmenschuhes und der Be  schneide- und     Vorschubmittel    der Maschine, wobei  der Schnitt durch den breitesten Teil des Schuhes       Cr     führt worden ist,       Fig.    3 eine durch den breitesten Teil des Schuhes  geführte Schnittansicht, in welcher ein Rahmen ab  gebildet ist, der sich an den Schuhschaft angelegt hat,

         Fig.    4 eine Einzelansicht einer Ausführungsform  eines mit     Anklopfmitteln    versehenen     Beschneidwerk-          zeuges    in Arbeitslage in bezog auf die Werkstück  vorschubmittel der Maschine,       Fig.    5 eine     Einzelansicht    einer weiteren Ausfüh  rungsform des mit     Anklopfmitteln        versehenen        Be-          schneidwerkzeuges,          Fig.    6 eine Draufsicht auf abgeänderte Mittel  zum Beschneiden der     Innennahtrippe    und zum Glät  ten ihrer Oberfläche,

         Fig.    7 eine Schnittansicht nach der Linie     VII-VII     der     Fig.    6 einschliesslich eines Teiles eines Schuhes,         Fig.    8 eine Seitenansicht der in     Fig.    6 abgebilde  ten Mittel,       Fig.    9 eine Seitenansicht der in     Fig.    8 abgebil  deten Mittel einschliesslich einer im Schnitt dargestell  ten Ansicht der     Innennahtrippe    eines in die Maschine  eingeführten Schuhes,

         Fig.    10 eine Schnittansicht der beschnittenen       Innennahtrippe    des in     Fig.    9 abgebildeten Schuhes  vor dem Glätten der Oberfläche der     Innennahtrippe     und       Fig.    11 eine der     Fig.    10 ähnliche Ansicht, in  welcher die     Innennahtrippe    nach dem Glätten ihrer  Oberfläche abgebildet ist.  



  In     Fig.    1 sind die in einer     Innennahtrippenbe-          schneidmaschine    gewöhnlich vorgesehenen Werk  stückvorschubmittel und ein drehbares, zum Be  schneiden der     Innennahtrippe    dienendes     Beschneid-          werkzeug    2 abgebildet.

   Ein     angetriebcnes    Vorschub  rad 4, eine     Rahmenfaltenführung    6 und eine sich  drehende Rippenführung 8 wirken mit dem     Be-          schneidwerkzeug    2 zusammen und befinden sich  neben einem     Beschneidpunkt    C, der innerhalb einer  die     Schneidkante    des     Beschneidwerkzeuges    2 darstel  lenden Ebene P     (Fig.    1, 4 und 5) liegt.

   Die Rahmen  faltenführung 6 ist so ausgebildet und in der Ma  schine angeordnet, dass sie in die Falte zwischen  einem Rahmen 10     (Fig.    2) und einem Schuhschaft  12     eines    teilweise fertiggestellten Schuhes eintritt, um  den Rahmen 10 gegen das     Vorschubrad    4 zu drücken  und das Bewegen des Schuhes in die Maschine hin  ein zu beschränken. Das     Vorschubrad    4 hat eine       gerändelte    Aussenfläche 14, die mit der der Rahmen  faltenführung 6 gegenüberliegenden Oberfläche des  Rahmens 10 in Eingriff tritt. Das     Vorschubrad    4  ist zum Aufnehmen eines Teiles des     Beschneidwerk-          zeuges    2 konkav ausgebildet.

   Die Rippenführung 8  tritt mit der Innenfläche einer     Brandsohlenrippe    16  in Eingriff und kann ortsfest oder drehbar angeordnet  sein oder auch angetrieben werden.  



  Die Maschine hat ein Gestell 18, in dem eine  Antriebswelle 20 lagert, die in geeigneter Weise, zum  Beispiel mittels eines motorgetriebenen Riemens und  einer Riemenscheibe 22     (Fig.    1), angetrieben wird.  Das     Vorschubrad    4 ist auf einer nicht dargestellten,  eine Achse A aufweisenden Welle befestigt. Diese  Welle ist ebenfalls in dem Gestell 18 gelagert und  wird mittels nicht dargestellter Zahnräder von der  Antriebswelle 20 her angetrieben. Wie aus     Fig.    1,4  und 5 -     ersichtlich,    verläuft die Achse A der das       Vorschubrad    4 tragenden Welle schräg zu der die       Schneidkante    des     Beschneidwerkzeuges    2 darstellen  den Ebene P.  



  Die     Rahmenfaltenführung    6 besteht aus einem  auf einem Stift 24 gelagerten Leerlaufrad. Der Stift  24 ist in einen Hebel 26 eingeschraubt, der an dem  Gestell 18     verschwenkbar    angeordnet ist. Die Rah  menfaltenführung 6 steht unter einer dieselbe in  Richtung auf das     Vorschubrad    4 gegen den Rahmen  10 drängenden Federkraft und kann zum Erleichtern  des     Einbringens    eines Schuhes in die     Maschine    mit-           tels    eines nicht dargestellten Fusshebels aus ihrer  Arbeitsstellung fortbewegt werden.  



  Die Maschine ist mit nicht dargestellten und an  sich bekannten Mitteln zum Einstellen des Abstandes  der     Rahmenfaltenführung    6 von dem     Vorschubrad    4  versehen. Die Rippenführung 8 ist drehbar an einem  Befestigungsarm 28 angebracht, der um eine nicht  dargestellte, in dem Gestell 18 befestigte Welle     ver-          schwenkbar    ist. Wie schon     erwähnt,    kann die Rip  penführung 8 kraftbetrieben werden oder am Unter  ende des Befestigungsarmes 28 leerlaufen. Die  Schwenkbewegung des Befestigungsarmes 28 wird mit  tels eines     Hebelarmes    30 geregelt, der an den oben  erwähnten Fusshebel angeschlossen ist.

   Beim Betäti  gen des Fusshebels werden der Hebelarm 30 und der  einstellbar mit dem Hebelarm 30 verbundene Be  festigungsarm 28 zum Fortbewegen der     Rippenfüh-          rung    8 aus ihrer Arbeitsstellung     verschwenkt,    damit  ein Schuh leicht in die Maschine eingeführt werden  kann. Sobald der Fusshebel freigegeben wird, drückt  eine nicht dargestellte Feder die Rippenführung. 8  gegen die     Innenfläche    der     Brandsohlenrippe    16.  



  Wie in     Fig.    2 und 3 dargestellt, befindet sich  der zu bearbeitende Schuh auf einem Leisten 32 und  enthält ausser dem Rahmen 10, dem Schuhschaft 12  und der     Brandsohlenrippe    16 eine Brandsohle 34,       Brandsohlenverstärkungsmaterial    36, ein Futter 38  und eine die     Innennaht    bildende     Nahtlinie    40. Der  in     Fig.    3 mit ausgezogenen Linien dargestellte Rah  men 10 hat sich an den Schuhschaft 12     angelegt,     während der mit gestrichelten Linien angedeutete  Rahmen 10 die erwünschte, im wesentlichen parallel  zur Oberfläche der Brandsohle 34 verlaufende flache  Lage     einnimmt.     



  In     Fig.    4 ist eine Ausführungsform des     Be-          schneidwerkzeuges    2 abgebildet, und zwar     enthält     dieses     Beschneidwerkzeug    2 eine auswechselbare  Klinge 42, die an einer aus mehreren Teilen beste  henden Halterung 44 befestigt ist. Die Halterung 44  befindet sich auf einer um eine Achse B drehbaren  Welle 46, die ein Zahnrad 48 trägt. Der Antrieb  des Zahnrades 48 erfolgt mittels eines nicht dar  gestellten, die Welle 46 mit der Antriebswelle 14  verbindenden Zahnradgetriebes. Das     Beschneidwerk-          zeug    2 ist mittels einer Einstellschraube 50 entlang  seiner Umdrehungsachse B in an sich bekannter  Weise verstellbar.

   Eine Vielzahl von gleich weit von  einander entfernten Ansätzen 52 sind in geringem  Abstand von der die     Schneidkante    der     Klinge    42  darstellenden Ebene P an der Aussenfläche der Hal  terung 44 befestigt. Die Ansätze 52 sind im wesent  lichen keilförmig, haben jedoch     abgerundete    Ecken  54 und 56.  



  In     Fig.    5 ist eine abgeänderte     Ausführungsform     des ebenfalls mit den Ansätzen 52 versehenen     Be-          schneidwerkzeuges    2 abgebildet. Dieses     Beschneid-          werkzeug    2 hat keine auswechselbare Klinge wie das  in     Fig.    4 dargestellte     Beschneidwerkzeug    2, sondern  besteht aus einer tassenförmigen, eine     Schneidkante     60 aufweisenden     Klinge    58.

   Während die Ansätze    52 bei der in     Fig.    4 abgebildeten     Ausführungsform     des     Beschneidwerkzeuges    2 an der Halterung 44 an  gebracht sind,     befinden    sich die Ansätze 52 des in       Fig.    5 dargestellten     Beschneidwerkzeuges    2 unmittel  bar an der Klinge 58. Bei beiden Ausführungsformen  des     Beschneidwerkzeuges    2 wirken die Ansätze 52  in der gleichen Weise.  



  Da die Achse A des     Vorschubrades    4 zu der  Ebene P der     Schneidkante    des     Beschneidwerkzeu-          ges    2 geneigt     ist,    steht genügend Raum zum Aufneh  men der     Schneidkante    des     Beschneidwerkzeuges    2  und der Ansätze 52 in dem konkaven Teil des Vor  schubrades 4 zur Verfügung.

   Zwar erstreckt sich die       Schneidkante    des     Beschneidwerkzeuges    2 bis an die  Oberfläche des     Vorschubrades    4, jedoch verbleibt  ein geringer     Zwischenraum    zwischen der Oberfläche  des     Vorschubrades    und der     Schneidkante    des     Be-          schneidwerkzeuges    2.  



  Wie aus     Fig.    2 ersichtlich ist,     wird    der Schuh  so in die Maschine     eingebracht,    dass der Rahmen 10  zwischen dem     Vorschubrad    4 und der Rahmenfalten  führung 6 erfasst     wird.    Das     Vorschubrad    4 und die  sich drehende     Rippenführung    8     wirken    zum Vor  schieben der     Innennahtrippe    nach der     Schneidkante     des     Beschneidwerkzeuges    2 mit der Rahmenfalten  führung 6 zusammen.

   Der mittels des     Beschneidwerk-          zeuges    2 ausgeführte Schnitt erstreckt sich entlang  einer Linie 62     (Fig.    2). Während des     Beschneidens     der     Innennahtrippe    gelangen die einen grösseren Um  fang als die     Schneidkante    des     Beschneidwerkzeuges    2  aufweisenden Ansätze 52 mit der     Innennahtrippe    in  Eingriff und glätten die     Oberfläche    der     Innennaht-          rippe,    indem sie eine Reibwirkung auf diese Ober  fläche ausüben.

       Infolgedessen    wird die Höhe der be  schnittenen     Innennahtrippe    in einem Mass verringert,  das durch eine     Linie    64 in     Fig.    2 angedeutet ist.  Ausserdem dienen die Ansätze 52 zum Anklopfen zu  mindest des inneren Teiles des Rahmens 10 an die       Rahmenfaltenführung    6.  



  Infolge der verhältnismässig grossen Anzahl der  Ansätze 52 an dem     Beschneidwerkzeug    2 und der  hohen Umdrehungsgeschwindigkeit     des        Beschneid-          werkzeuges    2 wird eine grosse     Vielzahl    von schnell  aufeinander folgenden Schlägen auf die     beschnittene          Innennahtrippe    ausgeübt.

       Hierdurch    wird nicht nur  die Oberfläche der     Innennahtrippe    geglättet, sondern  es werden auch die in dem Rahmen 10 bestehenden  Spannungen aufgehoben oder verringert, so dass der       Rahmen    10 in die Lage gebracht     wird,    in welcher  er parallel zu der beschnittenen Oberfläche der Innen  nahtrippe und der Oberfläche der Brandsohle 34  verläuft.  



  Das     Beschneidwerkzeug    2 kann auch die Form  eines     Beschneidmessers    66     (Fig.    6 bis 9) aufweisen.  Da das     Beschneidmesser    66 zum Beschneiden der       Innennahtrippe    nicht wie die in     Fig.    4 und 5 abgebil  deten     Beschneidwerkzeuge    2 gedreht, sondern mit  hoher Geschwindigkeit     hin    und her geschwenkt wird,  muss die Ausbildung der     Innennahtrippenbeschneid-          maschine    entsprechend verändert werden.

   Diese Ver-           änderungen    bilden jedoch keinen Teil der     Erfindung     und werden deshalb nicht ausführlich beschrieben.  



  Wie aus     Fig.    8 ersichtlich, besteht das     Beschneid-          messer    66 aus einer gebogenen Klinge, die mit dem       Vorschubrad    4 in     Schereingriff    steht. Das     Beschneid-          messer    66 ist einstellbar an einem Hebel 68     fest-          geklen=.mt,    der um einen     Stift    70     verschwenkbar    ist.  Der Stift 70 befindet sich in einem einstellbar an  dem Gestell 80 befestigten Tragarm 72.

   Ein Kurbel  arm 74 ist an dem Hebel 68     angelenkt    und wird in  bekannter Weise von einer nicht dargestellten Kur  belwelle bewegt, die mittels Riemen und Riemen  scheiben oder dergleichen an die Antriebswelle 20  angeschlossen ist.  



  Das     Beschneidmesser    66 ist so ausgebildet und  angeordnet, dass seine     Unterfläche    76 mit dem Kreis  bogen eines Kreises zusammenfällt, dessen Mittel  punkt M durch die Achse des Stiftes 70 gebildet  wird. Die Klinge des     Beschneidmessers    66 ist in  der in     Fig.    6 bis 8 dargestellten Weise so     geschliffen,     dass auf einer Seite eine Schrägfläche 78 entsteht,  welche mit der Unterfläche 76 eine bogenförmig;       Schneidkante    80 auf dieser Seite des     Beschneidmes-          sers    66 bildet.

   Obwohl lediglich die Unterfläche 76  des in den Zeichnungen dargestellten     Beschneidmes-          sers    66 mit einer     Riffelverzahnung    82 versehen ist,  kann auch die Schrägfläche 78 mit einer     Riffelver-          zahnung    ausgestattet werden.  



  Das     Beschneidmesser    66 wirkt mit einer kon  kaven     Scherfläche    84 des zusammen mit dem     Be-          schneidmesser    66 verwendeten     Vorschubrades    4 zu  sammen und wird so eingestellt, dass die Unterfläche  76 mit der     Scherfläche    84 in     Schereingriff    steht.

    Wenn das     Beschneidmesser    66 durch die über den  Kurbelarm 74 und den Hebel 68 wirkende Kurbel  welle hin und her     bewegt    wird, führt es kurze Arbeits  hübe mit hoher Geschwindigkeit aus, wobei es von  der mit ausgezogenen     Linien    in     Fig.    6 und 8 ab  gebildeten Stellung in die in diesen Figuren mit       strichpunktierten    Linien dargestellte Lage gelangt  und nicht aus der Aussenkante 86 des V     orschub-          rades    4 heraustritt.  



  Damit das     Beschneidmesser    66 die Innennaht  rippe durch Reiben und Klopfen glättet, ist dem       Beschneidmesser    66 ein Glätteisen 88 zugeordnet.  Ein Oberende 90 des     Glätteisens    88 ist mittels einer  aus einem Schlitz und einer Schraube bestehenden  Verbindung 92 einstellbar an dem Hebel 68 befestigt,  so dass es zusammen mit dem     Beschneidmesser    66  hin und her geschwenkt wird. Eine bogenförmige,  mit dem Werkstück in Eingriff tretende     Fläche    94  des Glätteisens 88 ist mit einer Anzahl von Vor  sprüngen 96 versehen.

   Wie aus     Fig.6    und 7 er  sichtlich, befindet sich das Glätteisen 88 an der Seite  des     Beschneidmessers    66, die der     Schneidkante    80  gegenüberliegt. Ein Vorderteil 98 des     Glätteisens    88  erstreckt sich unterhalb der     kegelförmigen    Aussen  fläche 14 des     Vorschubrades    4.  



  Das     Glätteisen    88 wird mittels der Verbindung  92 so eingestellt, dass seine mit dem Werkstück in    Eingriff tretende Oberfläche 94 sich unterhalb der       Unterfläche    76 des     Beschneidmessers    66 (siehe     Fig.    7  und 8) erstreckt.

   Die mit dem Werkstück in Eingriff  tretende Oberfläche 94 ist vorzugsweise nicht gleich  mittig     mit    der     Unterfläche    76 des     Beschneidmessers     66, sondern hat einen grösseren     Krümmungsradius,     damit sie eine sich fortschreitend erhöhende Reib  wirkung auf die Oberfläche der von dem     Beschneid-          messer    66 beschnittene     Innennahtrippe    ausübt. Es  ist somit ersichtlich, dass die Vorsprünge 96 nicht  nur zum Reiben der Oberfläche der     Innennahtrippe,     sondern auch zum Klopfen der     Innennahtrippe    die  nen.  



  Wenn das     Beschneidmesser    66 als das     Beschneid-          werkzeug    2 verwendet wird, dann wird der Schuh  so in die Maschine eingebracht, dass die Rahmen  faltenführung 6 mit dem Rahmen 10 in Eingriff  tritt und ihn nach oben gegen die     gerändelte    Aussen  fläche 14 des     Vorschubrades    4 drückt, und dass die  Rippenführung 8 in Anlage an die Innenfläche der       Brandsohlenrippe    16 gerät.

   Falls ein Teil der Innen  nahtrippe nach aussen über den Rahmen 10 hinweg  gebogen ist, wird dieser Teil von einer Schuhführung  100     (Fig.    6) erfasst und in     aufrechtstehende    Lage ge  führt, bevor dieser Teil der     Innennahtrippe    die     Be-          schneidstelle    erreicht.

   Der Schuh wird in     Richtung     auf die sich hin und her bewegende     Schneidkante    80  des     Beschneidmessers    66     vorbewegt.    Zum Beschnei  den der     Innennahtrippe    in dem in     Fig.    10 dargestell  ten Masse wirkt die     Schneidkante    80 mit der     Scher-          fläche    84 des     Vorschubrades    4 zusammen. Der  Schnitt wird oberhalb der Nahtlinie 40 ausgeführt,  damit die Stiche nicht zerschnitten werden.

   Die be  schnittene Oberfläche der     Innennahtrippe    wird dar  aufhin der Einwirkung des Glätteisens 88 ausgesetzt,  das zusammen mit dem     Beschneidmesser    66 hin und  her geschwenkt wird. Da die mit dem     Werkstück     in Eingriff tretende Oberfläche 94 des Glätteisens  88 sich über die Unterfläche 76 des     Beschneidmessers     66 hinaus erstreckt, wird die Höhe der     Innennaht-          rippe    so weit verringert, dass die     Inn--nnahtrippe    nur  etwas über die Nahtlinie 40 hinausragt. Die Rahmen  faltenführung 6 wirkt bei diesem Arbeitsvorgang als  Amboss.

   Je nach dem Ausmass des     Verkippens    des  Schuhes kann das Glätteisen 88 auch mit der an der  Laufsohle anliegenden Oberfläche des Rahmens 10  in Eingriff treten, um eine     Anklopfwirkung    auf den  von der     Rahmenfaltenführung    6 abgestützten Rah  men 10 auszuüben. Dies ist besonders dann vorteil  haft, wenn der Rahmen 10 sich an den Schuhschaft  12 angelegt hat.  



  Da das Glätteisen 88 zusammen mit dem     Be-          schneidmesser    66     bewegt    wird, hat es die gleiche Ge  schwindigkeit und Schwingungsweite wie das     Be-          schneidmesser    66. Das Glätteisen 88 kann auch mit  dem     Beschneidmesser    66 aus einem Stück bestehen  oder unmittelbar an dem     Beschneidmesser    66 be  festigt werden. Falls das Glätteisen 88 unmittelbar an  dem     Beschneidmesser    66 angebracht ist, kann es in      Höhenrichtung in bezug auf das     Beschneidmesser    66  einstellbar sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Innnenahtrippenbeschneidmaschine mit Werk stückvorschubmitteln, mit einem Beschneidwerkzeug und mit Mitteln zum Antreiben der Werkstückvor- schubmittel und des Beschneidwerkzeuges, dadurch gekennzeichnet, dass das Beschneidwerkzeug (2) mit Mitteln (52 oder 96) zum Ausüben einer Anklopf und Reibwirkung auf das Werkstück während des Beschneidvorganges versehen ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Innennahtrippenbeschneidmaschine nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Beschneidwerkzeug (2) eine drehbar angeordnete, eine Klinge (42) aufweisende Halterung (44) enthält und mit einer Vielzahl von Ansätzen (52) auf dem Umfang der Halterung (44) neben der Klinge (42) versehen ist. 2. Innennahtrippenbeschneidmaschine nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Beschneidwerkzeug (2) ein drehbares, tassenförmiges Messer ist, das mit einer Vielzahl von auf seinem Umfang neben seiner Schneidkante (60) vorgesehenen Ansätzen (52) versehen ist.
    3. Innennahtrippenbeschneidmaschine nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass An sätze (52) des Beschneidwerkzeuges (2) sich radial nach aussen über die Schneidkante (42 oder 60) des Beschneidwerkzeuges (2) hinaus erstrecken. 4. Innennahtrippenbeschneidmaschine nach Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Ansätze (52) aus einem keilförmigen Vorsprung be steht, der zum Klopfen und Reiben der Innennaht rippe während des Beschneidvorganges mit dem Werkstück in Eingriff tritt.
    5. Innennahtrippenbeschneidmaschine nach Un teranspruch 3, mit einem einen Teil der Werkstück- vorschubmittel bildenden Vorschubrad, dadurch ge kennzeichnet, dass das Vorschubrad (4) einen kon kaven Teil enthält, in welchen die Schneidkante (42 oder 60) des Beschneidwerkzeuges (2) und die An sätze (52) hineintreten, wobei eine Umdrehungs achse (A) des Vorschubrades (4) in bezug auf eine Ebene (P) der Schneidkante (42 oder 60) des Beschneidwerkzeuges (2) und einer Umdrehungs achse (B) des Beschneidwerkzeuges (2)
    geneigt ist. 6. Innennahtrippenbeschneidmaschine nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Beschneidwerkzeug (2) ein gebogenes Beschneidmes- ser (66) ist und mit einem Glätteisen (88) mit Vor sprüngen (96) zum Klopfen und Reiben der Innen nahtrippe während des Beschneidvorganges versehen ist.
    7. Innennahtrippenbeschneidmasebine nach Un teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das zu sammen mit dem Beschneidmesser (66) bewegliche Glätteisen (88) an der Seite des Beschneidmessers (66) angeordnet ist, welches seiner Schneidkante (80) gegenüberliegt.
    B. Innennahtrippenbeschneidmaschine nach Un teransprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass Vorsprünge (96) an einer mit dem Werkstück in Eingriff tretenden Oberfläche (94) des Glätteisens (88) vorgesehen sind, und dass die mit dem Werk stück in Eingriff tretende Oberfläche (94) sich von der Schwenkachse (M) des Beschneidmessers (66) nach aussen über seine Unterfläche (76) hinaus er streckt. 9. Innennahtrippenbeschneidmaschine nach Un teransprüchen 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Glätteisen (88) einstellbar an einem zum Betä tigen des Beschneidmessers (66) dienenden Hebel (68) angeordnet ist.
CH996562A 1961-08-21 1962-08-21 Innennahtrippenbeschneidmaschine CH396697A (de)

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US190155A US3101494A (en) 1962-04-25 1962-04-25 Inseam trimming machines

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