CH396794A - Autosicherheitsgurt - Google Patents

Autosicherheitsgurt

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CH396794A
CH396794A CH887861A CH887861A CH396794A CH 396794 A CH396794 A CH 396794A CH 887861 A CH887861 A CH 887861A CH 887861 A CH887861 A CH 887861A CH 396794 A CH396794 A CH 396794A
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CH
Switzerland
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belt
car seat
elongation
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seat belt
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Application number
CH887861A
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English (en)
Inventor
Dittebrandt Hans
Hans Dipl Ing Stutz
Original Assignee
Hoechst Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R22/00Safety belts or body harnesses in vehicles
    • B60R22/12Construction of belts or harnesses
    • B60R22/16Construction of belts or harnesses using belts which become permanently deformed, i.e. one time use
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D11/00Double or multi-ply fabrics not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)
  • Automotive Seat Belt Assembly (AREA)

Description


      Autosicherheitsgurt       Bekannt sind Autosicherheitsgurte in den ver  schiedensten     Ausführungsformen,    die aus     Garnen    und       Zwirnen    gewebt sind. Als Rohstoff für diese     Garne     werden Hanf, Flachs,     Ramie    und in     letzter    Zeit in  zunehmendem     Mass    auch Polyamide verwendet.  



  Die wesentliche     Funktion    eines Autosicherheits  gurtes besteht darin,     die    bei einem Autounfall ent  stehenden     Beschleunigungskräfte        aufzufangen    und zu  vernichten. Dadurch soll der angeschnallte     Insasse     vor einem Zusammenprall     mit    dem     Armaturenbrett,     der Windschutzscheibe und dem Dach geschützt wer  den.  



  Es wurde     gefunden,    dass es nicht genügt, durch  eine ausreichende Festigkeit der     Gurte    die Beschleu  nigungskraft aufzunehmen,     sondern.        dass    diese Kraft  durch einen     bestimmten    zulässigen Dehnungsweg  ohne     elastische    Rückfederung vernichtet werden  muss. Bei diesen     Untersuchungen    hat sich ergeben,  dass eine hohe     Elastizität    des     Gurtmaterials    durch  den auftretenden     Rückprall    zu     Genickbrüchen    führen  kann.

   Die bisher bekannten     Autogurte        besitzen    nicht  die erforderlichen     Dehnungseigenschaften,    so dass sie  auch ihren Zweck nur in ungenügender Weise     erfül-          len.     



  Der     erfindungsgemässe        Autogurt    zeichnet sich  dadurch aus., dass das     Gurtgewebe        zumindest        in.    der       Kettrichtung    aus     Polyesterfäden    oder     -garnen    besteht,

         wobei        das        Gewebe        bei        einer        Belastung        von        70-80%     der Bruchlast in     Kettrichtung    eine Dehnung von       mindestens        33        %        besitzt,

          wovon        nach        Entlastung        auf          100        kg        mindestens        75        %        davon        bleibende        Dehnung     sind.  



  Die     Polyesterfäden    oder     -garne    oder -zwirne  weisen     zweckmässig    eine Stärke von 800 bis 1200 den    auf. Der     Autosicherheitsgurt    soll so     konstruiert        sein,          dass    bei einer Bruchlast von beispielsweise 1500 kg       die    Dehnung bei     70-801/o    dieser Bruchlast, also     bei-          spielsweise        1100-1200        kg,

          mindestens        33        %        beträgt.          Von        diesen        33        %        Dehnung        müssen        bei        sofortiger          Herabsetzung        der        Last        auf        100        kg        mindestens.        75        %     bleibende Dehnung 

  übrigbleiben.  



  Der Schuss des     Gurtgewebes        besteht    vorzugsweise  aus Polyester-, Polyamid- oder     Cellulosehydratfäden.     Der     erfindungsgemässe    Autogurt zeichnet sich  durch besonders     günstige        Dehnungseigenschaften    aus..  Ausserdem ist er gegen     Chemikalien,    z. B.     Akkusäure,     sowie gegen     Lichteinwirkung        beständig.     



  In der     Zeichnung    ist eine beispielsweise     Ausfüh-          rungsform    des     Erfindungsgegenstandes    dargestellt.  Die     Kearichtung    des     Autogurtes    ist mit (1)     H    (1)  bezeichnet.

   Das     Gurtgewebe    besteht     in.    der     Kettrich-          tung    aus     Polyesterfäden    und weist bei einer Belastung       von        70        bis        80%        der        Bruchlast        eine        Dehnung        von          mindestens        33        %        auf,

          wovon        nach        Entlastung        auf          100        kg        mindestens        75%        davon        bleibende        Dehnung     sind.  



  Somit können die bei einem     Autounfall        entste-          henden        Beschleunigungskräfte    ohne     gefährliche.    Rück  federung aufgefangen und     vernichtet    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Autosicherheitsgurt, dadurch gekennzeichnet, dass das Gurtgewebe zumindest in der Kettrichtung aus Polyesterfäden oder -garnen besteht,
    und dass das Gewebe bei einer Belastung von 70 bis 80% der Bruchlast in Kearichtung eine Dehnung von minde- stens 33 % besitzt,
    wovon nach Entlastung auf 100 kg mindestens 75 % davon bleibende Dehnung sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Autosicherheitsgurt nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auch der Schuss des Gurtgewebes aus Polyesterfäden besteht. 2. Autosicherheitsgurt nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schuss des Gurtge- webes aus Polyamidfäden besteht.
    3. Autosicherheitsgurt nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schuss des Gurtge- webes aus Cellulosehydratfäden besteht.
CH887861A 1960-07-30 1961-07-28 Autosicherheitsgurt CH396794A (de)

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GB947661A (en) 1964-01-22

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