CH396900A - Verfahren zur Herstellung neuer Derivate der östrogenen Hormone - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Derivate der östrogenen Hormone

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CH396900A
CH396900A CH152161A CH152161A CH396900A CH 396900 A CH396900 A CH 396900A CH 152161 A CH152161 A CH 152161A CH 152161 A CH152161 A CH 152161A CH 396900 A CH396900 A CH 396900A
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hydroxy
ether
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carbon atoms
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CH152161A
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Ercoli Alberto
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Vismara Francesco Spa
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  Verfahren zur Herstellung neuer Derivate der     östrogenen    Hormone    Die vorliegende Erfindung betrifft ein     Verfahren     zur     Herstellung    neuer Monoäther von     1,3,5--Östra-          trien-3-olderivaten,    die in     17-Stellung    eine Sauer  stoffunktion tragen.  



  Die neuen     erfindungsgemäss        hergestellten    Ver  bindungen können durch die folgende allgemeine  Formel     dargestellt    werden  
EMI0001.0010     
    worin  X ein     ketonisches    Sauerstoffatom (= O),     eine        ss-          Hydroxygruppe    oder eine     ss-Hydroxy-a-äthinyl-          gruppe    ;

    Y     Wasserstoff    oder eine     Hydroxygruppe,    und  R einen     cyclischen    oder     acyclisch.en    Kohlenwasser  stoffrest, der im     Molekül    5 bis 18     Kohlenstoff-          atome    enthält, darstellt.  



  Die in den Endstoffen in     17ss-Stellung    gegebenen  falls vorhandene     Hydroxygruppe    kann     gewünschten-          falls    mit irgend einer     aliphatischen        Monocarbon-          säure,    vorzugsweise mit einer 1 bis 4     Kohlcnstoff-          atome        enthaltenden        Alkansäure        verestert    werden.  



  Die     erfindungsgemäss.    hergestellten Verbindungen  besitzen wertvolle     biologische    Eigenschaften. Es  wurde gefunden, dass man die     hormonalen    Eigen  schaften der natürlichen oder     synthetischen        Östro-          gene    verändern,     insbesondere    erhöhen oder vermin  dern, kann, indem man     die        phenolische        Hydroxy-          gruppe    mit einem     cyclischen    oder     acyclischen,

      5 bis  18     Kohlenstoffatome        enthaltenden    Kohlenwasser  stoffrest     veräthert.       Einige     A#ther    der     östrogene        wurden,    in der Litera  tur bereits     beschrieben,        .aber        keine        vorbeschriebene     Verbindung zeigt eine hormonale     Wirkung,    die sich  von der ,der     entsprechenden    freien: 3     Hydroxy-stc-          roide        unterscheidet.     



  Es wurde nun gefunden,     dass.,    wenn die     pheno-          lis.che        Hydroxygruppe    der     natürlichen    und synthe  tischen Östrogene mit     einem        cyclischen    oder     acy-          clischen,    5     Kohlenstoffatome        enthaltenden        Kohlen-          wasserstoffrest        veräthert    ist,     die        östrogene    Wirkung  dieser Hormone     wertvoll    steigert.  



  Die entweder     cyclischen    oder     .acyclischen,    neuen  Mono     pentyläther    haben sich<I>per</I> os     wirksam    be  wiesen. Besonders wirksam sind :die     Amyl-        und.        Cy-          clopentyläther,    die, wenn sie<I>per os</I>     verabreicht    wer  den, eine     östrogene    Wirksamkeit zeigen, die     vielfach     grösser als die der     entsprechenden    freien 3     Hydroxy-          steroide    ist.

   Beispielsweise     sind        die        Amyl-    und     Cy-          clopentyläther        des        Östrons    und     -Östradiols   <I>per os</I>  etwa zehnmal wirksamer als die     entsprechenden        na-          türlichen        Hormone.    Ausserdem     zeigt    der     Cyclo-          pentyläther    des     17a-Äthinyl-östradiols:

      im Test     der          uterotrophis.ch    en Wirkung eine zweimal     grössere     Wirksamkeit als die des freien     17a-Äthinyl-östra-          diols,    das bis jetzt als. das     mächtigste    Östrogen     für     die     perorale        Verabreichung    in     Betracht    gezogen  wurde.  



  Es     wurde    ferner     gefunden,        dass,    wenn die     phe-          nolische        Hydroxygruppe    der     natürlichen        und        syn-          thetischen    Östrogene mit einem     cyclis.chen    oder       acyclischen,    mehr als.

   5     Kdhlenstoffatome    enthalten  den     Kohlenwasserstoffrest        veräthert    ist, die     östrogene          Wirkung    dieser Steroide     .rasch        abnimmt.        BeisIiels-          wei'se    zeigt     der        Hexyläther    des     östrons    nur     1/io        der     Wirksamkeit des     Östrons.     



  Der     Verlängerung    der     Köhlenwasserstoffkette     entspricht eine     weitere        Verminderung    .der     östrogenen         Wirksamkeit,     während    andere besondere     Eigen-          schaften    der     natürlichen    Östrogene, z. B. die     anti-          dholesterinämisch.e    und     antilipämische    Wirkung, un  verändert bleiben.  



  So können die neuen     \höheren        Alkyläther    der  vorliegenden     Erfindung    wegen     ihrer    geringen     ver-          weichlichenden    Nebenwirkungen     als        anticholesteri-          nämische    und     antilipämisahe    Agenzien verwendet  werden.  



  Die neuen Äther werden     erfindungsgemäss    her  gestellt, indem man ein     17-sauerstoffhaltiges,    freies       3-Hydroxyösteratrien,    oder sein     Natriumsalz,    mit  dem     geeigneten    5 bis 18     Kohlenstoffatome    enthal  tenden Kohl     nwasserstoffhalogenid,    z. B. einem Al  kyl-,     Cycloalkyl-    oder     Cycloalkenylbromid,    in Ge  genwart eines geeigneten Kondensationsmittels um  setzt und dann den gewünschten     Äther        aus    dem       Reaktionsgemisch    isoliert.

   Als     Kondensationsmittel     kann man ein     Alkalihydrat,-carbonat    oder     -alkoholat     verwenden. Ein     n.adh    .dem     erfindungsgemässen    Ver  fahren hergestellter, einen     17-Ketosauerstoff    enthal  tender     3-Äther    der     3-Hydroxy-östra-1,3,5-triene     kann gemäss einer Weiterbildung der     Erfindung    zur  Herstellung von     17a-Athinyl-17        hydroxyverbindun-          gen    mittels     Alkaliacethylid    verwendet werden.

   Be  sonders eignet sich ein     3-Cyclapentyläther    der       östrons    zur Herstellung von     3-Cyclopentyläther    des       17a-Äthinylöstradiols    mittels     Kaliumacetylid.     



  Der nach     ,dem    vorliegenden Verfahren herge  stellte Äther kann ferner, wenn nötig, einer üblichen       Reduktions-    oder     Äthinylationsreaktion    unterwor  fen werden, um die     17-Ketogruppe    in eine     17(3-Hy-          droxygruppe    oder eine     17(3-Hydroxy-17 -Athinyl-          gruppe        umzuwandeln.    Die     17-Hydroxygruppe    kann  auch mit einem 1 bis 4     Kohlenstoffatome    enthalten  den     Acylierun:gsmittel    wie üblich     verestert    werden.

      <I>Beispiel 1</I>  Einer Lösung von     Natriumäthylat    (aus 0,1 g Na  trium) in 6     cm3    absoluten     Athylalkoho.l    fügt man 1 g       Östron    und 1 g     Cyclopentylbromid    hinzu. Die Mi  schung wird 3-4 Stunden am Rückfluss gekocht. Am       Ende    der Umsetzung wird das Äthanol durch Ab  destillieren entfernt und der Rückstand wird mit we  nig Wasser versetzt. Da trennt sich ein Nieder  schlag, der aus     Östron-cyclopentyläther    besteht.

   Bei       Umkristallisierung    aus einer     Mischung        Methylen-          chlorid-Methanol,    schmilzt das Produkt bei 149-l50        Celsius,        [ ]r,        =        =        137         (0,5        %        in        Dioxan).       <I>Beispiel 2</I>    Zu 35     cm2    absoluten Methanol fügt man 1,1 g       Östron    und 1,5g     n.        Amylbromid,    dann 1,

  5g     Ka-          luim.carbonat    hinzu. Die Mischung wird 4 Stunden  unter Rühren am     Rückfluss    gekocht, dann wird ein  Grossteil des Lösungsmittels durch     Abdestillierung     entfernt. Der Rückstand wird mit Wasser versetzt ;  so .trennt sich als     Niederschlag    der     Östron-n.        amyl-          äther,    der aus einer Mischung     Methylenchlorid-Me-          thanol    umkristallisiert wird.

   F.     86-87e    C ;     [a]D    =     -I-          133,8         (1,5        %        in        Dioxan).        Ausbeute        100        %    .  



  Auf gleiche Weise wird     östron    mit     Isoamylbro-          mid    umgesetzt, um den entsprechenden     Isoamylü    eher       zu        erhalten    ;     F.        99-101    ;

       [a']D        =        -r-        140',3        C(1,1        %        in          Dioxan).       <I>Beispiel 3</I>    Durch Behandlung :

  des     Östrons    mit dem     geeig-          rieten        cyclischen    oder     acyclischen    Kohlenwasserstoff  bromid unter den gleichen, im Beispiel 1 oder 2 be  schriebenen Bedingungen, werden die folgenden,  neuen Äther \hergestellt  
EMI0002.0127     
  
    Östron-cyclohexyläther <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> F. <SEP> 156-157o <SEP> C <SEP> ; <SEP> <B>MD</B> <SEP> = <SEP> -I- <SEP> 134o <SEP> (0,3 <SEP> % <SEP> in <SEP> Dioxan)
<tb>  Östron-n. <SEP> hexyläther <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> F. <SEP> 75- <SEP> 76o <SEP> C <SEP> ;

   <SEP> <B>MD</B> <SEP> = <SEP> -I- <SEP> 128,5 <SEP> (0,5 <SEP> o <SEP> /o <SEP> in <SEP> Dioxan)
<tb>  Östron-(2-methyl),pentyläther <SEP> . <SEP> <B>.....</B> <SEP> F. <SEP> 74- <SEP> 75o <SEP> C <SEP> ; <SEP> [a]D <SEP> = <SEP> -f- <SEP> 139,3 <SEP> (0,6% <SEP> in <SEP> Dioxan)
<tb>  Östron-n. <SEP> octyläther <SEP> <B>.....</B> <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> F. <SEP> 62- <SEP> 63o <SEP> C <SEP> ; <SEP> [ü]D <SEP> = <SEP> -1-- <SEP> 122o <SEP> (10,5% <SEP> in. <SEP> Dioxan)
<tb>  Östron-n. <SEP> heptyläther <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> F. <SEP> 60- <SEP> 61o <SEP> C <SEP> ;

   <SEP> [c']D <SEP> = <SEP> ',- <SEP> 1351) <SEP> (0,6% <SEP> in <SEP> Diox.an)
<tb>  Östron-n. <SEP> nonyläther <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> F. <SEP> 56- <SEP> 58o <SEP> C <SEP> ; <SEP> <B>MD</B> <SEP> = <SEP> ; <SEP> 114 <SEP>   <SEP> 10 <SEP> (1 <SEP> % <SEP> in <SEP> Dioxan)
<tb>  Östron--n. <SEP> decyläther <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> F. <SEP> ,56- <SEP> <B>580</B> <SEP> C <SEP> ; <SEP> [a] <SEP> D <SEP> = <SEP> -f- <SEP> 120,5 <SEP>   <SEP> 0,51# <SEP> (1 <SEP> % <SEP> in <SEP> Dioxan)
<tb>  Östron-lauryfäther <SEP> <B>.......</B> <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> F. <SEP> 63- <SEP> 650 <SEP> C <SEP> ;

   <SEP> [a]D <SEP> = <SEP> -!- <SEP> 101 <SEP>   <SEP> 0,5  <SEP> (1 <SEP> % <SEP> in <SEP> Dioxan)
<tb>  Östron-myristyläther <SEP> <B>....</B> <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> F. <SEP> 59- <SEP> 61  <SEP> C <SEP> ; <SEP> [a]D <SEP> = <SEP> + <SEP> 1000 <SEP> (1 <SEP> 1% <SEP> in <SEP> Dioxan)
<tb>  Östron-cetyläUher <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> F. <SEP> 67- <SEP> 68o <SEP> C <SEP> ;

   <SEP> [ü] <SEP> D <SEP> = <SEP> -f- <SEP> 950 <SEP> (1 <SEP> % <SEP> in <SEP> Dioxan)       <I>Beispiel 4</I>    Eine Mischung von 1,5 g     Östriol,    1,5 g     Cyclopen-          tylbromid,    20     cm3    einer Lösung     von,        Natriumäthylat     (aus 0,2 g Natrium) und 25     ,cn3    absoluten Äthanol  wird 3 Stunden am     Rückfluss    gekocht, dann wird der       Äthylalkohol    aus dem     Reaktionsgemisch    durch     Ein-          dampfung    entfernt.

   Der     Rückstand    wird mit wenigem  Wasser versetzt. So trennt sich     als    Niederschlag der       ästriol-3-.cyclopentyläther    ; F.     98-1000C.       <I>Beispiel 5</I>    Einer Lösung von 0,2g     KOH    in 10     cm-1    abso  luten     Äthanol    fügt man 1,2 g     östradiol    und<B>19</B>     Cy-          clopentychlorid    hinzu. Die     Mischung    wird 3 Stun  den am     Rückfluss    gekocht, dann wird das Lösungs  mittel eingedampft und     mit    Wasser versetzt; so er  hält man 1,5g eines.

   Produktes, das     abfiltriert,    mit  Wasser     gewaschen    und getrocknet wird; F.     109"    C.  Bei     Umkristallisseren    aus Methanol erhält man 1,1 g           östradiol-3-cyclopentyläther    ; F. 110-111C ;     [a]D          _        +        63,5                 1         (0,5        %        in        D:ioxan).     



  Man     lässt    0,5 g des so erhaltenen     östradiol-3-          cyclep,-ntyläthar    in 4     cm3    wasserfreies     Pyridin    und  die Lösung wird mit 2     cm-'        Propionsäureanhydrid          behandelt.    Die Mischung wird etwa 15 Stunden ste  l:en gelassen,     dann    in Wasser gegossen.

   So erhält  man einen     Niederschlag,    .der nach Waschen und  Trocknen, 0,45 g     3-Cyclopentyläther    des     östradiol-          17-propionats    liefert, der, nach     Umkristallisieren    aus  Methanol, bei 91,5-93 C schmilzt,     [a]D=    + 330       (0,5        %        in        Dioxan).     



  Auf gleiche Weise erhält man     östradiol-17-pro-          pionat-3-n.        hexyläther    F. 43-45 C ;     [a]D    =     -I-        32,7o          (0,5        %        in        Dioxan)        .und        östradiol-17-propionat-3-n.          heptyläther,    F. 36-39 C ;

       [a]D    =     J-    35,50 (0,5 0/0  in     Dioxan).            Beispiel   <I>6</I>  Einer Lösung von     Natriumäthylat    (aus 0,2 g Na  trium) in 12     cmT    absoluten     At'hanol        fügt    man 1,5 g       Östradiol        und    1,2g     n.Amyljodid'hinzu.    Die,     Misc@hun:g     wird 3 Stunden unter Rühren am     Rückfluss        gekocht,     dann wird das Lösungsmittel durch     Abdestillieren     entfernt.

   Der mit wenigem Wasser     versetzte    Rück  stand     liefert    den     Östradiol-h.        amyläther,    der, nach       Umkristallisierung    aus Methanol, bei 83-850 C  schmilzt. Ausbeute 83 %.  



  1 g des so erhaltenen     östradiol-n.        amyläthers     wird in 5     cm2        wasserfreiem        Pyridin,    gelöst und mit  2     cm3        Essigsäureanhydrd    behandelt und die     Mi-          sohung    wird eine Stunde .am     Rückfluss    gekocht. Nach  Abkühlung fügt man Wasser bis zu vollständiger  Fällung hinzu.

   So erhält man den 3-n.     Amyläther    des       Östradiol-17-acetats,    der, nach     Umkristallisieren    aus  Methanol, bei 64-65C schmilzt;     [a]D        =+38 30          (0,3        %        in        Dioxan).        Ausbeute        95'%    .  



  Auf     ähnliche    Weise, aus     Östradiol-3-n.        amyl-          ät'her,        Isobuttersäureamhydrid    und     Pyridin,    stellt man  den     3-n.        Amyläther    des     @Östradiol-17-Isobutyrats    her;

         F.        66-67         C    ;     [a]D        =        -I-        36                 1         (1        %        in        Dioxan).       <I>Beispiel 7</I>  2,1     östron-cyclopentyläther    werden in 50     cm3          Äthanol        su.sipend.iert.    Der Suspension fügt     man    0,2 g       NaBH,

      und die Mischung wird 6 Stunden bei Raum  temperatur     gerührt.    Am Ende der Reduktion wird  die Mischung mit 10     cms    verdünnte Essigsäure, dann  mit Wasser bis zu     vollständiger    Fällung versetzt. Bei       Abfiltrierung    und     Trocknung    erhält man den     Östra-          diol-3-cyclopentyläther,    der, nach     Umkristallisieren     aus Methanol, bei 110  C     schmilzt.     



  Auf gleiche Weise wird     Östradiol-3-n.        hexyl-          äthe.r,        F.        70-71        C    ;     [a]D        =        '-,        65,3        (0,5        %        in        Di          oxan)    hergestellt.  



  <I>Beispiel</I>     ä     Einer Lösung von 1 g     Östron-n.        amyläther,    in  20     cm3        Tetrahydrofuran    fügt man eine Lösung von  0,1g     NaBH,    in 5     cm3    Wasser     hinzu    und, nach kur-         zem        Rühren,    wird :

  die     Mischung    .eine Stunde am       Rückfluss        gekocht.        Nach        Abkühlung        wird        ins        Reak-          tionsgefäss    so viel Wasser gegossen, bis der     östra-          diol-n.        amyläther    völlig     niedergeschlagen    ist.  



  Man löst 500 mg des, so verhaltenen     Östradiol-n.          amyläthers        in    3     cm3        99        %        ige        Ameisensäure        und        der     so     hergestellten    Lösung fügt man 25 mg p.

       Toluol-          sulfosäure        hinzu.    Man     rührt    .die     Mischung        einige     Minuten,     dann        lässt    man sie     ungefähr    15 Stunden  bei Raumtemperatur stehen.

   Nach     Zusatz    von Was  ser erhält man den 3-n.     Amyläther    des     östradiol-17-          formiats,    der,     nach        Umkristallisierung    aus     Methanol,     bei 63-650 C schmilzt;     [a]D    =     T    32,5   10 (0,3 0/0       in        Dioxan).        Ausbeute        80        %        d.        Th.     



  <I>Beispiel 9</I>  Zu 1,5 g in 50     cm3        Äthanol    gelöstes     Atbinyl-          östradiol    fügt man. 3 g     Cyclopentylbromid    und 2 g       K"C03    hinzu. Man 'kocht am     Rückfluss    3 Stunden  unter Rühren, dann     wird    das     Reaktionsgemisch        ab-          filtriert    und, nach teilweiser Entfernung !des. Alko  hols, mit Wasser versetzt.

   So fällt :der     3-Cyelopentyl-          äther    des     17a-Äthinyl-östradsols,    der, nach     Umkri-          stallisieren        aus        Methanol,    bei     80,5-82o    C     schmilzt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung von neuen Mono- äthern von 17-sauerstoffhaltigen 3 Hydroxy-östra- 1,3,5-trienender Formel EMI0003.0222 worin R einen cyclischen oder acyclis.chen;
    von 5 bis 18 Kdhlenstoffatome enthaltenden Kohlenwasser stoffrest, X ein ketonisches Sauerstoffatom, eine ss-Hydroxy- gruppe oder eine ss-Hydroxy-a-äthinylgruppe, und Y Wasserstoff oder eine Hydroxygruppe darstellt, dadurch gekennzeichnet,
    dass man ein. entsprechen- des 17-sauerstoffhaltiges 3-Hydroxy-östrarien oder seinNatriumsalz miteinem cychschen oder acyclischen Kohlenwasserstoffhalogenid, das .im Molekül 5 bis 18 Kohlenstoffatome enthält, in Gegenwart eines Kondensationsmittels umsetzt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach PatentansprLdh I, dadurch gekennzeichnet, dass man als Kondensationsmittel ein Alkal-ihydrat, -carbonat oder -alkoholat ver wendet. 2. Verfahren nach Patentansprudh I, dadurch gekennzeichnet, dass das 17=saue@rstoffhaltige 3 Hy- droxy-östratrien ein 3-Hydroxy-17-ketoöstratrien ist. 3.
    Verfahren nach Unteranspruich 2, dadurch gekennzeichnet, .dass der erhaltene Äther des 3 Hy- droxy-17-ketoöstratriens zu dem entsprechenden Äther des 3-Hydroxy-17ss-hydroxyöstratriens redu- ziert wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man die 17ssHydroxygruppe der erhaltenen Endstoffe mit einer 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthaltenden Alk.an- säure verestert.
    PATENTANSPRUCH 1I Verwendung von nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I hergestellten, einen 17-Ketosauer- stoff enthaltenden. 3-Ather der 3-Hyd:roxy-östra- 1,3,5-triene zur Herstellung von 17a-Ätl]inyl-17(3- hydroxyverbindungen mittels Alkaliacetylid. UNTERANSPRUCH 5.
    Verwendung nach Patentanspruch II von 3 Cyclopentyläther des östrons zur Herstellung von 3-Cyclopentyläther des 17a.-Äthinylöstradiols mittels Ka.li.umacetylid.
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