CH397428A - Reversible Seitenkanalkreiselpumpe - Google Patents

Reversible Seitenkanalkreiselpumpe

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Publication number
CH397428A
CH397428A CH1314864A CH1314864A CH397428A CH 397428 A CH397428 A CH 397428A CH 1314864 A CH1314864 A CH 1314864A CH 1314864 A CH1314864 A CH 1314864A CH 397428 A CH397428 A CH 397428A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pump
side channel
rotation
stage
centrifugal pump
Prior art date
Application number
CH1314864A
Other languages
English (en)
Inventor
Streuli Theodor
Original Assignee
Siemen & Hinsch Gmbh
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Publication of CH397428A publication Critical patent/CH397428A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D5/00Pumps with circumferential or transverse flow

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


  Reversible     Seitenkanalkreiselpumpe       Die Erfindung bezieht sich auf eine selbstan  saugende, mehrstufige reversible     Seitenkanalkreisel-          pumpe.     



  Bekanntlich werden bei     Seitenkanalkreiselpumpen     die Ein- und Austrittsöffnungen des     Seitenkanales     aus hydraulischen Gründen unterschiedlich gestaltet;  einmal, um bei Flüssigkeitsförderung eine gute     För-          derleistung    und einen möglichst guten Wirkungsgrad  zu erzielen, zum anderen, um auch bei Gasförderung,  insbesondere beim     Selbstansaugevorgang,    eine aus  reichende Gasförderleistung zu erreichen.

   Wenn man  eine     Seitenkanalkreiselpumpe    mit umgekehrter Dreh  richtung betreibt, so dass die Flüssigkeit durch den  Druckschlitz in den Seitenkanal     einströmt    und durch  die Saugöffnung den Seitenkanal bzw. den     Pumpen-          förderraum    wieder verlässt, so fördert die Pumpe  zwar auch bei dieser Drehrichtung, jedoch ist ihre  Leistung gegenüber jener bei normaler Drehrichtung  vermindert. Besonders nachteilig wirkt sich die um  gekehrte Drehrichtung auf die     Gasförderleistung    der  Pumpe aus, so dass man in diesem Fall kaum noch  von einer selbstansaugenden Pumpe sprechen     kann.     



  Es gibt Sonderkonstruktionen, die einen Betrieb  der Pumpe in beiden Drehrichtungen erlauben und  bei denen auch die Leistungen, sowohl die     Flüssig-          keits-    als auch die Gasförderleistung, in beiden Dreh  richtungen gleich sind. Diese Konstruktionen zeich  nen sich dadurch aus, dass Saug- und     Druckdurch-          trittsöffnungen    des     Seitenkanales    völlig gleich und  auch die Flügelprofile der Flügelräder symmetrisch  gestaltet sind.

   Diese Pumpen besitzen aber gegen  über normalen     Seitenkanalkreiselpumpen    eine erheb  lich verminderte     Flüssigkeits-    und auch     Gasförder-          leistung,    und ihr Einsatz bleibt deshalb auf diese  Sonderfälle beschränkt.    Weiter hat man Konstruktionen gewählt, bei  denen die Pumpe auch bei geänderter Fliessrichtung  des Fördermediums die Drehrichtung     beibehalten     kann. Die Umsteuerung erfolgt ausserhalb der Pumpe  durch entsprechende Ventile und Regelarmaturen.  Solche Anlagen besitzen aber den Nachteil des kom  plizierten     Aufbaus,    sind dadurch teuer und ausserdem  reparaturanfällig.  



  In vielen (praktischen)     Betriebsfällen    wird jedoch  heute eine einfache Pumpe verlangt, die in beiden  Drehrichtungen betrieben werden kann und die in  beiden Drehrichtungen eine ausreichende     Gasförder-          leistung    besitzt. Zusätzlich kommt     häufig    die Forde  rung hinzu, dass die Leistung der Pumpe möglichst  bei beiden Drehrichtungen gleich gross sein soll.  Erfindungsgemäss     wird    deshalb vorgeschlagen, eine  selbstansaugende, mehrstufige     Kreiselpumpe    so aus  zuführen, dass sowohl bei Rechts- als auch bei Links  lauf der Pumpe mindestens eine Pumpenstufe in  normaler Förderrichtung durchströmt wird.

   In nor  maler Förderrichtung bedeutet dabei, dass das     För-          dermedium    bei dieser Stufe durch die als Sau  schlitz konstruktiv entsprechend günstig ausgebildete       Durchtrittsöffnung    in den Seitenkanal eintritt und  diesen wieder verlässt durch die als     Druckschlitz    aus  gelegte     Durchtrittsöffnung    in der Steuerscheibe.  



  In Fortführung des     Erfindungsgedankens    wird  weiter vorgeschlagen, dass die normalerweise als       Druckaustrittsöffnungen    der     Seitenkanäle    dienenden  Durchlässe der beiden aussenliegenden Stufen in die  Gehäusedeckel der Pumpe münden, also in jeder  Drehrichtung die letzte Pumpenstufe in normaler  Förderrichtung durchströmt wird. Dadurch wird ge  währleistet, dass diese Pumpe sowohl bei Rechts  als auch bei Linkslauf die gleichen     Gasförderlei-          stungswerte    erzielt wie eine normale Seitenkanal-           kreiselpumpe,    da auch bei einer mehrstufigen Pumpe  bei Gasförderung     normalerweise    die letzte Stufe allein  fördert.  



  Wenn man anstrebt, dass die Pumpe für beide  Drehrichtungen gleiche Förderleistungen erbringen  soll, so kann man bei einer Pumpe     mit    gerader  Stufenzahl die Schaltung der Stufen so vornehmen,  dass sowohl bei Rechts- als auch bei Linkslauf der  Pumpe jeweils die gleiche Anzahl Stufen in normaler  Förderrichtung durchströmt wird.  



  Ein besonderer Vorteil der     Erfindung    liegt darin,  dass man bei Vorhandensein einer Baureihe von       Seitenkanalpumpen    die     erfindungsgemässen    Pumpen  aus den normalen Teilen zusammenbauen kann, wenn  man     lediglich    je Stufe bei einem Zwischenstück eine  zusätzliche Zentrierung vorsieht. Es     entfällt    dann die  gesonderte Baureihe     für    Rechts- und     Linkslaufpum-          pen,    die bei der eingangs geschilderten Spezialbauart  notwendig wäre.  



  Anhand der beigefügten     Zeichnung    sei die Er  findung beispielsweise an einer zweistufigen Pumpe  erläutert.  



  An die Deckel 1 der Pumpe mit den Stutzen 2  schliessen sich an beiden Seiten die     Seitenkanal-          zwischenstücke    3 an, welche, was aus der Zeichnung  nicht ersichtlich ist, die als Druckschlitz ausgelegte       Durchtrittsöffnung    enthalten. Die bei normaler För-         derrichtung    als Saugschlitz dienenden     Druchtritts-          öffnungen    befinden sich in den Zwischenstücken 4  und münden in den gemeinsamen Mittelraum 5.  Wie aus der Zeichnung zu ersehen, wird bei jeder  Drehrichtung die letzte - in diesem Fall die zweite   Pumpenstufe in normaler Förderrichtung durch  strömt.

   Wie leicht einzusehen, bringt die Pumpe  in beiden Drehrichtungen gleiche     Flüssigkeits-    und  Gasförderleistung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Selbstausaugende, mehrstufige reversible Seiten kanalkreiselpumpe, dadurch gekennzeichnet, dass so wohl bei Rechts- als auch bei Linkslauf der Pumpe mindestens eine Pumpenstufe in normaler Förder- richtung durchströmt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Pumpe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Druckaustrittsöffnungen der Seitenkanäle der beiden Endstufen der Pumpe in die Gehäusedeckel münden. 2. Pumpe nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass sowohl bei Rechts- als auch bei Links lauf der Pumpe jeweils die gleiche Anzahl Stufen in normaler Förderrichtung durchströmt wird.
CH1314864A 1964-10-09 1964-10-09 Reversible Seitenkanalkreiselpumpe CH397428A (de)

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