CH398285A - Geteilte Form zur Herstellung von zu füllenden Schokoladenhohlkörpern - Google Patents

Geteilte Form zur Herstellung von zu füllenden Schokoladenhohlkörpern

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CH398285A
CH398285A CH980462A CH980462A CH398285A CH 398285 A CH398285 A CH 398285A CH 980462 A CH980462 A CH 980462A CH 980462 A CH980462 A CH 980462A CH 398285 A CH398285 A CH 398285A
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Collmann Nanno
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Collmann Gmbh & Co
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Description


  Geteilte Form zur Herstellung von zu füllenden       Schokoladenhohlkörpern       Die Erfindung bezieht sich auf eine geteilte Form  mit mindestens einem Formhohlraum zur Herstellung  von zu füllenden Schokoladenhohlkörpern, bei der  einem Formteil ein ins Forminnere ragender Vor  sprung zugeordnet ist.  



  Zur Herstellung von zu füllenden Schokoladen  hohlkörpern wird im allgemeinen so vorgegangen,  dass in geteilte Einfach- oder Mehrfachformen flüssi  ge Schokoladenmasse eingefüllt wird, worauf diesen  Formen in einer Maschine eine Planetenbewegung  bzw. Schleuderbewegung erteilt wird, durch die sich  die Schokoladenmasse gleichmässig an den Form  innenwandungen verteilt und allmählich erstarrt, wor  auf die Formlinge aus den Formen entnommen und  dann gefüllt werden. Um das Füllen zu ermöglichen,  hat man schon zylindrische Dorne in die Formen  hineinragen lassen, die nach dem Erstarren der Scho  kolade aus dem Formling herausgezogen werden.

   Dies  verursacht aber sehr viel Bruch, und ausserdem bietet  die entstandene zylindrische Füllöffnung keinen genü  genden Reibungswiderstand für den abschliessend in  die Füllöffnung einzubringenden Schliesstropfen aus  Schokolade.  



  Man ist daher dazu übergegangen, die Füllöffnung  durch Anbohren des Schokoladenformlings herzu  stellen, aber auch dies führt zu hohen     Ausschuss-          mengen,    die die Fertigung unrentabel machen, abge  sehen davon, dass es bei der Massenfertigung nicht  möglich war, den dann in der Menge verhältnismässig  gross zu bemessenen Schliesstropfen so genau abzu  stimmen, dass er nicht über den Aussenumfang des  Formlings hinausragte. Dies führte nämlich bei dem  anschliessenden maschinellen Einwickeln wieder zu  Brüchen der Formlinge oder zu Rissen der     Einwickler.     



  Man hat auch schon versucht, die eine Formhälfte    mit einem gewölbten nach innen gerichteten Buckel  oder Vorsprung zu versehen, der sich bei der Planeten  bewegung mit erstarrender Schokoladenmasse über  zieht, so dass im Formling eine äussere Einbuchtung  entsteht, deren Wandung zur Herstellung der Füll  öffnung     mittig    durchbohrt wird. Auch in diesem Fall  tritt durch das Bohren ein viel zu hoher Prozentsatz  an Bruch auf, der nicht vertretbar ist, und auch hier  muss der Schliesstropfen äusserst genau bemessen  sein.  



  Schliesslich ist auch schon vorgeschlagen worden,  die eine Formhälfte mit einem nach innen gezogenen,  hohlen und nach innen offenen Vorsprung zu ver  sehen, dessen Länge bzw. Tiefe so gewählt wurde, dass  sich lediglich ein Teil seiner Seitenflächen mit     Scho-          koladenmasse    überzieht.

   In diesem Fall bildet sich  zwar automatisch eine Füllöffnung in den     Formlingen,     deren     Tiefenabmessung    aber sehr ungenau ist, so dass  der nach dem Füllen einzubringende     Schliesstropfen     zu tief einsinkt oder über die Aussenfläche des     Form-          lings    vorsteht, so dass entweder kein richtiger     Ab-          schluss    entsteht oder Schwierigkeiten beim     anschlies-          senden    Einwickeln auftreten.  



  Die Erfindung bezweckt, mit denkbar einfachen  Mitteln eine Füllöffnung beim Schleudern der Formen  durch die sich verteilende und allmählich erstarrende  Schokoladenmasse herzustellen, die ständig völlig  gleichmässig ist und nicht zu Brüchen der Formlinge  Anlass gibt.  



  Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch  gelöst, dass bei der eingangs erwähnten Form mit  mindestens einem Formhohlraum der ins Forminnere  ragende Vorsprung aus einem     Kegelstumpfzapfen    mit  scharfer Umfangskante an der innen liegenden kleine  ren     Stumpffläche    besteht.

        Dieser     Kegelstumpfzapfen    überzieht sich bei der  Planetenbewegung in dünnerer Schicht mit allmählich  erstarrender Schokoladenmasse, die aber an der inne  ren scharfen Umfangskante des     Kegelstumpfzapfens     an der Wandstärke automatisch geschwächt wird, so  dass dann die Möglichkeit besteht, den die nach  innen gerichtete     Stumpffläche    überdeckenden, linsen  förmigen     Schokoladenwandungsteil    einfach nach innen  in den Formling hineinzustossen, da dieser Teil an  der umlaufenden     Wandungsschwächung    gleichmässig       wegbricht.    Es kann zum     Einwärtsstossen    dieses Bo  densteiles auch einfach die Düse benutzt werden,

    durch die der Formling mit flüssiger Masse gefüllt  wird. Es entsteht somit eine sich nach innen verengen  de     Konusöffnung    mit gewünschtem     Konuswinkel    und  ständig gleichbleibender Tiefe, in die nach dem Füll  vorgang ein Schliesstropfen aus Schokolade eingeführt  wird, der sich durch die Reibung an der     Konuswan-          dung    hält und in keinem Fall ungleichmässig tief  einsinkt.  



  Es ist selbstverständlich möglich, den     Füllöffnungs-          konus    auch so zu bemessen, dass nicht mehr eine  genaue Dosierung der     Schliesstropfenmenge    erforder  lich ist, womit einfachere Maschinen zur Zufuhr des  Schliesstropfens anwendbar sind, ohne dass dabei der  Tropfen über den Aussenumfang des Formlings vor  ragt. Wie die Praxis gezeigt hat, sind durch die Be  nutzung der Formen nach der Erfindung Brüche der  Formlinge so gut wie ausgeschlossen.  



  Im übrigen ist es möglich, alle Vorgänge bis zum  Verschliessen der     Füllöffnung    bei geschlossenen Form  hälften durchzuführen, so dass die Füllung des     Scho-          koladenhohlkörpers    sogar unter Druck möglich wird,  wie es für das Füllen mit plastischen Massen erforder  lich ist.  



  Zur Erläuterung der Erfindung wird nunmehr  auf die anliegende Zeichnung bezug genommen, und  zwar zeigen:       Fig.    1 einen Querschnitt durch einen hergestellten  Hohlkörper aus     Schakoladenmasse,    z. B. in Form  eines Ostereies, mit noch geschlossener kegelförmiger  Füllöffnung;       Fig.    2 einen gleichen Teilquerschnitt mit entfern  tem Boden der Füllöffnung;       Fig.    3 den gleichen Querschnitt, wie zu     Fig.    2,  jedoch nach Füllung des Hohlkörpers und     Anbringung     des Schliesstropfens;       Fig.    4 eine geteilte Form im Schnitt mit Kegel  stumpfdornen zur Herstellung der Öffnung;

         Fig.    5 gestapelte Mehrfachformen im Querschnitt  mit zwischengelegten Druckplatten;       Fig.    6 eine gegenüber     Fig.    4 abgeänderte geteilte  Form mit     Kegelstumpfdornen;          Fig.    7 einen Teilquerschnitt durch einen in der  Form nach     Fig.    6 hergestellten Hohlkörper;       Fig.    8 einen Teilquerschnitt durch eine weitere  geteilte Mehrfachform.  



  Zur Herstellung von zu füllenden Hohlkörpern  aus Schokolade wird eine geteilte Einfach- oder werden  entsprechend     Fig.    4 und 5 Mehrfachformen verwen-         det.    Diese     Mehrfachformen    entsprechend     Fig.    4 be  stehen beispielsweise aus einer Platte 1 mit eingepräg  ten Formhälften 2 und einer Gegenplatte 3 mit  eingeprägten Formhälften 4, die den Formhälften 2  genau gegenüberliegen und die mit einer     Durchbre-          chung    5 versehen sind. Die Platten 1 und 3 mit den  Formhälften werden vorteilhaft aus einem thermo  plastisch verformbaren Kunststoff hergestellt.  



  Die zusammengesetzten Formhälften nehmen eine  bestimmte Menge der flüssigen Schokoladenmasse auf,  und sodann werden die     Durchbrechungen    5 von einem       Konusstumpfzapfen    6 verschlossen, und zwar vorteil  haft derart, dass sich dieser     Konusstumpf    6 abgestuft  an eine Scheibe 7 anschliesst, die unter     Anbringung     elastischer Zwischenlagen 8 durch einen Gewinde  zapfen 9 und eine Mutter 10 an einer Trag- oder  Druckplatte 11 befestigt ist. Vorteilhaft ist die Form  hälfte 4 um die     Durchbrechung    5 herum abgeflacht,  so dass die Abstufungsfläche 7 eben gegen die Ab  flachung zur Anlage kommt.

   Ebenso kann auch die       Gegenformhälfte    2 gegenüberliegend mit einer Ab  flachung 12 versehen werden, die sich gegen eine  zweite Druckplatte 11 legt. Die so zusammengesetzten  Formhälften mit der eingefüllten flüssigen Masse  werden nun in üblicher Weise in einer Maschine in  planetenartige Bewegung versetzt, so dass sich die  Schokoladenmasse auf dem Innenumfang der Form  hälften 2 und 4 gleichmässig verteilt, wobei ein Teil  der Masse auch den nach innen ragenden Kegelstumpf  6 überzieht.

   Nach Erstarrung der Masse entsteht ein  Hohlkörper, wie er im Schnitt in     Fig.    1 dargestellt ist,  d. h. ein Hohlkörper 13 mit einem     Kegelstumpfeinlauf     14, der aber noch durch einen dünnen     balligen    oder       kegeligen    Boden 15 verschlossen ist. Das Material des  Hohlkörpers ist an der scharfen inneren Umfangs  kante des Kegelstumpfes 6 dünnwandig. Dies kann  dadurch verstärkt werden, dass die nach innen ge  richtete kleinere Fläche 6a des Kegelstumpfes 6,  bezogen auf die Aussenfläche, konkav ausgebildet ist,  so dass die Bodenfläche 15 entsprechend     Fig.    1 nach  aussen konvex verläuft.

   Durch diese konkave Innen  fläche 6a des Kegelstumpfes 6 läuft das flüssige Ma  terial beim Schleudern der Form in die     Konkavfläche     ein, so dass dadurch, wie schon vorstehend erwähnt,  die Umfangskante der nach innen gerichteten Kegel  stumpffläche hier zu einem nur dünnwandigen     über-          zug    führt.  



  Es ist selbstverständlich möglich, entsprechend       Fig.    5 Mehrfachformen der zu     Fig.    4 beschriebenen Art  gestapelt zusammenzufassen und diese Stapel durch  einen Halter oder beispielsweise durch einen Gewinde  bolzen 16 und eine Mutter 17 zusammenzuhalten und  dann den     Formenstapel    in die Planetenschleuder ein  zusetzen, um dadurch die Herstellungsmenge zu     ver-          grössern.     



  Nach dem Schleudern werden die zusammenge  setzten Formen einem Kühlkanal in üblicher Weise  zugeführt, so dass eine vollständige     Durchhärtung     mit glatter Aussenfläche der Hohlkörper 13 erreicht  wird. Sodann wird die Druckplatte 11 mit dem Kegel-      Stumpfdorn 6 abgenommen, während die Formhälften  2 und 4 zusammengesetzt bleiben, und diese Form  hälften werden einer Maschine oder einer Vorrichtung  zugeführt, die nach     Fig.    2 eine Platte 18 mit dünnen  Dornen 19 aufweist, wobei die Lage dieser Dorne 19  den Mittelachsen der     Kegelstumpfeinläufe    14 in den  einzelnen Formen entsprechend angepasst ist.

   Diese  Dorne werden durch die Bewegung der Platte 18 in  die     Kegelstumpfeinläufe    14 eingeführt und drücken  gegen deren Boden 15, der sich dann an der dünn  wandigen Umfangskante löst und in den Hohlkörper  hineinfällt. Es bleibt dann ein     kegelstumpfförmiger     Einlauf 14 zurück, wie sich aus     Fig.    2 ergibt. Die  immer noch geschlossenen Formhälften 2, 4 mit den  von ihnen eingeschlossenen Hohlkörpern 13 werden  dann zur Einbringung der Füllung 20 einer Füll  maschine mit einer entsprechenden Düsenanzahl zu  geführt, so dass nun die Füllung der Hohlkörper 13  erfolgen kann.

   Nach der Füllung der Hohlkörper  gelangen die auch jetzt noch geschlossenen Form  hälften 2, 4 zu einer     Verschliessvorrichtung    für die  Füllöffnung 14, in der ein dosierter     Schokoladen-          tropfen    in die einzelnen Füllöffnungen 14 gegeben  wird.

   Dadurch, dass die Füllöffnung     Konusstumpfform     mit ständig gleichbleibender Tiefe besitzt, also einen  verhältnismässig grossen     Tropfenraum    ergibt, und  zwar mit einem gewünschten     Konuswinkel,    der dem  Fülltropfen 21 einen genügenden Reibungswiderstand  entgegensetzt, ist es zulässig, den Schliesstropfen 21  entsprechend     Fig.    3 auch ungenau zu dosieren, ohne  dass der Tropfen 21 wesentlich unterschiedlich in das  Innere des Hohlkörpers 13 einsinkt, d. h. es ist nun  mehr möglich, den     Verschliesstropfen    so zu bemessen,  dass seine Aussenfläche innerhalb des Aussenumfan  ges des Hohlkörpers 13 verbleibt.

   Dadurch, dass der  Füllvorgang bei geschlossenen Formhälften durchge  führt wird, ist es vor allem möglich, plastische Füll  massen unter Druck in die Formlinge einzuführen,  ohne dass     Wandungsbrüche    auftreten.  



  Nach Erstarren bzw. völligem Erstarren des     Ver-          schliesstropfens    21 werden die Formhälften 2, 3 aus  einandergenommen, und dann werden die herausfal  lenden Hohlkörper 13 einer automatischen     Verpak-          kungsmaschine    zugeführt, in der das Einwickeln der  Hohlkörper 13 erfolgt.  



  In Abänderung des beschriebenen Beispieles kann  man auch so vorgehen, dass die beiden Formhälften 2  und 4 genau so ausgebildet werden, wie zu     Fig.    4  beschrieben, aber über die eine Formhälfte 4 wird  entsprechend     Fig.    6 eine Hülle 22 gelegt, die sich an  die Aussenfläche der Formhälfte 4 anschmiegt und  aus der ein     Kegelstumpfzapfen    23     herausgeprägt    ist,  der genau in die     Durchbrechung    5 der     Formhälfte    4  einpasst.

   Die eingefüllt warmplastische Masse wird  dann genau so geschleudert, wie beschrieben wurde,  und es folgen auch die erläuterten einzelnen Arbeits  gänge bei geschlossenen Formhälften 2 und 4 nach  Wegnehmen der Hülle 22 und Erstarren des sich  ergebenden Hohlkörpers entsprechend     Fig.    1. Die nach  innen gerichtete Fläche des     Kegelstumpfzapfens    23    ist in diesem Fall     kegelig    ausgebildet, so dass dann  eine Füllöffnung 14a mit dem Boden 15a entspre  chend     Fig.    7 entsteht.

   Vorteilhaft wird auch die Hülle  22 aus einem Kunststoffmaterial hergestellt, womit  die Möglichkeit besteht, aus der Wandung dieses  Materials den     Kegelstumpfzapfen    23 durch     Formge-          bungsdruck    und Wärme herzustellen.  



  Abschliessend wird ausgeführt, dass die elastische  pendelnde Lagerung des     Konusstumpfes    6 bei der  Ausführung nach     Fig.    4 den Vorteil hat, dass ein  Verkanten des     Konusstumpfes    beim Abnehmen der  Druckplatte 11 kaum eintreten kann, zumal auch  der Gewindezapfen 9 eine entsprechend weite Bohrung  der Druckplatte 11 durchläuft.

   Weiter wird angeführt,  dass es vorteilhaft sein kann, an den Kegelstumpf 6  ein kurzes zylindrisches Stück 6a anzuschliessen, des  sen Höhe der     Wandungsdicke    der     Formhälfte    4     ange-          passt    ist, so dass dadurch die Formhälfte mit einer  einfachen Durchbohrung 5 hergestellt werden kann  und beim Schleudern an der     Formdurchbrechung    5  kein Grat entsteht.  



  Eine besonders     vorteilhafte        Ausführungsform    einer  geteilten Mehrfachform zur Herstellung von Schokola  denhohlkörpern mit einer Füllöffnung ist in     Fig.    8  dargestellt, wobei gleiche oder ähnliche Teile mit den  gleichen Bezugszeichen versehen sind, wie in den     Fig.    4  und 5. Nach diesem Beispiel bestehen die Kegel  stumpfzapfen 6 mit einer sie verbindenden Trag- oder  Druckplatte 11 aus einem Stück und sind aus einem  elastischen Material, z. B. Kautschuk, hergestellt.

   Wie  in     Fig.    8 dargestellt ist, geht jeder Zapfen 6, der Platte  11 zugekehrt, in einen der     Formwandungsdicke    ent  sprechenden Zylinderzapfen 6b und am freien Ende  in einen kurzen     Zylinderzapfenansatz    6c über.

   Da  die Oberfläche des Kautschukmaterials im allgemeinen  etwas rauh ist oder diese     Rauhheit    durch eine beson  dere Ausbildung der     Vulkanisierform    verstärkt ist,  bildet sich in dem in der Form durch Planetenbewe  gung erzeugten Schokoladenhohlkörper ein Zapfen  überzug in Form einer     konusstumpfförmigen    Füll  öffnung mit innerem Hohlzylinder und rauher Innen  wandung, mit der sich der später einzufüllende     Ver-          schlusstropfen    aus Schokolade gut verbindet.

   Da in  folge der guten Haftung des Verschlusstropfens an  der     Füllöffnungswandung    gegenüber bekannten Aus  führungen keine Erwärmung mehr notwendig ist,  werden auch die durch die Erwärmung der Formlinge  hervorgerufenen Nachteile, z. B. Wärmespannungen  und eine geschmackliche Beeinflussung der Füllmasse,  vermieden.

   Lediglich die oberhalb des Füllmassen  spiegels in der Form befindliche Luft wird durch  den flüssigen     Verschlusstropfen    erwärmt, jedoch kann  sich der kurzfristig entstehende Überdruck nicht nach  teilig auf den Verschlusstropfen auswirken oder zur  Blasenbildung im Verschlusstropfen führen, da durch  die trichterförmige Ausbildung der     Einfüllöffnung    mit  dem inneren     Hohlzylinderbereich    geringen Durchmes  sers ein wirksamer Gegendruck des Tropfens     erzielt     wird.  



  Da die Zapfen 6 im zylindrischen     Besisbereich    6b      im Durchmesser etwas grösser dimensioniert sind als  die     Formwandungsdurchbrechung    5 und aus elasti  schem Material bestehen, wird eine ganz besonders  gute Abdichtung der     Durchbrechung    5 bei der Plane  tenbewegung der Formen erzielt. Da auch die die  Zapfen 6 verbindende Tragplatte 11 aus dem gleichen  elastischen Material besteht und auf der den Zapfen  abgekehrten Seite eben ist, können mehrere Mehr  fachformen übereinander gelagert und durch einen  einzigen     Formenhalter    zusammengedrückt werden,  wobei durch die elastische Druckplatte 11 eine     gleich-          mässige    Übertragung des Schliessdruckes der Formen  erfolgt.

   Durch die Herstellung der Zapfen 6 mit der  Platte 11 in einem Stück aus elastischem Material  treten beim Anheben der Platte nach Erstarren der  Schokoladenhohlkörper und dem damit erfolgenden  Herausziehen der Zapfen keine     Verkantungen    der  Zapfen auf, die zu Brüchen der Formlinge Anlass  geben können.  



  Um für das Herausziehen eine noch bessere Nach  giebigkeit der Zapfen 6 zu erzielen und um die Masse  der Zapfen mit Rücksicht auf den Kühlvorgang zu  verringern, können diese hohl ausgebildet werden,  wie in der Zeichnung mit 24     augedeutet    ist, wobei  diese Hohlräume nach aussen offen sind.  



  Die Bodenfläche der erzeugten     Füllöffnung    bzw.  der diese Füllöffnung innen verschliessende kleine  Deckel aus Schokoladenmasse besitzt die Form einer  Linse, d. h. er ist an den Rändern sehr dünn. Dadurch  ist es möglich, diesen Boden oder Deckel sehr leicht,  z. B. durch leichtes Anstossen mit der Fülldüse, zu  entfernen. In der Praxis hat sich gezeigt, dass bei  verschiedenen Hohlkörpern dieser kleine Deckel so  gut an der Stirnseite des elastischen Zapfens 6, 6a  haftet, dass er beim Herausziehen des Zapfens ab  gerissen wird, so dass er entweder in den Formling  hereinfällt oder mit dem Zapfen herausgezogen wird.  Aus diesem Grunde ist so vorgegangen worden, dass  die     Rauhigkeit    der Stirnfläche des Zapfenteiles 6c  verhältnismässig stark gemacht worden ist.

   Dadurch  wird bei allen Hohlkörpern ein Abreissen des erwähn  ten Bodens bzw. kleinen Deckels erreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Geteilte Form mit mindestens einem Formhohl raum zur Herstellung von zu füllenden Schokoladen- hohlkörpern, bei der einem Formteil ein ins Form innere ragender Vorsprung zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung aus einem Kegel stumpfzapfen (6) mit scharfer Umfangskante an der innen liegenden kleineren Stumpffläche (6a) besteht. UNTERANSPRÜCHE 1. Form nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Kegelstumpfzapfen (6) auf der ins Forminnere gerichteten Stumpffläche (6a) konkav aus gebildet ist. 2.
    Form nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass bei Ausbildung der Form als Mehr fachform jeder Kegelstumpfzapfen (6) an der kleine ren Stumpffläche anschliessend mit einem zylindri schen Ansatz (6c) versehen ist. 3. Form nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Formteil (4) mit einer Wandungs- durchbrechung (5) versehen ist, durch die der Kegel stumpfzapfen (6) einführbar ist. 4.
    Form nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Formhälfte (4) um die Durchbrechung (5) herum auf dem Aussen umfang abgeflacht ist und der Kegelstumpfzapfen (6) mit einer flachen Abstufung eines Ansatzes (7) ver sehen und an einer Druckplatte (11) befestigt ist. 5. Form nach Patentanspruch und Unteransprü chen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kegelstumpfzapfen (6) in axialer Richtung elastisch federnd und pendelnd an der Druckplatte (11) be festigt ist. 6. Form nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass für Mehrfachformen die Kegelstumpf zapfen (6) mit einer Druckplatte (11) in einem Stück aus elastischem Material hergestellt sind. 7.
    Form nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kegelstumpfzapfen (6) mindestens auf dem ins Forminnere gerichteten Teil eine rauhe Oberfläche besitzen. B. Form nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass sich an die grössere Basisfläche des Kegelstumpfzapfens (6) ein kurzes Zylinderstück (6b) anschliesst, dessen Höhe etwa der Wandungsdicke der zugehörigen Formhälfte (4) entspricht. 9. Form nach Patentanspruch und Unteransprü chen 3 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass das kurze Zylinderstück (6b) der elastischen Kegelstumpfzapfen (6) einen etwas grösseren Durchmesser aufweist als die Durchbohrungen (5) der Formhälften (4). 10.
    Form nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kegelstumpf zapfen (6) hohl ausgebildet sind und die Hohlräume (24) über eine Durchbrechung der elastischen Trag platte (11) offen sind. 11. Form nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der Durch brechung (5) versehenen Formhälfte (4) eine sie anliegend umgebende Hülle (22) zugeordnet ist, die entsprechend der Lage der Formhälftendurchbrechung (5) mit dem nach innen vorstehenden Kegelstumpf zapfen (6, 23) versehen ist. 12. Form nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle (22) aus einem thermoplastischen Kunststoffmaterial besteht, aus deren Wandung der Kegelstumpfzapfen (23) nach innen vorsteht.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1952696A1 (de) 2007-02-01 2008-08-06 Nestec S.A. Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von im Zentrum gefüllten, geformten Lebensmittelprodukten

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