CH398708A - Schaltungsanordnung zur automatischen Gebührenerfassung in Fernmeldeanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur automatischen Gebührenerfassung in Fernmeldeanlagen

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CH398708A
CH398708A CH1175261A CH1175261A CH398708A CH 398708 A CH398708 A CH 398708A CH 1175261 A CH1175261 A CH 1175261A CH 1175261 A CH1175261 A CH 1175261A CH 398708 A CH398708 A CH 398708A
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CH
Switzerland
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pulse
counting
memory
circuit arrangement
dependent
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Application number
CH1175261A
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English (en)
Inventor
Niediek Hans-Hermann
Original Assignee
Standard Telephon & Radio Ag
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/04Recording calls, or communications in printed, perforated or other permanent form

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Meter Arrangements (AREA)

Description


  Schaltungsanordnung     zur    automatischen Gebührenerfassung     in    Fernmeldeanlagen    Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung  zur automatischen     Gebührenerfassung    in Fernmelde  anlagen.  



  Automatisch arbeitende Fernmeldeämter besitzen  gewöhnlich für jeden     Teilnehmer    einen elektrisch     be-          tätigbaren        Gesprächszähler.    Diese Gesprächszähler  werden über die Zähladern je nach Art und Dauer der  Gesprächsverbindung weitergeschaltet. Der Zähler  eines Teilnehmers     summiert    über den gesamten Ab  lesezeitraum die für diesen Teilnehmer anfallenden  Zählimpulse. In bestimmten Zeitabschnitten werden  nun die in einem Gestell zusammengefassten Zähler  fotografiert, wobei die auf dem Gehäuse angebrachte  Teilnehmernummer und der     Zählerstand    festgehalten  werden.

   Beim Ablesen des Filmes und bei der über  tragung der Werte auf eine     Auswerteeinrichtung    ent  stehen sehr leicht Fehler, die zu Beanstandungen  durch den Teilnehmer führen. Es wurde daher schon  versucht, die Erfassung der anfallenden Gebühren  automatisch durchzuführen. Es sind verschiedene An  ordnungen bekannt, die jedem Verbindungsweg Ein  richtungen zuordnen, die die anrufende und die ge  rufene Teilnehmernummer sowie die Gesprächsdauer  festhalten und daraus die Gebühren     ermitteln.    Der  artige Anordnungen     mit    grossem Aufwand pro Lei  tung sind viel zu teuer.  



  Es ist auch eine Anordnung bekannt, in der eine  Magnettrommel zur Aufzeichnung der Gebühren vor  gesehen ist. Jedem Teilnehmer ist hierbei auf dem  Umfangsweg der Trommel ein Speicherabschnitt zu  geordnet. Die     Zähladern    der Teilnehmeranschlüsse  werden periodisch abgetastet und vorhandene Zähl  impulse werden auf der betreffenden Stelle der Trom  melfläche gespeichert. Da die Dauer der Zählimpulse       sehr    stark schwankt und die     Abtastung    sämtlicher       Teilnehmer-Zähladern    während der Dauer des kür-         zesten    Zählimpulses stattfinden muss, wird die Trom  melgeschwindigkeit sehr hoch, was grosse     Ansprüche     an die mechanische Ausführung stellt.

   Die Anlage  wird dadurch sehr teuer und vor allen Dingen stö  rungsempfindlich.  



  Diesen Nachteil vermeidet eine andere     bekannte     Anordnung. Jeder     Teilnehmer-Zählader    ist ein     Ferrit-          kern    mit rechteckiger     Hysteresisschleife    als     bistabiles     Speicherelement zugeordnet. Die Kerne mehrerer       Teilnehmer    sind zu einer Matrix zusammengefasst und  werden durch eine     Abtastanordnung    in einer Zeit ab  getastet, die kürzer ist als der Zeitabstand zweier auf  einer Zählader eintreffender Zählimpulse.

   Bei der       Abtastung    wird das Speicherelement     zurückgestellt     und ein abgelesener Zählimpuls in Form der Teilneh  mernummer     oder    eines ähnlichen     Identifizierungszei-          chens    in einen zentralen Speicher, z. B. einen selbsttä  tig ablesbaren Aufzeichnungsträger,     übertragen.    Die zu  überwachenden Zähladern sind mit den     Markierwick-          lungen    der zugeordneten Kerne verbunden.

   Wird ein  Kern auf diesem Wege von seinem      0 -Zustand    in  den   1      -Zustand    gebracht, dann bleibt dieser Zustand  so lange gespeichert, bis durch     Koordinatenaufruf    die  ser Kern bei der     Abtastung    durch den Leseimpuls zu  rückgestellt wird. Durch alle Kerne der Matrix ist eine  Leseschleife geführt, in der dabei ein Spannungs  impuls induziert wird, der über den     Zustand    des ab  gefragten Kernes     Aufschluss    gibt. Spricht bei der Ab  frage eines Kernes der am Lesedraht angeschaltete  Indikator an, dann war der Kern im Zustand   1   und  ist durch den Leseimpuls zurückgestellt worden.

   Es  muss für den zugeordneten Teilnehmer in diesem Falle  ein Zählimpuls     registriert    werden. Spricht bei     der    Ab  frage der Indikator nicht an, dann war der Kern im  nichtmarkierten Zustand  0 . Es war kein     Zählimpuls     gespeichert und die Registrierung unterbleibt. Trifft      die     Abtastung    gerade in einen Zählimpuls, dann heben  sich die Erregungen des Kernes auf, solange er ab  getastet wird. Der Kern bleibt daher im markierten  Zustand und wird erst bei der nächsten Abfrage ge  lesen und zurückgestellt. Durch die Speicherwirkung  der Kerne genügt es, wenn jeder Kern einmal ab  getastet wird in einem Intervall, das kleiner ist als der  kürzeste Zeitabstand zwischen zwei Zählimpulsen auf  einer Zählader.

   Bei diesem     Abtastzyklus    geht auch  kein     Zählimpuls    verloren, wenn die erste Abfrage in  einen Zählimpuls fällt und     dieser    dann erst bei der  nächsten Abfrage gelesen wird.  



  Diese bekannte Anordnung mit paralleler Einspei  cherung und     Abtastung    hat jedoch auch Nachteile. Da  auch     bei    der Einspeicherung von Zählimpulsen im  Lesedraht Spannungen induziert werden, kann der       zyklische        Abtastvorgang    gestört werden. Beim Zu  sammentreffen eines     Markiervorganges    und eines Ab  tastvorganges können sich die induzierten Spannungen  vollständig oder teilweise aufheben, so     dass    Informa  tionen verlorengehen können. Dieser Nachteil lässt  sich nur dadurch beseitigen, dass     Markiervorgang     und     Abtastvorgang    zeitlich getrennt voneinander ab  laufen.

   Dies lässt sich in diesem Einsatzfalle jedoch  nur sehr schwer und mit viel Aufwand durchführen,  da die Zählimpulse zu beliebigem Zeitpunkt eintreffen.  



  Wird ein     Ferritkernspeicher,    z. B. für die Gebüh  renerfassung in     Fernsprech-Vermittlungsanlagen    ein  gesetzt, die noch mit elektromechanischen     Schaltmit-          teln    arbeiten, dann ergeben sich für die bekannten       Speicherungs-    und     Abtastverfahren    weitere Schwierig  keiten. Bei der Erzeugung der Zählimpulse, d. h. der       Markierpotentiale,    durch elektromechanische     Schalt-          mittel    treten häufig Kontaktprellungen zu Beginn und  am Ende des Zählimpulses auf.

   Der Zählimpuls wird  dabei in mehrere Teilimpulse aufgesplittert, die alle  lange genug sind, um den Kern markieren zu können.       Wenn    nun ein     Abfrageimpuls    auf einen Markier  impuls, aber zwischen zwei Teilimpulse desselben  trifft, dann kann der Kern nach     erfolgter    Auswertung  und Zurückstellung erneut     markiert    werden und lie  fert deshalb bei der nächsten Abfrage fälschlicherweise  nochmals ein Lesesignal, d. h. einen Gebührenimpuls.  



  Es sind verschiedene Verfahren bekannt, um der  artige Doppelzählungen sicher zu vermeiden. Diese  Verfahren beruhen alle auf einer zeitlichen Diskrimi  nierung in Abhängigkeit von der maximal     möglichen     Impulsfolge auf einer Leitung. Es ist bekannt, zu die  sem Zweck zwei gleichartig aufgebaute     Ferritkern-          speicher    zu verwenden. Ein     Ferritkernspeicher    ist den  Zähladern der Teilnehmer zugeordnet und     speichert     die einlaufenden Zählimpulse.

   Ein     Zählimpuls    wird  nur dann zu der zentralen     Aufzeichnungseinrichtung          weitergeleitet,    wenn bei der vorhergehenden -Ab  tastung keine Markierung und damit Informations  übertragung in den     Hilfsspeicher    erfolgt ist. Da der       Abtastzyklus    des     Ferritkernspeichers    so gewählt ist,  dass ein Kern bei zwei aufeinanderfolgenden Ab  tastungen nur einmal durch einen Zählimpuls     mar-          kiert    sein kann, ist damit sichergestellt, dass keine    Doppelzählung mehr möglich ist. Fällt z.

   B. bei der       Abtastung    eines Kernes der Leseimpuls in die Im  pulslücke zweier Teilimpulse, dann wird dabei der  Kern zurückgestellt, der Zählimpuls in den Teil  speicher     übertragen    und in der zentralen Aufzeich  nungseinrichtung     registriert.    Der folgende Teilimpuls  des     Zählimpulses    bewirkt erneut eine     Markierung    im  Speicher, der den Zähladern zugeordnet ist. Bei der  nächsten     Abtastung    wird aus beiden Speichern ein  Zählimpuls abgelesen. Diese Tatsache wird dazu be  nutzt, die Weitergabe zu der zentralen Aufzeichnungs  richtung zu sperren.

   Dieses Verfahren ist wohl sicher  gegen Doppelzählung, es erfordert aber einen erhebli  chen Aufwand, d. h. zumindest zwei gleichartige     Ferrit-          kernspeicher    mit der zugehörigen Programmsteuerung.  



  Es sind auch Verfahren     bekannt,    die mit zeitlicher  Trennung von Markier- und Lesevorgang arbeiten.  Alle zu überwachenden Zähladern sind normalerweise  von den     Markierleitungen    des     Ferritkernspeichers    ge  trennt und führen auf eine gemeinsame     Detektorein-          richtung,    die das Anliegen von Zählimpulsen     re-          gistriert    und danach die     Markierleitungen    des     Ferrit-          kernspeichers    kurzzeitig zur     übernahme    der Zähl  impulse anschaltet.

   Während dieser     Markierzeit    wird  die     Abtastung    des Speichers abgestoppt. Diese     Mass-          nahme    ist jedoch auch nicht ausreichend, um Doppel  zählungen durch unterteilte Zählimpulse zu vermei  den. Es wird auch bei diesen Verfahren eine Anord  nung von z. B. zwei     Ferritkernspeichern,    wie oben  schon erwähnt, benötigt, um diesen Nachteil zu be  seitigen.  



  Die     Erfindung    hat sich nun zur Aufgabe gestellt,  eine Schaltungsanordnung     anzugeben,    die die Nach  teile der bekannten Anordnungen vermeidet und  zweckmässig nur einen     Ferritkernspeicher        benötigt.     Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung erreicht  dies dadurch, dass einer Gruppe von Teilnehmern  eine nichtspeichernde     Diodenmatrix    zugeordnet ist,  deren Elemente nur beim     Anstehen    von Gebühren  impulsen von einer     Abtasteinrichtung    in einer zeit  lichen Reihenfolge abgetastet werden, wobei die Zeit  eines vollständigen     Abtastzyklus    kleiner ist als der  kürzeste auftretende Gebührenimpuls,

   dass entspre  chend einem an einem Element dieser     Diodenmatrix     anstehenden Gebührenimpuls nach erfolgter Ab  tastung     dieses    Elementes das demselben zugeordnete  Speicherelement eines     übertragsspeichers    markiert  wird, dass bei der     Abtastung        Diodenmatrix    und über  tragsspeicher gleichzeitig abgelesen und die Ergeb  nisse miteinander verglichen werden und dass eine  einen Gebührenimpuls kennzeichnende Markierung  erst dann in dem Endspeicher vorgenommen wird,  wenn nur noch     der    Übertragungsspeicher das Krite  rium für einen solchen anzeigt.  



  Dabei kann sichergestellt werden, dass alle Zähl  adern durch eine     Zählstrom-Anzeigeeinrichtung    auf  das Anstehen von Zählströmen überwacht werden und  dass in Abhängigkeit davon die     Abtasteinrichtungen     (Impulsgenerator, Impulssperre, Zähler,     Codewand-          ler,        Durchschalter,    Lesegenerator) gesteuert werden.

        Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sehen vor,  dass ein von der     Diodenmatrix    abgetasteter Gebüh  renimpuls durch den für die Matrix gemeinsamen In  dikator angezeigt, einerseits einem     Auswerter    zuge  führt und anderseits über den Schreibgenerator an  den     übertragsspeicher    übertragen wird,     dass    der  Ausgangsimpuls des     übertragsspeichers    über einen  Leseverstärker dem     Auswerter    zugeführt wird, und  dass der Indikator der     Diodenmatrix    und der Lese  verstärker des     übertragsspeichers    in funktioneller  Abhängigkeit auf den     Auswerter    einwirken.  



  Zweckmässig enthält die     Abtasteinrichtung    einen  Impulsgenerator, welcher bei geöffneter     Impulssperre     einen Zähler zwecks     Adressierung        weiterschaltet    und  über einen Codewandler die     Durchschalter    für     Dio-          denmatrix    und     übertragsspeicher    synchron betätigt.

    Vorteilhaft steuert der     Auswerter    nur bei einer An  steuerung aus dem Leseverstärker des     übertrags-          speichers    einen Schreibgenerator für den als Puffer  speicher ausgebildeten Endspeicher an, so dass die im  Zähler feststehende Identifizierung der abgetasteten  Zählader in einem entsprechenden     Identifizierungs-          zeichen    (z. B. Teilnehmernummer) über einen     Code-          wandler    in den Pufferspeicher eingeschrieben werden  kann. Nach einer Weiterbildung der Erfindung wird  erst bei einem vorgegebenen Informationsinhalt im  Pufferspeicher die Aufzeichnung auf einem zentralen  Aufzeichnungsträger (z. B.

   Lochstreifen, Magnet  band) vorgenommen. Ist die Ansteuerung der     Abtast-          einrichtung    aus der     Zählstrom-Anzeigeeinrichtung     verzögert, dann ist der     Abtastzyklus    zweckmässig um  diese Zeit zu verkleinern. Bei Nichterregung der Zähl  strom-Anzeigeeinrichtung wird gemäss einer weiteren  Ausgestaltung der Erfindung die     Abtasteinrichtung     durch die Impulssperre erst dann abgestoppt, wenn  der Zähler zur     Adressierung    von     Diodenmatrix    und       Übertragsspeicher    noch mindestens einmal umgelau  fen ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun  anhand der Zeichnung im einzelnen erläutert.  



  In dem Blockschaltbild sind nur die zum Ver  ständnis der Schaltungsanordnung erforderlichen Ge  räte dargestellt. In der vorliegenden Schaltungsanord  nung sind die Zähladern einer Gruppe von Teilneh  mern über die     Anschaltung    auf eine     Diodenmatrix     geführt. In der     Anschaltung    sind die     Strombegren-          zungswiderstände    für die     Markierkreise    untergebracht.  Alle Widerstände führen über die     niederohmige    Zähl  strom-Anzeigeeinrichtung nach Erde. Diese Einrich  tung spricht nur dann an, wenn Zählstrom auf einer  oder mehreren Zähladern ansteht und lässt die Ab  tasteinrichtungen an.

   Um die     Anlassung    durch Stör  impulse zu unterbinden, kann die Impulssperre auch  verzögert geöffnet werden. Die Verzögerungszeit ist  dabei so zu wählen, dass der längste Störimpuls sicher  unterdrückt wird. Es ist jedoch aus diesem Grunde  der     Abtastzyklus    um diese Zeit zu verkleinern. Jedem  Eingang der     Diodenmatrix    ist eine      UND -Schaltung     aus zwei Dioden und einem     hochohmigen    Widerstand  zugeordnet, mit deren Hilfe durch Zeilen- und Spal-         tenaufruf    jede Zählader auf Potential überprüft wer  den kann.

   Da diese vorgesehenen Elemente keine  Speicherwirkung besitzen, muss     die        Abtastung    der       Diodenmatrix    so     erfolgen,    dass der     Abtastzyklus    klei  ner ist als der kürzeste     Zählimpuls.    Da die Zähl  impulse auch verschieden lang sein können und der  selbe     Zählimpuls    mehrere Male erfasst werden kann,  muss durch die Schaltung sichergestellt werden, dass  jeder Impuls trotzdem nur einmal registriert wird.

    Wird vorausgesetzt, dass der kürzeste Zählimpuls  50 ms dauert, dann muss bei einer     Gruppe    von 1000       Teilnehmern    die     Abtastfrequenz    20     kHz    betragen.  Diese Schaltfrequenz wird von einem Impulsgenerator  erzeugt und zur Steuerung einer     Abtasteinrichtung     verwendet. Zeigt die     Zählstrom-Anzeigeeinrichtung     Zählstrom an, dann wird eine Impulssperre geöffnet  und die Schaltimpulse des     Generators    gelangen zum  Lesegenerator     eines        übertragsspeichers    und zu dem  Zähler zum Adressieren beider Matrizen.

   Der je  weilige     Zählerstand    wird in einem nachfolgenden  Codewandler umgesetzt, so dass stets fortlaufend die  entsprechenden Punkte von     Diodenmatrix    und über  tragsspeicher     angesteuert    werden. Die     Abtastung    und       Auswertung    der Zählimpulse erfolgt nun wie nach  stehend beschrieben.  



  Hat die Impulssperre geöffnet, dann gelangt der  nächste Impuls des Generators einmal über Zähler,  Codewandler und     Durchschalter    zu dem abzufragen  den Punkt der     Diodenmatrix    und zum anderen über  die     Voreinstellung    durch Zähler, Codewandler und       Durchschalter    in Verbindung mit dem Lesegenerator  zum entsprechenden Speicherelement des Übertrags  speichers. Liegt in der     Diodenmatrix    kein Zählimpuls  vor, dann wird auch von dem gemeinsamen Indikator  kein Ausgangssignal geliefert und demzufolge über  den Schreibgenerator und den     Durchschalter    keine  Markierung des zugeordneten Speicherelementes im       übertragsspeicher    vorgenommen.

   Da das betreffende  Speicherelement auch nicht markiert war, ergab sich  beim Lesen kein Ausgangsimpuls über den Lesever  stärker. Der     Auswerter    der Anordnung erhält keine  Eingangssignale und greift daher in den     Abtast-    bzw.  Aufzeichnungsvorgang noch nicht ein. Wird über den  Zähler ein Punkt der     Diodenmatrix    angesteuert, der  durch einen Zählimpuls     beaufschlagt    ist, dann liefert  der Indikator ein Ausgangssignal. Der Leseimpuls des  zugeordneten Speicherelementes des     übertragsspei-          chers    führt zu keinem Ausgangssignal am Lesever  stärker.

   Der     Auswerter    wird nur vom Indikator an  gesteuert und veranlasst auch in diesem Falle keine       Schaltmassnahme.    Der vom Indikator gelieferte Aus  gangsimpuls wird nach der     Abtastung    über einen  Schreibgenerator in das zugeordnete Speicherelement  des     übertragsspeichers        eingeschrieben.    Wird dieselbe  Zählader beim nächsten Zyklus wieder abgefragt,  dann liefert der Indikator der     Diodenmatrix    und der  Leseverstärker ein Ausgangssignal, wenn der Zähl  impuls noch ansteht. Auch bei dieser Ansteuerung  bleibt der     Auswerter    in seiner Ruhelage.

   Steht auch  bei der nächsten     Abtastung    der Zählimpuls noch an,      dann sind die Verhältnisse gleich. Erst wenn bei einer  folgenden     Abtastung    die     Diodenmatrix    über den In  dikator kein Ausgangssignal abgibt, dann steuert das  über den Leseverstärker des     übertragsspeichers    er  haltene Signal den     Auswerter.    Es ist noch zu bemer  ken, dass nach jedem Ausgangssignal am Indikator  der     Diodenmatrix    anschliessend das entsprechende  Speicherelement des     übertragsspeichers    markiert  wird.

   Der     Abtastzyklus    ist dabei so festzulegen, dass  er kleiner ist als der kürzeste Gebührenimpuls und  länger als die am Anfang oder Ende des Impulses auf  tretende     Prellzeit.    Dann ist durch diese Art von Ab  tastung sichergestellt,     dass    der     Auswerter    nur an  spricht, wenn     wirklich    ein Gebührenimpuls vorgelegen  hat. Auch bei verschieden langen Zählimpulsen ist  sichergestellt, dass sie nur einmal registriert werden.  



  Spricht der     Auswerter    an, dann wird der Schreib  generator eines Pufferspeichers angelassen und die  anhand des     Zählerstandes    gegebene Identifizierung  der abgefragten Zählader über einen     Codewandler     und den betätigten     Durchschalter    in der Form eines  entsprechenden     Identifizierungszeichens    (z. B. Teil  nehmernummer) von dem Pufferspeicher übernom  men. Danach wird durch den Impulsgenerator der  Zähler weitergeschaltet und die     Abtastung    der näch  sten Zählader eingeleitet.  



  Sind auf diese Art eine bestimmte Anzahl von In  formationen in dem Pufferspeicher eingetragen, dann       fordert    dieser in nicht dargestellter Weise eine zen  trale     Aufzeichnungseinrichtung,    z. B. einen Streifen  locher oder ein Magnetbandgerät auf, diese Informa  tionen zu übernehmen. Dadurch wird erreicht, dass  das Aufzeichnungsgerät nicht bei jeder aufzuzeichnen  den Information angelassen werden muss. Dies bringt       zusätzlich    eine erhöhte Lebensdauer dieses Gerätes.  



  Stellt nun die     Zählstrom-Anzeigeeinrichtung    fest,  dass keine Zählströme mehr anstehen, dann darf die       Abtastung        nicht    sofort abgestoppt werden. Es müs  sen zunächst noch die im     übertragsspeicher    festgehal  tenen Informationen abgelesen werden. Aus diesem  Grunde muss die     Abtastung    so lange     weitergeführt     werden, bis der Zähler ein weiteres Mal umgelaufen  ist.

   Dies ist aus dem folgenden     Grunde    erforderlich:  Es sei angenommen, dass bereits ein Teil der Zähl  adern abgetastet ist, wenn durch die     Zählstrom-An-          zeigeeinrichtung    festgestellt wird, dass kein Zählstrom  mehr     ansteht,    dann werden wohl die restlichen Zähl  adern endgültig abgetastet und die anfallenden Zähl  impulse     registriert.    Aber die bis zu diesem Zeitpunkt  im Zyklus abgetasteten Zähladern müssen nochmals  abgetastet werden. Da der Einsatzpunkt der Ab  schaltevorbereitung bei beliebiger Zählader sein kann,  wählt man einfach den Weg, dass unabhängig vom  Einsatzpunkt alle Zähladern nochmals abgetastet wer  den.

   Die Stillsetzung der     Abtasteinrichtungen    kann  dann in einfacher Weise durch eine verzögerte Ab  schaltung der Impulssperre durchgeführt werden.  



  Der Aufbau der     Diodenmatrix    und des     übertrags-          speichers    ist nicht unbedingt gleich zu wählen. Es ist  nur erforderlich, dass der     Übertragsspeicher    so viele    Speicherelemente besitzt, wie Zähladern von der       Diodenmatrix    erfasst werden. Die     Diodenmatrix    kann  z. B. dekadisch und dreidimensional aufgebaut sein,  der     übertragsspeicher    als     Ferritkernmatrix    dagegen  zweidimensional. Bei der     Diodenmatrix    sind z. B.  10 X 10 =l00 Eingänge in einer Ebene angeordnet  und darüber hinaus dann zehn Ebenen übereinander,  so dass sich insgesamt 1000 Eingänge ergeben.

   Diese  Anordnung lässt sich in einfacher Weise durch 30  Schaltstufen zum Durchschalten der Einer-,     Zehner-          und    Hundertereinrichtungen aufbauen. Als Indikator  genügt in diesem Falle eine einfache Schaltstufe. In  folge der dekadischen Aufteilung wird ein übersicht  licher Aufbau erreicht. Der     Ferritkernspeicher    kann  in einer ebenen Anordnung aufgebaut und so in Zei  len und Spalten unterteilt werden, dass ein     Mindest-          mass    an Schaltmitteln zum Ansteuern des einzelnen  Kernes erforderlich wird.

   Dies wirkt sich besonders  günstig aus im Codewandler und     Durchschalter    des       Übertragsspeichers.    Das Einschreiben und Lesen des       Übertragsspeichers    erfolgt über Zeilen- und Spalten  drähte nach dem bekannten     Koinzidenzverfahren    mit  Halbströmen.  



  Das Einschreiben der Informationen in den Puf  ferspeicher erfolgt     zweckmässig    in einem für den     End-          speicher,    d. h. den Aufzeichnungsträger geeigneten  Code (z. B. ()-Zeichen). Der anschliessende über  gang von dem Pufferspeicher in dieses Endgerät er  folgt in entsprechender auf den Aufzeichnungsträger  abgestimmter Weise. Als Endspeicher kommen in  erster Linie Streifenlocher oder Magnetbandgeräte in  Frage. Die Aufzeichnungsträger dieser Geräte (Loch  streifen, Magnetband) werden in vorbestimmten Zeit  abständen entnommen und zur Rechnungserstellung  einer zentralen Rechnungsstelle zugeführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltungsanordnung zur automatischen Gebüh renerfassung in Fernmeldeanlagen, dadurch gekenn zeichnet, dass einer Gruppe von Teilnehmern eine nichtspeichernde Diodenmatrix zugeordnet ist, deren Elemente nur beim Anstehen von Gebührenimpulsen von einer Abtasteinrichtung in einer zeitlichen Rei henfolge abgetastet werden, wobei die Zeit eines vollständigen Abtastzyklus kleiner ist als der kür zeste auftretende Gebührenimpuls,
    dass entsprechend einem an einem Element dieser Diodenmatrix anste henden Gebührenimpuls nach erfolgter Abtastung dieses Elementes das demselben zugeordnete Spei cherelement eines übertragsspeichers markiert wird, dass bei der Abtastung Diodenmatrix und übertrags- speicher gleichzeitig abgelesen und die Ergebnisse miteinander verglichen werden und dass eine einen Gebührenimpuls kennzeichnende Markierung erst dann in dem Endspeicher vorgenommen wird, wenn nur noch der übertragsspeicher das Kriterium für einen solchen anzeigt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass alle Zähladern durch eine Zählstrom-Anzeigevorrichtung auf das Anstehen von Zählströmen überwacht werden und dass in Abhän gigkeit davon die Abtasteinrichtung, enthaltend Im pulsgenerator, Impulssperre, Zähler, Codewandler, Durchschalter, Lesegenerator, gesteuert wird. 2.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein von der Diodenmatrix abgetasteter Gebührenimpuls durch den für die Matrix gemeinsamen Indikator an gezeigt, einerseits einem Auswerter zugeführt und anderseits über den Schreibgenerator an den Über tragsspeicher übertragen wird. 3. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass der Ausgangsimpuls des übertragsspeichers über einen Leseverstärker dem Auswerter zugeführt wird. 4.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich- net, dass der Indikator der Diodenmatrix und der Leseverstärker des Übertragsspeichers in funktionel ler Abhängigkeit auf den Auswerter einwirken. 5.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeich net, dass die Abtasteinrichtung einen Impulsgenerator enthält, welcher bei geöffneter Impulssperre zwecks Adressierung einerseits über einen Zähler, Code- wandler und Durchschalter die Diodenmatrix abtastet und anderseits über einen Lesegenerator und einen weiteren Durchschalter aus dem übertragsspeicher synchron die gleich adressierte Information ausliest. 6.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeich net, dass der Auswerter bei Ansteuerung nur über den Leseverstärker einen Schreibgenerator für den Puf ferspeicher steuert, und dass die im Zähler festlie- gende Identifizierung der abgetasteten Zählader in Form eines entsprechenden Identifizierungszeichens in den als Pufferspeicher wirkenden Endspeicher ein geschrieben wird.
    7. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung, dass erst bei einem vorgege benen Informationsinhalt im Pufferspeicher die Auf zeichnung auf einen zentralen Aufzeichnungsträger vorgenommen wird. B. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansteuerung der Abtasteinrichtungen aus der Zählstrom-Anzeigeeinrichtung verzögert erfolgt und der Abtastzyklus mindestens um diese Verzögerungs zeit kleiner ist als der kürzeste Gebührenimpuls. 9.
    Schaltungsanordnung nach Patenanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass, wenn die Zählstrom-Anzeigeeinrichtung nicht mehr erregt wird, von der Impulssperre die Abtastung von Dio- denmatrix und übertragsspeicher erst dann abge stoppt wird, wenn der Zähler mindestens ein weiteres Mal umgelaufen ist.
CH1175261A 1960-10-12 1961-10-11 Schaltungsanordnung zur automatischen Gebührenerfassung in Fernmeldeanlagen CH398708A (de)

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