CH398951A - Schleifkörper - Google Patents

Schleifkörper

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CH398951A
CH398951A CH723462A CH723462A CH398951A CH 398951 A CH398951 A CH 398951A CH 723462 A CH723462 A CH 723462A CH 723462 A CH723462 A CH 723462A CH 398951 A CH398951 A CH 398951A
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CH
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sep
abrasive
binder
fibers
felt
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CH723462A
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Inventor
William Schnabel Herbert
Joseph Cibulas Zoltan
T Curtis Dawson
Original Assignee
Armour & Co
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L13/00Implements for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
    • A47L13/10Scrubbing; Scouring; Cleaning; Polishing
    • A47L13/16Cloths; Pads; Sponges
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D11/00Constructional features of flexible abrasive materials; Special features in the manufacture of such materials

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description


      Seldeifkörper       Die Erfindung bezieht sich auf einen faserhaltigen  Schleifkörper, insbesondere zum     Fertigbearbeiten    und  Polieren. Der Schleifkörper kann z. B. zum Bearbei  ten und Polieren von Metallen, Holz, Kunststoffen,  Leder und dergleichen verwendet werden.  



   überzogene Schleifkörper ,<B>d.</B> h. Glaspapier,  Schmirgeltuch und dergleichen,     sindseit    vielen Jahren  gebräuchlich und im Handel erhältlich. Diese Pro  dukte bestehen im allgemeinen aus einem Träger  blatt aus Papier oder Tuch, welches mit einer Schicht  eines geeigneten Klebstoffes oder Bindemittels und  einer Schicht aus     Schleifmittelkörnern    überzogen ist.  Nachdem die erste     Klebstoffschicht    verfestigt ist, wird  üblicherweise eine zweite     Klebstoffschicht    oder Leim  schicht über die     Schleifmittelkömer    aufgetragen, um  dieselben stärker am Trägermaterial zu befestigen.  



  Es ist klar,     dass    bei vielen     Bearbeitungs-    und  Schleifoperationen und bei allen Polieroperationen  Gleichförmigkeit der fertigen Oberfläche angestrebt  wird, welche also keine durch Einschneiden der  Kanten verursachten Kratzer,     überlappungsstellen     und angefressene oder     aufgerauhte    Vertiefungen auf  weisen soll, die durch das beim Schleifen oder Polieren  verwendete Geflecht oder Trägermaterial verursacht  werden können.  



  Bei der Verwendung von überzogenen Schleif  körpern zum Schleifen und Polieren von Metallen,  Holz, Kunststoffen, Leder und anderen Materialien  ergab sich immer mehr die Tendenz, mit dem Ver  fahren mit rückwärtiger     Schleifbandabstützung    mittels       Leerlaufrollen    zu arbeiten. Bei diesem Verfahren  wird eine Kontaktscheibe verwendet, die auf einer  Polierbank an Stelle einer     Aufspannscheibe    montiert  ist. Das Schleifband wird mittels einer oder mehrerer       Leerlaufrollen,    die im Rücken der Maschine angeord  net sind, über die Kontaktscheibe geführt.

   Die Mate-         rialien,    aus     welch-en    die Kontaktscheibe hergestellt  sein kann, können<B>je</B> nach der Art der durchzufüh  renden Bearbeitung verschieden sein. Da die Elastizi  tät der Kontaktscheibe ein die     Schneidwirkung    des  Schleifbandes beeinflussender Faktor ist, können ver  schiedene     Elastizitätsgrade    vorgesehen sein.  



  Wenn beim Polieren von Metallen, Kunststoffen,  Leder oder Holz nur sehr geringe Materialmengen  abgetragen werden dürfen, unterliegt die Anwendung  des Verfahrens mit rückwärtiger     Schleifbandab-          stützung    mittels     Leerlaufrollen    gewissen Beschrän  kungen. So ist es z.

   B. beim     Umrisspolieren    und     Fertig-          bearbeiten    kompliziert geformter Metallgegenstände  oft sehr schwierig, ein gleichmässiges Schleifmuster  zu erreichen, das das Schleifband, wenn es in Ver  bindung mit gebräuchlichen Kontaktscheiben verwen  det wird, einfach zu steif ist und dem     Umriss    des  Werkstückes nicht genügend     angepasst    werden kann,  überdies wurde festgestellt,     dass    die Lebensdauer  des Schleifbandes durch die ungleichmässigen Drücke,  die auf seine Oberfläche wirken, stark herabgesetzt  werden kann. Dies gilt besonders bei Bearbeitungs  vorgängen mittels weicher Kontaktscheiben aus  Schaumgummi.  



  Beim Polieren von Holz und Kunststoffen erge  ben sich ähnliche Schwierigkeiten; als weitere Kom  plikation kommt jedoch hier noch Erwärmung der       Kontaktscheibenoberfläche    hinzu, wobei die Wärme  durch das Schleifband auf die Oberfläche des Werk  stückes übertragen wird. Weiter verlangt die erfor  derliche Oberflächenglätte gewisser Werkstücke die  Verwendung von sehr feinen     Schleifmittelkörnern,     deren Zwischenräume dann sehr rasch mit Teilchen  des abgeschliffenen Materials ausgefüllt sind und die  die nützliche Lebensdauer des Schleifbandes weiter  herabsetzen.      Die Erfindung setzt sich zum Ziel, die angeführ  ten Nachteile der bekannten Schleifkörper zu ver  mindern oder zu beseitigen.  



  Der erfindungsgemässe Schleifkörper ist gekenn  zeichnet durch einen Filz aus nicht gewobenen orga  nischen Fasern, welche an ihren     1,.'-reuzungs-    und Be  rührungsstellen durch ein elastisches, relativ weiches  Bindemittel miteinander verbunden sind,     Schleif-          mittelteilchen,    welche durch das Bindemittel mit den  Fasern verbunden sind, und ein am Filz festgeklebtes  Trägermaterial.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des  erfindungsgemässen Schleifkörpers dargestellt, und  zwar zeigen:       Fig.   <B>1</B> eine     Perspektivansicht    eines Schleifkörpers,       Fig.    2 eine     Teil-Querschnittsansicht    des in     Fig.   <B>1</B>  gezeigten Schleifkörpers und       Fig.   <B>3</B> eine     Perspektivansicht    eines endlosen  Schleifbandes.  



  In     Fig.   <B>1</B> ist ein Schleifkörper dargestellt, der  eine hohe Elastizität und hohe Zugfestigkeit auf  weist. Ein Träger<B>10</B> dieses Körpers besteht aus  einer Gewebeschicht. An dieser Gewebeschicht ist  mittels eines Klebstoffes 12 eine Schicht aus nicht  gewobenem, lockerem Filz<B>11</B> aus Fasermaterial       befestigL    Die Fasern<B>13</B> des Filzes<B>11</B> können z. B.  Kunstfasern, wie Nylon- und     Dacronfasern,    oder die  gebräuchlichen Arten von handelsüblichem Tierhaar  sein, z. B. Schweinehaar,     Rosshaar    oder Rinder  haar. Sehr gute Resultate wurden mit     Nylonfasem     verschiedener Durchmesser erzielt.  



  Wie aus den     Fig.   <B>1</B> und 2 ersichtlich ist, sind die  Fasern<B>13</B> im Filz<B>11</B> unregelmässig angeordnet und  miteinander an ihren     Kreuzungs-    und Berührungs  stellen mittels eines biegsamen, relativ weichen,  gummiartigen Bindemittels 14 fest verbunden.     Schleif-          mittelkörner   <B>15</B> sind ebenfalls mittels des Binde  mittels 14 mit den Fasern verbunden. Da der Schleif  körper in hohem Masse elastisch sein soll, so     dass    er  zum     Fertigbearbeiten    und Polieren von sehr unregel  mässig geformten Oberflächen und von sehr glatten  Oberflächen verwendet werden kann, ist es vorzu  ziehen, ein Bindemittel mit den oben angegebenen  Eigenschaften zu verwenden.

   Tatsächlich wird vor  zugsweise ein     BIndemittel    mit einer     Knoop-Härte    von  etwa<B>6</B> oder weniger verwendet. Sehr gute Re  sultate wurden mit Bindemitteln erzielt, die eine       Knoop-Härte    von etwa<B>1</B> bis 2 haben.  



  Wenn solche Bindemittel verwendet werden, hat  der Schleifkörper eine sehr hohe Zugfestigkeit und  ist     sehrelastisch,    so     dass    er sehr unregelmässig geform  ten Oberflächen folgen und dieselben wirksam und  gleichmässig polieren kann. Infolge der hohen Elasti  zität können sich die einzelnen     Schleifmittelteilchen     in allen Richtungen frei bewegen, so     dass    der Schleif  körper ohne Bruchgefahr und bei minimalem Aus  fasern lokale Zug- und Druckbeanspruchungen aus  halten kann. Wenn ein Bindemittel der angegebenen  Art verwendet wird, ist es jedoch     unerlässlich,    einen  Träger vorzusehen.

   Wenn der Schleifkörper keinen    Träger aufweisen würde, ergäben sich übermässige  Dehnungen und Verzerrungen, welche die Lebens  dauer des Schleifkörpers stark herabsetzen würden.  



  Ein Gewebe, welches vorzugsweise als Träger  verwendet werden kann, ist ein praktisch     ungeschich-          teter    faseriger Filz aus     kardierten        Baumwollfaser-          blättchen,    die mittels eines elastischen Bindemittels,  z. B. auf     Latexbasis,    verfestigt und zusammengehal  ten sind. Es können jedoch als Träger auch andere  Gewebe und Papiere verwendet werden, die gewoben,       kardiert    oder verfilzt und aus verschiedenen     Textil-          oder    Papierfasern zusammengesetzt sein können.

   Der  Träger sollte vorzugsweise die Elastizität und Nach  giebigkeit des nicht gewobenen Faserfilzes<B>11</B> mög  lichst wenig beeinträchtigen.  



  Zur Verbindung des nicht gewobenen Filzes mit  dem Trägermaterial kommen verschiedene Kleb  stoffe in Frage. Ein biegsamer Klebstoff, der unter  der Bezeichnung      Bostik   <B>7070 </B> im Handel erhält  lich ist (ein zweiteiliger     Polyurethanklebstoff,    der von  der Firma B. B.     Chemical        Company    hergestellt wird),  wurde mit Erfolg verwendet. Auch ein Klebstoff mit  einer     Acryl-epoxyharz-Kombination    ergab sehr gute  Resultate.  



  Bei der Herstellung von Schleifkörpern von der  Art des oben beschriebenen wird zuerst der nicht  gewobene lockere Filz in einer Schicht der gewünsch  ten Dicke gebildet. Dieser Vorgang kann mechanisch  erfolgen und z. B. mittels einer     Garnett-Maschine     oder einer      Curlator        Rand-O-Webber -Maschine     (hergestellt von der Firma     Curlator        Corp.)    durch  geführt werden.

   Wenn eine     Garnett-Maschine    ver  wendet wird, so wird in Verbindung mit derselben  vorzugsweise eine      Lapper -Maschine    (hergestellt  von der Firma     Procter   <B> & </B>     Schwartz)    angewendet, um  die Unregelmässigkeit des nicht gewobenen Filzes zu  erhöhen. Bei Verwendung dieser Einrichtungen sollte  die Länge der Fasern normalerweise etwa zwischen  <B>1</B> und<B>10</B> cm liegen, wobei Längen zwischen<B>3,8</B>  und<B>5</B> cm vorzuziehen sind. Die Fasern sollten eine  dreidimensionale Krümmung aufweisen, welche sie  in einem     Kräuselprozess    erhalten können.

   Der     Kräu-          selprozess    kann mit mechanischen Mitteln durch  geführt werden, es kann aber auch eines der neueren  chemischen     Kräuselverfahren    verwendet werden.  Durch das mechanische oder chemische     Kräuselver-          fahren    erhalten die Fasern eine dreidimensionale  Kräuselung, so     dass    eine unregelmässige Verteilung  der Fasern auf einer ebenen Fläche ein räumliches  Netzwerk mit der erforderlichen Lockerheit ergibt.  



  Nach der Bildung des Faserfilzes wird derselbe  mit einem elastischen, relativ weichen Bindemittel  durchtränkt. Wie schon erwähnt, sollte das Binde  mittel ein>--     Knoop-Härte    von etwa<B>6</B> oder weniger  und vorzugsweise von etwa<B>1</B> oder 2 haben. Es ist  vorzuziehen, eine     wässrige    Dispersion eines     vulkani-          sierbaren    Elastomers oder Bindemittels zu verwen  den. Das Elastomer kann natürlicher Gummi oder  Latex, ein synthetisches     Elastomer-Latex    oder eine  zurückgewonnene Gummidispersion sein. Die Disper-           sion    wird mit anderen Bestandteilen gemischt,<B>um</B>  das Auftragen und Vulkanisieren des Elastomers  zu erleichtern.

   Spezielle Beispiele von Bindemitteln,  welche verwendet werden können, sind: Natur  kautschuk,     Butadien-styren-dispersionen,        Neopren-          gummi-di,spersionen,        Polyvinylchl,        orid"        Vinyl-latex        usw.     



  Die     Schleifmittelteilchen,    die im     Schleifkörper     verwendet werden, können Teilchen von allen be  kannten     Schleifmittelnsein,    z. B.     Siliciumcarbid,    Alu  miniumoxyd, Granat, Feuerstein, Schmirgel und  Bimsstein, und sie können verschiedene     Komgrössen     haben. Da der Schleifkörper besonders für Polier  arbeiten geeignet ist, sind natürlich feinere Korn  grössen vorzuziehen.  



  Das Bindemittel und die     Schleifmittelkömer     können nach irgendeinem von mehreren möglichen  Verfahren in den Faserfilz eingebaut werden. Es kann  eine     Aufschwemmung    des Bindemittels hergestellt  werden, in welcher     Schleifmittelkörner    suspendiert  sind. Die     Aufschwemmung    mit den Körnern kann  dann z. B. durch Aufspritzen, Eintauchen oder Auf  tragen mittels Rollen mit dem Faserfilz vereinigt  werden.

   Bei einem anderen Verfahren können die       Schleifmittelkörner    und das Bindemittel in getrennten  Schritten eingebracht werden, wobei zuerst das  Bindemittel mit Hilfe, von Rollen oder durch  Eintauchen aufgetragen oder auch aufgespritzt  wird, worauf die     Schleifmittelkömer    mit Hilfe  der Schwerkraft, durch Einwalzen oder durch  elektrostatische Methoden eingebracht werden.

   Wenn  es erwünscht ist, kann darauf ein zweiter     Bindemittel-          überzug    zur Verstärkung aufgetragen werden, und  zwar wiederum durch Aufspritzen oder Auftragen  mittels Rollen oder durch Eintauchen.     D#arnach    wird  der mit Bindemittel und     Schleifmittelkörnern    über  zogene Faserfilz bei passenden Temperaturen,<B>je</B> nach  Art des Bindemittels, getrocknet und vulkanisiert.  



  Nach einem anderen Verfahren, welches ebenfalls  angewandt werden könnte, wird zuerst der nicht ge  wobene Faserfilz mit dem Trägermaterial durch -einen  passenden biegsamen Klebstoff verbunden, worauf  die Filzseite, durch Auftragen mittels Rollen oder  durch Aufspritzen mit Bindemittel überzogen wird.  Nach diesem Schritt werden die     Schleifmittelkömer     mit Hilfe der Schwerkraft oder durch elektrostatische  Methoden in den Filz eingebracht. Schliesslich wird  eine Deckschicht aus Bindemittel durch Aufspritzen  oder durch Auftragen mittels Rollen angebracht, was  in ähnlicher Weise wie bei der Herstellung über  zogener Schleifprodukte geschehen kann.  



  Nachdem der nicht gewobene Faserfilz in ge  eigneter Weise mit Bindemittel und     Schleifmittelkör-          nern    überzogen ist, wird er einem     Behandlungs-          prozess    unterworfen, durch den das Bindemittel, wel  ches zur Verbindung der Fasern verwendet wird, vul  kanisiert wird. Die bei diesem     Vulkanisierprozess    an  zuwendenden Temperaturen liegen zwischen etwa 120  und<B>165'C</B> und werden bis zu etwa<B>10</B> Minuten auf  rechterhalten,<B>je</B> nach dem verwendeten Bindemittel.    Nach dem Vulkanisieren des mit Bindemittel  überzogenen Filzes wird derselbe mit Hilfe eines  geeigneten Klebstoffes mit dem Träger<B>10</B> verbun  den.

   Dieses Verbinden oder Verkleben des Faser  filzes mit dem Träger kann erfolgreich auf gebräuch  lichen Maschinen zur Herstellung von überzogenen       Schleifartikeln    erfolgen.  



  Zur weiteren Erläuterung der Herstellung von Aus  führungsbeispielen des erfindungsgemässen Schleif  körpers folgen nachstehend einige Beispiele.    <I>Beispiel<B>1</B></I>  Auf einer      Rand-O-Webber -Maschine    wurde ein  nicht gewobener lockerer Filz aus gekräuselten  Nylonfasern<B>(15</B>     Denier)    hergestellt, der etwa<B>100</B>  bis 120     g/m2    wog und<B>6</B><U>mm</U> dick war.

   Nach     der    Bil  dung des Faserfilzes wurden auf eine Seite desselben  etwa<B>500</B> bis<B>700</B>     g/m2    einer     Bindemittelaufschwem-          mung    mit     Schleifmittelkörnern    aufgespritzt, welche  die folgende     Zusammensetzui    hatte:

    
EMI0003.0040     
  
    Teile
<tb>  Vinyl-Latex <SEP>  Geon <SEP> <B>576  <SEP> 100,0</B>
<tb>  (ein <SEP> weichgemachtes <SEP> filmbildendes <SEP> Poly  vinYlchlOrid-Latex, <SEP> hergestellt <SEP> von <SEP> der <SEP> Firma
<tb>  B. <SEP> F. <SEP> Goodrich <SEP> Company)
<tb>   Aerotex <SEP> M3 -Harz <SEP> 43,0
<tb>  (ein <SEP> Melamin-Fc>rmaldehydharz, <SEP> hergestellt
<tb>  von <SEP> der <SEP> Firma <SEP> American <SEP> Cy.animide)
<tb>   Aerotex <SEP> Accelerator <SEP> <B>AS  <SEP> 13,0</B>
<tb>  (Härter <SEP> für <SEP> das <SEP>  Aerotex <SEP> M3 -Harz;
<tb>  American <SEP> Cyanimide)
<tb>  Siliciumcarbid <SEP> (Feinheit <SEP> Nr. <SEP> <B>500) <SEP> <I>155,0</I></B>
<tb>  Wasser <SEP> <B>13,0</B>
<tb>   Triton <SEP> X-100  <SEP> 0,2
<tb>  (ein <SEP> Stabilisier- <SEP> und <SEP> Dispergiermittel;

  
<tb>  Rohm, <SEP> and <SEP> Haas)
<tb>  Kohlenschwarz <SEP> <B>3,0</B>       Es wurde, festgestellt,     dass    die     Bindemittelauf-          schwemmung    den Faserfilz zu etwa<B>75</B> bis<B>80 %</B> durch  drang. Nach dem Aufspritzen wurde der Filz bei  <B>120'C</B> in etwa<B>30</B> Sekunden durch einen     Heissl-uft-          ofen    geführt, um das Bindemittel abbinden zu lassen.  Der teilweise überzogene Filz wurde dann umgedreht,  und auf seine andere Seite wurden<B>500</B> bis<B>700</B>     g/m2     der oben angegebenen     Bindemittelaufschwenunung     aufgespritzt.  



  Das überzogene Produkt wurde dann in etwa  <B>6</B> Minuten bei<B>160' C</B> durch einen     Vulkanisierofen          geführt        Das   <B>'</B>     in        diesem        Beispiel        verwendete-        Bindemittel     hatte, vulkanisiert, eine     Knoop-Härte    von etwa<B>1.</B>  Nach dem Vulkanisieren wurde ein nicht     wasser-          f*ster    Tuchträger ( X     weight )    mit dem vulkanisier  ten Filz mittels eines biegsamen Klebstoffes     ( Bostik     <B>7070 )</B> verbunden.  



  Zum Aufspritzen der     Bindemittelaufschwemmung     wurde eine      Binks        Nr.        42 -Spritzdüse    verwendet,  und die     Vorschubgeschwindigkeit    war 4,9     m/Minute,         während die Transportgeschwindigkeit im Ofen auf  <B>5,5</B>     m/Minute    eingestellt war.  



  <I>Beispiel 2</I>  Nach dem in Beispiel<B>1</B> angegebenen Verfah  ren wurden weitere Schleifkörper hergestellt, wobei  als Schleifmittel Bimsstein,     Siliciumearbid    mit den  Korngrössen     Nr.   <B>600, 280, 180</B> und<B>150</B>     und'-Alumi-          niumoxyd    mit den Korngrössen     Nr.   <B>280, 180</B> und  120 verwendet wurde.  



  <I>Beispiel<B>3</B></I>  Bei der Herstellung von anderen Schleifkörpern  nach dem in Beispiel<B>1</B> angegebenen Verfahren  wurden folgende     Bindemittelaufschwerumungen,    ver  wendet:  
EMI0004.0008     
  
     <I>Beispiel 4</I>  Es wurden Vergleichsprüfungen mit einem nach  dem in Beispiel<B>1</B>     angebebenen    Verfahren hergestell  ten Schleifband und bekannten überzogenen Schleif  bändern durchgeführt.  



  Die Prüfungen wurden in einer Fertigungsstrasse  für Automobilstossstangen durchgeführt, in welcher  die Stossstangen vor dem     Verehromen    poliert werden.  



  Die Stossstangen waren auf einem Förderband  montiert und wurden an einer Reihe von     (Acme        Auto-          matie    Belt     Machines.    (Bandschleifmaschinen, die  von der Firma     Acme        Machine   <B>Ca.,</B> Detroit,     Michi-          gan    hergestellt werden) vorbeigeführt. Es wurden  überzogene Schleifbänder mit den Bezeichnungen        No.   <B>150 AI</B>     'OXCloth     und      No.        220A[OX        Cloth     ver  wendet.

   Die Banddimensionen waren<B>15,2</B> X<B>335</B> cm,    und es wurde mit einer Kontaktscheibe aus Lein  wand gearbeitet. Die Bänder liefen mit<B>510</B>     M2/Mi-          nute.    Nach dem Polieren liefen die Stossstangen wei  ter an einer Reihe von     Leinwandpolierscheiben    zur  Fertigpolitur vorbei und wurden dann zur     Verchro-          mung    geführt.  



  Die Versuche ergaben für die beiden überzoge  nen Schleifbänder eine mittlere Lebensdauer von etwa  <B>15</B> Stossstangen.  



  Ein nach dem in Beispiel<B>1</B> angegebenen Ver  fahren hergestelltes Band wurde als Ersatz der über  zogenen Schleifbänder auf den Bandschleifmaschinen  montiert. Als Schleifmittel wurde     Siliciumcarbid    mit  Korngrösse     Nr.   <B>150</B> verwendet. Die Bandgeschwin  digkeit war<B>325</B>     m2/Minute.     



  Das Ergebnis zeigte,     dass    die Stossstangen eine  viel feinere Oberfläche erhielten, so     dass    das Fertig  polieren mit Leinwandscheiben weggelassen werden  konnte. Dabei wurde ein sehr regelmässiges Schleif  muster erzielt, in welchem keine     überlappungsstellen     festgestellt werden konnten.  



  Die mittlere Lebensdauer des Bandes mit Faser  filz betrug etwa<B>500</B> Stossstangen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Schleifkörper, insbesondere zum Fertigbearbei- ten und Polieren, gekennzeichnet durch einen Filz aus nicht gewobenen organischen Fasern, welche an ihren Kreuzungs- und Berührungsstellen durch ein elastisches, relativ weiches Bindemittel miteinander verbunden sind, Schleifmittelteilchen, welche durch das Bindemittel mit den Fasern verbunden sind, und ein am Filz festgeklebtes Trägermaterial. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Schleifkörper nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Bindemittel ein vulkanisiertes Bindemittel ist. 2.
    Schleifkörper nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Bindemittel eine Knoop- Härte von<B>6</B> oder weniger hat. <B>3.</B> Schleifkörper nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er als biegsames, elastisches endloses Schleifband ausgebildet ist. 4. Schleifkörper nach Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Filz aus gekräuselten Fasern besteht. <B>5.</B> Schleifkörper nach Unteransprüchen 2 und<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Fasern Nylonfasern sind.
    <B>6.</B> Schleifkörper nach Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Bindemittel eine Knoop- Härte von<B>1</B> bis 2 hat und dass das Trägermaterial ein Tuchgewebe ist.
CH723462A 1961-06-14 1962-06-14 Schleifkörper CH398951A (de)

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