CH399178A - Steuergerät für photographische Einrichtungen - Google Patents

Steuergerät für photographische Einrichtungen

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CH399178A
CH399178A CH214162A CH214162A CH399178A CH 399178 A CH399178 A CH 399178A CH 214162 A CH214162 A CH 214162A CH 214162 A CH214162 A CH 214162A CH 399178 A CH399178 A CH 399178A
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CH
Switzerland
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control device
dependent
light source
time
pilot light
Prior art date
Application number
CH214162A
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English (en)
Inventor
Weishaupt Paul
Original Assignee
Nottaris & Wagner Maschinen Un
Weishaupt Paul
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/72Controlling or varying light intensity, spectral composition, or exposure time in photographic printing apparatus
    • G03B27/80Controlling or varying light intensity, spectral composition, or exposure time in photographic printing apparatus in dependence upon automatic analysis of the original

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description


  Steuergerät für photographische     Einrichtungen       Der Gegenstand der Erfindung ist ein Steuergerät  für photographische Einrichtungen, das     ,zur    Bestim  mung einer von phototechnischen Faktoren abhängi  gen Zeitdauer, insbesondere der     Belichtungszeit    bei  der Durchführung von     Reproduktions-,    Kopier- und       Vergrösserungsarbeiten    verwendet werden kann.  



  Zum Drucken von bildlichen Darstellungen wird  üblich aus einer meistens aus einem Dia bestehenden  Vorlage, eine     Druckvorlage    auf photographischem  Weg hergestellt. Für farbige Druckarbeiten     muss    aber  die Reproduktion der Vorlage mit einer peinlichen  Genauigkeit durchgeführt werden, .damit die herzu  stellende Druckvorlage die bestmögliche Gradation  aufweist. Unter all den Aufgaben, die der Photo  graph dabei zu lösen hat, ist die Bestimmung der     zur     Reproduktion nötigen Belichtung der bildlichen Vor  lage weitaus die schwierigste.  



  Bisher war der Photograph sowohl auf lange  Rechnungsarbeiten, als auch auf die von ihm :gesam  melten Erfahrungen angewiesen. So musste er die Ein  flüsse beispielsweise der Dichte und des Kontrastes  der bildlichen Vorlage, wie die Einflüsse der Film  empfindlichkeit, des     Abbildungsmasstabes,    der Fil  terfaktoren, der Lichtstärke und Farbtemperatur der  verwendeten Lichtquelle und - bei den meisten die  ser Faktoren - den     :Schwarzschildeffekt    berücksichti  gen, um .die erforderliche Belichtungszeit genau ein  zustellen.

   Wie es dem Fachmann bekannt ist, beein  flussen die obenerwähnten     phototechnischen    Fakto  ren die einzustellende Belichtungszeit derart,     dass     jeder, unabhängig von den anderen eine bestimmte  Veränderung der     Grundzeit    verursacht. Obwohl die  Einflüsse der genannten Faktoren mehr oder weniger  berechnet werden können, konnte bisher die Verar  beitung der zur Verfügung stehenden Vorlage nicht  ohne mehrfache Proben und zeitraubende Verbesse-         rungsbemühungen    an die Hand genommen werden.

    Die wesentlichen, durch     Netzspannungsunterschiede     verursachten     Schwankungen    der Lichtstärke der  jeweils verwendeten Lichtquelle, sowie die, .deren  Alterung zuzuschreibenden     Farbtemperaturänderun-          gen    stellen weitere, bisher völlig unkontrollierbare  photoelektrische     .Grössen    dar, die die Aufnahme qua  litativ stark beeinträchtigen können, ohne dass man  bisher irgendwelche Gegenmassnahmen anlässlich  der Aufnahme treffen konnte.  



  Der Zweck der Erfindung besteht     darin,    dem  Photographen ein     .Steuergerät    zur Verfügung zu stel  len, das ihm die genaue Einstellung einer von photo  technischen Faktoren abhängigen Zeitdauer und ins  besondere .der Belichtungszeit ohne umfangreiche  Rechnungsarbeiten und ohne Verschleuderung von  Filmmaterial, beispielsweise durch viele Probebelich  tungen, ermöglicht. Die Lösung der der     Erfindung     zugrunde liegenden Aufgabe beruht auf der Tatsache,  dass die Sperrzeit eines .elektrischen Sperrgliedes  durch Schaltelemente genau in :der Weise     beeinflusst     werden kann, in     welcher    die Zeitdauer von den  phototechnischen Faktoren abhängt.

   Erfindungsge  mäss sind im Steuergerät den erwähnten phototechni  schen Faktoren, nach deren Wert einstellbare, elek  trische Schaltelemente .zugeordnet, welche im Strom  kreis eines elektrischen Sperrgliedes liegen und des  sen Sperrzeit genau in .dem Ausmass beeinflussen, in  welchem die Zeitdauer von den phototechnischen  Faktoren abhängt. Dabei ist ferner der Stromkreis  des elektrischen Sperrgliedes mit ,einem Auslöser der  photographischen Einrichtung über Kupplungsglieder  verbunden, welche die Wirkung des Sperrgliedes  beim Betätigen des Auslösers einleiten und die .durch  letzteren ausgelösten Vorgänge nach Ablauf der  Sperrzeit des Sperrgliedes einstellen.

        Wenn das betreffende Gerät zur Steuerung insbe  sondere der Belichtungszeit der photographischen  Einrichtung dienen soll, öffnet vorzugsweise der Aus  löser dieser Einrichtung deren Verschluss und letzte  rer wird durch die erwähnten Kupplungsglieder nach  Ablauf der Sperrzeit des Sperrgliedes wieder ge  schlossen.  



  In diesem Fall wird das Sperrglied in den gesperr  ten Zustand vorzugsweise durch der Empfindlichkeit  des Filmmaterials entsprechende Kondensatoren  geführt, welche durch eine mittels einer     Pilotlicht-          quelle    beeinflusste Photodiode auf eine Schwellen  spannung geladen werden.  



  Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen  Steuergerätes ist in der Zeichnung dargestellt, deren  einzige     Figur    ein Schema dieses Gerätes zeigt.  



  Das     dargestellte    Steuergerät dient zur Betätigung  eines nicht dargestellten Kameraverschlusses. Diese  Betätigung     erfolgt    über einen Stromkreis 1 in dem  Sinne, dass, wenn ein     dem    Stromkreis 1 angeschlos  sener Schalter 2 geschlossen wird, der     Kameraver-          schluss    aufgeht und wenn der Schalter 2 wieder geöff  net wird, der Kameraverschluss zugeht.  



  Der Schalter 2 ist als Arbeitskontakt eines Relais  3 ausgebildet, welchem     ein    Haltekontakt 4 und ein  Ruhekontakt 5 zugeordnet sind. Das Relais 3 wird  durch eine nicht dargestellte, an den Klemmen 6 an  geschlossene Stromquelle     gespiesen.    Im Stromkreis 7  des Relais 6 sind ferner zwei Kontakte 8 und 9 ange  schlossen. Der Kontakt 8 wird durch ein Relais 10  und der Kontakt 9 mittels eines als Auslöser dienen  den Druckknopfs 11 von Hand betätigt.  



  Der Ruhekontakt 5 und der Arbeitskontakt 8 des  Relais 10 dienen     als    Verbindungsglieder zwischen  dem Stromkreis 7 des Relais 3 und dem Stromkreis  einer Triode 12. Letztere weist eine durch eine nicht  dargestellte Stromquelle     geheizte    Kathode 13, ein  Gitter 14 und eine Anode 15 auf.

   Der Anodenkreis  der Triode 12 wird durch eine Gleichstromquelle 16       gespiesen.    Der Negativpol der Stromquelle 16 ist an  der Kathode 13 über einen Satz von parallel geschal  teten     Potentiometern    17 und einen weiteren, mit den       Potentiometern    17 reihenweise geschalteten     Potentio-          meter    18 und der Positivpol der Stromquelle 16 an  der Anode 15 über einen Widerstand 19 und das  Relais 10 angeschlossen. Wenn die Kathode 13 der  Triode 12 geheizt ist und der Anodenstromkreis der       letzteren    unter Spannung steht, so     fliesst    in diesem  Kreis ein Strom, der zur Erregung des Relais 10 aus  reicht, um dessen Arbeitskontakt 8 anzuziehen.

   In  diesem Zustand steht das beschriebene Steuergerät  für die Bestätigung des Kameraverschlusses bereit.  Es genügt dann nämlich, einen Druck auf den Knopf  11 auszuüben, um das Relais 3 zu erregen und dessen  Arbeitskontakt 2 und Haltekontakt 4 anzuziehen.  Wie bereits oben erklärt, geht der     .Kameraverschluss     auf, sobald der Kontakt 2 angezogen ist. Dieser Kon  takt 2 bleibt in     angezogener    Lage, solange der Halte  stromkreis des Relais 3 über die Kontakte 4 und 8  geschlossen ist. Dieser Stromkreis wird aber durch    den Kontakt 8 in dem Augenblick geöffnet, in wel  chem der Anodenstrom der Triode 12 durch deren  Gitterspannung     gesperrt    wird.  



  Eine Spannung kann am Gitter 14 der Triode 12  einerseits durch eine Photodiode 20 und andererseits  durch einen Satz von Kondensatoren 21, die mit dem  Gitter 14 mittels eines     Widerstandes    22 verbunden  sind, angelegt werden. Die Photodiode 20 wird durch  dieselbe Stromquelle 16 wie die Triode 12 und zwar  über den Ruhekontakt 5 des Relais 3     gespiesen.    So  lange der Kontakt 5 in seiner Ruhelage steht,     fliesst     der Strom der Diode 20 zum Negativpol der Quelle  16, ohne     .dass    er das Gitter 14 der Triode 12 polari  siert. Wird aber der Kontakt 5 durch das Relais 3  angezogen, so lädt der Strom der Diode 20 die Kon  densatoren allmählich auf.

   Das Gitter 14 wird daher  immer stärker polarisiert, bis seine Spannung einen  vorbestimmten Schwellenwert erreicht, der die Sper  rung der Triode 12 verursacht. Wie vorstehend be  reits erwähnt, hat diese Sperrung zur Folge, dass das  Relais 10 nicht mehr erregt wird und     dass    der Halte  kreis des Relais 3 und damit der Arbeitskontakt 2  dieses Relais geöffnet werden.  



  Eine     Pilotlichtquelle    23 und eine Blende 24 die  nen der Beeinflussung der Stromstärke des durch die  Photodiode 20     fliessenden    Stroms. Die     Pilotlicht-          quelle    23 ist wie die zur photographischen Aufnahme  dienende Lichtquelle am     Wechselstromnetz    27     derart     angeschlossen, dass sie die gleichen, durch die Netz  spannungsunterschiede verursachten Schwankungen  ihrer Lichtstärke erfährt, wie die zur photographi  schen Aufnahme dienende Lichtquelle.

   Vorzugsweise  ist die     Pilotlichtquelle    23 gleicher Natur wie die  Lichtquelle der Kamera, und beide Lichtquellen wer  den gleichzeitig ausgewechselt, damit sie die gleiche  Alterung und daher die gleiche     Farbtemperatur    auf  weisen. Als     Pilotlichtquelle    kann selbstverständlich  auch die     .Lichtquelle    der Kamera selbst verwendet  werden. Im     ,Stromkreis    der     Pilotlichtquelle    23 liegt  ein Satz von     Potentiometern    25, der die Intensität des  der     Pilotlichtquelle    zugeführten Stroms und     damit     deren Lichtstärke beeinflussen kann.

   Im Stromkreis  der     Pilotlichtquelle    liegt ferner ein als Trimmer die  nendes     Potentiometer    26.  



  Die     Sätze    von     Potentiometern    17 und 25 und von  Kondensatoren 21 sind der Einfachheit     halber    derart  dargestellt worden,     dass    jedem Element dieser Sätze  ein Schalter 17a,<I>17b, 17c,</I>     17d,    bzw.<I>25a, 25b, 25c,</I>  25d,     bzw.    21 a, 21 b, 21 c, 21 d zugeordnet ist. In Wirk  lichkeit sind aber diese Sätze so gebaut und derart in  den entsprechenden Stromkreisen angeordnet, dass  durch die Betätigung beispielsweise eines Druckknop  fes ein     vorbestimmter    Widerstand, bzw. eine vorbe  stimmte Kapazität in den entsprechenden Stromkreis  eingeschaltet wird.  



  Schliesslich ist der Blende 24 eine nicht darge  stellte, logarithmisch eingeteilte Skala zugeordnet,  welche     ermöglicht,    die auf die Photodiode 20 einfal  lende Lichtmenge je nach der Dichte der dem Photo-           graphen    zur     Verfügung    stehenden Vorlage einzustel  len.  



  Die Kondensatoren 21, die     Potentiometer    17, 18,  25 und 26, sowie die Blende 24 bieten je eine Mög  lichkeit zur Beeinflussung der Zeit, nach welcher der  Anodenstrom der Triode 12 gesperrt wird. Je nach  der Kapazität .der jeweils eingeschalteten Kondensa  toren 21 wird die Photodiode 20 mehr oder weniger  Zeit brauchen, um sie bis zu der Spannung     aufzulja-          den,    welche die Sperrung der Triode 12 verursacht.

    Andererseits kann durch die     Potentiometer    17 und  18 die Kathodenspannung der Triode 12 wahlweise  verstellt werden, so     dass    die     ,zum    Erreichen der Sper  rung dieser Triode nötige Spannung und damit die  Zeit, nach welcher diese Spannung erreicht     wird,    ge  ändert werden. Schliesslich kann durch die     Potentio-          meter    25 und 26 und .durch die Blende 24 das auf die  Photodiode 20 einfallende Licht derart vermindert  werden, dass der Photostrom reduziert und die zum  Aufladen der Kondensatoren 21 bis zur Schwellen  spannung der Triode 12 erforderliche Zeit entspre  chend verändert wird.  



  Es geht aus der vorstehenden Beschreibung her  vor,     dass    jedes der dem Stromkreis der Triode 12  angeschlossenen     Elemente    unabhängig von den ande  ren Elementen eine     Beeinflussung    der Sperrzeit der  Triode 12 ermöglicht.  



  In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die  Kondensatoren 21 derart berechnet und     zusammen-          gebaut,    dass der Benutzer des Steuergerätes sie zu  einer Anzahl Gruppen     ,zusammenschliessen    kann,  welche derjenigen der Schalter 21a,<I>21b, 21c</I> und  21d entspricht. Damit besteht die Möglichkeit,  jeweils eine aus vier .Gruppen von Kondensatoren  einzuschalten. Die Anzahl der Gruppen könnte  selbstverständlich erhöht werden, .um die Wahl der  Möglichkeiten zu vermehren.  



  Die im Gitterkreis der Triode 12     eingeschaltete     Kapazität hat der     Empfindlichkeit    der vom Benutzer  des Steuergerätes verwendeten     Filmmaterialien    zu  entsprechen. Je     nach    den Empfindlichkeiten der vom  Benutzer des Steuergerätes verwendeten Filmmateria  lien muss dieser die geeigneten Kapazitäten bestim  men. Nachdem er die verschiedenen Kondensatoren  21 derart zu Gruppen     zusammengeschlossen    hat, dass  jede dieser     Gruppen    der Empfindlichkeit eines der  von ihm verwendeten Filmmaterialien entspricht,  braucht er bloss den entsprechenden Schalter 21a,  <I>21b, 21c,</I> 21d zu ,betätigen, um die .geeignete Kapazi  tät einzuschalten.  



  Mittels des     Potentiometers    18 kann die     Vorspan-          nung    der Kathode 13 in Abhängigkeit von der durch  den     Abbildungsmasstab    verursachten Veränderung  der Belichtungszeit     eingestellt    werden. Zu diesem  Zwecke ist der     Potentiometer    18 mit einer nicht dar  gestellten, dem     Abbildungsmasstab    direkt entspre  chenden Skala versehen.  



  Die     Potentiometer    17 sind ähnlich wie die Kon  densatoren 21 angeordnet, so dass durch die Betäti  gung jeweils eines der Schalter 17a,<I>17b, 17c,</I> 17d ein    bestimmter Widerstand in den Anodenkreis der  Triode 12 eingeschaltet werden kann. Dieser Wider  stand ist derart im voraus zu bestimmen,     dass    er dem       Einfluss    eines der vom Benutzer des Steuergeräts ver  wendeten Filters auf die     Belichtungszeit    entspricht.  



  Die     Potentiometer    25 sind ähnlich wie die     Poten-          tiometer    17 und die Kondensatoren 21     angeordnet     und dienen zur Dämpfung der Lichtstärke der Pilot  lichtquelle 23 in einem Ausmass, welches dem  Gamma, in welchem der     Film    entwickelt werden  muss, entspricht.  



  Schliesslich bietet das     Potentiometer    26 die Mög  lichkeit, eine Grundzeit festzulegen, welche die Anga  ben der der Blende 24 zugeordneten Skala und die  Dichte der     dem    Photographen zur Verfügung gestell  ten Vorlage     in        übereinstimmung        zu    bringen ermög  licht.  



  Bevor das     beschriebene        Belichtungszeit-Steuerge-          rät    in Betrieb gesetzt werden kann, müssen zunächst  die     Potentiometer        bmw.    Kondensatoren der Sätze 17,  25, bzw. 21 durch Testversuche derart eingestellt  werden, dass sie den     verwendeten    Filtern, Filmmate  rialien und     Gammas    entsprechen. Das     Potentiometer     26 muss auch in Übereinstimmung mit dem verwen  deten     Luxmeter    bzw.     Densitometer    gebracht werden.

    Nach diesen Einstellvorgängen kann der Photograph  eine ihm zur     Verfügung    gestellte Vorlage einfach da  durch     reproduzieren,    dass er zu deren Aufnahme die  dem jeweils verwendeten Filter entsprechenden       Potentiometer    17, die dem jeweils verwendeten Film  material entsprechenden Kondensatoren 21, die dem       Gamma    der jeweils in Frage kommenden Entwick  lung entsprechenden     Potentiometer    25 einschaltet,  das     Potentiometer    18 in Übereinstimmung mit dem       Abbildungsmasstab    bringt und die Blende 24 nach  der Dichte der ihm zur Verfügung gestellten Vorlage,

    welche Dichte mit einem     Luxmeter    oder einem     Den-          sitometer    gemessen werden     kann,    richtet. Nach die  sen Einstellungen, die ohne     irgendwelche    Berechnun  gen durchgeführt werden können, wird die Sperrzeit  der Triode 12 der zur bestmöglichen     Aufnahme    der       ,zur    Verfügung gestellten Vorlage dienenden Zeit ent  sprechen, so dass die üblichen Testaufnahmen und  Korrekturarbeiten sich völlig erübrigen.  



  Bei der ursprünglichen Einstellung der Kondensa  tor- und     Potentiometer-Gruppen    sowie bei der Auf  stellung der der Blende 24 und dem     Potentiometer    18  zugeordneten Skalen werden die     einzelnen        Einflüsse     des     Schwarzschildeffektes        berücksichtigt,    so dass der  Benutzer des beschriebenen Steuergerätes nach der       Einstellung    der verschiedenen, den phototechnischen  Faktoren entsprechenden     Schaltelemente        keinen     Veränderungsfaktor zum Einbezug des Schwarz  schildeffektes berechnen bzw. berücksichtigen muss.  



  Durch .das beschriebene Steuergerät kann sich  dessen Benutzer nicht nur die .bisher üblichen Be  rechnungsarbeiten sowie die Testaufnahmen erspa  ren, sondern ,auch noch die schädlichen Einflüsse der       Netzspannungsschwankungen    - auf .die     verwendeten     Lichtquellen     völlig        ausschalten,    und dies ohne irgend-      welche Berechnung oder Einstellung, da die Netz  spannungsschwankungen die     Pilotlichtquelle    und  damit die Sperrzeit der Triode 12 direkt beeinflussen  und die durch den offen gehaltenen Kontakt 2 be  stimmte Belichtungszeit selbsttätig nachgestellt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Steuergerät für photographische Einrichtungen zur Bestimmung einer von phototechnischen Fakto ren abhängigen Zeitdauer, dadurch gekennzeichnet, dass diesen phototechnischen Faktoren nach deren Wert einstellbare, elektrische Schaltelemente zuge ordnet sind, welche im Stromkreis .eines elektrischen Sperrgliedes liegen und dessen Sperrzeit genau in dem Ausmass beeinflussen, in welchem die Zeitdauer von den phototechnischen Faktoren abhängt, wobei der Stromkreis des elektrischen Sperrgliedes mit einem Auslöser der photographischen Einrichtung über Kupplungsglieder verbunden ist,
    welche die Wirkung des Sperrgliedes beim Betätigen des Auslö sers einleiten und die durch letzteren ausgelösten Vorgänge nach Ablauf der Sperrzeit des Sperrgliedes einstellen. UNTERANSPRÜCHE 1. Steuergerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die ausgelösten Vorgänge die durch öffnen und .Schliessen eines Verschlusses be wirkte Belichtung sind. 2.
    Steuergerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet,dass das Sperrglied in den .gesperrten Zustand durch der Empfindlichkeit des Filmmaterials entsprechende Kondensatoren geführt wird, welche durch eine mittels einer Pilotlichtquelle beeinflusste Photodiode auf eine Schwellenspannung .geladen wer den. 3. Steuergerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Pilotlicht wie die verwen dete Lichtquelle der Netzspannung angeschlossen ist. 4.
    Steuergerät nach Unteranspruch 3, gekenn zeichnet durch am .Stromkreis :der Pilotlichtquelle angeschlossene, im Hinblick auf das Gamma der Ent wicklung vorausberechnete Potentiometer. 5. Steuergerät nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Pilotlicht die verwendete Lichtquelle. benutzt wird. 6. Steuergerät nach Unteranspruch 2, gekenn zeichnet durch eine zwischen der Pilotlichtquelle und der Photodiode angeordnete, je nach der Dichte einer zu reproduzierenden Vorlage einstellbare Blende. 7.
    Steuergerät nach Unteranspruch 3, gekenn zeichnet durch einen in den Stromkreis des Sperrglie des auf der Kathodenseite desselben geschalteten Satz von je nach dem verwendeten Filter und je nach dem gewählten Abbildungsmasstab einstellbaren, zur Beeinflussung der die Sperrung bewirkenden Schwel lenspannung und damit der Sperrzeit dienenden Potentiometern.
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