CH399201A - Hydrodynamische Kupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Hydrodynamische Kupplung, insbesondere für KraftfahrzeugeInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16D33/00—Rotary fluid couplings or clutches of the hydrokinetic type
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Description
Hydrodynamische Kupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung betrifft eine hydrodynamische Kupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge.
Die Verwendung von hydrodynamischen Kupp lungen bei Kraftfahrzeugen ist bekannt. Bei diesen Kupplungen besteht seit jeher der Wunsch, das Fest bremsmoment der Kupplung möglichst klein zu hal ten und andererseits aber im Bereich geringen Schlupfes einen möglichst steilen Anstieg der Kennli nie zu erreichen.
Dies versuchte man bisher dadurch zu erreichen, dass in den Strömungskreislauf der Kupplung Unste- tigkciten eingebracht wurden. D. h. es waren in den Schalen .sogenannte Prallbleche vorhanden, die die glatten Innenwandungen !der Schalen unterbrachen und aus ihrem Bereich in die Strömung hineinragten. Diese Prallbleche oder Scheiben, die vornehmlich am inneren Durchmesser der Kupplungsschalen angeord net waren, setzten .zwar das Fesbbremsmoment herab, wirkten sich aber bei geringem Schlupf keineswegs im gewünschten Sinne aus.
Vor allem aber trat bei derart ausgebildeten Kupplungen beim Anfahren unter hoher Last ein störendes Kupplungsrupfen auf.
Die Erfindung geht zur Beseitigung obiger Nach teile einen anderen Weg. Sie besteht darin, dass die der Strömung zugekehrten Innenwandungen der Pri mär- und der Sekundärschale an der äusseren Be grenzung des Strömungskreislaufes wenigstens annä hernd genau zylindrisch verlaufen. Statt genau zylin drisch liegt auch eine lediglich giessereitechnisch be dingte schwach konische Ausbildung noch im Rah men der Erfindung.
Eingehende Versuche haben gezeigt, dass sich gegenüber der bekannten Prallscheibenausbildung mit der erfindungsgemässen Ausbildung dieselben Festbremsmomente bei geringerem Kupplungsdurch messer erreichen lassen. Zusätzlich zu .diesem Vorteil hat aber vor allem die Kennlinie im Bereich geringen Schlupfes einen steileren Verlauf und übersteigt die Kennlinie der bekannten Prallscheibenkupplung bis herab zu Schlupfwerten von etwa 30 bis 40 % um ein Beträchtliches.
Ausserdem tritt bei der erfindungsge- mässen Kupplung kein Kupplungsrupfen mehr auf.
Vorteilhaft liegen die zylindrischen Wandungs- teile an beiden Schalen auf demselben Durchmesser. Der Übergang der Innenwandungen in die zylindri- schen Wandungsteile kann plötzlich oder allmählich erfolgen, z. B. durch entsprechende Abrundungen.
Einzelheiten der Erfindung zeigt das Ausfüh rungsbeispiel der Zeichnung, und zwar zeigen: Fig. 1 die Kupplung im ;Schema und Fig. 2 den Kennlinienverlauf.
Nach Fig. 1 besteht die Kupplung 10 - wie an sich bekannt - aus der Primärschale 11 und der Sekundärschale 12, welch letztere mit der Abtriebs- welle 13 verbunden ist. Die Antriebswelle 14 steht durch einen die Sekundärschale 12 umgreifenden Ge häuseteil 15 mit der Primärschale 11 in Verbindung.
An beiden Schalen 11 und 12 weisen die .glatten Innenwandungen 16, :die dem Strömungskreislauf zugekehrt sind, in ihrem äusseren Bereich zylindri sche Wandungsteile 17 auf. Diese Wandungsteile 17 liegen an beiden ;Schalen 11 und 12 auf gleichem Durchmesser. Bei gegossenen Schalen sind diese Wandungsteile 17 schwach konisch ausgebildet, um ein Herausziehen der Schalen aus der Giessform zu erleichtern. Der Übergang der Innenwandung 16 in die Wandungsteile 17 kann mit einer leichten Abrun dung erfolgen.
Fig. 2 zeigt den Kennlinienverlauf A einer an sich bekannten Prallscheibenkupplung im Vergleich zum Kennlinienverlauf B der erfindungsgemässen Kupp lung. Es zeigt sich, dass beide Kennlinien praktisch dasselbe Festbremsmoment C aufweisen.
Die erfin- dungsgemässe Kupplung hat - wie ihre Kennlinie B zeigt - im Gebiet kleinen Schlupfes, d. h. also etwa von 0 bis 25 % , einen wesentlich steileren Anstieg als die bekannte Kupplung.
Im Bereich des restlichen Schlupfes von etwa 30 bis 100 % zeigt die erfin- dungsgemässe Kupplung einen angenähert waage rechten Verlauf ihrer Kennlinie B.
Hierbei muss noch erwähnt werden, dass sich -die ser Kennlinienverlauf B gegenüber dem der bekann ten Kupplung mit einer im Durchmesser etwas kleine ren Kupplung erreichen lässt. Infolge der steileren Kennlinie im Betriebsbereich ergeben sich. für die erfindungsgemässe Kupplung günstigere Temperatur verhältnisse im Fahrbetrieb.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Hydrodynamische Kupplung, .insbesondere für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass die der Strömung zugekehrten Innenwandungen (16) der Pri mär- und der Sekundärschale (11, 12) an der äusse- ren Begrenzung des Strömungskreislaufes wenigstens annähernd genau zylindrisch verlaufen. UNTERANSPRÜCHE 1. Kupplung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die zylindrischen Wandungsteile (1.7) an beiden. Schalen (11, 12) auf demselben Durchmesser liegen. 2.Kupplung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Übergang der Innenwandun gen (16) in die zylindrischen Wandungsteile (17) all mählich erfolgt, z. B. durch entsprechende Abrun dungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED35392A DE1234538B (de) | 1961-02-11 | 1961-02-11 | Hydrodynamische Kupplung, insbesondere fuer die Kraftuebertragung bei Kraftfahrzeugen |
Publications (1)
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Family
ID=7042619
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH101162A CH399201A (de) | 1961-02-11 | 1962-01-26 | Hydrodynamische Kupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge |
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Also Published As
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