CH399203A - Anhänger - Google Patents
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G23/00—Forestry
- A01G23/003—Collecting felled trees
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-
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Description
Anhänger Die Erfindung hat einen Anhänger zum Gegen stand, um insbesondere gewisse forstwirtschaftliche Arbeiten zu vereinfachen und zu verbilligen, und zwar besonders das Schleifen und Rücken von Schichtholz und Langhölzern. Gerade beim Rücken von Schichtholz können gemäss praktischer Erpro bung eines erfindungsgemässen Anhängers zwei Arbeiter in 4 Minuten einen Raummeter bewältigen, für den unter gleichen Umständen auf bisher übliche Art drei Arbeiter<B>10</B> Minuten benötigten, was einer Einsparung von<B>70</B> % der reinen Arbeitszeit gleich kommt.
Ähnlich liegen die Verhältnisse auch behn Schleifen der Hölzer, wozu als zusätzlicher Vorteil noch zu bemerken ist, dass bei der Verwendung eines erfindungsgemässen Anhängers eine sonst unver meidliche Beschädigung der Schleifwege ausgeschlos sen ist. Ein weiterer sehr wesentlicher Vorteil besteht darin, dass der Anhänger gleich-zeitig zum Bündeln des Holzes verwendet werden kann und auch hierbei den bisher bekannten Setzrahmen gegenüber wesent liche Arbeitszeitersparung einbringt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt, in welchen Fig. <B>1</B> eine Vorderansicht auf den Anhänger, Fig. 2 eine Seitenansicht während des Kippvor gangs, Fig. <B>3</B> eine Draufsicht in der Stellung nach Fig. <B>1</B> und Fig. 4 eine Draufsicht auf Fig. 2 veranschaulicht. Der erfindungsgemässe Anhänger besteht aus zwei zweckmässig halbkreisförmigen Tragbügeln<B>1,</B> die in zweckentsprechendem Abstand (beispielsweise <B>90</B> cm) zueinander angeordnet sind und in die das zu rückende Holz H eingelegt wird.
Um das Einlegen der Hölzer zu erleichtern, sind die beiden oberen Endstrecken 2 jedes Bügels<B>1</B> etwa durch Scharniere <B>3</B> abklappbar gestaltet, die beim Gebrauch erst dann hochgeklappt und befestigt werden, wenn der grösste Teil des Holzes schon eingelegt ist, so dass nur der Rest über die volle Höhe der Bügel angehoben wer den muss.
Im dargestellten Beispiel ist der Bügel<B>1</B> halb kreisförmig und die Endstrecken 2 gradlinig parallel ausgebildet, so dass die umschriebene Fläche aus einem Halbkreis und einem Rechteck besteht, deren Summe erfindungsgemäss eine genau bestimmte Flä che (zweckmässig<B>1</B> m#) beträgt, so dass eine über die Oberkanten genau oben eingefällte Ladung auf übliche Länge abgeschnittener Hölzer ein genaues Raummass<B>-</B> beispielsweise<B>1</B> rm <B>-</B> ergibt.
Die so eingebrachte Ladung kann nun ohne jede Schwierig keit mit einem Seil, mit speziellen Stahlbändern oder dgl. umschlungen werden, so dass nach dem Rücken und Abkippen ein ladefertiges Bündel vorliegt, wel ches dann vom Greifer eines modern eingerichteten Holztransportfahrzeugs gefasst und aufgeladen wer den kann.
Die beiden Traghügel<B>1,</B> 2 sind auf einem sche matisch dargestellten Tragrahmen 4 aufgesetzt, der starr mit dem Oberteil eines Drehkranzes<B>5</B> verbun- ,den ist. Letzterer ist mit seinem Unterkranz auf einem ausgesteiften Querbalken<B>6</B> befestigt, welcher .die Achsstummel<B>7</B> der Laufräder<B>8</B> trägt. Dem Ver wendungszweck des Anhängers zufolge sind die Räder<B>8</B> tunlichst klein gehalten und der Querbalken <B>6</B> (vgl. Fig. <B>1)</B> um ein gewisses Mass nach oben abge setzt, um eine grössere Bodenfreiheit zu erhalten. Am Querbalken ist eine Anhängestange<B>9</B> starr befestigt, die in den Kraftheber eines handelsüblichen Schlep pers eingehängt wird.
An der einen Aussenkante des Tragrahmens 4 ist eine Kippwelle <B>10</B> über mehrere Lager 12 angelenkt, deren Enden in Lageraugen<B>11</B> ausmünden, welche an jedem Tragbügel<B>1</B> starr befestigt sind, dergestalt, dass die (natürlich starr miteinander verbundenen) Tragbügel gemäss Fig. 2 ausgekippt werden können. Zum Auskippen wird das Oberteil des Anhängers zweckmässig um<B>90'</B> gedreht, so dass durch Anheben der Stange<B>9</B> mit dem Kraftheber das Auskippen selbsttätig erfolgt oder zumindest sehr erleichtert wer den kann.
Um den Drehkranz beim Auskippen nicht zu<B>be-</B> schädigen, ist in der Kippbahn etwa unterhalb der Kippwelle <B>10</B> ein Gleitblech 10a angeordnet, auf wel chem das Holz über den Drehkranz<B>5</B> hinweggleitet. Weiterhin ist auf dem Drehkranz eine Öse<B>15</B> befe stigt, in welche eine in einer am Tragbügel<B>1</B> befindli chen Öse<B>13</B> angelenkte Haltestange 14 eingehängt werden kann, die dann ein unbeabsichtigtes Auskip pen der Ladung verhindert.
Um die Hölzer während des Rückens zu sichern und gleichermassen zur Erleichterung des Bündelns mit einem Seil (wie eingangs schon geschildert), ist eine Spannkette<B>17</B> vorgesehen, die im Beispielsfalle als Einzelkette in der Mitte zwischen den beiden Tragbügeln 2,<B>1</B> angeordnet ist. Ihr eines<B>-</B> festes<B>-</B> Ende ist in einer am Tragrahmen 4 befestigten Öse <B>16</B> eingehängt, während das lose Ende der Kette<B>17</B> um die Holzladung geschlungen und in einen Spann haken eingehängt wird.
Der Spannhaken ist in einer Welle<B>18</B> gelagert, deren Enden an den Tragbügeln<B>1</B> befestigt sind, und evtl. durch feste Ringe 18a gegen seitliches Verschie ben gesichert. Er besteht aus einem in dieser Welle <B>18</B> gelagerten Hebel<B>19,</B> dessen Ende in einen Griff <B>23</B> ausmündet und ein Auge 20 aufweist, in welchem ein Zugglied 21 angelenkt ist. Das Letztere ist am oberen Ende mit einem indie Kette<B>17</B> einzuhängen den Haken 22 versehen. Es sind bereits Spannvor richtungen in technisch ähnlicher Art vielfach in Ge brauch, so dass seine Wirkungsweise hier als bekannt vorausgesetzt werden kann.
Der erfindungsgemässe Anhänger bietet folgende Arbeitsmöglichkeiten: Bei der z. Zt. üblichen Arbeitsweise wird Schicht holz mit einem Kastenanhänger o.<B>ä.</B> gerückt, am Ladeplatz abgeladen und<B>-</B> beim beabsichtigten Laden mit Greifern<B>-</B> in Ringe mit<B>1</B> m2 Fläche ge stellt und gebündelt, so dass das Bündel<B>1</B> rm beträgt. Erfindungsgemäss wird das Holz wie schon geschil dert aufgeladen, auf dem Anhänger gebündelt und kann am Ladeplatz als fertiges Bündel mit<B>1</B> rm abge kippt werden.
Das Schleifen von Langhölzern auf übliche Art mit Ketten beschädigte unvermeidlich die Schleif wege; ferner kann hier nur ein Teil -dessen geschleift werden, was der Anhänger an Lademöglichkeit bie tet, wenn die Langhölzer mit den starken Enden in die Tragbügel gelegt und festgespannt werden. Hiernach kann mit dem Kraftheber der Anhänger vorn so nach unten gedrückt werden, dass die Enden der Hölzer nicht auf dem Weg entlang schleifen, sondern in der Luft hängen, so dass eine Beschädigung der Wege ausgeschlossen ist.
Ein weiterer Vorteil bei diesem Arbeitsgang besteht darin, #dass die solcherart auf den erfindung ,s-emässen C Anhänger gespannten Langhöl- zer bündelweise sehr rasch aufgesägt werden können. Am Ladeplatz wird ein entsprechend grosser Säge bock unter das vom Kraftheber hochgehobene Ende des Langholzbündels geschoben, während der An hänger gewisserinassen als Gegenbock dient.
Derart wird das Bündel von den Spitzen her bis zu den Tragbügeln abgelängt, wobei das im Anhänger be findliche letzte Bündel auch bereits gemessen ist.
Bei allen geschilderten Arbeiten verringert sich durch die Erfindun#g:die Arbeitszeit um mehr als die Hälfte der üblichen Aufwendungen. Dass beispiels weise zwei dieser Anhänger auch miteinander ver kuppelt als Zweiachser zum Transport schwererer Langhölzer und dergl. verwendet werden können, ist selbstverständlich. Die geschilderte und in den Zeich nungen dargestellte Ausführungsart kann natürlich auf manche Art ab-ewandelt werden, was jedoch den Sinn der Erfindung nicht berührt und daher hier nicht erörtert zu werden braucht.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Mit einer aus mehreren, einen bestimmten Flä cheninhalt umschreibenden Traebüeeln bestehenden Lademulde versehener Anhänger in Form eines Ein- achsfahrzeuges, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrgestell mit einer Anhängerkupplung und einem Drehkranz versehen ist, der einen Tragrahmen (4) aufweist, auf welchem die Lademulde <B>(1,</B> 2) abkipp- bar an-eordnet ist.<B>C</B> UNTERANSPRüCHE <B>1.</B> Anhänger nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Tragrahmen<B>(5)</B> auf einer Seite eine Kippwelle <B>(10,</B> 12) angebracht ist, deren Enden in an den Tragbügeln<B>(1)</B> angeordneten Lager augen<B>(11)</B> eingreifen, während sich auf der gegen überliegenden Seite eine aushängbare Verbindung <B>(13,</B> 14,<B>15)</B> zwischen Tragbügel<B>(1)</B> und Drebkranz <B>(5)</B> befindet. 2.Anhänger nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass zwi schen den Tragbügeln<B>(1)</B> eine am einen Ende<B>(16)</B> fest angebrachte Kette<B>(17)</B> angeordnet ist, deren an deres Ende in eine Spannvorrichtung<B>(18 - 23)</B> ein- zuhän-en ist. <B>3.</B> Anhänger nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen<B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Oberstrecken (2) jedes Tragbügels<B>(1)</B> abklapp- oder abnehmbar ausgebildet sind. 4.Anhänger nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen<B>1,</B> 2 und<B>3,</B> dadurch gekennzeich net, dass von der Kippwelle <B>(10)</B> aus ein über den Drehkranz,(5) hinweglührendes Gleitblech (10a) vor- ,gesehen ist. <B>5.</B> Anhänger nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen<B>1,</B> 2,<B>3</B> und 4, dadurch gekennzeich- net, dass die Radachse<B>(7)</B> dem Fahrgestell<B>(6)</B> gegen über nach unten abgesetzt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1962H0044633 DE1241282B (de) | 1962-01-16 | 1962-01-16 | Einachsanhaenger zum Ruecken und Schleifen von Holz |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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ID=7155558
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH13363A CH399203A (de) | 1962-01-16 | 1963-01-07 | Anhänger |
Country Status (2)
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| DE (1) | DE1241282B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4119222A (en) * | 1975-01-16 | 1978-10-10 | Rauma-Repola Oy | Tree harvesting apparatus |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US24846A (en) * | 1859-07-19 | Robert mowilliams | ||
| DE388514C (de) * | 1921-01-06 | 1924-01-14 | Otto Pohlmann | Drehbare Kippvorrichtung fuer den Wagenkasten, insbesondere von Kraftfahrzeugen |
| DE483043C (de) * | 1928-01-16 | 1929-09-25 | Theodor Pescatore | Kippvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
| US2720988A (en) * | 1953-03-25 | 1955-10-18 | Bruce J Mccoll | Log transporting vehicle |
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1962
- 1962-01-16 DE DE1962H0044633 patent/DE1241282B/de active Pending
-
1963
- 1963-01-07 CH CH13363A patent/CH399203A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4119222A (en) * | 1975-01-16 | 1978-10-10 | Rauma-Repola Oy | Tree harvesting apparatus |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1241282B (de) | 1967-05-24 |
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