Verpackung
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Verpackung mit einer durchsichtigen Hülle, welche die zu verpackende Ware und wenigstens eine mit Aufdrucken versehene Einlage umschliesst.
Die Verpackung gemäss der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die Einlage mindestens eine Reihe von Feldern aufweist, von denen jedes einer bestimmten Warensorte, Warengrösse, Ausführung, Warenmenge und/oder Materialsorte zugeordnet und dazu bestimmt ist, eine Markierung aufzunehmen als Hinweis dafür, dass die dem betreffenden Feld zugeordnete Angabe auf die in der Verpackung vorhandene bzw. unterzubringende Ware zutrifft.
Die Felder können mit Ziffern, Beschriftungen oder bildlichen Darstellungen bedruckt sein. Zweckmässigerweise sind die Felder längs mindestens einer Kante der Einlage angeordnet. Die Markierungen können z. B. Ausstanzungen, Prägungen oder Aufdrucke irgendwelcher Form sein.
Weitere Einzelheiten und die Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und der zugehörigen Zeichnung, in welcher rein beispielsweise zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes unter Weglassung der durchsichtigen Hülle veranschaulicht sind.
Fig. 1 zeigt das erste Ausführungsbeispiel in schaubildlicher Darstellung, von der Vorderseite der Verpackung gesehen.
Fig. 2 ist eine schaubildliche Darstellung der gleichen Verpackung, von der Rückseite gesehen.
Fig. 3 zeigt das zweite Ausführungsbeispiel in perspektivischer Ansicht.
Gemäss den Fig. 1 und 2 weist ein Kartonstück 11 drei auf seine Rückseite umgeschlagene Flügel 12,
13 und 14 auf. Durch Aufdruck ist jeder der beiden seitlichen Flügel 12 und 13 mit einer Reihe von Feldern A bzw. B versehen, in denen ebenfalls durch Aufdruck Angaben über verschiedene Warensorten, Warengrössen, Ausführungen, Materialien und Warenmengen angebracht sind. Die Angaben über die Warensorten sind beispielsweise durch bildliche Darstellung der betreffenden Gegenstände in den Feldern B gemacht, wogegen die Angaben über die Warengrösse und Warenmenge aus Ziffern und die Angaben über die Materialien und Ausführungen aus Beschriftungen bestehen.
Auf der Vorderfläche des Kartons 11 sind in analoger Weise zwei Reihen von Feldern C und D längs den beiden senkrecht ver Iaufenden Kanten der Verpackung durch Aufdrucke angeordnet und mit den gleichen Angaben wie die Felder A und B versehen. Es ist dafür Sorge getragen, dass die Felder C auf der Vorderseite der Verpackung und die Felder A auf dem dahinterliegenden Flügel 12 miteinander übereinstimmen und jeweils gleiche Angaben enthalten, desgleichen dass die Felder D auf der Vorderseite und die Felder B auf dem dahinterIiegenden Flügel 13 miteinander übereinstimmen und jeweils gleiche Angaben aufweisen. Zwischen den beiden Reihen der Felder C und D weist das Kartonstück 11 einen Fensterausschnitt 15 auf, durch welchen hindurch die in der Verpackung enthaltene Ware 16 sichtbar ist.
Die Verpackung ist durch eine nicht dargestellte, durchsichtige Hülle vervollständigt, welche den Karton 11 mit seinen Flügeln und die zwischen die Vorderseite und die Flügel 12 und 13 eingelegte Ware 16 umschliesst. Die Hülle besteht vorzugsweise aus einer thermopIastischen Kunststoff-Folie, die an ihren Rändern verschweisst ist. Durch die Hülle hindurch kann man die verpackte Ware und den Karton 11 mit den Feldern A, B, C und D sehen. Das Kartonstück 11 bildet nicht eine eigentliche Umhüllung der Ware 16, sondern lediglich eine Einlage innerhalb der durchsichtigen Hülle, wobei das Kar tonstück der Hülle den gewünschten Halt verleiht und zugIeich als Träger für alle notwendigen Angaben über die verpackte Ware dient.
Es ist ein charakteristisches Merkmal der beschriebenen Verpackung, dass die in den Feldern A bis D enthaltenen Aufdrucke sich nicht allein auf die in der Verpackung enthaltenen Waren, sondern auf eine ganze Anzahl von verschiedenen Waren der gleichen Gattung, wie z. B. Herrenunterwäsche, beziehen. Somit können gleich ausgebildete Verpackungen für mehrere Warensorten verwendet werden, die sich in der Grösse, in der Ausführung und im verwendeten Material voneinander unterscheiden, wobei auch die Anzahl der in einer und derselben Verpackung untergebrachten Waren, d. h. die Warenmenge, verschieden sein kann.
Um nun diejenige Ware, weIche im gegebenen Fall tatsächlich in der Verpackung enthalten ist, von der Aussenseite der Verpackung her sichtbar zu kennzeichnen, sind an den Feldern mit den betreffenden Aufdrucken Markierungen 17, 18, 19 und 20 angebracht, die als Hinweise auf die Gültigkeit der betreffenden Aufdrucke dienen. Gemäss Fig. 1 und 2 sind die Markierungen durch dreieckförmige Ausschnitte an den senkrecht verlaufenden Kanten der Vorderfläche des Kartons 11 und der Flügel 12 und 13 gebildet.
Die Markierung 17 weist auf die Warensorte, die Markierung 18 auf Ausführung und Material der Ware, die Markierung 19 auf die Warengrösse und die Markierung 20 auf die in der Verpackung enthaltene Warenmenge hin. Alle die erwähnten Angaben sind sowohI auf der Vorderseite als auch auf der Rückseite der Verpackung ersichtlich.
Die in Fig. 3 dargestellte Verpackung ist weniger flach ausgebildet als die vorstehend beschriebene.
Es ist wieder eine aus einem einzigen Kartonstück 21 bestehende Einlage vorhanden, an der Flügel 22, 23, 24 und 25 ausgebildet sind; diese sind zweimal gefalzt und rechtwinklig umgebogen. Die End Iappen von zwei einander gegenüberstehenden Flügeln 22 und 23 weisen je eine Reihe von Feldern A bzw. B auf, die mit mehreren verschiedenen Aufdrucken versehen sind, ähnlich wie beim ersten Ausführungsbeispiel. Zwecks Bezeichnung der in der Verpackung enthaltenen Ware 26 sind einzelne der Felder A und B je mit einer Markierung 27, 28, 29 bzw. 30 versehen, die als Hinweis für die Gültigkeit des betreffenden Aufdruckes dient. Im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel sind gemäss Fig. 3 die Markierungen 27-30 durch Aufdrucke gebildet.
Das Kartonstück 21 und die zwischen die Vorderseite und die umgeschlagenen Flügel 22, 23, 24 und 25 eingelegte Ware sind auch bei diesem Ausführungsbeispiel von einer nicht dargestellten, durchsichtigen Hülle umschlossen.
Bei einer nicht dargestellten Ausführungsform kann die Einlage die Form eines ebenen Blattes haben, das beispieIsweise wie das Kartonstück 11 gemäss Fig. 1 unter Weglassung der Flügel 12 und
13 ausgebildet sein kann. Dabei ist es aus Gründen der Festigkeit gegebenenfalls vorteilhaft, die Fenster öffnung 15 fortzulassen.
Es ist selbstverständlich möglich, die Felder mit den verschiedenen Aufdrucken auch anders als bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen anzuordnen und die Markierungen anders auszubilden, beispielsweise durch Prägungen oder durch aufgeklebte Marken usw.
Die Erfindung bringt eine Reihe von Vorteilen: Für ganze Gruppen von verschiedenen Warensorten können völlig gleiche und mit übereinstimmenden Aufdrucken versehene Einlagen hergestellt werden.
Dies vereinfacht und verbilligt die Fabrikation, weil grössere Auflageziffern in gleicher Art erzeugt werden können. Auch die Lagerung der Verpackung wird durch die Einheitlichkeit der Einlagen ver einfach. Erst vor, während oder nach dem Einpacken der Ware werden die zur Kennzeichnung der Warensorten dienenden Markierungen angebracht, was in Verbindung mit einer Verpackungsmaschine völlig automatisch durchgeführt werden kann. Durch die Standardisierung der Verpackungen für verschiedene Warensorten ergibt sich von selbst auch eine gewisse Vereinheitlichung der Versandpackungen und damit eine Vereinfachung des Versandes.
Ein weiterer bedeutender Vorteil liegt darin, dass die Maschine zum automatischen Erzeugen und Anbringen der durchsichtigen Hülle keiner Veränderungen und Anpassungen bedarf, wenn nacheinander verschiedene Warensorten verpackt werden sollen.
Vor allem sind hierbei keine unterschiedlich bedruckten Folien nötig, weil alle zur Kennzeichnung der Waren erforderlichen Angaben an der Einlage vorhanden sind.