CH399324A - Silo für Schüttgüter - Google Patents

Silo für Schüttgüter

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Publication number
CH399324A
CH399324A CH281363A CH281363A CH399324A CH 399324 A CH399324 A CH 399324A CH 281363 A CH281363 A CH 281363A CH 281363 A CH281363 A CH 281363A CH 399324 A CH399324 A CH 399324A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
discharge
silo
inserts
silo according
porous
Prior art date
Application number
CH281363A
Other languages
English (en)
Inventor
Grundbacher Willi
Original Assignee
Buehler Ag Geb
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Filing date
Publication date
Application filed by Buehler Ag Geb filed Critical Buehler Ag Geb
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Publication of CH399324A publication Critical patent/CH399324A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/54Large containers characterised by means facilitating filling or emptying
    • B65D88/72Fluidising devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description


  
 



  Silo für Schüttgüter
Die   Erfindung    betrifft einen Silo für   Schüttgüter,    mit belüftbarer Austragrinne.



   Es ist bekannt, Silos für Schüttgüter, wie beispielsweise Mehl, Futtermittel u. a., langgestreckt auszubilden und im   Bereich    des Auslaufs mit einer kanalförmigen Rinne zu versehen, um das   siliette    Gut in fliessfähigen Zustand zu versetzen. Auch ist es bekannt, solche Rinnen durch dachförmige Einsätze derart zu überdecken, dass das Gut aus dem Siloraum seitlich in   die    Rinne einfliesst, womit die Fliesstrecke gegenüber   dem    im   eigentlichen      Siloraum    gelagerten Gut weitgehend entlastet ist. Es wurde auch bereits vorgeschlagen, die seitlich der Rinne befindlichen Siloböden mit wahlweise belüftbaren   Feldern    zu versehen.

   Diese Vorrichtungen sind im   allgemeinen    mit gutem Erfolg zur   gesteuerten,      brückenbildungs- und    schanzungsfreien Entleerung mit möglicher,   wahlwei-    ser Mischung des Gutes   verwendbar.    Im Bestreben, bei besondern Fällen (kleinere Silozellen, bestimmtes Silogut etc.)   den    apparativen Aufwand   bei    Silos auf ein Minimum zu reduzieren, die Mischbarkeit während des Austrags des Gutes aber doch noch zu gewährleisten, wird eine neue Vorrichtung vorgeschlagen, die zweckmässig so ausgebildet ist, dass noch immer wählbare Zonen entlang des Silos   einzeln    entleerbar sind.



   Die   Erfindung    betrifft einen Silo für   fliessfähige    oder in fliessfähigen Zustand versetzbare Schüttgüter, mit durch porösen Boden hindurch   belüftbarer,gegen    eine Austragöffnung geneigter Austragrinne und ist dadurch gekennzeichnet, dass mit Abstand vom   porö-    sen Boden in der Austragrinne   belüfibare,    geneigte Einsätze mit gegenseitiger, teilweiser   Üblerlappung    unter Bildung von dazwischenliegenden Austragschlitzen vorgesehen sind.



   Dieser Silo weist den Vorteil auf, dass mit relativ geringem Aufwand das silierte Gut nicht frei   direkt    bis auf den Rinnenboden fliessen und daher leichter feldweise austragbar sein kann.



   In Weiterführung der Erfindungsidee sind die Einsätze in der   Neigung    verstellbar mit dem Vorteil   einer    guten Anpassbarkeit an den Schüttwinkel des Gutes. in   Weiterführung    der   Erfindungsidee    sind die   Einsätze    wahlweise belüftbar   mit    Ider damit vorteilhaften Mischwirkung.



   Die Zeichnung zeigt schematisch als   Beispiel    zwei Ausführungsformen der Erfindung.



     Die Fig.    1 zeigt einen Längsschnitt durch die Austragrinne lerster Ausführungsform.



   Die Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch die Austragrinnee entlang II-II in Fig. 1.



   Die Fig. 3 zeigt   einen      teilweisen    Längsschnitt durch   die    Austragrinne   zweiter    Ausführungsform.



   Wie aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht, sind die Silowände 1 und 2 derart weitergeführt, dass durch die Seitenwände 3 und 4 eine in der Längsrichtung durch die Stirnwäude 5 und 6 begrenzte   Austragrinne    gebildet wird. Der Boden der Austragrinne ist durch poröse Platten 10 und 11, die mit darunter befindlichen Belüftungskammern 12 und 13 versehen sind, gebildet. Von den Seitenwänden 3 und 4 und der Stirnwand 5 sind zu den porösen Platten 10 und 11   Keule    15 und 16   vorgesehen.   



   Mit Abstand von den porösen Bodenplatten 10 und 11 mit   der,    Belüftungskammern 12 und 13 sind mehrere in der Neigung verstellbare, poröse,   mit    Belüftungskammern   versehene,    in der   Neigung    verstellbare Einsätze vorgesehen. Diese Einsätze 20, 22, 24 weisen weiterhin gewisse   Überlappugen      mit      da-    zwischen vorgesehenen, in   der      Spaltweite    verstellbaren Austragschlitzen 27 resp. 29 auf. Die Befestigung    der    belüftbaren Einsätze 20, 21 resp. 22, 23, resp.



  24, 25 erfolgt durch Schrauben 30 und Muttern 31 einerseits und durch auf die Belüftungsrohre 33 aufgewindete Muttern 34 und 34'. Über Ventile 36 und eine Hauptspeiseleitung 37 sind die Belüftungsrohre 33 und damit die einzelnen   Belüftungskammern    21, 23, 25 an ein Belüftungsgebläse 38 angeschlossen.



   Die Austragrinne mündet in eine Zellenradschleuse 40. Die Mündungsstelle 41 an dieser Zellenradschleuse 40 ist durch eine weitere poröse Platte 42 mit zugeordneter   Beiüftungskammer    43 mit Abstand sowohl von der porösen Bodenplatte 11 wie auch dem darüber befindlichen belüftbaren Einsatz 24, 25 überdeckt. Von der Stirnwand 6 auf den porösen Einsatz 42 führt ein Keil 17.



   Zum richtigen Funktionieren einer derartigen Vorrichtung wird nun vorerst die Neigung der porösen Einsätze 20, 22 und 24 derart eingestellt, dass das   silierte Gut      entsprechend    dem ihm eigenen   Böschungswinkei    lediglich durch   die    Schlitze 27 und 29 bis an den Rand der darunterliegenden   be-    nachbarten Platten 20 und 22 erfolgen kann. Dlasselbe gilt auch im Bereich der porösen Platten 24 und 42.



   Durch wahlweise Belüftung des gesamten Bodens der Austragrinne, d. h. der porösen Platten 10 und 11 durch die Belüftungskammern 12 und 13 oder durch die Belüftung eines der Einsätze 20, 21 resp. 22, 23,   resp.    24, 25 und 42, 43 gleichzeitig mit dem unteren Teil der Austragrinne durch die porösen Platten 11 mit der Belüftungskammer 13 wird eine   wahlweise    einseitige oder auch gleichmässige Entleerung der Silozelle und damit auch leine wahlweise Mischung des silierten Gutes erreicht. Das unkontrollierte Nachfliessen von siliertem Gut über unbelüftete Platten bis ins Gebiet der Austragschleuse 40 ist damit nicht mehr möglich.



   Die Vorrichtung weist den Vorteil auf, dass mit sehr geringem apparativem Aufwand   eine    weitgehend brückenbildungsfreie Austragung von Schüttgut aus Silozellen möglich ist. Der Belüftungswechsel von einer Kammer auf die andere, resp. von einer   porö-    sen Platte auf die andere kann von Hand oder in an sich bekannter Weise durch automatische Selektivsteuerungen erfolgen.



   Die relativ   umständliche    Neigungs-Verstellung der belüftbaren Einsätze 20, 22, 24 und   damit    die Einstellung der Weiten der Austragschlitze 27, 29 kann durch verstellbare Klappen 50, wie dies in Fig. 3 gezeigt ist, ersetzt werden. Diese Klappen 50 sind um   die    gezeigten Drehpunkte 51 verschwenkbar.



  Damit lerfolgt eine wahlweise Einstellung der Weite des Austragschlitzes 27 und damit eine Anpassung an den Böschungswinkel des silierten Schüttgutes. An Stelle der Befestigung der Klappen 50 an den   DrLeh-    punkten 51 können diese auch mit Schlitzen versehen und an den Belüftungskammern 23 resp.   25    festklemmbar sein.



     Die    Anordnung zweier gleichartiger Austragrinnen (wie in Fig. 1 gezeigt) beidseits der Zellenradschleuse 40 gehört selbstverständlich in den Bereich der Erfindungsidee.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Silo für fiiessfähige oder in fliessfähigen Zustand versetzbare Schüttgüter, mit durch porösen Boden hindurch belüftbarer, gegen eine Austragöffnung geneigter Austragrinne, dadurch gekennzeichnet, dass mit Abstand vom porösen Boden (10, 11) in der Austragrinne Ibelüftbare, geneigte Einsätze (20, 22, 24) mit gegenseitger, teilweiser Überlappung unter Bildung von dazwischenliegenden Austragschiitzen (27, 29) vorgesehen sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Silo nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Einsätze in der Neigung verstellbar sind.
    2. Silo nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsätze gegen die Au str agöffnung (41) zu abfallend geneigt sind.
    3. Silo nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsätze (20, 22, 24) einzeln und wahlweise belüftbar sind.
    4. Silo nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass zusätzlich ein geneigter Einsatz (42) über der AustragÏffnung (41) derart angeordnet ist, idass getrennt von dieser zwischen diesem geneigten Einsatz (42) und dem Boden der Austragrinne (10, 11) ein Austragschlitz gebildet ist.
    5. Silo nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die geneigten Einsätze (22, 24) mit in die Austriagschlitze (27, 29) hineinreichendem, zur Veränderung der Schlitzweite verstellbarem Schieber verselien sind.
CH281363A 1963-03-05 1963-03-05 Silo für Schüttgüter CH399324A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0399080A1 (de) * 1989-05-26 1990-11-28 Ibau Hamburg Ingenieurgesellschaft Industriebau Mbh Silo für staubförmige und feinkörnige Schüttgüter, sowie Verfahren zum Betrieb eines solchen Silos

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EP0399080A1 (de) * 1989-05-26 1990-11-28 Ibau Hamburg Ingenieurgesellschaft Industriebau Mbh Silo für staubförmige und feinkörnige Schüttgüter, sowie Verfahren zum Betrieb eines solchen Silos

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