CH399996A - Verfahren zur Herstellung einer Verpackung für Nahrungsmittel - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Verpackung für Nahrungsmittel

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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung einer Verpackung für Nahrungsmittel
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung einer Verpackung für Biscuits oder dergleichen Nahrungsmittel, unter Verwendung von in Wärme   zusammenschrumpfendem      Material,    sowie eine nach diesem   Verfahren      .hergestellte    Verpackung.



   Zurzeit sind verschiedene Vorrichtungen zum Verpacken von Keksen, Zwiebacken und anderem Gebäck in Gebrauch. Diese Vorrichtungen bestehen aus   Einwickeimaschinen,    bei   denen    Zellophan oder Wachspapier verwendet wird, und   die    mit den zu verpackenden Backprodukten von einer selbsttätigen   Aufreih- und    Stapeleinrichtung versorgt wird. Nach dem zurzeit angewendeten Verfahren werden die Kekse vor dem Verpacken abgezählt und beispielsweise zu   Vierteipfundeinheiten      zusammengefasst    und abgesondert.



   Die hierzu erforderliche Ausstattung ist teuer und beansprucht viel Raum. Es hat sich gezeigt, dass durch Unbeweglichmachung der Backwaren vor dem Abteilen das Verpacken wesentlich erleichtert und die Verpackungseinrichtung vereinfacht wird mit der Folge, dass die Herstellungskosten gesenkt werden.



   Das Gegenstand dieser Erfindung bildende Verfahren, bei dem, wie erwähnt, in Wärme   zusammen-    schrumpfendes Material   verwendet    wird, zeichnet sich dadurch aus, dass ein fortlaufender Streifen des Verpackungsmaterials in Längsrichtung um ein sich vorwärtsbewegendes Ende einer fortlaufenden Säule der Nahrungsmittel gelegt wird, um eine fortlaufende schlauchförmige, die Säule mit sich überlappenden Kanten umschliessende Umhüllung zu bilden, dass die sich überlappenden Kanten miteinander verschweisst werden, dass das Verpackungsmaterial erwärmt wird um zusammenzuschrumpfen und sich dabei eng an die Nahrungsmittel anzulegen, dass dann   die      umhüllte    Säule durchschnitten und dabei in Gruppen mit einer gewünschten Anzahl der Nah  mngsmittel    aufgeteilt wind,

   und   dass      schliesslich    die Enden der Verpackung verschlossen werden.



   Die Erfindung   wird    nunmehr ausführlich anhand einiger Ausführungsformen beschrieben. In den beiliegenden Zeichnungen ist   die   
Fig. 1 eine schematische Darstellung des erfindungsgemässen Verfahrens, nach dem eine einzelne Säule nebeneinanderliegender Kekse sich durch die die Umhüllung formende Vorrichtung vorwärtsbewegt,
Fig. 2 eine Fortsetzung der Fig. 1, die schematisch das Erhitzen der Umhüllung zeigt, um diese zum Schrumpfen zu bringen,
Fig. 3 eine Fortsetzung   der - Fig.    2, die das Zerschneiden der mit der geschrumpften Umhüllung versehenen Säule von Keksen in einzelne Einheiten mit der gewünschten Länge zeigt,
Fig. 4 eine Darstellung, die zeigt, in welcher Weise die freiliegenden Enden der abgetrennten Einheiten nach der   Fig. 3    durch Kappen verschlossen werden,
Fig.

   5 eine Darstellung, die zeigt, wie die Kappen auf den Enden der   abgetrennten    Einheiten sind,
Fig. 6 ein Längsschnitt durch eine Einheit aus zusammengepackten Doppelkeksen in einer Umhüllung aus einem geschrumpften thermoplastischen Film,
Fig. 7 eine Seitenansicht der in der Fig. 6 dargestellten Einheit, die an den Enden mit Verschlusskappen versehen ist,
Fig. 8   eine aStirnansicht    der offenen, in der Fig. 6 dargestellten Einheit,
Fig. 9 eine Stirnansicht der mit einer Kappe versehenen Einheit nach Ider Fig. 7,
Fig. 10 eine schaubildliche Darstellung, zum Teil  als Schnitt, einer Einheit aus rechteckigen Keksen, die zeigt, in welcher Weise sich die durch Wärme ein wirkung zum Schrumpfen gebrachte   Umhüllung    aus Kunststoffilm der Keksform anpasst,
Fig.

   11 eine schaubildliche Darstellung   einer    fertigen Packung mit der in der Fig. 10 dargestellten Einheit,
Fig. 12 ein Querschnitt durch die fertige Packung nach der Linie 12-12 in der Fig. 11,
Fig. 13 eine schaubildliche Darstellung einer der geformten   Kunststoftkappen    nach der Fig. 11,
Fig. 14 eine der Fig. 10 ähnliche schaubildliche Darstellung einer Einheit mit dreieckigen Keksen,
Fig. 15 eine schaubildliche Darstellung einer fertigen Verpackung der in der Fig. 14 dargestellten Einheit,
Fig. 16 ein Querschnitt durch die fertige Packung nach der Linie 16-16 in'der Fig. 15 und die
Fig. 17 eine schaubildliche Darstellung einer der geformten Kunststoffkappen für die in der Fig. 15 dargestellte Einheit.



   Die Beschreibung beginnt mit dem Austritt der Backwaren aus einem Durchlauf-Backofen, wobei die fortlaufende Entnahme mit   Hilfe    einer an sich keinen Teil der Erfindung bildenden Einrichtung und nach einem Verfahren erfolgt, nach dem der Keks verschiedene Bearbeitungsstufen durchläuft, die das Zerbrechen einer Keksplatte in einzelne Kekse, das Aufreihen, Zusammenstapeln u. s.   w.    umfassen, wobei eine einzelne Säule von hochkant stehenden und mit den flachen Seiten aneinander anliegenden Keksen gebildet wird.



   Die nachstehende Beschreibung bezieht sich auf das Verpacken von Keksen. Die Erfindung ist jedoch hierauf nicht beschränkt, sondern kann zum Verpakken von anderen   Nahrungslmitteln,    z. B. von anderen Backwaren ebensogut Anwendung finden.



   Die Fig. 1 zeigt eine Säule 11 aus Keksen 10, die hochkant stehend und mit den flachen Seiten aneinander anliegend von einem Förderband 12 zu einer ersten Station in der Reihenfolge von Verfahrensstufen befördert werden, die die vorliegende Erfindung bilden. An dieser Station wird ein fortlaufendes Band 13 aus Verpackungsmaterial in Form einer Folie oder eines Films von einer Vorratsrolle 14 abgewikkelt und um eine Spannwalze 15 herumgeführt, die das Band 13 spannt, während dieses duroh einen kegelstumpfförmigen Kanal oder Formkonus 16 geleitet wird. Der Formkonus 16 ist mit einem Ausschnitt oder einer in der Längsrichtung sich verengenden Öffnung 18 versehen, die sich im wesentlichen über die Länge des Formkonus hinweg erstreckt und in einer Queröffnung 19 endet, wodurch ein durchgehender Kanal zur Aufnahme der genannten Kekssäule 11 geschaffen wird.



   Wird das Filmband 13 an der Innenseite des Formkonus   1-6      entlanggezogen,    so folgt das Band dem Umriss des sich verengenden Kanals   16.    Bei der weiteren Bewegung des Bandes 13 zieht die sich verengende Öffnung 18 die Kanten des Bandes zusammen unter Bildung einer langgestreckten schlauchförmigen   Umhüllung    20, die eine überlappte   Längsnaht    21 aufweist. Infolgedessen wird die Kekssäule 11 beim Vorrücken mitten durch den formenden Konus 16 mit dem Verpackungsmaterial, beispielsweise mit einem Kunststoffilm umkleidet, dasdie Säule 11 ungeachtet deren Querschnittes oder deren Umrisses nach und nach umgibt.



   Um die schlauchartige Umhüllung 20 in deren   Lage e um die Säule 11 herum festzuhalten, kann die      Nahtstelle    21, wenn gewünscht, geschlossen werden.



  Zu diesem Zweck wird die locker umhüllte Kekssäule 11 nach Verlassen des   Fornakonus    16 längs der Nahtstelle 21 mit einer heissen Platte 24 in Berührung   ge    bracht, die das Material an der Nahtstelle zusammenschweisst.



   Hierzu wird vorzugsweise eine elektrisch beheizte Platte benutzt, die von einer Feder mit dem geeigneten Druck gegen die   Nahtstelle    21 gedrückt wird.



  Zum Zusammenschweissen der Nahtstelle können jedoch auch andere Mittel verwendet werden, beispielsweise eine Vorrichtung mit einem heissen Draht oder einem heissen Messer.



   Nach Verlassen der zuletzt   Ibeschriebenen    Station ist die Kekssäule 11 lose in einem Schlauch 20 aus einer thermoplastischen Folie enthalten, der durch eine seitliche   Schweissnaht    21 verschlossen ist, wie in der Fig. 2 dargestellt.



   Es sind Mittel vorgesehen, die fortlaufend eine sich   vorwärtsbewegende    Säule zusammengelegter Kekse umhüllen, bevor die Kekssäule in kleinere Einheiten zwecks Herstellung der fertigen Packungen unterteilt wird. Der die Kekse lose umhüllende Schlauch 20 wird an der Aussenseite auf eine Temperatur erhitzt, bei der eine Schrumpfung des Verpakkungsmaterials erfolgt, ohne dass dieses zum Schmelzen gebracht wird.

   Diese Schrumpfung dient dazu, das Verpackungsmaterial um die sich vorwärtsbewegende Kekssäule herum zusammenzuziehen und zu straffen, so dass die   einzelnen    Kekse der Säule 11 in ihrer Lage in bezug aufeinander festgehalten werden und eine straff umhüllte   Koks säule    entsteht, die in kleinere Gruppen oder Einheiten von zusammengelegten Keksen zerschnitten werden kann, ohne die Lage der einzelnen Kekse in bezug aufeinander zu verändern.



   Um eine   Schrumpfung    des Materials um die Kekssäule herum zu bewirken, wird die Kekssäule vorzugsweise durch einen (nicht dargestellten) Tunnel geleitet, in den Dampf oder   Heissluft    um die umhüllte Kekssäule herum eingelassen wird. Es können auch Heizelemente in Form einer Reihe von (nicht dargestellten) Infrarotlampen benutzt werden sowie auch   andere      Erhbitzungsmittel,    wenn gewünscht. Zusammen mit den Heizelementen können ein oder mehrere Gebläse vorgesehen werden, um die Wärme gleichmässig um die Kekssäule herum zu verteilen.

   Die Menge der   anzuwendenden    Wärme ist je nach dem   verwendeten    Verpackungsmaterial veränderlich und hängt auch von der Geschwindigkeit ab, mit der die   Kekssäule   siich    durch den Heiztunnel hindurchbewegt.



   Durch das Schrumpfen des Verpackungsmaterials werden die Kekse der Säule fest zusammengezogen und   aufeinanider    längs der Säulenachse unter Bildung eines steifen Stapels 25 ausgerichtet, in dem die einzelnen Kekse unbeweglich ruhen. In dieser Weise wird ein möglicher   Längsidurchhang    in der umhüllten Kekssäule nach Verlassen der Nahtverschweisstation beseitigt. Im besonderen zeigen die Figuren 2-6, in welcher Weise das Verpackungsmaterial nach dem Erhitzen sich fest auf Grund des Schrumpfens um die einzelnen Kekse herum zusammenzieht, wodurch ein sich selbst tragendes steifes Gebilde geschaffen wird.



   Das Aufteilen   wider    Kekssäule 11 in kleinere Keksgruppen zwecks   Herstellung    einer endgültigen Pakkung erfolgt nach dem Umhüllen der Kekssäule.



  Dementsprechend wird der umhüllte   Kekssäulenauf-    bau 25 an einer in der Fig. 3 schematisch dargestellte Schneidstation in kleinere umhüllte Einheiten 26 zerschnitten, wobei geeignete Schneidmittel, beispielsweise ein Messer 27 benutzt werden. Da die Steifheit der umhüllten   Einheit    26 durch das Durchschneiden nicht beeinträchtigt wird, so behalten die einzelnen Kekse ihre Lage in der umhüllten Einheit bei.



   Die Schneidmittel sollen   vorzugsweise    in die Säule 25 seitlich nicht tiefer eindringen als die Stärke der Verpackungsfolie 13 beträgt, um eine Beschädigung des Gebäcks zu vermeiden, und da die Säule 11 an sich körperlich nicht fest ist, so besteht keine Notwendigkeit, die   Kekssäule    nach dem Durchtrennen der Umhüllung vollständig   gdurchzuschnoiden.   



   Um zu verhindern, dass das seitlich wirkende Messer 27 sich mit der vorrückenden Kekssäule 25 verklemmt oder deren Bewegung behindert, so wird das Messer vorzugsweise intermittierend betrieben und dessen Arbeitshub auf die lineare Geschwindigkeit der   vorrückenden    Kekssäule und auf die gewünschte Länge der umhüllten Einheiten zeitlich abgestimmt, wobei ferner eine Synchronisation mit der Bewegung der vorrückenden   Koks säule    während des seitlichen Durchdringens der Umhüllung erfolgt.



  Wird das Messer seitlich zurückgezogen, so erfolgt dies rückläufig in bezug auf die Ausgangsstellung, so dass das Messer innerhalb der Arbeitsfolge des Eindringens, des linearen Vorrückens und des   Zurückzie    hens eine Schwingbewegung ausführt.



   Das Durchtrennen der Umhüllung der Säule 25 kann auch unter Verwendung einer erhitzten Widerstandsdrahtschlinge erfolgen (nicht dargestellt). Eine solche Schlinge kann aus einem Chromnickel-Widerstandsdraht bestehen, die durch elektrischen Strom intermittierend auf Weissglut erhitzt wird. Die Drahtschleife wird vorzugsweise so betrieben, dass sie in die Umhüllung seitlich eindringt und sich dabei im Gleichlauf mit der vorrückenden Kekssäule vorwärtsbewegt, sich seitlich von der Säule zurückzieht und in die Ausgangsstellung zurückkehrt.



   Wie in der Fig. 3 dargestellt, besteht die geschlossene Bewegungsbahn der   Schneididinge    27 aus einer Ellipse 28. Es wird darauf hingewiesen, dass die lineare Geschwindigkeit des Schneidelementes beim Durchmessen der Ellipse besonders im oberen Teil veränderlich ist, welcher Teil den Rücklauf darstellt.



  Das Schneidelement   muss    sich über diesen Teil der Ellipse hinweg verhältnismässig rascher bewegen als beim Vorlauf, um rechtzeitig zum Durchschneiden der folgenden Einheit von Keksen zurückzukehren. Die Fig. 6 zeigt einen Längsschnitt durch eine abgetrennte Einheit in der geschrumpften Umhüllung vor dem Aufsetzen der Kappen.



   Zum Verschliessen der freiliegenden Enden der   einzelnen    Einheiten 25 mit den   umhüllten    Keksen werden geformte Kunststoffkappen 23 benutzt. Diese Kappen sind in den Figuren 7 und 9   ausführiich    dargestellt.



   Das Verschliessen der abgetrennten Einheiten 26 mit Kappen kann. unter Verwendung eines Förderbandes 29 erfolgen, das sich   rechtwinklig    zur Bewegungsrichtung der   unzerschnittenen    Kekssäule 25   vorwärtsbewegt,    wie in der Fig. 4 dargestellt. Das   Förderband    29 besteht vorzugsweise aus einem endlosen Band mit halbkreisförmigen Haltern 30, in   Idenen    die einzelnen   Packungen    26 ruhen.

   Während jede Packung 26 sich seitlich vorwärtsbewegt, wie in der Fig. 4 dargestellt, werden zwei geformte Kunststoffkappen   23    in geeigneter Weise seitlich nach innen in Richtung zu den freiliegenden Enden der einzelnen   Einheitspackung    bewegt, Ibis sie die in   sFig.    5 gezeigte Stellung   einnehmen.   



   Der   Innen, durchmesser    einer jeden Kappe ist nur wenig grösser als der Aussendurchmesser der Kunststoffolie, die die Kekspackungen ungibt. Infolgedessen sitzt jede Kappe nach dem Aufsetzen fest, so dass die Notwendigkeit entfällt, die Kappen durch Hitze   ansclrweissen    oder   dadurch    Klebemittel an den entgegengesetzten Enden der einzelnen Packungen befestigen zu müssen.



   Die hier dargestellten und beschriebenen Endkappen 23 sind aus einer Kunststoffolie geformt, beispielsweise aus durchscheinenden oder durchsichtigen Polystyren, Polyäthylen oder    Mylar ,    welches Material, wenn gewünscht, mit erhöhten Ornamenten versehen werden kann.



   Die Fig. 6 zeigt einen Längsschnitt durch eine in einer Schrumpfhülle befindlichen   P ackungs einheit    aus Doppelkeksen. Während die Fig. 7 die fertige Packung mit den an bilden Seiten aufgesetzten Kappen 23 zeigt. Die Fig. 8 zeigt eine Stirnansicht der noch nicht   verschlossenen    Packung nach der Fig. 6,   während    die Fig. 9 eine Stirnansicht der mit einer Kappe verschlossenen Packung nach der Fig. 8 zeigt.



   Aus den Fig. 11 und 15 ist die   ausserordentli-    che Vielseitigkeit des   erfindungsgemässen    Verpakkungsverfahrens zu ersehen. Unter Anwendung dieses Verfahrens können quadratische, rechteckige, runde oder dreieckige Kekse verpackt werden. Die Fig. 10-13 zeigen eine nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellte Verpackung rechteckiger Kekse, wobei die gleichen Bezugszeichen wie in den   Fig. 6-9 benutzt wurden. Ebenso wurden bei der in den Fig.   1417    dargestellten Verpackung dreieckiger Kekse die gleichen Bezugszeichen benutzt wie bei der in den Fig. 6-9 dargestellten Packung.



   Für die Durchführung des   erfindungsgemässen    Verfahrens steht eine grosse Anzahl von Kunststoffolien zur Verfügung, von denen   Polyvinyliden-Ghlorid    vorzuziehen ist.



     Ferner    können auch andere bei Wärmeeinwirkung schrumpfende Folien verwendet werden, zum Beispiel geeignete   GummiHydrochloride    oder Vinylpolymere, Vinylidenpolymere und Vinylvinyliden Kopolymere.



   Ausserdem kann jede geeignete Kombination von Verpackungsmaterialien, beispielsweise mehrlagige Folien von   GummiwHydrochlorid    verwendet werden.



  Das Material setzt sich gewöhnlich aus zwei Aussenlagen ungereckter Folie und einer Zwischenlage aus gereckter Folie zusammen, die Butylstearat enthält.



  Die mehrschichtigen Verpackungsfolien weisen viele Vorzüge auf, von denen eine grössere Festigkeit und eine bessere Undurchlässigkeit für Wasserdampf angeführt seien. Die günstigsten Ergebnisse werden erzielt, wenn die Verpackungsfolie mehrschichtig ist und eine Aussenschicht aus einem bei Wärmeeinwirkung schrumpfenden Material mit einer Dicke von ungefähr 0,05 mm aufweist, die mit einer Innen  sohicht    aus einer Kunststoffolie verbunden ist, die durch Hitze zusammengeschweisst werden kann.



   Wie aus dem Vorstehenden zu ersehen ist, um  fasst    die Erfindung das Verfahren des Umhüllens einer Säule zusammengelegter Kekse, bevor diese in einzelne Verpackungseinheiten abgeteilt werden, wobei das durch Wärmeeinwirkung erzielte Schrumpfen der Umhüllung zugleich mit dem Umhüllen erfolgen kann, wenn die hohe Wärme der Kekse selbst zum Schrumpfen des Verpackungsmaterials ausgenutzt wird. Dieses Verfahren weist den doppelten Vorzug auf, dass einmal die Notwendigkeit entfällt, zum Herbeiführen des Schrumpfens äussere Wärmequellen vorsehen zu müssen, während andererseits die Kekse vor dem Verpacken nicht abgekühlt zu werden brauchen.



   Aus der vorstehenden Beschreibung ist zu ersehen, dass durch die Erfindung ein neuartiges Verfahren zum Herstellen von einzelnen Kekspackungen aus einer Säule zusammengelegter Kekse geschaffen wunde, wobei die Kekssäule vor dem Abteilen und der Herstellung der Packungen mit einer Umhüllung versehen wird.

   Zusätzlich zu der Vereinfachung und Verbilligung der Herstellung weist die Erfindung die nachstehenden Vorzüge auf:
Zum Verpacken von Keksen und anderen Backwaren brauchen keine Kartons oder Schachteln verwendet zu werden; die Verpackung der Backwaren erfolgt ununterbrochen, wofür bisher kein   derchführ-    bares Verfahren verfügbar war; es wird die Herstellung von selbsttragenden Verpackungseinheiten für Backwaren ermöglicht, wobei der Inhalt durch die Umhüllung besichtigt werden kann, das Verfahren ermöglicht das Verpacken von   vielgestaltigen    Backwaren mit grosser Wirtschaftlichkeit und Vielseitigkeit, wobei diese in grösstem Ausmass gegen Feuchtigkeit und   Verunreinigung    geschützt werden.



     An    den oben beschriebenen   Ausführnngsbeispie-    len der Erfindung können von Sachkundigen ohne Abweichung vom   Erfindurligsgedanken    Änderungen und Abwandlungen   vor, genommen    werden.



      PATESNTANSPRUCH I   
Verfahren zur Herstellung einer Verpackung für Biscuits oder dergleichen   Nialhrungsmitbel,    unter Verwendung von in Wärme   zusammenschrumpfendem    Material, dadurch gekennzeichnet, dass ein fortlaufender Streifen des Verpackungsmaterials (13) in Längsrichtung um ein sich   vorwärtsbe,wegendes    Ende einer fortlaufenden Säule (11) der Nahrungsmittel (10) gelegt wird, um eine fortlaufende schlauchförmige, die Säule (11) mit sich überlappenden Kanten umschliessende Umhüllung (20) zu bilden, dass die sich überlappenden Kanten miteinander verschweisst werden, dass das Verpackungsmaterial erwärmt wird um   zusammenztischrumpfen    und sich dabei eng an   die    Nahrungsmittel anzulegen, dass dann die umhüllte Säule (11)

   durchschnitten und dabei in   Gruppen    (26) mit einer gewünschten Anzahl der   Nah-    rungsmittel aufgeteilt wird, und dass schliesslich die Enden der Verpackung verschlossen werden.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH II Verpackung, hergestellt nach dem Verfahren nach Patentanspruch I.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Verpackungsmaterial (13) durch Erhöhen seiner Temperatur auf 32-380C für ungefähr 5 Sekunden zum Schrumpfen gebracht wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Schrumpfen des Verpak kungsmaterials (13) erforderliche Wärme von der restlichen Wärme geliefert wird, die die Biscuits (10) nach dem Verlassen des Backofens noch aufweisen.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die Kanten (21) des fortlaufenden Streifens Verpackungsmaterial (13) mit einem Überzug aus einem durch Wärme zusammen schweissbaren Material versehen sind, Idessen Schmelzpunkt niedriger liegt als der des Verpak kungsmateriais.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufteilen in Gruppen (26) der mit Verpackungsmaterial (13) umhüllten Säule (11) von Biscuits (10) mit Hilfe eines erhitzten Drahtes durchgeführt wird.
    5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufteilen der mit Verpak kungsmaterial (13) umhüllten Säule (11) von Biscuits (10) in einzelne Gruppen (26) von Biscuits mittels einer Schneidklinge (27) erfolgt.
    6. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mittel zum Durchschneiden der umhüllten Säulen (25) mit der umhüllten Kekssäule (25) während des Durchsehneidens und während des Zurüclçziehens des Abtrennmiftels (27) vorwärtsbewegt werden, und dass dann die Abtrennmittel in ihre Ausgangsstellung als Vorbereitung für ein nachfolgendes Durchschneiden zurückgeführt werden.
    7. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das in Wärme zusammenschrump fende Material (13) aus Vinylchlorid, Vinylazetat, Aethylhydrochlorid oder aus einem' in Wärme schrumpfenden Polyester besteht.
    8. Verpackung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass ihre Enden durch darauf befestigte Endkappen (23) verschlossen sind.
    National Biscuit Company Vertreter: E. Blum & Co., Zürich
CH662361A 1960-06-07 1961-06-07 Verfahren zur Herstellung einer Verpackung für Nahrungsmittel CH399996A (de)

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