CH400075A - Trommelwaschmaschine - Google Patents

Trommelwaschmaschine

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CH400075A
CH400075A CH1087561A CH1087561A CH400075A CH 400075 A CH400075 A CH 400075A CH 1087561 A CH1087561 A CH 1087561A CH 1087561 A CH1087561 A CH 1087561A CH 400075 A CH400075 A CH 400075A
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CH
Switzerland
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speed
washing machine
drum
belt
drum washing
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Application number
CH1087561A
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English (en)
Inventor
Schmettow Erich
Strick Kurt
Original Assignee
Siemens Elektrogeraete Gmbh
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Application filed by Siemens Elektrogeraete Gmbh filed Critical Siemens Elektrogeraete Gmbh
Publication of CH400075A publication Critical patent/CH400075A/de

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F37/00Details specific to washing machines covered by groups D06F21/00 - D06F25/00
    • D06F37/30Driving arrangements 
    • D06F37/36Driving arrangements  for rotating the receptacle at more than one speed

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Control Of Washing Machine And Dryer (AREA)

Description


      Trommelwaschmaschine       Bei Trommelwaschmaschinen,     insbesondere     Waschautomaten, ist es bekannt, den Antrieb so aus  zubilden, dass man mit einer niedrigen     Drehzahl    beim  Waschgang und mit einer wesentlich höheren Dreh  zahl beim Schleudergang arbeiten kann. Die unter  schiedlichen Drehzahlen kann man mit     Hilfe    von  zwei- oder     mehrstufigen        mechanischen    Schaltgetrie  ben einstellen. Solche Getriebe sind, wenn man     Wert     darauf legt, mehrere verschiedene feste Drehzahlen  einstellen zu können, sehr aufwendig.  



  Der Aufwand steigt insbesondere stark mit dem  Verhältnis zwischen der oberen (Schleuder-) und der  unteren (Wasch-)Drehzahl. Um einen guten Schleu  dereffekt zu erzielen, muss aber die     Schleuder-Dreh-          zahl    so hoch wie     möglich    gewählt werden, während  die     Wasch-Drehzahl    aus waschtechnischen Gründen  bei einem niedrigen Wert     von        ungefähr    50     U./min     festliegt.

   Da weiterhin für Waschmaschinen aus     War-          tungs-    und     Funkenstörungsgründen    vorzugsweise       Kurzschluss-Läufermotoren    verwendet werden, die     ein     schlechtes Anlaufverhalten,     .d.    h. bei niedrigen Dreh  zahlen niedrige Drehmomente und damit eine sehr  niedrige     Anfahrleistung        haben,    treten bei der Aus  bildung des     Antriebs    für solche Waschmaschinen  erhebliche Schwierigkeiten auf, die normalerweise nur  mit schweren und teuren Motoren und/oder     mit    auf  wendigen komplizierten Getrieben überwunden wer  den können.

   Eine andere     Möglichkeit,    verschiedene  Drehzahlen     einzustellen,    ergibt sich, wenn     man    zum  Antrieb der Waschmaschinen einen polumschaltbaren  Motor verwendet. Um die bereits erwähnte hohe       Übersetzungsänderung    von der Wasch- zur Schleuder  drehzahl zu erreichen, wären hierzu aber Motoren  mit einem sehr hohen     Polzahl-Verhältnis,    z. B. 2 : 24    oder noch mehr erforderlich. Solche Motoren sind  aber sehr schwer und sehr teuer.  



  Bei Waschautomaten der eingangs beschriebenen  Art ist es wichtig, die Anordnung so durchzubilden,  dass man     mit    einem     verhältnismässig    kleinen Motor  in beiden Betriebsphasen,     also    sowohl beim Wasch  gang als auch beim Schleudergang,     wirtschaftlich    ar  beitet und dass man     insbesondere    in der Lage ist,  den Übergang vom Waschgang zum Schleudergang       mit    einem möglichst hohen Drehmoment des An  triebsmotors zu durchfahren.

   Von besonderer Bedeu  tung ist es fernerhin, den Antrieb so auszuführen,  dass auch beim Ausbleiben der Spannung     während     des Schleuderganges die Anlage     selbsttätig    ohne gro  ssen Aufwand in einen solchen     Betriebszustand        zu-          rückkehrt,    in dem sie wieder mit einem neuen Ar  beitsprozess beginnen kann, d. h. die Maschine, bei  welcher im Schleudergang die Spannung weggefallen  ist, soll mit     ganz    einfachen     Mitteln    und betriebssicher  in eine Betriebslage, die dem Waschgang entspricht,  zurückkehren.  



  Die     Erfindung    betrifft eine Trommelwasch  maschine, deren Trommel von einem Elektromotor  unter Verwendung eines zwischen einem unteren und  einem oberen Wert des     Übersetzungsverhältnisses    ste  tig regelbaren Getriebes mit     unterschiedlichen    Dreh  zahlen für den Wasch- und Schleudergang angetrie  ben ist.     Erfindungsgemäss    wird ein von der Drehzahl  abhängiger Regler in solcher Anordnung angewendet,  dass er durch einen vom Steuergerät der Wasch  maschine gegebenen     Kommandoimpuls        im:    Sinne des  automatischen     Hochregelns    bis     zur        Schleuderdrehzahl     wirksam gemacht wird.

   Das abhängig vom Drehzahl  regler automatisch hochgeregelte Getriebe sorgt           zwangläufig    dafür, dass der Antriebsmotor beim  Hochfahren der     Trommel    in den Schleudergang stets  auf einem günstigen Punkt seiner     Drehmomentkurve     arbeitet. Die Anordnung lässt sich auch ohne weiteres  so     durchbilden:,    dass der     Antrieb    beim     Spannungs-          loswerden    der Maschine     zwangläufig    ohne besondere  zusätzliche     Schaltmittel    in die     Waschgangstellung    zu  rückkehrt.

   Das     lässt    sich insbesondere dadurch erzie  len, dass der Regler mit einem von der Fliehkraft  abhängigen Gewicht ausgerüstet wird, das die auto  matischen kontinuierlichen Regelbewegungen steuert.  Ein solcher Regler ist beim Hochfahren der Trommel  in den     Schleudergang    im     Sinne    des     Steigerns    der  Drehzahl bis zum     gewünschten    Höchstwert wirksam  und regelt auch beim     Spannungsloswerden    der Ma  schine durch seine Drehzahlabhängigkeit das Getriebe  wieder auf die der Waschdrehzahl entsprechende  Lage zurück.  



  Bei der Ausgestaltung der Erfindung können ver  schiedene Wege eingeschlagen werden. Man     kann     beispielsweise die Anordnung so wählen, dass zur  Drehzahländerung zwischen Motor und Trommel nur  das stetig regelbare Getriebe verwendet     wird.    In  diesem Falle muss man mit einem besonderen Mit  tel dafür sorgen, dass das stetig regelbare Getriebe  beim Waschgang auf einer bestimmten     niedrigen     Drehzahl festgehalten wird.

   Das kann beispielsweise  dadurch geschehen, dass dem Regler des Getriebes  eine Sperre zugeordnet ist, die durch eine vom  Steuergerät der Waschmaschine gegebenen     Impuls          zur        Einleitung    des Schleuderganges gelöst wird und  dadurch den automatischen Regelvorgang zum Hoch  regeln auf Schleuderdrehzahl auslöst.     Eine    solche An  ordnung, bei der also nur das stetig regelbare Ge  triebe zur Anwendung kommt, eignet sich gut     in     solchen Fällen, wo, ein     verhältnismässig        kleiner     Drehzahlbereich zwischen Wasch- und Schleudergang  zu durchfahren ist.

   Bei verhältnismässig grossem zu  durchfahrenden Drehzahlbereich     lässt    sich eine     vor-          teilhafte    Anordnung dadurch erzielen,     d'ass    zur Dreh  zahländerung zwischen Motor und Trommel die  Kombination eines dem unteren Drehzahlbereich  (Waschgang) zugeordneten zweistufigen Schaltgetrie  bes mit     einem    dem oberen Drehzahlbereich (Schleu  dergang) zugeordneten stetig regelbaren Getriebe ver  wendet wird. Diese Kombination gestattet es, mit       verhältnismässig    einfachen     Mitteln    einen grossen  Drehzahlbereich zu überstreichen.

   Als zweistufiges  Getriebe kann dabei ein polumschaltbarer Elektro  motor oder ein     in    zwei Stufen umschaltbares me  chanisches Getriebe mit einem für eine feste Dreh  zahlausgelegten Motor dienen.  



  Als stetig regelbares     Getriebe    kann man ein an  sich bekanntes regelbares     Keilriemengetriebe    anwen  den. Die Relativverstellung einer oder gegebenenfalls  beider Riemenscheiben eines solchen     Keilriemen-          getriebes    kann dabei     unmittelbar    durch das Flieh  gewicht des Reglers erfolgen, das mit einer Gegen  feder     zusammenarbeitet.    Bei der Anwendung von    zwei verstellbaren Riemenscheiben ist es zweck  mässig, die der Fliehkraft entgegenwirkende Feder  auf dem verstellbaren Teil der einen Treibscheibe  und die Fliehgewichte auf dem verstellbaren Teil  der anderen Treibscheibe einwirken zu Tassen.

   Auf  diese Weise dient die Gegenfeder mit ihrer     Vorspan-          nung        dazu,        einmal    die Drehzahl festzulegen, bei der  der     Fliehkraftversteller    zum Ansprechen kommt, zum  anderen dient sie gleichzeitig dazu, immer für eine  gleichmässige     Riemenspannung    zu sorgen.  



  Bei Anordnungen, bei denen zur Drehzahlände  rung der Trommel die Kombination eines als zwei  stufiges Schaltgetriebe dienenden polumschaltbaren  Elektromotors mit     einem    stetig     regelbaren        Keilrie-          mengetriebe    angewendet wird, erhält man     eine    be  sonders     vorteilhafte    Ausführungsform, wenn ein vor  zugsweise von 2 auf 4 Pole umschaltbarer Motor  über ein mehrstufiges     Keilriemengetriebe    die Trom  mel     antreibt,    wobei dem     Keilriemengetriebe    eine       Fliehigewichtsanordnung    mit einer oder gegebenen  falls mehreren Gegenfedern zugeordnet ist.

   Durch die  Anwendung     eines    mehrstufigen     Keilriemengetriebes          gelingt    es, den für den     vorliegenden-        Fall    erforder  lichen grossen Drehzahlbereich zwischen Wasch- und  Schleudergang zu beherrschen und dabei     mit    einem  besonders leichten billigen polumschaltbaren Motor  auszukommen.

   Die Kombination des polumschalt  baren Motors mit dem     mehrstufigen    Keilriemen  getriebe     ermöglicht    es, eine zum Waschen und Schleu  dern     bestimmte    Trommelwaschmaschine zu bauen,  bei der man in der Lage ist, wesentlich höhere  Trommeldrehzahlen als bisher zu erreichen, so dass       eine    Maschine gebaut werden kann, die einen wesent  lich besseren     Schleudereffekt    als alle bisher bekann  ten Maschinen dieser Art bringt.  



  In den Figuren     sind    Ausführungsbeispiele der Er  findung dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt das Schema eines Waschautomaten,  der von     einem    polumschaltbaren Motor und einem  stetig regelbaren     Keilriemengetriebe    angetrieben wird.       Fig.    2 ist eine Seitenansicht der     Fig.    1.  



       Fig.    3 ist eine Variante der in     Fig.    2 dargestellten  Anordnung.  



       Fig.    4 zeigt vergrössert einen     Ausschnitt    der       Fig.    1.  



       Fig.    5 zeigt das     Drehzahl-Zeit-Diagramm    eines  Waschautomaten mit einem in den Figuren 1 bis 4       dargestellten;    Antrieb.  



       Fig.    6 zeigt einen Schnitt durch eine Antriebs  vorrichtung für Waschmaschinen, die aus einem       2/4-poligen    Motor und einem zweistufigen, stetig  regelbaren     Keilriemengetriebe        bestdht.     



       Fig.    7 zeigt eine Ansicht dieses Getriebes.  



       Fig.    8 zeigt einen Schnitt durch ein zweistufiges       Keilriemengetriebe,    bei dem auf der Zwischenwelle  eine Ausgleichsfeder so angeordnet ist, dass sie der  auf der Trommelwelle     befindlichen        Gegenfeder    ent  gegenwirkt.  



       Fig.    9 zeigt das Diagramm der auf die Gegen  feder bzw. Ausgleichsfeder wirkenden     Kräfte    der in           Fig.    8 dargestellten Anordnung in Abhängigkeit vom       Verstellweg.     



  In     Fig.    1 ist mit 1 die Trommel eines Wasch  automaten, mit 2 der antreibende polumschaltbare  Elektromotor bezeichnet. Die Kraftübertragung vom  Motor auf die Trommel erfolgt mit     Hilfe    eines.  stetig regelbaren     Keilriemengetriebes    3, das mit sei  nem dem Elektromotor zugeordneten     Regeltreibrad     4 in     Fig.    4 dargestellt ist. Die Umschaltung der Pol  zahl des Motors 2 erfolgt     in    bekannter Weise über  Kontakte 5, 6 des Programmsteuergerätes 7 der  Waschmaschine. Mit 8 ist der Treibriemen bezeich  net.  



       Fig.    2 zeigt eine     Seitenansicht    von     Fig.    1, wobei  vorausgesetzt ist, dass sowohl das mit dem Motor  als auch das mit der Trommel 1 verbundene Rad  des Riementriebes zur     kontinuierlichen    Regelung des  Getriebes geteilt ist und ein Teil axial verschiebbar  ist.     Fig.    2 zeigt die beiden     extrem    möglichen Lagen  des Treibriemens B. Ausgezogen dargestellt ist die  Betriebslage für die niedrige     Trommeldrehzahl    und  gestrichelt dargestellt die Betriebslage für die hohe       Trommeldrehzahl.     



       In        Fig.    3 ist eine andere mögliche Anordnung       gezeichnet,    bei der lediglich beim Treibrad 4 des  Motors eine     Axialverstellung    der Riemenscheiben  teile vorgesehen ist.     In    diesem Falle sorgt eine Spann  rolle 9 dafür, dass die unterschiedlichen Riemen  längen bei     Änderung    des Regelgetriebes     ausgeglichen     werden. Die Spannrolle     wird    in Richtung des     Pfeiles     10 gegen den Riemen 8 gedrückt. Auch bei     Fig.    3  sind wieder die beiden Grenzlagen für das     regelbare     Getriebe eingezeichnet.

   Bei der     kleinen    Geschwindig  keit ist die Spannrolle 9 in der     gezeichneten        linken     Stellung, und der Keilriemen arbeitet mit dem klein  sten Durchmesser des dem Motor zugeordneten  Treibrades zusammen, während bei der hohen Ge  schwindigkeit die     Spannrolle    9 sich in der gestrichelt  dargestellten Lage befindet, in der das dem Motor 2  zugeordnete Getrieberad mit seinem grössten Durch  messer wirksam ist.  



  In     Fig.    4 ist mit 11 die Motorwelle bezeichnet.  Mit dieser starr verbunden ist die Treibscheibe 12,  während auf der Welle     axial    verschiebbar dazu die  Treibscheibe 13 angeordnet ist. Mit 14 ist eine  Druckfeder bezeichnet, welche die beiden Scheiben  12 und 13 in der oberhalb der Welle dargestellten  Betriebslage zu halten versucht. In dieser befindet  sich der Treibriemen 8 in seiner inneren Betriebs  lage, so dass ein verhältnismässig     kleiner        Treibrad-          durchmesser    wirksam ist.

   Diese Lage entspricht dem       Waschgang.    Beim Übergang zum Schleudergang, der  durch das Umschalten des polumschaltbaren Motors  2 eingeleitet wird, steigt die Drehzahl der Welle 11  und hat bei Erreichen eines bestimmten Wertes zur  Folge, dass das Fliehgewicht 15, welches um die  Achse 16 schwenkbar mit der Treibscheibe 12 über  die Buchse 17 verbunden ist, so angehoben wird,  dass es dabei mit dem Druckstück 18 gegen die  Treibscheibe 13 drückt, so dass dieses allmählich ent-    gegen der     Wirkung    der Feder 14 an die Treibscheibe  12     herangedrückt    wird.

   Als Folge davon läuft der  Treibriemen 8 in die unterhalb der Welle     dargestellte     Stellung der     Fig.    4, in der der grösste Durchmesser   des Treibrades wirksam ist.  



  In     Fig.    5 ist die     1_Tbersetzung        d3    eines Getriebes  und die Drehzahl n der Trommel in     Abhängigkeit     von der Zeit dargestellt. Bis zum     Zeitpunkt        t1    läuft  der Waschgang der     Maschine.    In diesem Moment       wird,    das zweistufige Schaltgetriebe von der niedrigen  auf die hohe Drehzahl umgestellt.

   Dementsprechend  steigt die Drehzahl n an bis zum     Zeitpunkt        t2,    in  dem der von der Fliehkraft abhängige Regler 15       wirksam        wird.    Der Zeitpunkt     t2    ist also     dann    er  reicht, wenn zwischen den beiden     Kräften    des Reglers  15 und der     Gegenfeder    14 Gleichgewicht herrscht.

    Dabei müssen beide Kräfte etwa so bemessen sein,  dass     t,    etwa bei einer     Trommeldrebzähl    erreicht  wird, die 60 bis 70 % derjenigen Trommeldrehzahl  beträgt, die sich einstellt, wenn man nur die höhere       Schaltstufe    des Schaltgetriebes bzw. des     pol'umschäl &      baren Motors wirksam werden lässt und das stetig  regelbare Getriebe festhält. Bei dieser Drehzahl wird       nämlich    annähernd die     maximale    Leistung des Mo  tors erreicht.

   Vom     Zeitpunkt        t2    wird unter dem Ein  fluss des Reglers 15 die     Drehzahl    der -Trommel 1  über das     stetig    regelbare Getriebe bis zum Höchst  wert gesteigert, der zum     Zeitpunkt        t3    erreicht wird.

    Der Vorgang bis zur     Zeit        t1    entspricht dem Wa  schen,     in    der Zeit von     t2    bis     t3        erfolgt    das Hoch  laufen des     Antriebes    auf die     Schleuderdrehzahl    und  vom Zeitpunkt     t3    ab läuft der     eigentliche        Schleu-          derprozess.     



  Bei dem in den     Fig.    6 und. 7 gezeigten Aus  führungsbeispiel handelt es sich um eine     Trommel-          waschmaschine,    die mit horizontal liegender Trom  melwelle arbeitet, wobei zum Antrieb ein     2/4-pohger     Motor 21 dient. Mit 22 ist die     Wäschetrommel,    mit  23 das Aussengehäuse der Maschine bezeichnet.

   Das  aus Motor 21, Getriebe, Trommel 22 und     Läugen-          behälter    24 bestehende     Waschaggregat    ist mit     Hilfe     von in den Figuren nicht     dargestellten    Federn ela  stisch im Gehäuse abgestützt und gegebenenfalls mit  entsprechenden zusätzlichen Stossdämpfern versehen,  um die durch die ungleichmässige-     Wäscheverteilung     bedingten Stösse     aufzufangen,    so dass man eine  Waschmaschine hat,

   die ohne Bodenbefestigung     in     der Etagenwohnung aufgestellt werden     kann.    Die  Übertragung des Drehmoments von der Motorwelle  <B>25</B> auf .die Trommelwelle 26     erfolgt    mit.     Hilfe    eines  durch     Fliehkraftwirkung    verstellbaren zweistufigen       Keilriemengetrie#bes.    Zu diesem     Keilriemengetriebe          gehört    eine der Motorwelle 25 zugeordnete verstell  bare     Keilriemenscheibe,    die aus einem     axial    fest  stehenden Teil 27 und einem relativ dazu axial ver  stellbaren Teil 28 besteht.

   Die beiden Scheiben  teile 27 und 28 arbeiten mit einem     Keilriemen    29  zusammen, der eine     innere    Verzahnung 30 aufweist.  Diese     Verzahnung    entspricht den Zähnen 31, welche  auf dem mit der Welle 25 starr verbundenen Körper      32 vorgesehen sind.     In    der dem Waschgang entspre  chenden Betriebslage des     Keilriemens    29     sind    diese       Zähne    des Riemens 30 und des     Körpers.    32 mit  einander in     Eingriff.    Mit 33 ist eine     Zwischenwelle     bezeichnet, auf der die Hülse 34 drehbar gelagert  ist.

   Mit dieser Hülse sind die beiden     Keikiementeile     35 und 36 starr verbunden. Die Hülse 34     besitzt     eine Verzahnung 37, so dass der mit einer entspre  chenden Verzahnung versehene     Keilriemenscheiben-          teil    38 in dieser Verzahnung hin und her gleiten  kann.     In    demselben     Sinn        axial    beweglich ist der       Keilriementeil    39.

   Zwischen den Teilen 38 und 39  sind Druckfedern 40, und zwar vorzugsweise sechs  gleichmässig am     Umfang    verteilt, vorgesehen,     damit     die     Keilriemen    beim Waschgang gut in die entspre  chenden Verzahnungen     eingreifen.    Auf der Trommel  welle 26 ist     eine    Hülse 41 starr     befestigt,    mit der  die     Keilriemenscheibe    42 verbunden ist. Damit zu  sammen arbeitet     eine        axial    verstellbare     Keilriemen-          scheibe    43. Mit 44 ist eine     Gegendruckfeder    be  zeichnet.

   Diese     Gegendruckfeder    wirkt so, dass sie  die Scheibe 43     in    Richtung des Pfeils 45 zu bewegen  versucht. Mit 46 ist der innen verzahnte Keilriemen  bezeichnet, welcher zwischen der     Zwischenwelle    33  und der     Trommelwelle    26 arbeitet.  



  Die automatische Umschaltung des zweistufigen       Keilriemengetriebes    von der mit W     bezeichneten    Be  triebslage, die dem Waschgang entspricht, auf die  mit S bezeichnete, dem Schleudergang zugeordnete  Betriebslage     erfolgt    mit Hilfe von Fliehgewichten 47,  von denen vorzugsweise mehrere, beispielsweise  sechs, gleichmässig auf dem     Umfang    verteilt, an  geordnet sind. Die     Fliehgewichte    47 werden in einem  Käfig 48 gehalten.

   Sie bewegen sich bei     überschreiten          einer    bestimmten Drehzahl radial nach aussen hin  und schieben unter Wirkung der     Führungsflächen    49,  50 den beweglichen     Keüriementeil    28 aus der Lage W       in    die gestrichelt eingezeichnete Betriebslage S, wobei  die Keilriemen 29 und 46 gegen die Wirkung der  Gegenfeder 44     in    Richtung auf die Trommel     hin     unter gleichzeitiger     Verstellung    der     beweglichen        Teile     38, 39 und 43 der     Keilriemenscheiben    gedrückt  werden.  



       In    der     Ansicht    des Getriebes     (Fig.    7) kann man  erkennen, wie sich die wirksamen Riemenscheiben  durchmesser von der     strichpunktiert    eingezeichneten       Waschgangstellung    zur gestrichelt eingezeichneten       Schleudergangstellung    ändern.

       In    dieser Figur ist       mit        a-d    der     mittlere        Keilriemendurchmesser    beim       Waschgang    und     mit   <B><I>A -D</I></B> der     mittlere        Keilriemen-          durchmesser    beim Schleudergang bezeichnet.     Durch     geeignete Wahl der Getriebeabmessungen können bei  spielsweise folgende Drehzahlen mit dem     Getriebe     erreicht werden:

   Beim Waschgang, der mit 4poligem  Betrieb des Motors gefahren wird, kann die Motor  welle 25 eine Drehzahl von 1400     U./min,    die Zwi  schenwelle 33     eine    Drehzahl von 60     U./min        besitzen.     Beim Schleudergang, der mit     2poligem    Betrieb des  Motors gefahren wird, kann die Motorwelle 25 eine  Drehzahl von 2800     U./min,    die Zwischenwelle 33    eine Drehzahl von 2640     U./min    und die Trommel  welle 26 eine Drehzahl von 1172     U./min    haben.

   Das  dargestellte Getriebe ermöglicht es somit, die für  den Waschbetrieb geeignete     verhältnismässig    niedrige  Trommeldrehzahl von 60     U./min        einzustellen,    wäh  rend durch die Umschaltung des Motors auf 2poligen  Betrieb beim Schleudern eine Trommeldrehzahl von  fast 1200     U./min    erreichbar ist,     womit    sich     ein     äusserst wirksamer     Trocknungseffekt    erzielen lässt.  



  Die     Fig.    8 und 9 zeigen ein Ausführungsbeispiel,  .bei dem es sich ebenfalls um eine Trommelwasch  maschine handelt, die mit einer horizontal liegenden       Trommelwelle    arbeitet. Zum Antrieb dient wieder       ein        24poliger    Motor. Mit 51 ist die     Trommelachse,     mit 52 die Achse der     Motorwelle,        mit    53 die Zwi  schenwelle des Getriebes bezeichnet.

   Die Übertragung  des Drehmoments von der Motorwelle 52 auf die       Trommelwelle    51 erfolgt mit     Hilfe    eines durch Flieh  kraftwirkung     verstellbaren    zweistufigen     Keilriemen-          getriebes.    Zu diesem Getriebe gehört     eine    der Motor  welle 52 zugeordnete verstellbare     Keilriemenscheibe,     die aus einem axial feststehenden Teil 54 und einem  relativ     dazu    axial     verstellbaren    Teil 55 besteht. Die  beiden Scheibenteile 54 und 55 arbeiten mit einem  Keilriemen 56 zusammen. Auf der Motorwelle ist  in axialer Richtung starr ein Führungskörper 57  für Fliehgewichte 58 festgelegt.

   Die Fliehgewichte  58 bewegen sich     in    Richtung der Pfeile 59 bei zum  Schleudern erhöhter Drehzahl nach aussen und     drük-          ken    die axial verstellbare     Riemenscheibenhälfte    dabei  in Richtung des Pfeiles 60 nach links.  



  Auf der Zwischenwelle 53 ist zwischen zwei  axial feststehenden     Riemenscheibenhälften    61 und  62     ein    axial bewegliches Mittelstück angeordnet, das  eine     Riemenscheibenhälfte    63 und eine zweite     Rie-          menscheibenhälfte    64 bildet. Der Keilriemen 56 ar  beitet mit den     Riemenscheibenhälften    62, 64 zu  sammen, während mit den     Riemenscheibenhälften     61, 63     ein    zweiter Keilriemen 65 zusammenarbeitet,  der zum Antrieb der Trommelachse 51 dient.

   Auf  der Trommelachse ist     eine    axial feststehende Keil  riemenhälfte 66 und eine axial     bewegliche    Keil  riemenhälfte 67 angeordnet, die dem     Keilriemen    65  zugeordnet     sind.    Mit 68 ist die Gegenfeder des  zweistufigen Getriebes bezeichnet. 69 ist eine Aus  gleichsfeder, welche der Gegenfeder 68 entgegen  wirkt. Diese Ausgleichsfeder ist zwischen dem axial  feststehenden Teil 62 und dem axial     beweglichen          Teil    63, 64 der Zwischenwelle angeordnet.  



  In     Fig.    8 ist die     Keilriemenlage,    welche dem  Waschgang entspricht, ausgezogen dargestellt, wäh  rend die     Keikiemenlage,    die dem Schleudergang zu  geordnet ist, gestrichelt angedeutet ist. In     Fig.    9 sind  über dem     Verstellweg    a, der von     a1    bis     a2    verläuft,  die Federkräfte der Gegenfeder 68     (G1    bzw.

       G2)     und die Federkräfte der Ausgleichsfeder 69     (Al,          A2)        aufgetragen,    so dass die von der Fliehkraft der  Gewichte 58 zu überwindende     Federkraftdifferenz          F1    bzw.     F2    zu erkennen ist.

   Der Anstieg der Dif  ferenz von     F2    und     F1        kann    durch Wahl der Fe-           dern    68 und 69 so bemessen werden, dass er dem  Anstieg der Fliehkraft, welche auf die Gewichte 58  ausgeübt wird, beim automatischen     Regelvorgang     entspricht, so dass sich ein günstiges Regelverhalten  erzielen lässt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Trommelwaschmaschine, deren Trommel von einem Elektromotor unter Verwendung eines zwi schen einem unteren und einem oberen Wert des Übersetzungsverhältnisses stetig regelbaren Getriebes mit unterschiedlichen Drehzahlen für den Wasch- und Schleudergang angetrieben ist, gekennzeichnet durch einen von der Drehzahl abhängigen Regler in solcher Anordnung, dass er durch einen vom Steuer gerät der Waschmaschine gegebenen Kommando- impuls im Sinne des automatischen Hochregelns bis zur Schleuderdrehzahl wirksam gemacht wird.
    UNTERANSPRüCHE 1. Trommelwaschmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Regler mit einem von der Fliehkraft abhängigen Gewicht arbeitet, das die automatischen kontinuierlichen Regelbewegungen steuert.
    2. Trommelwaschmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Drehzahländerung zwischen Motor und Trommel die Kombination eines dem unteren Drehzahlbereich (Waschgang) zugeord neten zweistufigen Schaltgetriebes mit einem dem oberen Drehzahlbereich (Schleudergang) zugeordne ten stetig regelbaren Getriebe verwendet ist. 3. Trommelwaschmaschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als zweistufiges Schaltgetriebe ein polumschaltbarer Elektromotor dient.
    4. Trommelwaschmaschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Schaltgetriebe ein in zwei Stufen umschaltbares mechanisches Getriebe dient, dem ein für eine feste Drehzahl ausgelegter Elektromotor zugeordnet ist. 5. Trommelwaschmaschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einleitung des Schleuderganges ein vom Steuergerät kommender Im- puls eine Umschaltung des zweistufigen Regelgetrie bes von seiner unteren,
    dem Waschgang zugeordneten Drehzahlstufe auf die zweite Drehzahlstufe veranlasst und dass Regler des stetig regelbaren Getriebes so ein gestellt ist, dass er durch diese Drehzahlsteigerung zum Ansprechen kommt und damit das automatische Hochregeln auf die Schleuderdrehzahl bewirkt.
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US3088303A (en) 1963-05-07

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