CH400076A - Antriebsvorrichtung für einen Waschautomaten - Google Patents
Antriebsvorrichtung für einen WaschautomatenInfo
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Description
Antriebsvorrichtung für einen Waschautomaten Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebs vorrichtung für einen Waschautomaten mit einer in einem freischwingend aufgehängten Behälter horizon tal gelagerten Trommel, bestehend aus einem hoch- poligen Reversiermotor für dün Waschgang und einem damit verbundenen niedrigpoligen Motor für den Schleudergang, dessen Wellenstummel mit der Trommelwelle durch ein Getriebe verbunden ist.
Bei den bekannten Antriebsvorrichtungen dieser Art sind die beiden Motoren durch ein. Getriebe, gewöhnlich durch einen Keilriementrieb, miteinander verbunden und daher parallel nebeneinander ange ordnet. Von Nachteil ist dabei, dass der Schwerpunkt des schwingenden Systems durch die beiden am Rande des Behälters angeordneten Motoren stark verschoben wird und zum Ausgleich ein Gegenge wicht am Behälter angebracht werden muss. Ausser dem erfordert die Herstellung von zwei Motoren einen beträchtlichen Aufwand.
Diese Nachteile sind bei der erfindungsgemässen Antriebsvorrichtung vermieden, die dadurch gekenn zeichnet ist, dass der hochpohge Waschgangmotor koaxial zum niedrigpoligen Schleudergangmotor an geordnet und mit diesem ohne Zwischenschaltung eines Getriebes verbunden und zu einem Doppel motor mit einer gemeinsamen Welle und einem ge meinsamen Gehäuse vereinigt ist.
Weitere, Merkmale und Einzelheiten werden an einem Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnung erläutert. Darin zeigen: Fig. <B>1</B> und 2 die schematische Darstellung eines gebräuchlichen Waschautomaten in zwei Seitenan sichten, Fig. <B>3</B> die der Fig. 2 entsprechende schematische Darstellung eines mit der erfindungsgemässen An triebsvorrichtung versehenen Waschautomaten, Fig. 4 den Doppelmotor teils in der Ansicht, teils im Längsschnitt in grösserem Massstab.
Der Waschautomat besteht im wesentlichen aus dem Gehäuse<B>10,</B> aus dem die Trommel tragenden Behälter 20<B>'</B> der mittels Federn<B>11</B> im Gehäuse<B>10</B> freischwingc,nd aufgehängt ist, und aus den die Trom mel, antreibend-en Motoren<B>30</B> und<B>31,</B> die am Be# hälter 20 befestigt sind.
Die bekannte parallele An ordnung der Motoren<B>30, 31 -</B> derart am Rande, des Behälters 20, dass eine Riemenverbindung mit dem Antriebsrad 21 der Trommel möglich wird<B>-</B> bedeutet, dass dtr Schwerpunkt des schwingenden Systems sich stark nach aussen verschiebt und bedingt die Anordnung eines Gegengewichtes 22, das bis zu<B>30 kg</B> schwer sein muss.
Bei der erfindungsgemässen Antriebsvorrichtung sind die beiden Motoren koaxial hintereinander an geordnet und in dem gemeinsamen- Gehäuse 40 un tergebracht. Dadurch verlagert sich der Schwerpunkt .des Motorenaggregates vom Wellenstummel<B>53</B> weg. Da ausserdem d'as Gewicht des Doppelmotors ge ringer ist als das Gesamtgewicht von zwei Einzel motoren, wird beim erfindungsgemässen Antrieb (Fig. <B>3)</B> kein, oder nur ein geringfügiges Gegenge wicht benötigt.
Wie die Fig. 4 zeigt, besteht der Doppelmotor im wesentlichen aus dem hochpolig gewickelten Stän- derpaket 41 und dem niedrigpolig gewickelten S-Cän- derpaket 42, die in ihren Durchmessern unterschied lich dimensioniert und in das entsprechend abge stufte Gehäuse 40 eingesetzt sind, sowie aus dtn dazugehörenden Läufern<B>51, 52,</B> die auf der gemein samen Welle<B>50</B> befestigt sind. Die Motorwelle durch dringt mit ihrem Stummel<B>53</B> das dem niedrig- poligen Motorteil 42,<B>52</B> zugeordnete. Lagerschild, 43.
Die Durchmesserabstufung ist so gewählt, dass der Wickelkopf 49 des Ständers 41 den. Wickel kopf 48 des Ständers 42 konzentrisch unter Bildung eines Ringspaltes übergreift. Dadurch kann einer seits an Baulänge und, Gewicht gespart und ander seits eine günstige Kühlung des Motors erzielt wer den. Zu diesem Zweck ist das Gehäuse 40 an seiner Abstufung mit Luftansaugöffnungen 47 und das dem hochpoligen Motorteil 41,<B>51</B> zugeordnete Lagerschild 44 in seinem äusseren Bereich mit Luft- austrittsöffnungen 46 und. ausserdem in seinem in neren Bereich mit Lufteintrittsöffnungen 45 versehen.
Ferner ist der Läufer<B>51</B> mit axialen Luftdurchtritts- öffnungen 54 und an dem dem Lagerschild 44 zugewandten. Ende mit Ventilatorfahnen <B>55</B> versehen. Wenn der Motor läuft, ergibt sich -eine Luftbewegung entsprechend der eingezeichneten Pfeile.
Einerseits wird Frischluft durch die öffnungen 47 des Ge häuses 40 angesaugt, durchströmt den Ringspalt zwi schen den Wickelköpfen 48 und 49 und die öffnun- gen 54 -des Läufers<B>51</B> und gelangt durch die Venti- latorfahnen <B>55</B> am äusseren Teil des Wickelkopfes 49 durch die öffnungen. 46 ins Freie. Anderseits wird Frischluft auch durch die öffnungen 45 des Lager schildes 44 angesaugt.
Diese vermischt sich mit der durch die öffnungen 47 eingetretenen, bis da hin bereits etwas erwärmten Luft und bewirkt so mit eine ausreichende Kühlung auch des äusseren Teiles des Wickelkopfes 49.
Eine besondere Einrichtung zur Kühlung des niedrigpoligen Motorteffes, dessen innerer Wickel kopfteil 48 durch den beschriebenen Luftstrom ge kühlt wird, ist nicht notwendig, da dieser Motor teil nur kurzzeitig beim Schleudern in Betrieb ist. Es können aber auch am Läufer<B>52</B> Ventüatorfahnen <B>56</B> angeordnet sein, um, die Luft zu bewegen, wo durch die Wärme. auf das Gehäuse bzw. auf das La gerschild 43 übertragcn wird, von wo sie durch Strahlung abgeführt wird. Die Kühlung erfolgt somit durch Innenbelüftung, Strahlung und, infolge des gemeinsamen Gehäuses, -durch gegenseitigen Wärme austausch beider Motoren.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Antriebsvorrichtung für einen Waschautomaten mit einer in einem freischwingend aufgehängten Be hälter horizontal gelagerten Trommel, bestehend aus einem hochpoligen Reversiermotor für den, Wasch gang und einem damit verbundenen niedrigpoligen Motor für den Schleudergang, dessen Wellenstummel mit der Trommelwelle, durch --in Getriebe verbunden ist, dadurch gekennzeichnet,dass der hochpolige Waschgangmotor koaxial zum niedrigpoligen Schleu- dergangmotor angeordnet und mit diesem ohne Zwi schenschaltung eines Getriebes verbunden und<B>zu</B> einem Doppelmotor mit einer gemeinsamen Welle und einem gemeinsamen Gehäuse vereinigt ist.UNTERANSPRüCHE <B>1.</B> Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Läufer und Ständer des Doppelmotors in ihren Durchmessern so dimensioniert sind, dass der Wickelkopf des nied- rigpoligen Motors vom Wickelkopf des hochpoligen Motors unter Bildung eines Ringspaltes übergriffen wird, und dass dementsprechend auch das Gehäuse in seinem Durchmesser abgestuft ist. 2.Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse an seiner Abstufung mit Luftansaugöffnun- gen (47), das dem hochpoligen Motorteil (41,<B>51)</B> zugeordnete Lagerschild (44) in seinem äusseren Be reich mit Luftaustrittsöffnungen (46) und in seinem inneren Bereich mit Lufteintrittsöffnungen (45) und der Läufer<B>(51)</B> mit axialen Luftdurchtrittsöffnun- gen (54) sowie an der dem Lagerschild (44) zuge wandten Ende mit Ventilatorfahnen <B>(55)</B> versehen ist.<B>3.</B> Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass auch der Läufer<B>(52)</B> des niedrigpoligen Motors mit Ven- tilatorfahnen <B>(56)</B> versehen ist.
Priority Applications (3)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| CH400076A true CH400076A (de) | 1965-10-15 |
Family
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Family Applications (1)
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| CH (1) | CH400076A (de) |
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Families Citing this family (2)
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1963
- 1963-02-07 CH CH161763A patent/CH400076A/de unknown
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- 1963-07-11 GB GB27516/63A patent/GB985854A/en not_active Expired
Also Published As
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