CH400079A - Steuerungseinrichtung an einer automatischen Wäsche- oder Geschirrwaschmaschine - Google Patents

Steuerungseinrichtung an einer automatischen Wäsche- oder Geschirrwaschmaschine

Info

Publication number
CH400079A
CH400079A CH649465A CH649465A CH400079A CH 400079 A CH400079 A CH 400079A CH 649465 A CH649465 A CH 649465A CH 649465 A CH649465 A CH 649465A CH 400079 A CH400079 A CH 400079A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
contact
control device
switch
dependent
washing
Prior art date
Application number
CH649465A
Other languages
English (en)
Inventor
Alphons Baumgartner Eugen
Original Assignee
Schulthess & Co Ag Maschf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schulthess & Co Ag Maschf filed Critical Schulthess & Co Ag Maschf
Priority to CH649465A priority Critical patent/CH400079A/de
Publication of CH400079A publication Critical patent/CH400079A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L15/00Washing or rinsing machines for crockery or tableware
    • A47L15/42Details
    • A47L15/4297Arrangements for detecting or measuring the condition of the washing water, e.g. turbidity
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F34/00Details of control systems for washing machines, washer-dryers or laundry dryers
    • D06F34/08Control circuits or arrangements thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Control Of Washing Machine And Dryer (AREA)
  • Detail Structures Of Washing Machines And Dryers (AREA)

Description


      Steuerungseinrichtung    an     einer        automatischen        Wäsche-    oder     Geschirrwaschmaschine       Die     Erfindung    betrifft eine     Steuerungseinrichtung     an     einer    automatischen Wäsche- oder Geschirrwasch  maschine, mit einem Heizungsschütz, das bei seiner  Erregung eine zum Aufheizen von Wasch- und/oder       Spülwasser    dienende Heizung einschaltet und das  mit     mindestens    einem     temperaturabhängigen    Schal  ter und einem demselben zugeordneten,

   von einem       Zeitgebermotor    gesteuerten Kontakt in Serie liegt,  wobei ein mit dem     Zeitgebermotor    in Serie geschal  teter Kontakt offen ist, wenn der Stromkreis durch  das Heizungsschütz     geschlossen    ist, und wobei der  temperaturabhängige Schalter sich bei einer vorbe  stimmten Temperatur des Wasch- oder     Spülwassers          öffnen    soll.

   Bei Steuerungseinrichtungen dieser Art  besteht die Gefahr, dass der temperaturabhängige  Schalter bei der Solltemperatur des Wassers nicht  richtig anspricht und dass dann der     Waschprozess     ungebührlich lang dauert oder überhaupt     nicht    auto  matisch zum Stillstand kommt, was - abgesehen von  ungebührlichem Energieverbrauch - zu einer Schädi  gung des Waschgutes, insbesondere von Wäsche,  führen kann.  



  Zur Vermeidung dieser Nachteile zeichnet sich  die Steuerungseinrichtung nach der     Erfindung    da  durch aus, dass im Fall eines Versagens des tempera  turabhängigen Schalters der demselben zugeordnete  Kontakt nach einem die normale     Aufheizdauer    des  Wasch- oder Spülwassers etwas überschreitenden  Intervall zwangsmässig     geöffnet    wird.  



  In der Zeichnung ist     ein    Ausführungsbeispiel des       Erfindungsgegenstandes    dargestellt. Es ist:       Fig.1    das elektrische Schaltungsschema der  Steuerungseinrichtung einer automatischen Wasch  maschine,       Fig.    2 eine schematische Seitenansicht einer aus  drei     Nockenscheiben    zusammengesetzten Nocken  walze,         Fig.3    eine Seitenansicht einer     Nockenscheibe     mit zugehörigen Kontakten,       Fig.    4 eine Seitenansicht einer anderen Nocken  scheibe mit zugehörigen Kontakten und       Fig.    5 eine Draufsicht auf eine Lochkarte,

   die  zur Steuerung von zehn Kontakten     dient,    wobei aber  nur eines der diesen Kontakten zugeordneten Löcher  gezeichnet ist.  



  Die     dargestellte        Steuerungseinrichtung-    weist ge  mäss     Fig.    1 einen synchronen     Zeitgebermotor    1 auf,  der in üblicher Weise eine Lochkarte 2     (Fig.    5) im  Sinne des Pfeiles 3 bewegt, wenn diese Lochkarte 2  in     ihre    nicht dargestellte Führung eingesetzt und  dabei ein Schalter 4 geschlossen     wird.    Die Lochkarte  2 dient zur Steuerung von zehn     Umlegekontakten          Kl-K10.    In     Fig.2    sind auf der Lochkarte 2 die       Steuerbahnen    gestrichelt dargestellt, längs welcher  ,

  sich die zur Steuerung dieser Kontakte     K1    K10  dienenden Löcher erstrecken. Diese Löcher sind  natürlich je nach dem     in    der Lochkarte 2 verkörper  ten Waschprogramm von Fall zu Fall verschieden.  Zur Erläuterung des Unterschiedes der     vorliegenden          Steuerungseinrichtung    gegenüber bisher üblichen Ein  richtungen genügt die Darstellung des zur Steuerung  des Kontaktes K7 dienenden Loches 5.  



  In     Fig.    l sind die Kontakte     Kl-K10    in der  jenigen Lage gezeichnet, die sie einnehmen, wenn  keine     Lochkarte    in die     Lochkartenführung    eingelegt  ist, und die sie     also    auch dann einnehmen, wenn sie  bei eingelegter Lochkarte 2 einem Loch gegenüber  stehen. Wenn eine nicht gelochte Stelle der Karte  einem Kontakt     K1    K10 gegenüberliegt,     wird    der  Kontakt in seine andere Lage umgelegt.  



  Die     Steuerungseinrichtung    ist an ein Drehstrom  netz angeschlossen, wobei die     Eingangsklemmen    der  drei Phasenleiter     mit    R, S, T bezeichnet sind und die       Eingangsklemme    des Null-Leiters mit N. Ein zum      Antrieb der Waschtrommel dienender Hauptmotor  M weist in     üblicher    Weise zwei Wicklungen Ml und  M2 auf, von denen erstere zum langsamen Drehen  der Waschtrommel beim Waschen und letztere zum  raschen Drehen derselben beim Ausschwingen der  Wäsche dient. Zum Ein- und Ausschalten der Wick  lung M2 dient ein     dreipoliger    Schalter 6, der bei  Erregung einer Wicklung 7 geschlossen wird       ( Schwingmotorschütz     6, 7).

   Zum Ein- und Aus  schalten der Wicklung M1 dient ein dreipoliger  Schalter 8, der bei Erregung einer Wicklung 9 ge  schlossen wird     ( Waschmotorschütz     8, 9). Dem  Schalter 8 ist ein Wendeschalter 10 vorgeschaltet,  der von einem mit einem     Reduktionsgetriebe        ver-          sehenen    Synchronmotor 11 mit einer Tourenzahl von  z. B. 2     Touren/min    angetrieben     wird.    Dem Motor 11  ist eine Signallampe 12 parallel geschaltet. Der  Wendeschalter 10 weist     gemäss        Fig.    2 eine aus drei       Nockenscheiben    13, 14 und 15 zusammengesetzte       Nockenwalze    auf.

   Die     einander    gleichen Nocken  walzen 14 und 15 sind     gemäss        Fig.    3 so ausgebildet,  dass sie     während    nahezu einer     halben    Umdrehung  die Kontakte W l bzw. W2     schliessen    und die Kon  takte W3 bzw. W4     öffnen,    und während nahezu der  anderen halben Umdrehung umgekehrt. Wenn der  Schalter 8 geschlossen ist, dreht sich der Motor M  z.

   B. während etwa 14 sec     gleichmässig    in einer Rich  tung, kommt     in    1 .sec     zum.        Stillstand,    und läuft nach  1 sec     Anlaufzeit        in    der anderen     Richtung    14 sec  usw. Die Arbeit der     Waschmotorwicklung    Ml kann  z.

   B. für das Waschen von Wollwäsche periodisch  unterbrochen werden durch Ausschalten des     Wasch-          motorschützes    8, 9.     Hierzu    ist im Stromkreis der  Wicklung 9 ein Kontakt W5 vorgesehen, der     gemäss          Fig.    4 von der im Wendeschalter 10 vorgesehenen,  aber für die Umkehrsteuerung der     Wicklung    Ml       nicht    notwendigen     Nockenscheibe    13 so gesteuert       wird,    dass er während     1/6    der Umdrehung der Scheibe  13, also während 5 sec, geschlossen und während der       übrigen    25 sec offen ist:

         Die    von der     Lochkarte    2 betätigten Kontakte       K1-K10    befinden sich in     Stromzweigen,    die zwischen  zwei Leitern 16 und 17 liegen, die an die Ein  gangsklemmen R bzw. N     angeschlossen    sind.

   Der  Kontakt     K1    steuert den Synchronmotor 11; K2  steuert über einen Niveauschalter 18, der von einem  in der Waschtrommel     befindlichen    Schwimmer 19  betätigt wird, die Wicklungen 7 oder 9, oder .auch  direkt die Wicklung 9; K3 steuert die Wicklungen  7 oder 9;

   K4 steuert die Wicklung 7, eine     Einlauf-          ventilwicklung    20 für direkten Wassereinlauf in die  Trommel,     eine        Einlaufventilwicklung    21 für     Wasch-          mittelmitnahmeeinlauf        in    die Trommel, oder über  einen Niveauschalter 22, eine zum Einschalten der  Heizung dienende Wicklung 23     ( Heizungsschütz ).     Der Umschalter 22 wird von einem Schwimmer 24  bei     einem        anderen    Niveau betätigt als der Niveau  schalter 18; K5 steuert die Ventilwicklungen 20 und  21;

   K6 steuert eine     Ablaufventilwicklung    25 oder  die     Kontakte    K5 und K7 K10; K7 K10 steuern    über temperaturabhängige Schalter t30, t40, t60  bzw. t95 das Heizungsschütz 23. Das Heizungsschütz  23 weist ausser seinen nicht dargestellten Kontakten,  die zum Einschalten der elektrischen Heizelemente  dienen, mit denen das Wasch und/oder Spülwasser  geheizt werden kann, noch einen Kontakt 26 auf,  der mit dem     Zeitgebermotor    1 in Serie geschaltet ist  und bei Erregung des Heizungsschützes 23 geöffnet  wird. Ein Türkontakt 27     verhindert    das Arbeiten der  Waschmaschine, falls er offen ist, was dann der  Fall ist, wenn die Türe der Waschmaschine nach dem  Einfüllen der Wäsche nicht richtig geschlossen wor  den ist.  



  Soweit ist die     dargestellte    Schaltung bekannter  Art; neu ist gegenüber der bekannten Schaltung, von  der ausgegangen wird, lediglich ein Sicherheitskontakt  W6, welcher zu dem Kontakt 26 parallel geschaltet  ist, und der durch die     Nockenscheibe    13 (s.     Fig.    4)  betätigt     wird.    Ferner ist das Loch 5 der Lochkarte 2  (s.     Fig.    5) länger als es bisher     üblich    war. Die Wir  kung dieser Massnahmen, durch welche die Kosten  der Steuerung praktisch nicht verändert werden, soll  nun     ausführlich    erläutert werden.  



  Die Funktionen der Steuerschaltung, die natür  lich von dem     in    der     jeweilig    eingesetzten     Lochkarte     verkörperten Waschprogramm abhängen, sind wohl  bekannt. Es genügt daher zu sagen, dass bei einem       bestimmten    Programm nach dem Füllen der Wasch  trommel mit Wasser bis zu dem dem Schwimmer 24  entsprechenden Niveau, das Heizungsschütz 23 im  Stromzweig 16, 4,     K1,    K6, K7,     t30,    23, 22, K4, 17  erregt wird.

   Dadurch wird der     Heizungsschützkontakt     26     geöffnet    und     somit    der Stromkreis des Zeit  gebermotors 1 unterbrochen; wenn man vorläufig  von der Wirkung des bei der bekannten Schaltung  nicht vorhandenen Sicherheitskontaktes W6 absieht,  so bleibt der     Zeitgebermotor    1 und somit auch die       Lochkarte    2 stehen, wobei sich der dem temperatur  abhängigen Schalter t30 zugeordnete Kontakt K7  etwa an der in     Fig.    5 mit K7' bezeichneten Stelle des       Loches    5 befindet,

   das sich bei der früheren für  dasselbe Programm benützten     Lochkarte    nur bis  zu dieser Stelle K7'     erstreckte.    Der     Schalter    t30, der  z. B. ein     Bimetallschalter    sein kann oder ein Aus  dehnungsschalter, der ein sich bei zunehmender Tem  peratur ausdehnendes, die Schaltfunktion ausübendes  Fluidum enthält, ist so eingestellt, dass er sich bei  einer Temperatur von 30  C öffnet.

   Wenn das Wasser  in der     Waschtrommel        infolge    der Einschaltung der       Heizung        durch    den Heizungsschütz 23 die Tempera  tur von 30  C erreicht, öffnet sich also der Schalter  t30, was den Erregerkreis des Heizungsschützes 23  unterbricht;

   somit wird die Heizung ausgeschaltet und  zugleich durch das Schliessen des Heizungsschütz  kontaktes 26 der     Zeitgebermotor    1 wieder einge  schaltet, so dass nun die Lochkarte 2 ihre Bewegung  in Richtung des Pfeiles 3 wieder     aufnimmt.    Die  Dauer des Stillstandes des Zeitgebers 1 ist abhängig  von der Temperatur des in die Trommel einge  laufenen Wassers, und der Netzspannung, in hohem      Masse aber auch von der Schaltgenauigkeit des tempe  raturabhängigen Schalters t30. Diese Schaltgenauig  keit kann sich nun im Laufe der Zeit ändern, und  zwar unter Umständen in sehr erheblichem Masse.

    Es kann dann bei der bekannten     Schaltung    vor  kommen, dass die Wäsche sehr lange bei einer viel  höheren Temperatur als programmgemäss vorgesehen  ist, in der Trommel bleibt, was zu erheblichen Schä  den führen kann. Diese Gefahr wird nun durch den  Sicherheitskontakt W6 vermieden, der - wie     Fig.    4  zeigt -     während    jeder Umdrehung der     Nockenscheibe     13, genau so wie der Kontakt W5, fünf sec lang  geschlossen wird. Infolgedessen wird der Zeitgeber  motor 1 in jeder     Minute    zweimal während je fünf sec  geschlossen, was einen langsamen, schrittweisen Vor  schub der Lochkarte 2 zur Folge hat.

   Wenn der  Kontakt K7 sich in der mit K7" bezeichneten     End-          stellung    in bezug auf das Loch 5 befindet, wird der  Kontakt K7 auf die in     Fig.    1 neben ihm dargestellte,  leere Klemme umgelegt und damit der     Stromkreis     durch den temperaturabhängigen     Schalter    t30 und  das Heizungsschütz 23 unterbrochen, was durch  Schliessen des Kontaktes 26 auch das     Wiederein-          schalten    des     Zeitgebermotors    1 zur Folge hat.

   Der  Abstand zwischen den Kontaktstellungen K7' und  K7" ist so bemessen, dass bei korrektem Arbeiten  des temperaturabhängigen     Schalters    t30 dieser Schal  ter sich öffnet, bevor der Kontakt K7 das Ende des  Loches 5, d. h. die Stellung K7" erreicht hat; es  kann aber     nicht    mehr vorkommen, dass die dem Auf  heizen des Wassers entsprechende Pause des Zeit  gebermotors 1 infolge eines Fehlers des Schalters t30  sich so lange ausdehnt, dass     Schaden    entsteht.  



  Es ist klar, dass der Sicherheitskontakt W6 auch  dann einen schrittweisen Vorschub der     Lochkarte    2  bewirkt, wenn der Stromkreis des Heizungsschützes  23 durch einen der anderen temperaturabhängigen  Schalter t40, t60 oder t95 und den zugehörigen  Kontakt K8, K9 bzw. K10 geschlossen ist.

   Die in  der Lochkarte diesen Kontakten     K8-K10    zugeord  neten Löcher werden ebenfalls gegenüber den früher  benützten Löchern so weit verlängert, dass bei rich  tiger Funktion dieser Schalter (d. h. Öffnen bei 40  C  bzw. 60  C bzw. 95  C) die Pause des Zeitgeber  motors 1, wie bei der bekannten Schaltung vom  Zeitpunkt der Erreichung der     Solltemperatur    des  Wassers abhängt, dass aber anderseits diese Pause  bei unrichtiger Funktion des Schalters nicht     gefähr-          lich    lang dauern     kann.    Es ist klar, dass     ein        unrichtiges     Arbeiten des temperaturabhängigen     Schalters    t95  besonders gefährlich ist.

       Selbstverständlich    enthält  nicht jede Lochkarte Löcher, die allen Kontakten       K7-K10    entsprechen; wo kein Loch ist,     liegt    der  betreffende Kontakt - wie schon     früher        erklärt    - auf  der leeren     Klemme.     



  Dass in     Fig.    4 der Kontakt W6 in bezug auf den  Kontakt W5 um 180  am Umfang der Scheibe 13  versetzt ist, hat selbstverständlich lediglich konstruk  tive Gründe; prinzipiell spielt diese Versetzung über  haupt keine Rolle.    Es sei noch hervorgehoben, dass der     Synchron-        -          motor    11 praktisch während der ganzen Dauer jedes       Programmes    in Tätigkeit ist,     indem    für den Kontakt       Ll    überhaupt kein Loch in den Lochkarten vorge  sehen wird, oder dann nur ganz am Ende der be  treffenden Steuerbahn.

   Falls bei einer Waschmaschine  kein synchroner Steuermotor für das Umsteuern     eines     Waschmotors vorgesehen sein sollte, so kann man  einen besonderen     Synchronmotor    nur zum Zwecke  der Betätigung - des.     Sicherheitskontaktes        WS    vor  sehen. Solche kleine, mit     Reduziergetriebe    versehene  Synchronmotoren sind nicht teuer. Bei Vorhanden  sein eines ständig arbeitenden Waschmotors, der z. B.  auch     hydraulischer    Art sein kann, kann man prinzi  piell auch die Betätigung des Sicherheitsschalters W6  von diesem Motor ableiten.

   Man kann einen     Hilfs-          vorschub    der Lochkarte 2 auch bewirken, ohne den       Zeitgebermotor    1 während des     Aufheizens    des Was  sers     intermittierend    in Tätigkeit zu setzen.     Schliesslich     ist es klar, dass man die     Erfindung    auch anwenden       kann,    wenn der     Zeitgebermotor    nicht eine Lochkarte  weiterbewegt, sondern z. B. eine zur Steuerung der  Kontakte     Kl-K10    dienende     Nockenwalze.    Man wird  dann z.

   B. bei Benützung des Sicherheitskontaktes  W6 die Steuernocken für die Kontakte     K7-K10     länger machen, analog zu den entsprechenden Lö  chern der Lochkarte.  



  Es gibt Geschirrwaschmaschinen, bei denen eben  falls ein Heizungsschütz (wie 23), der zum Ein  schalten der Heizung für das Wasch- und/oder Spül  wasser dient,     mit    mindestens einem temperaturab  hängigen Schalter (wie t30) und einem von einem       Zeitgebermotor    (wie 1) z. B. über eine Lochkarte ge  steuerten Kontakt (wie K7)) in Serie     liegt,    wobei       ebenfalls    beim Öffnen des temperaturabhängigen  Schalters ein, z. B. zum Heizungsschütz gehöriger  Kontakt (wie 26) geöffnet wird, der mit dem Zeit  gebermotor in Serie geschaltet ist.

   Auch in diesem  Falle     kann    man vorteilhaft einen sich     intermittierend          öffnenden    und     schliessenden    Sicherheitskontakt       (wie    W6)     parallel    zu dem     mit    dem     Zeitgebermotor        in     Serie     liegenden    Kontakt anordnen, um im     Fall        eines     Defektes des temperaturabhängigen Schalters eine       angenäherte    Abwicklung des     gewünschten    Pro  gramms zu gewährleisten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Steuerungseinrichtung an einer automatischen Wäsche- oder Geschirrwaschmaschine, mit einem Heizungsschütz (23), das bei seiner Erregung eine zum Aufheizen von Wasch- und/oder Spülwasser dienende Heizung einschaltet und das mit mindestens einem temperaturabhängigen Schalter (t30, t40, t60, t95) und einem demselben zugeordneten, von einem Zeitgebermotor (1) gesteuerten Kontakt (K7;
    K8'; K9, K10) in Serie liegt, wobei ein mit dem Zeit gebermotor in Serie geschalteter Kontakt (26) offen ist, wenn der Stromkreis durch das Heizungsschütz geschlossen ist, und wobei der temperaturabhängige Schalter sich bei einer vorbestimmten Temperatur des Wasch- oder Spülwassers öffnen soll, dadurch gekennzeichnet, dass im Fall eines Versagens des temperaturabhängigen Schalters (t30, t40,<I>t60,</I> oder t95) der demselben zugeordnete Kontakt (K7, K8, K9 oder K10)
    nach einem die normale Aufheizungs- dauer des Wasch oder Spülwassers etwas über schreitenden Intervall zwangsmässig geöffnet wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Steuerungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sicherheitskontakt (W6), der dauernd automatisch geöffnet und wieder geschlossen wird, zu dem mit dem Zeitgebermotor (1) in Serie geschalteten Kontakt (26) parallel ange ordnet ist.
    2. Steuerungseinrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherheitskontakt (W6) von einem ohnehin vorhandenen, während des Waschvorganges dauernd in Tätigkeit befindlichen Element (11) der Einrichtung betätigt wird.
    3. Steuerungseinrichtung nach Unteranspruch 2, an einer automatischen Wäschewaschmaschine, da durch gekennzeichnet, dass das genannte Element ein Synchronmotor (11) ist, der zum Antrieb eines Wendeschalters (10) für einen Wäschetrommelmotor (tl@ dient. 4.
    Steuerungseinrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Wendeschalter (10) ausser seinen Wendekontakten (W1-W4) auch den Sicherheitskontakt (W6) aufweist und letzterer in jedem öffnungs- und Schliesszyklus erheblich länger offen als geschlossen ist, z. B. im Verhältnis <B>5:</B> 1. 5. Steuerungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeitgebermotor den dem temperaturabhängigen Schalter (t30, t40, t60, t95) zugeordneten Kontakt (K7, K8, K9, K10) durch Verschieben einer Lochkarte (2) steuert, und dass das dem Kontakt (z. B.
    K7) zugeordnete Loch (5) über die Stellung (K7') hinaus verlängert ist, in der sich dieser Kontakt (K7) am Ende der normalen Aufheizperiode des Wasch- oder Spülwassers be findet. 6. Steuerungseinrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherheitskontakt von einem nur zu diesem Zwecke vorgesehenen Synchronmotor angetrieben wird.
CH649465A 1965-05-10 1965-05-10 Steuerungseinrichtung an einer automatischen Wäsche- oder Geschirrwaschmaschine CH400079A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH649465A CH400079A (de) 1965-05-10 1965-05-10 Steuerungseinrichtung an einer automatischen Wäsche- oder Geschirrwaschmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH649465A CH400079A (de) 1965-05-10 1965-05-10 Steuerungseinrichtung an einer automatischen Wäsche- oder Geschirrwaschmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH400079A true CH400079A (de) 1965-10-15

Family

ID=4310499

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH649465A CH400079A (de) 1965-05-10 1965-05-10 Steuerungseinrichtung an einer automatischen Wäsche- oder Geschirrwaschmaschine

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH400079A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69206292T2 (de) Vorrichtung zur Steuerung der Zugabe von Waschmittel in die Waschmaschine.
DE1638170B2 (de) Elektronische schaltungsanordnung zur steuerung eines zeitprogramms
DE2804130B2 (de) Überwachungsvorrichtung für Maschinen mit elektrischer Druckknopfsteuerung
CH400079A (de) Steuerungseinrichtung an einer automatischen Wäsche- oder Geschirrwaschmaschine
DE3051133C2 (de)
DE2059318A1 (de) Waescheschleuder,insbesondere eine zum Schleudern eingerichtete Trommelwaschmaschine
DE1610285A1 (de) Kombinierte Wasch- und Trockenmaschine
DE1008697B (de) Waschmaschine fuer vollautomatischen Ablauf des Waschprogramms
DE2152903A1 (de) Elektrisches programmsteuergeraet
DE963709C (de) Steuerung fuer vollautomatische Waschmaschinen
DE1710546C3 (de) Programmschaltwerk für Waschmaschinen
DE954714C (de) Schaltungsanordnung zur selbsttaetigen elektrischen Steuerung des Arbeitsablaufes in Grosswaeschereien
DE2721693A1 (de) Waschmaschine
DE2438430C2 (de) Anordnung zur Programmsteuerung für Waschmaschinen
DE2214514C3 (de) Anordnung zur Programmsteuerung von Waschmaschinen
DE2730865B2 (de) Verfahren zum programmgesteuerten Hauptwaschen bzw. Hauptspülen
DE1638170C3 (de) Elektronische Schaltungsanordnung zur Steuerung eines Zeitprogramms
DE1710784B1 (de) Automatisch arbeitende Haushaltwasch- oder -geschirrspuelmaschine mit einem elektrisch angetriebenen Programmsteuergeraet
AT205445B (de)
DE1485007C (de) Programmschalteinnchtung fur Wasch automaten
DE1485046C (de) Programmsteuereinrichtung fur einen mit einem Munzkassierwerk ver sehenen Waschautomaten
DE2111714A1 (de) Einrichtung in Programmschaltern mit Schnellgangantrieb zur zeitweisen Unterbrechung des Programmablaufes
DE1199731B (de) Vorrichtung zum Betreiben einer Waschmaschine
DE1926225U (de) Waschmaschine.
DE2064855A1 (de) Zeitschaltwerk zur Steuerung von Waschmaschinen, Geschirrspülmaschinen u.dgl