CH400475A - Gerät zum Zerschneiden von Nahrungsmitteln - Google Patents

Gerät zum Zerschneiden von Nahrungsmitteln

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CH400475A
CH400475A CH303362A CH303362A CH400475A CH 400475 A CH400475 A CH 400475A CH 303362 A CH303362 A CH 303362A CH 303362 A CH303362 A CH 303362A CH 400475 A CH400475 A CH 400475A
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CH
Switzerland
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cutting
grate
trough
guide
grids
Prior art date
Application number
CH303362A
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Dipl-Ing Meurer Vo Karl
Original Assignee
Patra Patent Treuhand
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Application filed by Patra Patent Treuhand filed Critical Patra Patent Treuhand
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D3/00Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor
    • B26D3/18Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor to obtain cubes or the like
    • B26D3/185Grid like cutters

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description


  Gerät zum Zerschneiden von     Nahrungsmitteln    -    Die Aufgabe, Nahrungsmittel in Würfel zu schnei  den, ist seit langem bekannt. Man hat versucht,     diese     Aufgabe in der verschiedensten Weise zu lösen. Dabei  bietet sich der dreidimensionale Schnitt durch das  Nahrungsmittel als gegeben an. Durch Verwendung  von     Schneidrosten    mit sich kreuzenden     Messern    und  mittels     Durchtreibens    des Nahrungsmittels durch  einen derartigen Rost ist ohne weiteres ein     Zuschnitt     des Nahrungsmittels in Streifen zu erreichen. Durch  einen weiteren Schnitt quer zur Streifenlängsrichtung  erfolgt die Zerlegung zu Würfeln.

   Auch ist es bereits  bekannt geworden, dass das Nahrungsmittel, insbe  sondere dann, wenn es, wie eine Zwiebel, aus Scha  len oder Lamellen aufgebaut ist, der Anordnung von  Führungsrosten im Anschluss an den     Schneidrost     bedarf, um zu verhüten, dass durch Verschieben der  Schalen im Verhältnis zueinander ein Zerfallen der  Streifen in     Schalenteile    stattfindet, wobei sich durch  Verschieben der Schalenteile im Verhältnis zueinan  der auch nach Durchführung des quer zur Streifen  längsrichtung gerichteten Schnittes keine Würfel mehr  erzielen lassen.

   In nicht     völlig    folgerichtiger Durch  führung dieses Gedankens hat man die Streifen, zu  denen das Nahrungsmittel zugeschnitten wurde, in der  Streifenlängsrichtung zu verschieben gesucht, bevor  man den nächsten, quer zur Verschieberichtung  geführten Schnitt ausführte. Es ist jedoch auch schon  erkannt worden, dass eine derartige Verschiebung  unzweckmässig ist, so dass man ohne Transport des  Nahrungsmittels im zu Streifen zerschnittenen Zu  stand den dritten Schnitt ausführte.

   Dabei sind jedoch  andere Gegebenheiten nicht     berücksichtigt    worden,  die zunächst darin bestehen, dass das Bedürfnis nach  einem einfach aufgebauten, bequem zu reinigenden  und vor allem preiswerten Haushaltsgerät besteht, so  dass die Erfüllung dieser weiteren Aufgabe die Aus-         bildung    des Gerätes aus aufwendigen Teilen wie Kur  ven- und Hebelsteuerungen, verschiebbaren     Schlitten,     Zahnradgetrieben,     Malteserkreuzantrieben,    Motoren,  Schraubenspindeln, Mehrfachgelenk- und     -hebelan-          ordnungen    usw. ausschliesst.

   Andererseits sind  Anordnungen bekannt geworden, die das Extrem ver  folgen, indem beispielsweise vorgeschlagen wurde,  drei     aneinanderstossende    Seitenflächen eines Hohl  würfels mit Schlitzen zu versehen, das Nahrungsmittel  im Hohlraum     unterzubringen    und nacheinander  durch die     Schlitze    der drei     Würfelbegrenzungsflächen     zu einem     Schneidsatz    vereinigten Messer einzuführen,  um auf diese Weise die Zerlegung des Nahrungsmit  tels zu Würfeln zu erzielen.

   Dabei ist nicht nur über  sehen worden, dass es einer Führung des zu Scheiben  oder Streifen vorgeschnittenen Gutes     bedarf,    damit  der dritte Schnitt zu genauen Würfelformen -     führt,     sondern man hat vor allem unbeachtet gelassen, dass  es die Kräfte einer Hausfrau     übersteigt,    beispiels  weise die äussersten, sehr     dünnwandigen    und äusserst  zähen Schalen einer Zwiebel ohne     Zuhilfenahme     einer mechanischen Untersetzung der Antriebsbewe  gung zerschneiden zu können, die     allein    die Möglich  keit gibt, den     Schneiddruck    auf einen Wert zu brin  gen,

   bei dem ein Zerschneiden der Aussenschalen  wie sie ausser bei der Zwiebel auch bei der Apfelaus  senhaut usw. auftreten,     möglich    ist.  



  Um die sich damit ergebende, engere technische  Aufgabenstellung lösen zu können, der die bekannt  gewordenen, zahlreichen Vorschläge nicht genügten,  obschon sie bereits Einzelmerkmale vorliegender       Erfindung,    teilweise auch     Teilszusammenstellungen          einzelner    dieser Merkmale aufweisen, kennzeichnet  sich vorliegende Erfindung durch die Vereinigung  folgender Anordnungen  a) eines Troges von     U-förmigem    Querschnitt,      b) eines den lichten Raum des Troges quer zu dessen  Längsrichtung durchsetzenden     Schneidrostes,     c) eines Satzes von auf den     Schneidrost    in Längs  richtung des Troges folgenden,

   von diesem und  untereinander in geringen Abständen liegenden  Führungsrosten, deren Lamellen miteinander und  mit den Messern des     Schneidrostes    fluchten,  d) eines zu einer Gesamtheit vereinigten Satzes von  Messern, die parallel zu den Schneid- und Füh  rungsrosten in die zwischen letzteren liegenden  Abstandsräume ein- bzw. aus ihnen     herausführ-          bar    sind,  e) eines mechanisch unter Untersetzung des Betäti  gungsweges bewegten Druckstempels und  f) eines     Anstossfinger    tragenden     Austreibstempels.     Es liegt     auf@der    Hand, dass diese Vereinigung der  besonderen, oben dargestellten Aufgabenstellung ge  nügt.

   Der Trog gibt die Möglichkeit, die Schneid- und  Führungsroste hintereinander in der erforderlichen  Weise anzuordnen, da es ohne weiteres möglich ist,  beispielsweise in den Wandungen des Troges Füh  rungsnuten anzuordnen, in denen sich entsprechende  Ansätze der Schneid- und     Führungsroste    führen,  womit die erforderliche Anordnung der Roste     im     Verhältnis zueinander zu gewährleisten ist.

   Durch die  Anordnung eines einfachen Schwenkhebels, der den  Betätigungsweg untersetzt und dadurch die Kraftwir  kungen auf das     erforderliche    Mass auch im Rahmen  der     Handkraft    einer Hausfrau bringt, kann das  Durchschneiden auch zäher und widerstandsfähiger  Aussenhäute gewährleistet werden, ohne dass     ver-          wickeltere    Antriebe, Getriebe und Motoren Anwen  dung zu finden brauchen.

   Die Anordnung von     Aus-          stossfingern    berücksichtigt die Tatsache, dass durch  die Anordnung der Messer und Lamellen einer Ver  dichtung der     Scheidgutteile    eintritt, die zu einem     ver-          hältnismässig    kräftigen Anhaften der bereits zuge  schnittenen Nahrungsmittelteile     an    den Nachbarteilen  führt, so dass es     eines    umständlichen     Heraustreibens     der zugeschnittenen     Würfel    aus den durch die Lamel  len umschlossenen Räumen bedarf, wenn derartige       Ausstossfinger    nicht angeordnet wären.  



  Weitere     Einzelheiten    und     Vorteile    der Erfindung  mögen zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispie  len der     Erfindung    entnommen werden.  



       Fig.    1 stellt einen Längsschnitt durch beispiels  weise einen Würfelschneider nach Linie     I-I    der       Fig.    2 dar,       Fig.    2 die ihrerseits einer Draufsicht auf das  Gerät entspricht,       Fig.    3 entspricht einem senkrechten Querschnitt  nach Linie     IR-IH    der     Fig.    2,       Fig.    4 gibt in schematischer Darstellung die Ver  bindung zwischen Druck- und Ausstosstempeln  wieder,       Fig.    5 zeigt eine Einzelheit der     Fig.    2 unter       Abänderung    der     Schneidroste,

      während       Fig.    6 eine Ausführung für den Fall wiedergibt,  dass ein     Schneidrost    zur Herstellung noch grösserer       Würfel        bestimmt    ist.    In     Fig.    3 der Zeichnung erkennt man zunächst  die U-förmige Querschnittgestaltung des Troges des  Zerkleinerungsgerätes, wobei die Bodenplatte des  Gerätes als Mittelschenkel 1 des     U-förmigen    Quer  schnittes erscheint, während die den     Seitenschenkeln     des     U-Querschnittes    entsprechenden Wangen des  Troges mit 2,3 bezeichnet sind.

   In seinem Mittel  stück, gesehen in Längsrichtung des Troges 1-3,  nimmt letzterer einen     Schneidrost    auf. Da     Schneid-          und    die noch zu erwähnenden Führungsroste aus  wechselbar ausgebildet sein sollen, um sowohl die  Form des Querschnittes zwischen den     Messern    und  Lamellen jedes Rostes als auch die Grösse dieser  Querschnitte verändern zu können - auch erleich  tert die Auswechselbarkeit die Reinigung der Roste  sowie ihre Anpassung an den jeweils zu zerkleinern  den Stoff - sind die Wangen 2, 3, wie     Fig.    2 zeigt,       mit    senkrecht zur Bodenplatte 1 verlaufenden Nuten  4-9 usw.

   versehen, in denen entsprechend ausgebildete       leistenförmige    Vorsprünge 10-15 usw. der Rahmen  16-21 usw. der Roste untergebracht sind. Diese Rah  men 16-2l usw. bestehen vorzugsweise aus Kunst  stoff, ohne dass metallische     Lamellenhalterungen     ausgeschlossen sind. Ein     Schneidrost    besteht, wie       Fig.    3 erkennen lässt, aus senkrecht zueinander ste  henden Messerreihen 22 und 23, die an den zum zu  zerkleinernden Körper hin gelegenen Begrenzungs  kanten, wie     Fig.    1     erkennen        lässt,        zuges:chärft    sind, so  dass dadurch     Schneidkanten    entstehen.

   Die gegensei  tigen Abstände der Nuten 4-9 usw. bzw. die Breiten  der Rahmen 16-21 usw. sind so bemessen,     dass    zwi  schen zwei in Längsrichtung des Troges 1-3     aufeinan-          derfolgenden    Rosten jeweils ein Zwischenraum 24-28  usw. verbleibt, dessen in Längsrichtung des Troges  liegende Breite gerade so bemessen ist,     dass    in einen  der Abstandsräume 24-28 usw. jeweils gerade eines  die Messerblätter 29-33 usw. eines noch zu erörtern  den Messersatzes     einführbar    sind.

   Die Rahmen 16-2l  usw. weisen an ihren oberen, parallel zur Boden  platte 1 verlaufenden Schenkeln nicht gezeichnete  Rücksprünge oder Nischen auf, mittels derer     die     Rahmen leicht und sicher zu erfassen und aus ihren  Nuten 4-9 usw.     herausziehbar    sind, so dass die Roste  leicht gereinigt oder ausgewechselt werden können.  In Längsrichtung des Troges 1-3 gesehen     befindet     sich vor dem beschriebenen     Schneidrost    ein Auf  nahmeraum 34 für das zu zerkleinernde Gut, das im  Beispielsfalle aus einer Zwiebel 35 bestehen soll.

   Der  Aufnahmeraum 34 ist auf der dem     Schneidrost    gegen  überliegenden Seite, wieder in Längsrichtung des Rah  mens 1-3 gesehen, durch einen beweglichen Anschlag  begrenzt, der zunächst aus dem Haltestempel 36  besteht. Der Haltestempel 36 ist in seinem unteren  Teil verstärkt, wobei der zur Verstärkung dienende  Teil 37 eine     Schwalbenschwanzführung    für die aus  wechselbare Druckplatte 38 bildet, die an dem zu  zerkleinernden Gut 35 unmittelbar anliegt.

       Lappen-          förmige    Ansätze 39 des Haltestempels 36 sind von  dem Querbolzen 40 durchsetzt, der seinerseits durch  Schlitze 41 der kürzeren Hebelarme 42 von Doppel-      hebeln     durchgeführt    ist, die bei 43 gelagert     sind    und  bei 44 einen längeren, zur Betätigung dienenden  Hebelarm aufweisen. Diese längeren Hebelarme 44  sind durch einen Handgriff 45 zusammengeschlossen,  der die gesamte Breite des U-förmigen Troges 1 des  Gerätes übergreift. Die Wangen 2, 3 bilden dabei die  Lager für die kurzen Achsstummel 46, 47, um die  die Doppelhebel 42, 44 schwenkbar sind. Schlitze  48, 49 in den Wangen 2, 3 dienen dabei zur     Führung     des Querbolzens 40.

   Der Haltestempel 36 besitzt  Führungslappen 50, so dass er teilweise, wie     Fig.    2  erkennen lässt, im Querschnitt     U-förmig    gestaltet ist.  Zur Aufnahme der Führungslappen 50 des Halte  stempels 36 dienen Nuten 51, 51a in den Wangen 2,  3 des Troges. Die auswechselbare     Druckplatte    38  des zur Anlage an den zu zerkleinernden Körper 35  kommenden Anschlages 36-38 kann     warzen-,    wider  hakenartige oder     sonstwie    geeignet geformte Erhe  bungen oder Vertiefungen 52 aufweisen, um ein  Abrutschen des zu zerkleinernden Körpers 35 an der  Druckplatte 38 und ein Herausgleiten desselben aus  dem Raume 34 zu verhindern.

   Die den Aufnahme  raum 34 zugewandte Begrenzungsfläche der Druck  platte 38 könnte auch geriffelt oder mit Stacheln  versehen sein, um eine feste Lage des Körpers 35  im Raume 34 herbeizuführen. Der     Verschiebehub     des Anschlages 36-39, der auch als Druckstempel  anordnung bezeichnet werden könnte, ist dabei so  bemessen, dass eine Beschädigung der     Schneidkanten     des an den Aufnahmeraum 34 angrenzenden Schneid  rostes durch die Teile 52 nicht eintreten kann. Im  Bereiche des Aufnahmeraumes 34 ist die Bodenplatte  1, wie die Figuren 1 und 2 zeigen, bei 53 durchbro  chen. Auch der Teil der Bodenplatte, der unterhalb  der Roste liegt, könnte aus noch zu erörternden  Gründen durchbrochen ausgeführt sein.  



  Auf der zum Aufnahmeraum 34 entgegengesetzt  liegenden Seite der Schneid- und     Führungsroste    sind  Ausstosstempel 54 angeordnet. Sie     bilden    Ansätze  einer Wechselplatte 55, die auf den     schwalben-          schwanzförmigen    Ansatz 56 einer Schiebeplatte 57       aufstreifbar    ist. Die Schiebeplatte 57 besitzt bei 58  eine Stosstange, die in dem Handknopf 59 endet.  Eine Druckfeder 60 sorgt dafür, dass die Schiebe  platte 57, sofern der Handknopf 59 nicht gegen den  Druck der Feder 60 betätigt ist, an einer     Abschluss-          wand    61 der Wangen 2, 3 des Troges 1-3 anliegt.

    Die Ausstosstempel 54 tragen an ihren dem Schneid  gitterrost zugewandten Enden Kopfstücke 62, die  nach Form und Grösse den Querschnitten der lichten  Räume 63 zwischen den Messern des     Schneidrostes     angepasst sind. Die Ausstosstempel können in der  Nähe der Köpfe 62 nochmals eine     Führung    87 auf  weisen. Ein Bodenstück 86 verbindet die Führung 87  mit der Wechselplatte 55.  



  Es war bereits erwähnt worden, dass den Zwi  schenräumen 24-28 usw. zwischen     Schneidrost,     nächstem Führungsrost und Führungsrosten unter  einander Messerblätter 29-33 usw. nach Form und  Grösse derart zugeordnet sind, dass diese Messer-    Blätter 29-33 usw. in die Zwischenräume 24-28 usw.  zwischen den Rosten gerade     einführbar    sind. Zu  diesem Zwecke sind die Messerblätter 29-33 usw.,  wie     Fig.    3     zeigt,    mittels der     Halterung    64 zu einem  besonderen Messersatz zusammengefasst, der seiner  seits in dem Schutzgehäuse 65 so verschiebbar ge  führt ist, dass er aus diesem Schutzgehäuse 65 völlig  heraustreten kann.

   Zu diesem Zwecke weist die  Halterung 64, die wie das Schutzgehäuse 65 und der  gesamte Rahmen 1-3 aus Kunststoff bestehen kann,  eine Stosstange 66 auf, die in einem     Handknopf    67  endet. Eine     Druckfeder    66a zwischen Handknopf 67  und Schutzgehäuse 65     sorgt    dafür, dass der Messer  satz 29-33     usw.    in das Gehäuse 65 zurückgezogen  ist, wenn Handknopf 67 nicht gerade betätigt ist.  Das Gehäuse 65 ist als Aufsatzgehäuse für das vom  Grundrahmen 1-3 gebildete Gehäuse ausgeführt. Zu  diesem Zwecke sind die Wangen 2, 3 im Bereiche  des Schutzgehäuses 65 bei 68, 69 verstärkt ausge  führt.

   In den Verstärkungen befinden sich     Ausneh-          mungen    70, 71, die zur Aufnahme von     Passtiften    72,  73 bestimmt sind, mit denen das Schutzgehäuse 65  an seiner unteren Begrenzungsfläche ausgerüstet ist.  Die Passtifte 72, 73 sind an ihrem Ende     kegelig    aus  gebildet, so dass beim Aufsetzen des Gehäuses 65  auf den Trog 1-3 die Stellung des Gehäuses leicht       herbeiführbar    ist, in der die in ihm aufgenommenen  Messerblätter 29-33 usw. den Zwischenräumen 24  28 usw. zwischen den Rosten genau gegenüberliegen.  



       Fig.    4 zeigt in schematischer Darstellung eine  Vereinfachung des Antriebsgetriebes dahin, dass die  Gelenkachse 40 der Halteplatte 36 des     beweglichen     Stempels, unter dessen Einfluss der zu     zerteilende     Körper 35 gebracht werden soll, mit einer zu diesem  Zwecke zu     verwirklichenden    Gelenkachse 74 an der  die Wechselplatte 55 der     Anstosstempel    54 haltenden       Schieberplatte    57 durch besondere Schubstangen 75  verbunden ist.

   Das bedeutet, dass in der mit angezo  genen Linien wiedergegebenen     Grundstellung    die     An-          stosstempel    54 mit ihren Kopfstücken 62 in den lich  ten Querschnitten 63 der Messer des Rostes liegen,  der an den Aufnahmeraum 34 für den zu zerteilenden  Körper 35 angrenzt, und zwar so, dass die dem  Raum 34 zugewandten Begrenzungsflächen der Kopf  stücke 62 in der dem Raum 34 zugewandten Begren  zungsebene des erwähnten     Schneidrostes    liegen bzw.  mit ihr bündig abschneiden.

   Wird jetzt Doppelhebel  42, 44 aus der ausgezogen wiedergegebenen Lage in  die strichpunktiert dargestellte Lage     überführt,    so  wird der zu zerteilende Körper 35 unter dem     Ein-          fluss    der diesen Körper in die Roste hineintreibenden       Druckstempelanordnung    36-39 in dem Ausmass von  rechts nach links bewegt, wie die Kopfstücke 62  zurückweichen, so dass die am weitesten-rechts lie  genden Teile des zu zerkleinernden Körpers an diesen  ein     Widerlager    finden.

   Ist     die    Zerteilung des Körpers  in Streifen bewirkt, d. h., haben die in     Fig.    4 gezeich  neten Teile ihre strichpunktiert wiedergegebene Stel  lung erreicht, so sind die Zwischenräume 24-28 usw.,  zwischen den Lamellen des     Schneidrostes    und die      lichten Räume 63 in den Rosten selbst wieder von  den Anstosstempeln 54 frei, so dass die Messer  blätter des Messersatzes 29-33 usw. zur     Wirkung     gebracht werden können.

   Wird jetzt Doppelhebel 42,  44 aus der strichpunktiert dargestellten Lage in die  mit ausgezogenen Linien wiedergegebene Stellung       überführt,    so treiben die Ausstosstempel 54, 62 den  völlig zerkleinerten Körper aus den Räumen 63 her  aus und     befördern    ihn     in    den Raum 34, aus dem er  durch die Öffnungen 53 in ein bereit gehaltenes  Gefäss zur Aufnahme des zu     Würfeln    zerkleinerten  Körpers gelangen kann.  



  Die Figuren 5 und 6 zeigen, in welcher Weise  man die Roste auswechseln kann, um beispielsweise  grössere     Würfel    herstellen zu können, als sie nach  den     Fig.    1 und 2     herstellbar    sind. Man erkennt  wieder die Nuten 4-9 usw. in den Wangen 2, 3 des  U-förmigen Troges 1-3 des Gerätes. Man erkennt  aber weiter, dass an die Stelle der Rahmen 16-21  usw. nach den Figuren 1-3 nunmehr Rahmen 76-78  usw. bzw. 79-80 usw. getreten sind, die, in Längsrich  tung des Gerätes gesehen, doppelt bzw. dreifach so  breit sind wie die Rahmen 16-21 usw. des Gerätes  nach den     Fig.    1-3. Daher befinden sich die näch  sten, senkrecht zum Boden 1 verlaufenden Lamellen  81 bzw. 82 der Roste in den Entfernungen 83 bzw.  84 von den Rahmen 76-78 usw. bzw. 79-85 usw.

    Es entstehen also nach     Fig.    5 Würfel, die etwa den  vierfachen und nach     Fig.    6 Würfel, die etwa den  achtfachen Rauminhalt der Würfel besitzen, die mit  den Rosten nach den Figuren 1-3     herstellbar    sind.  Durch Änderung der Teilung der Nuten 4-9 bzw.,  ihrer Grösse und durch Änderung der in Längsrich  tung des Gerätes gemessenen Breite der     Schneidgitter     können die verschiedensten Würfelgrössen hergestellt  werden.  



  Die Wirkungsweise des Gerätes nach den Figuren  1-3 bedarf nach dem Gesagten nur noch einer Erörte  rung dahin, dass in der in den Figuren 1-3 dargestell  ten Ausgangslage, in der das Schutzgehäuse 65 auf  den Trog 1-3 aufgesetzt sein oder zunächst auch noch  fehlen kann, zunächst der zu zerteilende Körper 35  in den Raum 34 eingeführt wird. Hierauf wird der  Doppelhebel 41, 44 durch Verdrehen um die Dreh  achse 43 aus der ausgezogen gezeichneten Lage in  die strichpunktiert wiedergegebene Stellung überführt.

    Dabei wird entsprechend dem Hebelverhältnis bei 44,  42 eine ausreichend grosse Kraft auf die Platte 36       bzw.    die     Druckstempelanordnung    36-39, 52 ausge  übt, so dass der zu zerteilende Körper 35 in den       Schneidrost    eingetrieben wird und in ihm vollständige       Aufnahme    findet. Er ist dadurch in Längsstreifen  zerteilt, die die unter sich     übereinstimmenden    Quer  schnitte der Räume 63 besitzen.

   Die Längs- und  Querlamellen der Roste führen dabei die Streifen auf  ihrer gesamten Länge mit Ausnahme der äusserst  geringfügigen Zwischenräume 24-28 usw., so dass  selbst Schnittgut, das nicht so homogen wie beispiels  weise das Fleisch eines Apfels, ist,     sondern        Schalen-          oder        lamellenförmig,    wie beispielsweise bei     einer       Zwiebel, aufgebaut ist, seine Lage beibehält.

   Da die  Dicken der Lamellen 29-33 usw. wesentlich geringer  sind als in der Zeichnung aus zeichnerischen Gründen  dargestellt werden konnte, zumal die Messerblätter  29-33 zweckmässig     rasierklingenartig    dünn ausgebil  det sind, werden also Streifen mit dem Querschnitt  der Räume 63 praktisch auf ihrer gesamten Länge  geführt. Werden nun die Messerblätter 29-33 usw.  durch Drücken auf den Handknopf 67 aus dem       Schneidgehäuse    65 herausgetrieben - das Gehäuse  65 ist, wenn es nicht bereits vorher aufgesetzt worden  war, vor der Betätigung des Handknopfes 67 auf  gesetzt worden -, dann zerlegen die Messer 29-33  usw. die Streifen in die Würfel, die mit einem Gerät  nach den Figuren 1-3 bzw. 4-6 hergestellt werden  sollen.

   Nach Durchführung des Schnittes treibt die  Feder 68 die Messerblätter 29-33 usw. wieder in die  Ausgangslage zurück und das Schutzgehäuse 65 kann  wieder abgenommen werden. Hierauf bedarf es nur  eines Druckes auf den Handknopf 39, um die zuge  schnittenen Würfel aus den Rahmen 63 austreiben  und in den Raum 34 überführen zu können, aus dem  sie durch     Ausnehmungen    53 hindurch an die Ver  wendungsstelle     gelangen.     



  Um die Einführung     rasierklingenartig    ausgebil  deter Messer 29-33 usw. in die Zwischenräume  24-28 usw. zwischen den     Schneidgittern    zu erleich  tern, sind die parallel zur Bodenplatte 1 verlaufenden  Schenkel der     Schneidgitterrahmen    16-21 usw. zu den       Messerblättern    29-33 usw. hin abgeschrägt oder ge  wölbt ausgebildet, so dass keilförmige oder bikonvex  zulaufende Einführungsräume für die Messerblätter  entstehen, die die Blätter leicht und zuverlässig in  die Räume 24-28 usw. leiten.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    4 bedarf es  keiner besonderen Betätigung des Handknopfes 59.  Hier genügt die Betätigung des Doppelhebels 42, 44  in der bereits beschriebenen Weise, um beim Hin  gang die     Streifenbildung    und beim Rückgang, nach  zwischenzeitlicher Bewegung des Messersatzes 29-33  usw., die fertig gebildeten Würfel ausstossen zu  können.  



  Es liegt im Wesen der Erfindung, dass die Aus  führungsbeispiele nicht annäherungsweise die in Be  tracht kommenden Möglichkeiten erschöpfend dar  zustellen     vermögen.    So ist es nicht erforderlich, dass  die Längs- und Quermesser 22, 23 eines Schneid  rostes gerade die Formgebung und die Anordnung  aufweisen,. die in     Fig.    3 bzw. in den weiteren Figuren  des     Ausführungsbeispieles    gezeigt ist. Jede andere  Gestaltung und Anordnung der Querschnitte der  Räume 63 kann an die Stelle der gezeigten treten.

    So ist es beispielsweise möglich, die Messer eines       Schneidrostes    diagonal oder     hexagonal    anzuordnen,  so dass     bienenwabenartig    von Messern und Lamellen  umschlossene Räume entstehen. Auch ist es nicht  erforderlich, dass ausgesprochene Lamellen Anwen  dung finden. An die Stelle der Lamellen oder Mes  ser 22, 23 können auch dünne,     straffgespannte     Drähte treten, die in ihrer Gesamtheit die Streifen      genau so zuschneiden, führen und abstützen, wie  dies mit Hilfe ausgesprochener     Messerblätter    möglich  ist.

   Weiter ist es möglich, in den     Abschlusstegen    85  des Schutzgehäuses 65, die zur Führung der Messer  blätter 29-33 usw. dienen, Dauermagnete 86     (Fig.    1)  anzuordnen, welche die Messersätze 22, 23 in den  Rosten so anziehen,     dass    beim Anheben des Schutz  gehäuses 65 zwecks Trennung desselben von dem  U-förmigen Trog 1-3 des Gerätes die Roste nach  oben gezogen und auf diese Weise freigelegt werden  können, so dass man sie nur noch vom Aufsatz  gehäuse 65 zu trennen braucht, um sie reinigen und/  oder auswechseln zu können. Während es in diesem  Falle notwendig ist, die Lamellen 22, 23 metallisch  auszuführen, gibt es auch die Möglichkeit, unter Ver  zicht auf die genannte Möglichkeit die Lamellen 22,  23 aus Kunststoff auszupressen.

   Die aus Kunststoff  bestehenden Lamellen 22, 23 können jedoch durch  metallische Einlagen versteift sein, so dass sich dann  wieder die Möglichkeit der Anordnung der Mit  nehmermagnete 85 ergibt.  



  Weiterhin ist es nicht erforderlich, die     Ausneh-          mungen    53 in dem den Raum 34 begrenzenden Be  reich der Bodenplatte 1 so auszubilden, wie dies in  den     Fig.    1 und 2 gezeigt ist. Die Bodenplatte 1 kann  dort auch     rostförmig    ausgebildet werden, so dass nur  einzelne, in Längsrichtung der Bodenplatte 1 leisten  artig verlaufende Teile der Bodenplatte den zu zer  kleinernden Körper 35 tragen.  



  An die Stelle der     Kniehebelform    der Teile 41,  44 kann natürlich auch eine     Kniegelenkausbildung     treten, wie man sie bei Drahtscheren     benutzt,    um  besonders hohe Kräfte mit verhältnismässig grossen       Verschwenkungsbewegungen    des Betätigungshebels  44 erreichen zu können. Auch ist es möglich, die  Bewegung des Messersatzes 29-33 usw. ebenfalls von  der Bewegung des Doppelhebels 42, 44 abzuleiten,  was durch eine entsprechende, kinematische Verbin  dung der Teile 44, 42 und 66 leicht zu erreichen ist.  Das gilt insbesondere dann, wenn die gesamte Vor  richtung automatisch arbeiten bzw. das Gerät als  Maschine ausgebildet werden soll.

   In diesem Falle  greifen an den Platten 36, 64 und gegebenenfalls 57  entsprechende Teile des Betätigungshebels an, die so  gesteuert sind, dass die gewünschte Arbeitsfolge ein  tritt. Der Raum 34 wird mittels einer Schurre oder  mittels anderer, geeignet ausgebildeter Zuführungs  vorrichtungen fortlaufend mit dem zu zerkleinernden  Gut versorgt, wobei     Vereinzelungseinrichtungen    vor  gesehen sind, um zu erreichen, dass in den Raum 34  die zu zerkleinernden Körper 35 nur einzeln gelan  gen können. In diesem Falle können mehrere der  gezeigten Vorrichtungen nebeneinander angeordnet  sein, um parallel oder mit gewünschter Versetzung  in den Arbeitsphasen betätigt zu werden.

   In diesen  Fällen ist es aber nicht erforderlich, den Raum 34  so zu bemessen, dass nur ein einzelner, zu zerklei  nernder Körper in ihn gelangen kann ; die Räume 34  können auch so gross ausgebildet werden, dass eine  beliebige Menge zu     zerkleinernder    Einzelkörper in    ihnen gestapelt und in entsprechend gross bemesse  nen     Schneidgittern    gemeinsam in Streifen zerschnit  ten werden, worauf durch Absenkung der Messer  blätter 29-33 usw. die gewünschte Zerkleinerung zu  Einzelkörpern stattfinden kann.  



  Dass an die Stelle der Teile 72, 73 bzw. der  diese aufnehmenden     Ausnehmungen    70, 71 im ein  fachsten Falle auch Marken treten können, wurde  bereits ausgeführt. Bei körperlicher Ausführung be  stehen diese Marken beispielsweise aus Leisten drei  eckigen Querschnittes, die     an    die unteren Begren  zungsflächen der Flanschen 87, 88 angesetzt sind  und denen, in der richtigen Lage der Messerblätter  29-33 usw. gegenüber den Zwischenräumen 24-28  usw., entsprechend angeordnete Nuten dreieckigen  Querschnittes in den oberen Begrenzungsflächen der  Verstärkungen 68, 69     gegenüberliegen.     



  Verfährt man dann das Schutzgehäuse 65 längs  des Troges 1-3, so rasten die dreieckigen,     leisten-          förmigen    Vorsprünge der Flanschen 87, 88 selbst  tätig in die     Ausnehmungen    auf der oberen Begren  zungsfläche der Verstärkungen 68, 69 ein, das  Schutzgehäuse 65 senkt sich dadurch etwas nach  unten ab und befindet sich dann in der richtigen  Lage. Die richtige Zuordnung kann     natürlich    auch  auf mannigfache Weise herbeigeführt bzw. ihre Her  beiführung erleichtert werden.

   So ist es     möglich,    an  die Stelle der festen     Passtiftanordnung    72, 73 abge  federte Stifte zu setzen, die in entsprechenden     Aus-          nehmungen    der Flanschen 87, 88 federnd aufzuneh  men sind. Auch in diesem Falle kann das Schutz  gehäuse 65, gegebenenfalls unter     Zuhilfenahme    beson  derer Leisten und Nuten, längs der Wangen 2, 3 des       Troges    1-3 verfahren werden, bis die abgefederten  Stifte selbsttätig     in    die     Ausnehmungen    70, 71 ein  springen.

   Es besteht die weitere Möglichkeit, einen  der Passtifte so auszuführen, wie dies. in     Fig.    3  gezeigt ist, aber etwas zu verlängern, so dass eine       drehgelenkartige    Anordnung des Schutzgehäuses 65  gegenüber dem Grundrahmen 1-3 eintritt. Auf der  gegenüberliegenden Seite ist jedoch die     Passtiftan-          ordnung    durch eine Keilanordnung ersetzt, die aus  einer sattelförmigen     Ausnehmung    und einer in sie  einrastenden Keilschneide besteht. Die sattelförmige       Ausnehmung    führt die Keilschneide und damit das  Schutzgehäuse 65 unmittelbar in die Lage, in der die  Lamellen 29-33 usw. den Zwischenräumen 24-28  usw. genau gegenüberliegen.

   Zu erwähnen ist auch,  dass das Schutzgehäuse 65 mit dem Grundrahmen  l-3 aus einem Stück bestehen kann. In diesem Falle  ist die Ausbildung des Ganzen entweder so     getroffen,     dass man die Lamellen 16-21 usw., 22, 23 mit den  Messerblättern 29-33 usw. auswechseln kann, indem  man beide Teile in teils beweglichen Einsätzen der  Wandungen des Schutzgehäuses 65 unterbringt, oder  man verzichtet, bei einfacheren Ausführungsformen  des Gerätes, auf die Auswechselbarkeit der Schneid  gitter und der Messerblätter, wobei lediglich Öffnun  gen, etwa in Form von     herausdrehbaren    Stopfen,  vorgesehen sind, um das Innere des Schutzgehäuses      65 mittels eines durchgeführten     Spülflüssigkeitsstrah-          les    säubern zu können.

   Sind die Messerblätter     ein-          schliesslich    der Messersteifen 22, 23 aus nicht rosten  dem Stahl bzw. aus Kunststoffen ausgeführt, so kön  nen auch mit derart vereinfachten Ausführungsfor  men des Gerätes die ihm gesetzten Zwecke voll  erfüllt werden.  



  Es liegt im Wesen der Erfindung, dass das Gerät  auch zu anderen Zwecken benutzt werden kann,  wenn auf diese Wert gelegt wird. So kann man  beispielsweise die     Schneidgitter,    die auf das zum  Raum 34 hin benachbarte     Gitter    folgen,     entfernen,     so dass auf das den Raum 34     abschliessende    Schneid  gitter ein leerer Raum folgt, in den die aus dem       Schneidgut    35 geschnittenen Streifen hineinfallen.

    Um ihre zum Raum 34 hin gelegenen Kopfstücke  aus den Räumen 63 dieses einzigen     Schneidgitters     herauszutreiben, wird die auswechselbare Platte 38  in der     Druckplattenanordnung    36-39, 52 durch eine  Platte ersetzt, in der sich an der Stelle der War  zen 52 Stacheln von einer Länge     befinden,    dass sie  bei Anlage der Platte 38 an die dem Raum 34 zuge  wandte     Begrenzungsfläche    des     Schneidgitters    gerade  in die     Ausnehmungen    63 eintreten, und zwar so,     dass     die     Stachelendflächen    bündig mit der dem Raum 34  abgewandten Begrenzungsflächen des     Schneidgitters     abschneiden.

   Die Stachelplatte 38 ist also in der  Lage, das zu Streifen geschnittene Gut     vollständig     aus dem einzigen     Schneidgitter    herauszutreiben. Auf  diese Weise werden beispielsweise Streichholz- oder  Strohkartoffeln, bei grösseren Querschnitten der  Räume 63 Kartoffelstreifen, wie sie zur Herstellung  von     pommes        frites    dienen können, hergestellt.

   Um  diese Zuschnitte leicht     entfernen    zu können, ist  es zweckmässig, die     Grundplatte    1 unterhalb der       Schneidgitteranordnung    durchbrochen, vorzugsweise  in     Form    von in Längsrichtung des Gerätes verlau  fenden Schlitzen auszuführen, so dass durch diese  die aus dem     Schneidgut    zugeschnittenen Längsstrei  fen durchfallen und in einen Aufnahmebehälter  gelangen können. In diesem Falle scheidet natürlich  die     Ausführungsmöglichkeit    nach     Fig.    4 aus.  



  Die Ausstosstempel 54 können selbstverständlich  auch den Querschnitt ihrer Köpfe 62 aufweisen, so  dass besondere Kopfstücke 62 in Fortfall kommen.  Auch ist es nicht     erforderlich,    dass die     Schneidla-          mellen    aus Messerscheren 22, 23 bestehen, die an  den Kreuzungsstellen fest verbunden sind.

   Vielmehr  können die Messer einzeln eingelegt werden, wobei  sie an den Kreuzungsstellen jeweils Schlitze von der  Hälfte der     Lamellenbreite        aufweisen,    die in den  Lamellen zueinander entgegengesetzt angeordnet sind,  so dass man die Längs- und Querlamellen in an sich  bekannter Weise durch Eintritt je einer geschlosse  nen     Lamellenbreitenhälfte    in jeweils einen Schlitz zu  einem Rost vereinigen kann.  



  Weiter liegt es auch im Wesen der Erfindung,  dass die Lamellen 29-33 usw. in der Halterung 64  auswechselbar angeordnet sein können. Das geschieht  beispielsweise dadurch, dass in der Halterung 64         schwalbenschwanzförmig    unterschnittene Längs- und       Querausnehmungen    vorgesehen sind, in die entspre  chende Leisten an den oberen Enden der Lamellen  29-33 usw. eingreifen, wobei es unerheblich ist, ob  die Lamellen diese Leisten selbst bilden oder ob sie  etwa in     Form    von Kunststoffleisten aufgesetzt sind.  In diesem     Falle    sind die Führungsleisten 84 gemäss       Fig.    1 entbehrlich.

   Der Hub der Lamellen 29-33  usw. ist vielmehr so bemessen, dass der Teil 64 bei  vollständigem Heraustreiben des Messersatzes aus  dem Gehäuse 65 aus diesem etwas heraustritt, so  dass die Halteleisten der Lamellen seitlich     erfasst     und aus ihren     schwalbenschwanzförmigen    Führungen  herausgeführt werden können. Sie sind dadurch ein  zeln zu reinigen und/oder zu ersetzen. Notwendig  ist aber eine derartige Abwandlung der Erfindung  nicht. Im herausgetriebenen Zustand können die  Lamellen 22, 23 durch     Verschwenken    in einer Spül  flüssigkeit ausreichend gereinigt werden. Auch ist es  nicht erforderlich, das Schutzgehäuse 65 gerade als  Aufsatzgehäuse eines Rahmens 1-3 auszubilden.

   Das  Gehäuse 65 kann auch die Wangen 2, 3 des Troges  1-3 schlittenartig übergreifen, und hierbei     wiederum     in Nuten der Wangen 2, 3 oder an leistenförmigen  Vorsprüngen derselben geführt sein. In diesem Falle  bedarf es nicht der Anordnung einer Stosstange 66  mit Druckknopf 67, sondern der Messerschnitt wird  dadurch ausgeführt, dass man das Schutzgehäuse so  einführt, dass die seitlich angebrachten Nuten und  leistenförmigen Vorsprünge zum Eingriff kommen,  worauf durch Absenken des Schutzgehäuses 65 längs  der Wangen 2, 3 dafür gesorgt wird, dass der Mes  sersatz 29-33 usw. in die Zwischenräume 24-28  usw. eindringt, und das zu Streifen vorgeschnittene       Schneidgut    in die zu erzeugenden Kleinkörper zerlegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gerät zum Zerschneiden von Nahrungsmitteln, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender be kannter Anordnungen a) eines Troges (1, 2) von U-förmigem Quer schnitt, b) eines den lichten Raum des Troges quer zu dessen Längsrichtung durchsetzenden Schneidrostes (16, 22, 23), c) eines Satzes von auf den Schneidrost in Längsrichtung des Troges folgenden, von diesem und untereinander in geringen Abständen (24-28) liegen den Führungsrosten (l7-21), deren Lamellen mit einander und mit denen des Schneidrostes fluchten, d) eines zu einer Gesamtheit vereinigten Satzes von Messern (19-33),
    die parallel zu den Schneid- und Führungsrosten in die zwischen letzteren lie genden Abstandsräume (24-28) ein- bzw. aus ihnen herausführbar sind, e) eines mechanisch unter Untersetzung des Be tätigungsweges bewegten Druckstempels (36, 37), f) eines Ausstossfinger (54) tragenden Austreib- stempels (57). UNTERANSPRÜCHE 1.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der planparallel zu den Schneid- und Führungsrostebenen bewegliche Messersatz (29 usw.) in einem besonderen, vom Trog (1-3) trenn- und mit ihm verbindbaren Schutzgehäuse (65) angeordnet ist. 2. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass Druck- und Ausstosstempel (36, 37 ; 57) unter sich mechanisch verbunden sind (75) und einen gemeinsamen Antrieb (44, 45) aufweisen. 3.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bewegung der zu einem Satz ver einigten Messer (29 usw.) von einem Betätigungs handhebel (44, 45) für den Antrieb des Druckstem pels (36, 37) abgeleitet ist. 4. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bewegung des planparallel zu den Schneid- und Führungsrostebenen beweglichen Mes sersatzes (29 usw.) von der Bewegung des Schwenk hebels (44) abgeleitet ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102019106540B3 (de) * 2019-03-14 2020-06-10 Elias Leander Bonnekamp Schneidvorrichtung
CN112248077A (zh) * 2020-09-30 2021-01-22 杭州伊尹健康技术有限公司 先片后块式中药切块机构

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CN112248077A (zh) * 2020-09-30 2021-01-22 杭州伊尹健康技术有限公司 先片后块式中药切块机构
CN112248077B (zh) * 2020-09-30 2022-03-15 浙江厚达智能科技股份有限公司 先片后块式中药切块机构

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