CH400782A - Beutelförmiger Bereitschaftsbehälter für Rettungs- und Atemschutzgeräte - Google Patents

Beutelförmiger Bereitschaftsbehälter für Rettungs- und Atemschutzgeräte

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Publication number
CH400782A
CH400782A CH694862A CH694862A CH400782A CH 400782 A CH400782 A CH 400782A CH 694862 A CH694862 A CH 694862A CH 694862 A CH694862 A CH 694862A CH 400782 A CH400782 A CH 400782A
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CH
Switzerland
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welding edge
bag
container according
welding
rivet
Prior art date
Application number
CH694862A
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English (en)
Inventor
Lemcke Walter Dipl-Ing Ing Dr
Erett Winfried
Original Assignee
Auergesellschaft Gmbh
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B25/00Devices for storing or holding or carrying respiratory or breathing apparatus

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Packages (AREA)

Description


      Beutelförmiger    Bereitschaftsbehälter     für        Rettungs-    und     Atemschutzgeräte       Die Erfindung betrifft     beutelförmige    Bereit  schaftsbehälter für     Rettungs-    und     Atemschutzgeräte,     und zwar für solche Geräte, die an einer Gefahren  stelle oder an einem durch Gasausbruch gefährdeten  Arbeitsort in diesen     beutelförmigen    Bereitschaftsbe  hältern untergebracht sind, bis in einem Gefahrenfall  der plötzliche Gebrauch und das schnelle Anlegen des  Gerätes notwendig wird.     Das    kann z.

   B. in chemi  schen Betrieben sein, in denen man einen Gasaus  bruch befürchten muss, der bei den dort beschäftigten  Personen zu Vergiftungen führen würde. Als be  sonders vorteilhaft hat sich erwiesen, für solche  Zwecke sogenannte     Mundstückgeräte    bereitzustellen,  die durch Einsetzen des Mundstückes in den Mund  der Person und Abklemmen der Nase     mittels    einer  Nasenklemme sofortigen Schutz     gewährleisten.    Ist  jedoch der Ausbruch von Gasen mit grosser Reiz  wirkung zu befürchten, so muss anstelle des Mund  stückgerätes eine Vollmaske getragen werden.  



  Es ist nun bereits eine Ausführung bekannt, bei  der alle Öffnungen eines     Mundstückgerätes    durch  Verschlüsse gesichert sind. Die Verschlüsse sind alle  an einer Kordel vereinigt und können alle mit einem  Mal abgerissen werden. Das Gerät selbst ist in einem       beutelförmigen    Bereitschaftsbehälter aus Gewebe,  Gummi, Leder oder Kunststoff-Folie untergebracht  und so aufgehängt, dass beim Abreissen des Beutels  von dem     Aufhängeort    sich der Beutel selbsttätig  öffnet und das Gerät freigibt.  



  In der Hülle können jedoch auch Reissdrähte  oder ähnliche Vorrichtungen eingebracht sein, die  zum Aufreissen der     Beutelwand    dienen.  



  Bei den     vorbekannten    Geräten, die in Bereit  schaftsbehältern von ungenügender Gasdichtigkeit un  tergebracht sind, war es bisher notwendig, die offenen  Stellen des Gerätes, also die Ein- oder Amatem-         öffnungen,    ebenso das     Ausatemventil,    durch Ver  schlüsse zu sichern. Hierdurch sollte erreicht wer  den, dass schädigende Einflüsse von den Filtermassen  ferngehalten werden.  



  Wenn auch das Abreissen der Verschlüsse nur  kürzeste Zeit in Anspruch nimmt, so muss das Ver  schliessen der Atemwege des Gerätes jedoch als  Nachteil angesehen werden, und es ist vorzuziehen,  das Atemschutz- oder Rettungsgerät mit offenen  Atemwegen in den Bereitschaftsbeutel unterzubrin  gen und zu lagern.  



  Die vorliegende Erfindung löst diese Aufgabe und       betrifft    einen Bereitschaftsbehälter der eingangs er  wähnten Art, der dadurch gekennzeichnet ist, dass  als Material für     die    Hülle eine Folie aus einer     lang-          kettigen    Verbindung dient, deren Inneres, zum  Zwecke der Möglichkeit des     Verschweissens,    mit einer       Polyäthylen-Schicht        belegt    ist, und dass an dem  Schweissrand ein oder mehrere, den Schweissrand nicht  überbrückende Einschnitte angeordnet sind, von de  nen aus die     Folienhülle    augenblicklich aufgerissen  und dadurch das Gerät entnommen werden kann.  



  Die     langkettigen    Verbindungen bestehen zweck  mässig aus     Terephthalsäureester    oder Polystyrol und  zeigen neben der guten Dichtigkeit gegenüber Gasen  und     Dämpfen    noch eine andere nützliche Eigen  schaft für den vorliegenden Zweck. Sie haben eine  grosse Reissfestigkeit, reissen aber dann ein, wenn ein  Einschnitt oder eine Randeinkerbung vorhanden ist.  Andere Folien, z.

   B. die aus Polyäthylen, lassen sich  auch bei     Anbringung    einer Randeinkerbung nicht  definiert einreissen, sondern reissen, nachdem sie stark  gedehnt sind, völlig     undefiniert.    Man kann     zwischen     zwei Einkerbungen des Schweissrandes an dem       Schweissrand    eine Lasche, eine Zunge, einen Ring  oder dergleichen anbringen, der beim Aufreissen als           Handgriff    dient.

       Man        kann    auch die besondere An  bringung eines     Randgriffes    ersparen, wenn man den  Schweissrand an der Stelle, von wo aus das Aufreissen  beabsichtigt ist, so breit gestaltet, dass der Teil des  Schweissrandes zwischen den beiden Einschnitten  selbst als Lasche benutzt werden kann.  



  Um eine gute     Aufhängemöglichkeit    zu     schaffen,     empfiehlt es sich, an einer Seite des Beutels eine feste  Leiste aus Pappe,     Karton    oder dergleichen anzukle  ben oder anzunieten, die mit einer Aufhängeöse ver  sehen ist. Eine andere     Ausführungsmöglichkeit    be  steht darin, dass durch den Schweissrand hindurch  ein Niet mit einer Öse gezogen wird und dass unter  halb des Nietes in dem Schweissrand ein zweck  mässig keilförmig verlaufender Einschnitt angebracht  ist. Zum     Öffnen    dieses Beutels ist so nur notwendig,  an dem das Gerät enthaltenden, an der Öse auf  gehängten Beutel einen kräftigen Zug auszuüben,  so dass das Niet an der Stelle, wo der Einschnitt sich  befindet, herausgerissen wird.  



  Dann ist eine     Einrissstelle    vorhanden, von der aus  der Beutel in zwei Teile zerrissen werden kann.  



  Die Zeichnung stellt zwei Ausführungsmöglich  keiten der Erfindung dar.     Fig.    1 zeigt einen aus zwei  flachen Formstücken 1 und 2 aus     Polyterephthal-          säureester,    mit dem geschützten Handelsnamen        Hostaphan5>,    die eine     Polyäthylenauflage    besitzen,  zusammengeschweissten flachen Beutel, mit einem  breiten umlaufenden Schweissrand 3. In diesem Beutel  ist das als     Mundstückgerät    ausgebildete Atemschutz  gerät 4 gas- und wasserdampfdicht eingebracht. Der  Beutel ist an seinem oberen Rand mit einer aus  gefaltetem Karton bestehenden Leiste 5 versehen, die  an dem Schweissrand 3 angenietet oder angeklebt  sein kann.

   An den Nieten 6 kann eine Öse 7 zum  Aufhängen des Beutels an einen     Haken    8 festgelegt  sein. In der Mitte hat die Leiste eine Aussparung.  Innerhalb dieser Aussparung sind an zwei Stellen  des Schweissrandes kleine Einkerbungen 9 angebracht,  die aber den Schweissrand     nicht        überbrücken.    Der  zwischen diesen beiden Einkerbungen liegende Teil  des Schweissrandes wird mit einer Lasche 10 ver  sehen. Durch Ziehen an der Lasche 10 nach unten,  wird an den Einkerbungen 9 der     Einriss    des ganzen  Beutels möglich, so dass das Gerät, das mit offenen  Luftwegen in den Beutel gelegt wurde, herausgenom  men und     sofort    gebrauchsfertig angelegt werden kann.

    Auch die     Fig.    2     zeigt    einen flachen aus den Form  stücken 1 und 2 bestehenden Beutel mit dem breiten  Schweissrand 3. In diesem Beutel kann wie in     Fig.    1  ein     Rettungs-    oder     Atemschutzgerät    eingelegt wer  den. Am oberen Teil des Beutels ist durch den  Schweissrand ein Niet 11 gezogen. An diesem Niet    befindet sich die     Aufhängeöse    7, die an einem am       Arbeitsort    vorgesehenen Haken 8 aufgehängt wird.  Unterhalb des Nietes ist ein kleiner keilförmiger  Einschnitt 12 in den Schweissrand eingebracht. Soll  das Gerät in Gebrauch genommen werden, so reisst  der Geräteträger an dem hängenden Beutel nach  unten.

   Dadurch wird der Teil des Schweissrandes,  der über dem Einschnitt 12 liegt, herausgerissen, und  es ergibt sich an der Spitze des     keilförmigen    Ein  schnittes die Möglichkeit, von hieraus den Beutel  nach beiden Seiten auseinander zu reissen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Für die Aufnahme von Atemschutz- oder Ret tungsgeräten dienender, aus Kunststoff-Folie beste hender, an den Rändern verschweisster beutelförmiger Bereitschaftsbehälter, in dem das Gerät längere Zeit bis zu seinem Gebrauch aufbewahrt wird, dadurch gekennzeichnet, dass als Material für die Hülle eine Folie aus einer langkettigen Verbindung dient, de ren Inneres, zum Zwecke der :
    Möglichkeit des Ver- schweissens, mit einer Polyäthylen-Schicht belegt ist, und dass an dem Schweissrand ein oder mehrere den Schweissrand nicht überbrückende Einschnitte an geordnet sind, von denen aus die Folienhülle augen blicklich aufgerissen und dadurch das Gerät ent nommen werden kann. UNTERANSPRÜCHE 1. Behälter nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die langkettige Verbindung aus Terephthalsäureester oder Polystyrol besteht. z.
    Behälter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass am Schweissrand zwischen den beiden Einschnitten eine Lasche, eine Zunge oder ein Ring angebracht ist, die beim Aufreissen als Handgriff dient. 3. Behälter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schweissrand an der Stelle, an der das Aufreissen beabsichtigt ist, so breit ge staltet ist, dass der Teil zwischen den beiden Ein schnitten selbst als Lasche zum Aufreissen benutzt werden kann. 4. Behälter nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass er zum Aufhängen an einer Seite eine feste angeklebte oder angenietete Leiste aus Pappe oder Karton aufweist, die mit einer Öse ver sehen ist. 5.
    Behälter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass durch den Schweissrand ein Niet mit einer Aufhängeöse gezogen ist, und dass unter halb dieses Nietes ein keilförmig verlaufender Ein schnitt im Schweissrand angebracht ist.
CH694862A 1961-06-08 1962-06-08 Beutelförmiger Bereitschaftsbehälter für Rettungs- und Atemschutzgeräte CH400782A (de)

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DEA37605A DE1192929B (de) 1961-06-08 1961-06-08 Bereitschaftsbehaelter fuer Atemschutz- oder Rettungsgeraete

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CH400782A true CH400782A (de) 1965-10-15

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ID=6930316

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CH694862A CH400782A (de) 1961-06-08 1962-06-08 Beutelförmiger Bereitschaftsbehälter für Rettungs- und Atemschutzgeräte

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DE (1) DE1192929B (de)

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DE1192929B (de) 1965-05-13
BE618725A (fr) 1962-10-01

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