CH400977A - Steuereinrichtung zum gleichmässigen Anstellen von Hydraulikkolben an Walzwerken, insbesondere Kalandern für Gewebebahnen - Google Patents
Steuereinrichtung zum gleichmässigen Anstellen von Hydraulikkolben an Walzwerken, insbesondere Kalandern für GewebebahnenInfo
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Description
Steuereinrichtung zum gleichmässigen Anstellen von Hydraulikkolben an Walzwerken, insbesondere Kalandern für Gewebebahnen Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung zum gleichmässigen Anstellen von Hydraulikkolben an Walzwerken, insbesondere Kalandern für Gewebe bahnen, die einen Gleichlauf bei noch nicht wirken dem Arbeitsdruck erreicht.
Steuereinrichtungen zum Erzielen eines Synchron laufs von Hydraulikkolben, beispielsweise an Kaian dern, sind bekannt. Eine Lösungsmöglichkeit, das ver schieden schnelle Reagieren der Hydraulikzylinder auf beiden Kalanderseiten durch die verschiedenen Walzengewichte zu vermeiden, ist in einem deutschen Patent beschrieben.
Hiernach sind in der Zu- und Behälterleitung Drossel- bzw. Rückschlagventile derart vorgesehen, dass das Druckmittel beim Anstellen der Walze den Druckzylinder der schwereren Walzenseite über den nicht gedrosselten Zweig, den der leichteren Seite über den mit Drosseln versehenen Zweig zuführbar ist, während beim Lüften der Walze das Druckmittel entsprechend umgekehrt abgeführt wird.
Wenn die Durchflussdrosseln auch entsprechend dem Gewicht jeder Walzenseite einstellbar sind, so ist der Druckbereich der bekannten Ausgleichsein richtung für die Druckhydraulik an Kaiandern, und damit der Anwendungsbereich eng begrenzt. Ausser- dem sind Drosseln viskositätsabhängig und neigen zu Schwingungen, die den Gleichlauf stören.
Es ist nun Aufgabe der Erfindung, eine Steuer einrichtung zu schaffen, die einen sicheren Synchron lauf der Hydraulikkolben ermöglicht bei grossem Druck- und Anwendungsbereich und relativ einfacher Bauweise.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, dass von zwei Arbeitszylindern, in denen je ein Arbeitskolben mit einseitiger Kolbenstange geführt ist, zunächst der eine unmittelbar mit einer Zahnradpumpe und der andere mit einer von der Fördermenge derselben Zahnradpumpe abhängig gespeisten, regelbaren Kol benpumpe verbunden ist, wobei nach einem bestimm ten Arbeitslauf ein Magnetsteuerschieber die Verbin dung beider Arbeitszylinder mit der Kolbenpumpe hergestellt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht und nach folgend näher erläutert.
Die Steuereinrichtung besteht aus zwei Arbeits zylindern 1, 2, in denen sich je ein Arbeitskolben 3, 4 mit einseitiger Kolbenstange befindet, und weiter hin aus einer Zahnradpumpe 5, sowie einer Radial kolbenpumpe 6 mit Nullhubverstellung, die folgender- massen miteinander verbunden sind: Eine zum ölbehälter 7 führende Saugleitung 8, ferner eine Druckleitung 9 sind an der Zahnradpumpe angeschlossen.
Die Druckleitung 9 führt als Zweig leitung 10, 11 zur Radialkolbenpumpe 6 bzw. über einen Magnetsteuerschieber 12, der einen Steuer kolben 13 enthält und über eine Leitung 14 zu der unteren Stirnseite des einen Arbeitszylinders 2. Die Radialkolbenpumpe 6 ist mittels Druckleitung 15 über einen Umsteuerschieber 16, in dem ein Steuerkolben 17 verschiebbar angeordnet ist, und eine Leitung 18 mit der unteren Stirnseite des anderen Arbeitszylin ders 1 verbunden. Die oberen Stirnseiten der Arbeits zylinder mit den herausragenden Kolbenstangen sind durch eine Leitung 19 miteinander verbunden.
An diese Leitung ist eine zum Umsteuerschieber 16 führende Leitung 20 angeschlossen. Zwischen dem Magnetsteuerschieber 12 und der Leitung 18 besteht Verbindung durch eine Leitung 21. Zum Aufbau der Steuereinrichtung gehören weiterhin zwei Überström- ventile 22, 23, die an die Zahnradpumpen- bzw. Ra dialkolbenpumpendruckleitung 9, 15 mit ihrer einen Stirnseite durch Leitungen 24, 25 angeschlossen und mit dem Behälter je nach Stellung des im Ventil befindlichen Kolbens über Leitungen 26 - 29 verbun den sind. Ausserdem ist an die Leitung 24 ein Kon taktmanometer 30 angeschlossen. Vom Umsteuer schieber 16 führen schliesslich noch zwei Leitungen 31, 32 zum Behälter.
Die Radialkolbenpumpe und die Zahnradpumpe haben eine gemeinsame Antriebs welle.
In der Zeichnung ist der Arbeitstakt Heben dar gestellt. Der Synchronlauf beim Anheben der Walze wird dadurch erzielt, dass die von der Zahnradpumpe 5 geförderte Ölmenge zur Hälfte dem unteren Raum des Arbeitszylinders 2 zugeführt wird, während die andere Hälfte von der Radialkolbenpumpe 6 auf genommen und von dieser über Leitung 15, Um steuerschieber 16, Leitung 18 in den unteren Raum des anderen Arbeitszylinders 1 gelangt. Der Maxi mum-Anschlag der Radialkolbenpumpe 6 wird dabei so eingestellt, dass genau die Hälfte der von der Zahnradpumpe 5 geförderte Ölmenge von der Radial kolbenpumpe geschluckt wird. Der Synchronlauf lässt sich dadurch genau einregem.
Nachdem sich die verschiebbare Walze an die feststehende Walze angelegt hat, steigt der Druck und bewirkt beispielsweise bei 10 atü durch das Kontaktmanometer 30, dass der Magnetsteuerschieber 12 betätigt wird und der Kolben 13 in die linke End- stellung springt. Bei einem Druck von beispielsweise 25 atü beginnt die Radialkolbenpumpe einzuschwen ken, d. h. die Pumpe regelt ihren Förderstrom zurück bis auf die Leckverluste und hält somit den einge stellten Druck aufrecht.
Durch Ändern der Nullhubverstellung der Pumpe 6 lässt sich der Druckbereich in weiten Grenzen re geln.
Die angepresste Walze wird gelöst, wenn der Ar beitstakt beendet ist, d. h. wenn die Gewebebahn durch den Walzenspalt durchgelaufen ist. Das ge schieht, indem der Umsteuerschieber 17 in die linke Endstellung bewegt wird. Die Radialkolbenpumpe fördert dann über die Leitungen 20, 19 in die oberen Räume der Hubzylinder 1, 2. Aus den unteren Räu men strömt das Öl während des Absinkens der Kol ben 3, 4 über die Leitungen 18, 14, 21, 26 zum Be hälter 7. Vor Drucküberlastung wird die Anlage durch die beiden überströmventile 22, 23 geschützt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Steuereinrichtung zum gleichmässigen Anstellen von Hydraulikkolben an Walzwerken, insbesondere Kalandem für Gewebebahnen, die einen Gleichlauf bei noch nicht wirkendem Arbeitsdruck erreicht, da durch gekennzeichnet, dass von zwei Arbeitszylindern (1, 2), in denen je ein Arbeitskolben mit einseitiger Kolbenstange (3, 4) geführt ist, zunächst der eine un mittelbar mit einer Zahnradpumpe (5) und der andere mit einer von der Fördermenge derselben Zahnrad pumpe (5) abhängig gespeisten, regelbaren Kolben pumpe (6) verbunden ist, wobei nach einem be stimmten Arbeitsablauf ein Magnetsteuerschieber (12) die Verbindung beider Arbeitszylinder (1, 2) mit der Kolbenpumpe (6) hergestellt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD6601360 | 1960-02-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH400977A true CH400977A (de) | 1965-10-31 |
Family
ID=5477440
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1312860A CH400977A (de) | 1960-02-17 | 1960-11-23 | Steuereinrichtung zum gleichmässigen Anstellen von Hydraulikkolben an Walzwerken, insbesondere Kalandern für Gewebebahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH400977A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN115853931A (zh) * | 2023-03-03 | 2023-03-28 | 太原矿机电气股份有限公司 | 一种限速值可调的限速制动控制系统 |
-
1960
- 1960-11-23 CH CH1312860A patent/CH400977A/de unknown
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| CN115853931A (zh) * | 2023-03-03 | 2023-03-28 | 太原矿机电气股份有限公司 | 一种限速值可调的限速制动控制系统 |
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