CH400977A - Steuereinrichtung zum gleichmässigen Anstellen von Hydraulikkolben an Walzwerken, insbesondere Kalandern für Gewebebahnen - Google Patents

Steuereinrichtung zum gleichmässigen Anstellen von Hydraulikkolben an Walzwerken, insbesondere Kalandern für Gewebebahnen

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Publication number
CH400977A
CH400977A CH1312860A CH1312860A CH400977A CH 400977 A CH400977 A CH 400977A CH 1312860 A CH1312860 A CH 1312860A CH 1312860 A CH1312860 A CH 1312860A CH 400977 A CH400977 A CH 400977A
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CH
Switzerland
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control device
hydraulic pistons
rolling mills
pump
piston
Prior art date
Application number
CH1312860A
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English (en)
Inventor
Drechsler Gottfried
Grimm Eberhard
Original Assignee
Karl Marx Stadt Maschf
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Application filed by Karl Marx Stadt Maschf filed Critical Karl Marx Stadt Maschf
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C15/00Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics
    • D06C15/02Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics between co-operating press or calender rolls

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


  Steuereinrichtung zum gleichmässigen     Anstellen    von     Hydraulikkolben     an     Walzwerken,    insbesondere     Kalandern    für Gewebebahnen    Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung zum  gleichmässigen Anstellen von     Hydraulikkolben    an  Walzwerken, insbesondere     Kalandern    für Gewebe  bahnen, die einen Gleichlauf bei noch nicht wirken  dem Arbeitsdruck erreicht.  



  Steuereinrichtungen zum Erzielen eines Synchron  laufs von     Hydraulikkolben,    beispielsweise an Kaian  dern, sind bekannt. Eine Lösungsmöglichkeit, das ver  schieden schnelle Reagieren der Hydraulikzylinder  auf beiden     Kalanderseiten    durch die verschiedenen  Walzengewichte zu vermeiden, ist in einem deutschen  Patent beschrieben.  



  Hiernach sind in der Zu- und Behälterleitung  Drossel- bzw.     Rückschlagventile    derart vorgesehen,  dass das Druckmittel beim Anstellen der     Walze    den  Druckzylinder der schwereren     Walzenseite    über den  nicht gedrosselten Zweig, den der leichteren Seite über  den mit Drosseln versehenen Zweig     zuführbar    ist,  während beim Lüften der     Walze    das Druckmittel  entsprechend umgekehrt abgeführt wird.  



  Wenn die     Durchflussdrosseln    auch entsprechend  dem Gewicht jeder Walzenseite einstellbar sind, so  ist der Druckbereich der bekannten Ausgleichsein  richtung für die Druckhydraulik an Kaiandern, und  damit der Anwendungsbereich eng begrenzt.     Ausser-          dem    sind Drosseln     viskositätsabhängig    und neigen zu  Schwingungen, die den Gleichlauf stören.  



  Es ist nun Aufgabe der Erfindung, eine Steuer  einrichtung zu schaffen, die einen sicheren Synchron  lauf der     Hydraulikkolben    ermöglicht bei grossem    Druck- und Anwendungsbereich und relativ einfacher  Bauweise.  



  Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, dass von  zwei     Arbeitszylindern,    in denen je ein Arbeitskolben  mit einseitiger Kolbenstange geführt ist, zunächst der  eine unmittelbar mit einer Zahnradpumpe und der  andere mit einer von der     Fördermenge    derselben  Zahnradpumpe abhängig gespeisten, regelbaren Kol  benpumpe verbunden ist, wobei nach einem bestimm  ten Arbeitslauf ein     Magnetsteuerschieber    die Verbin  dung beider Arbeitszylinder mit der Kolbenpumpe  hergestellt.  



       In    der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des       Erfindungsgegenstandes        veranschaulicht    und nach  folgend näher erläutert.  



  Die Steuereinrichtung besteht aus zwei Arbeits  zylindern 1, 2, in denen sich je ein Arbeitskolben  3, 4 mit einseitiger Kolbenstange befindet, und weiter  hin aus einer Zahnradpumpe 5, sowie einer Radial  kolbenpumpe 6 mit     Nullhubverstellung,    die     folgender-          massen    miteinander verbunden sind:  Eine zum     ölbehälter    7 führende Saugleitung 8,  ferner eine Druckleitung 9     sind    an der Zahnradpumpe  angeschlossen.

   Die Druckleitung 9 führt als Zweig  leitung 10, 11 zur     Radialkolbenpumpe    6 bzw. über  einen     Magnetsteuerschieber    12, der einen Steuer  kolben 13 enthält und über eine Leitung 14 zu der  unteren Stirnseite des einen Arbeitszylinders 2. Die       Radialkolbenpumpe    6 ist mittels Druckleitung 15 über  einen     Umsteuerschieber    16, in dem ein Steuerkolben      17 verschiebbar angeordnet ist, und eine Leitung 18  mit der unteren Stirnseite des anderen Arbeitszylin  ders 1 verbunden. Die oberen Stirnseiten der Arbeits  zylinder mit den herausragenden     Kolbenstangen    sind  durch eine Leitung 19 miteinander verbunden.

   An  diese Leitung ist eine zum     Umsteuerschieber    16  führende Leitung 20 angeschlossen. Zwischen dem       Magnetsteuerschieber    12 und der Leitung 18 besteht  Verbindung durch eine Leitung 21. Zum Aufbau der  Steuereinrichtung gehören weiterhin zwei     Überström-          ventile    22, 23, die an die Zahnradpumpen- bzw. Ra  dialkolbenpumpendruckleitung 9, 15 mit ihrer einen  Stirnseite durch Leitungen 24, 25 angeschlossen und  mit dem Behälter je nach Stellung des im Ventil  befindlichen Kolbens über Leitungen 26 - 29 verbun  den sind. Ausserdem ist an die Leitung 24 ein Kon  taktmanometer 30 angeschlossen. Vom Umsteuer  schieber 16 führen schliesslich noch zwei Leitungen  31, 32 zum Behälter.

   Die     Radialkolbenpumpe    und  die Zahnradpumpe haben eine gemeinsame Antriebs  welle.  



  In der Zeichnung ist der Arbeitstakt Heben dar  gestellt. Der Synchronlauf beim Anheben der Walze  wird dadurch erzielt, dass die von der Zahnradpumpe  5 geförderte Ölmenge zur Hälfte dem unteren Raum  des Arbeitszylinders 2     zugeführt    wird, während die  andere Hälfte von der     Radialkolbenpumpe    6 auf  genommen und von dieser über Leitung 15, Um  steuerschieber 16, Leitung 18 in den unteren Raum  des anderen Arbeitszylinders 1 gelangt. Der Maxi  mum-Anschlag der     Radialkolbenpumpe    6 wird dabei  so eingestellt, dass genau die Hälfte der von der  Zahnradpumpe 5 geförderte     Ölmenge    von der Radial  kolbenpumpe geschluckt wird. Der Synchronlauf lässt  sich dadurch genau einregem.  



  Nachdem sich die verschiebbare     Walze    an die  feststehende     Walze    angelegt hat, steigt der Druck  und bewirkt beispielsweise bei 10 atü durch das  Kontaktmanometer 30, dass der     Magnetsteuerschieber       12 betätigt wird und der Kolben 13 in die linke     End-          stellung    springt. Bei einem Druck von beispielsweise  25 atü beginnt die     Radialkolbenpumpe    einzuschwen  ken, d. h. die Pumpe regelt ihren Förderstrom zurück  bis auf die     Leckverluste    und hält somit den einge  stellten Druck aufrecht.  



  Durch Ändern der     Nullhubverstellung    der Pumpe  6 lässt sich der Druckbereich in weiten Grenzen re  geln.  



  Die angepresste Walze wird gelöst, wenn der Ar  beitstakt beendet ist, d. h. wenn die Gewebebahn  durch den     Walzenspalt    durchgelaufen ist. Das ge  schieht, indem der     Umsteuerschieber    17 in die linke  Endstellung bewegt wird. Die     Radialkolbenpumpe     fördert     dann    über die Leitungen 20, 19 in die oberen  Räume der Hubzylinder 1, 2. Aus den unteren Räu  men strömt das Öl während des Absinkens der Kol  ben 3, 4 über die Leitungen 18, 14, 21, 26 zum Be  hälter 7. Vor Drucküberlastung wird die Anlage durch  die beiden     überströmventile    22, 23 geschützt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Steuereinrichtung zum gleichmässigen Anstellen von Hydraulikkolben an Walzwerken, insbesondere Kalandem für Gewebebahnen, die einen Gleichlauf bei noch nicht wirkendem Arbeitsdruck erreicht, da durch gekennzeichnet, dass von zwei Arbeitszylindern (1, 2), in denen je ein Arbeitskolben mit einseitiger Kolbenstange (3, 4) geführt ist, zunächst der eine un mittelbar mit einer Zahnradpumpe (5) und der andere mit einer von der Fördermenge derselben Zahnrad pumpe (5) abhängig gespeisten, regelbaren Kolben pumpe (6) verbunden ist, wobei nach einem be stimmten Arbeitsablauf ein Magnetsteuerschieber (12) die Verbindung beider Arbeitszylinder (1, 2) mit der Kolbenpumpe (6) hergestellt.
CH1312860A 1960-02-17 1960-11-23 Steuereinrichtung zum gleichmässigen Anstellen von Hydraulikkolben an Walzwerken, insbesondere Kalandern für Gewebebahnen CH400977A (de)

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CH1312860A CH400977A (de) 1960-02-17 1960-11-23 Steuereinrichtung zum gleichmässigen Anstellen von Hydraulikkolben an Walzwerken, insbesondere Kalandern für Gewebebahnen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN115853931A (zh) * 2023-03-03 2023-03-28 太原矿机电气股份有限公司 一种限速值可调的限速制动控制系统

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