CH401288A - Elektrischer Brotröster - Google Patents

Elektrischer Brotröster

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Publication number
CH401288A
CH401288A CH1284962A CH1284962A CH401288A CH 401288 A CH401288 A CH 401288A CH 1284962 A CH1284962 A CH 1284962A CH 1284962 A CH1284962 A CH 1284962A CH 401288 A CH401288 A CH 401288A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
housing
sheet metal
bread toaster
base
electric bread
Prior art date
Application number
CH1284962A
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English (en)
Inventor
Schindler Hans
Original Assignee
Braun Ag
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Application filed by Braun Ag filed Critical Braun Ag
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J37/00Baking; Roasting; Grilling; Frying
    • A47J37/06Roasters; Grills; Sandwich grills
    • A47J37/08Bread-toasters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description


  Elektrischer Brotröster    Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen  Brotröster mit einem aus wärmeisolierendem Kunst  stoff bestehenden Sockel und einem darüber mit Ab  stand angeordneten, einen von oben     beschickbaren,     beiderseits beheizten und durch Gitter seitlich be  grenzten Röstraum umschliessenden Gehäuse.  



  Bei bekannten Geräten dieser Art besteht das Ge  häuse aus einem aus mehreren     Blechformteilen    zu  sammengesetzten Chassis, das von einer topfartigen       Haube,    aus der die     Einführschlitze    für die Toast  scheiben     ausgestanzt    sind, abgedeckt ist. Das Chassis  bildet dabei das tragende Gerüst des Gehäuses und  ist zu diesem Zwecke in sich     steif    und     verwindungs-          frei    aus verhältnismässig dickem Blech hergestellt,  während die zumeist im     Tiefziehverfahren    gefertigte  Haube nur zur Abdeckung des Chassis dient und  keine tragenden Funktionen erfüllt.  



  Dieser Gehäuseaufbau erfordert insbesondere für  die Haube als     Tiefziehteil    teure Werkzeuge und insge  samt einen relativ grossen Materialaufwand, der ein  hohes Gewicht des Gerätes mit sich bringt. Durch  die Vielzahl der Einzelteile ist der Brotröster     ausser-          dem    nur mit erheblichem Zeitaufwand zu montieren.  



  Die Erfindung sucht diese Nachteile zu     vermeiden     und vereinfacht den Aufwand durch einen     U-förmi-          gen,    den Boden und die beiden Stirnwände des Ge  häuses bildenden Blechbügel, dessen Schenkel an  ihren freien Enden mittels zweier Profilschienen ver  bunden sind, und durch zwei am Bügeljoch lösbar       befestigte    und an je einer Schiene     einhängbare    Ab  deckbleche als Aussenwände des Gehäuses.  



  Das Gehäuse besitzt demnach nur drei voneinan  der verschiedene Teile, wobei der durch den Bügel    und die beiden Schienen gebildete Rahmen aus dün  nem Blech gefertigt     sein    kann, das     zweckmässig    erst  durch die mittragenden Aussenwände zu einem     ver-          windungssteifen    Gehäuse ergänzt wird. Diese     Abdeck-          bleche    erfüllen z. B.     eine        Doppelfunktion    (Tragen  und Abdecken) und können zu diesem Zweck bis  auf     Abkantungen    an zwei Längsseiten eben verbleiben.  Teure     Tiefziehvorgänge    für die Gehäusewände sind  nicht erforderlich.

    



  Der Aufbau des Gehäuses lässt sich gemäss einer  speziellen Ausführung der Erfindung     vorteilhaft    da  durch weiter vereinfachen, dass jedes     Abdeckblech     mit einem der den Röstraum     begrenzenden    Gitter als  ein gemeinsames Stanz- bzw. Biegeteil ausgebildet ist.  



  Die Gitter können auch     vorteilhaft    aus     einzelnen     U-förmig gebogenen Drahtteilen bestehen, die mit  ihren Schenkeln von unten durch Langlöcher am  Gehäuseboden und mit Abbiegungen an den Schen  kelenden     in    durch eingerollte Blechlappen. an den  Profilschienen gebildete Ösen einschiebbar sind, wobei  ein zwischen zwei benachbarten Ösen abgewinkelter  Blechlappen zwischen die Schenkelenden der Draht  bügel greift und diese     in    der     Einschublage    sichert.  



  Da sich elektrische Brotröster nach einiger Be  triebszeit so stark erwärmen, dass empfindliche Stell  flächen, z. B.     hölzerne    Tischplatten und Tischdecken,  leicht beschädigt werden können, ist es üblich, das       Röstergehäuse    zur Bildung eines Luftspaltes in be  stimmtem Abstand vom Sockel anzuordnen, und durch  geeignete Ausbildung möglichst weniger Verbindungs  elemente die Wärmeübertragung von den heissen  Teilen zum Sockel einzuschränken. Durch diesen  Luftspalt saugt die im Röstraum erwärmte, nach     oben         steigende Luft von aussen Frischluft nach, die dabei  über den Sockel streicht und diesen ständig kühlt.  



  Es hat sich aber herausgestellt, dass diese     Mass-          nahmen    zur Wärmedämmung allein noch nicht aus  reichen, da vor allem der durch Strahlung übertragene  Anteil der Wärme damit nur unvollkommen     erfasst     wird.  



  Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Er  findung ist daher zwischen dem Boden des Röster  gehäuses und seinem Sockel mindestens eine Platine  aus blankem, vorzugsweise hochglanzpoliertem Blech  angeordnet. Dadurch wird erreicht, dass neben der  erwähnten     Wärmeübertragung    durch Leitung auch die  Wärmestrahlung weitgehend unterbunden wird, ohne  den Brotröster konstruktiv unnötig zu komplizieren.  



  Zur Vereinfachung der Montage besitzt der Kunst  stoffsockel     vorteilhaft    einen U-förmigen, unten ge  schlossenen Querschnitt, zwischen dessen Schenkel die  Blechplatine mit abgekanteten Längsseiten zur Bildung  eines Hohlraumes eingeschoben ist.  



  Zweckmässig sind zur Halterung des leichten und  in sich steifen     Röstergehäuses    auf der Platine nur  zwei Abstandsbügel angebracht, wodurch der direkte  Wärmedurchgang vom Gehäuse auf den Kunststoff  sockel stark eingeschränkt wird.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung dargestellt, und zwar zeigen:       Fig.    1 eine Seitenansicht des Brotrösters, mit teil  weise geschnittenem Gehäuse und Sockel;       Fig.    2 einen Querschnitt gemäss der Schnittlinie  2-2 in     Fig.    1;       Fig.    3 und 4 Einzelheiten in zwei Ausführungs  formen.  



  Wie     Fig.    1 zeigt, besitzt der Brotröster ein Ge  häuse 1, das den von oben     beschickbaren    Röstraum  la     (Fig.    2) umschliesst, und einen zur Wärmedäm  mung aus Kunststoff bestehenden, U-förmigen, unten  geschlossenen Sockel 2 mit Seitenwangen 3 und 4.  Das Gehäuse ist an diesen Teilen mittels zweier Ab  standsbügel 5 und 6 und zweier Anker 7 und 8 mit  weitem Abstand befestigt, wie anschliessend noch  näher erläutert wird.  



  Ein U-förmig gebogener Blechbügel 9 bildet mit  seinem Joch 10 den Boden und mit seinen     Schenkeln     11 und 12 die Stirnwände des Gehäuses 1. Die freien  Schenkelenden sind durch zwei Profilschienen 13 und  14 verbunden, die beiderseits der     Einführöffnung    für  die Toastscheiben zu liegen kommen.  



  An dem aus Bügel 9 und Schienen 13 und 14  gebildeten Rahmen sind zwei     Abdeckbleche    15 und  16 lösbar befestigt, die diesen zu einem     verwindungs-          steifen    Gehäuse     ergänzen.    Die oberen Kanten 17 der  Bleche sind     rinnenförmig    abgekantet, und an den  unteren Kanten sind gelochte Lappen 18 angebracht,  so dass die Bleche an der zugeordneten Schiene ein  gehängt und unten mit dem Bügeljoch verschraubt  werden können.  



  An den Schienen 13 und 14 sind zu beiden Seiten  des Röstraumes zwei Flächenheizkörper 19 und 20    befestigt, die mit Ansätzen 21 und 22 in Schlitze des  Bügeljoches 10     einsteckbar    sind.  



  Die Heizkörper sind gegen den Röstraum durch  Gitter abgedeckt. Diese können entweder mit dem       Abdeckblech    aus einem gebogenen     Stanzteil    23 be  stehen (vgl.     Fig.    2, linke Seite und     Fig.    3) oder aus  einzelnen U-förmigen Drahtbügeln 24 zusammenge  setzt sein (vgl.     Fig.    2, rechte Seite und     Fig.    4). Zur  Halterung dieser Bügel sind im Joch 10 Langlöcher  25 und an der zugehörigen Schiene 14 Gruppen von  je drei Lappen angebracht, von denen die beiden  äusseren zu Ösen 26 eingerollt sind, während der  mittlere Lappen 27 rechtwinklig von der Schiene ab  steht.  



  Bei der Montage des Gehäuses werden zunächst  die Gitterteile von unten durch die Langlöcher 25  des Joches 10 gesteckt und mit Abbiegungen an den  Schenkelenden in die Ösen 26 eingeschoben. Der  mittlere Blechlappen 27 greift dabei zwischen die  Schenkelenden des Drahtbügels 24 und sichert diese  in der     Einschublage.    Erst nach der Montage des  Gitters werden die Schienen 13 bzw. 14 mit den  Schenkeln 11 und 12 des Blechbügels 9 z. B. durch       Verlappen    verbunden. Schliesslich werden die seit  lichen     Abdeckbleche    15 und 16 auf den Schienen ein  gehängt und unten mit dem Joch 10 verschraubt.

   Bei  einteiligem     Abdeckblech    15 und Gitter 15a verkürzt  sich selbstverständlich die Montagezeit wesentlich, und  die Schienen     können    schon vor dem Einhängen dieser  Teile mit dem Blechbügel 9 verbunden werden.  



  Der Sockel 2 ist zur Bildung eines Hohlraumes  nach oben durch eine Blechplatine 28 abgeschlossen,  die mit ihren abgekanteten Längsseiten 29 zwischen  die Schenkel 30 des Sockels eingeschoben ist. Die  Oberseite der Blechplatine ist     hochglanzpoliert.    Auf  dieser Oberseite sind die zwei Abstandsbügel 5 und 6  befestigt, die das     Röstergehäuse    1 mit Abstand tragen.  



  Wie in     Fig.    2 durch Pfeile 31 angedeutet ist, steigt  im Röstraum la die erwärmte Luft nach oben und  saugt Frischluft durch den Luftspalt zwischen dem       Röstergehäuse    und dem Sockel nach, die dabei über  die Blechplatine 28 streicht und diese ständig kühlt.  Der nach unten gerichtete Anteil der Wärmestrahlung  aus dem Röstraum wird an der blanken Oberfläche  der Blechplatine weitgehend reflektiert, so dass der  Wärmeübergang auf den Kunststoffsockel gering  bleibt. Das zwischen der Platine und dem Sockel  boden eingeschlossene Luftvolumen trägt weiterhin  dazu bei, den Wärmeübergang auf die     Stellfläche     gering zu halten, da Luftschichten, die mindestens  auf einer Seite durch     Oberflächen    niedriger Strah  lungszahl, z.

   B. blanke Bleche, begrenzt sind, eine  besonders niedrige, sogenannte gleichwertige Wärme  leitzahl (in der die Wärmeübertragung aus Leitung,  Konvektion und Strahlung zusammengefasst ist) be  sitzen.  



  Falls im Röstraum sehr hohe Temperaturen ent  stehen, können anstelle einer auch mehrere Platinen  vorgesehen werden, die dann in Abständen über  einander anzuordnen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrischer Brotröster mit einem aus wärmeiso lierendem Kunststoff bestehenden Sockel und einem darüber mit Abstand angeordneten, einen von oben beschickbaren, beiderseits beheizten und durch Gitter seitlich begrenzten Röstraum umschliessenden Ge häuse, gekennzeichnet durch einen U-förmigen, den Boden und die beiden Stirnwände des Gehäuses (1) bildenden Blechbügel (9), dessen Schenkel (11 und 12) an ihren freien Enden mittels zweier Profil schienen (13 und 14) verbunden sind, und durch zwei am Bügeljoch (10) lösbar befestigte und an je einer Schiene einhängbare Abdeckbleche (15 und 16) als Aussenwände des Gehäuses.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Elektrischer Brotröster nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Abdeckblech (15) mit einem der den Röstraum (la) begrenzenden Gitter (15a) als ein gemeinsames Stanz- bzw. Biegeteil aus gebildet ist. 2.
    Elektrischer Brotröster nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitter aus einzelnen U-förmig gebogenen Drahtteilen (24) bestehen, die mit ihren Schenkeln von unten durch Langlöcher (25) am Gehäuseboden (Joch 10) und mit Abbiegungen an den Schenkelenden in durch eingerollte Blech lappen an den Profilschienen (14) gebildete äsen (26) einschiebbar sind, wobei ein zwischen zwei benach barten äsen abgewinkelter Blechlappen (27) zwischen die Schenkelenden der Drahtteile greift und diese in der Einschublage sichert. 3.
    Elektrischer Brotröster nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Boden (10) des Röstergehäuses (1) und seinem Sockel (2) mindestens eine Platine (28) aus blankem, vorzugs weise hochglanzpoliertem Blech angeordnet ist. 4. Elektrischer Brotröster nach - Patentanspruch und Unteranspruch 3, gekennzeichnet durch einen Kunststoffsockel (2) mit U-förmigem, unten geschlos senem Querschnitt, zwischen dessen Schenkel (30) die Blechplatine (28) mit abgebogenen Längskanten (29) zur Bildung eines Hohlraumes eingeschoben ist. 5.
    Elektrischer Brotröster nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Halterung des Röstergehäuses (1) zwei Abstand bügel (5 und 6) auf der Platine (28) angebracht sind.
CH1284962A 1961-11-10 1962-11-02 Elektrischer Brotröster CH401288A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2851151A1 (fr) * 2003-02-19 2004-08-20 Seb Sa Grille-pain perfectionne

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2851151A1 (fr) * 2003-02-19 2004-08-20 Seb Sa Grille-pain perfectionne
EP1449469A1 (de) * 2003-02-19 2004-08-25 Seb S.A. Verbesserter Brotroster
US7314000B2 (en) 2003-02-19 2008-01-01 Seb S.A. Toaster with removable base

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