CH401337A - Verfahren zur Vermeidung der Ausbildung von Wirbeln an der Grenzschicht von umströmten Körpern - Google Patents

Verfahren zur Vermeidung der Ausbildung von Wirbeln an der Grenzschicht von umströmten Körpern

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CH401337A
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CH348761A
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Helmbold Theodor Ing Dr
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Helmbold Theodor Ing Dr
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/66Combating cavitation, whirls, noise, vibration or the like; Balancing
    • F04D29/68Combating cavitation, whirls, noise, vibration or the like; Balancing by influencing boundary layers
    • F04D29/681Combating cavitation, whirls, noise, vibration or the like; Balancing by influencing boundary layers especially adapted for elastic fluid pumps

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Description


  Verfahren zur Vermeidung der Ausbildung von Wirbeln an der     Grenzschicht    von umströmten  Körpern    Die Erfindung bezieht .sich auf ein Verfahren  zur Vermeidung der Ausbildung von den Wirkungs  grad von Strömungsmaschinen beeinträchtigenden  Wirbeln im     Grenzschichtbereich    von umströmten  Körpern, insbesondere an Schaufeln von Gebläse  läufern.  



  Es ist bekannt, an umströmten Körpern Düsen,  Spalte oder dergleichen anzuordnen, welche die  Grenzschicht am Körper und damit die sich im       Grenzschichtbereich    bildenden Wirbel durch Weg  blasen oder Absaugen der Grenzschicht vermeiden  sollen. Diese Massnahmen haben in den meisten  Fällen den Nachteil, dass der Strömungswiderstand  des umströmten Körpers vergrössert wird. Ausserdem  sind sie bei kleinen Körpern, wie z. B.     Schaufeln     an     Gebläseläufern,    nicht oder nur. bedingt anwend  bar.  



  Diesen Nachteil vermeidet die vorliegende Er  findung dadurch, dass die Geschwindigkeit zwischen  umströmten Körper und umströmendem Medium je  weils vor der Ausbildung von Wirbeln im     Grenz-          schichtbereich    bzw. vor deren Ablösung in ihrer  Richtung und/oder Grösse     verändert    wird.  



  Durch diese Änderung der     Strömungsrichtung-          bzw.        grösse    kann sich die im     Grenzschichtbereich    be  ginnende Wirbelbildung nicht bis zur Ablösung der  Wirbel entwickeln, sondern es wird, bevor der ener  gieverbrauchende Wirbel fertig entwickelt ist bzw.  bevor der Formwiderstand unwirtschaftlich hoch an  steigt, die Strömung umgekehrt     bzw.    in ihrer Grösse  oder Richtung so stark geändert, dass die     entstandene     Grenzschicht gestört bzw. zerstört wird.

   Nach Ein  setzen der neuen Strömung beginnt die neue Ent  wicklung eines     Grenzschichtwirbels,    die aber  wiederum vor ihrer Fertigentwicklung und damit  schädlichen Ausbildung durch erneute Änderung,    z. B. der Strömungsrichtung, unterbunden wird.  



  Vor der Entwicklung einer Grenzschicht ist der  Einfluss des Formwiderstandes umströmter Körper  unerheblich, so dass deren Berechnung weitgehend  nach der Potentialtheorie erfolgen kann.  



  Aus dem gleichen Grund können Schaufeln z. B.  für Gebläse grob gefertigt werden, wodurch sich ein  erheblicher wirtschaftlicher Vorteil ergibt.  



  Zur Änderung der auf einen umströmten Körper  auffallenden Strömungsrichtung kann z. B. ein mit  Schaufeln versehener Läufer an verschieden gerich  teten Düsen vorbeilaufen, so dass die Läuferschaufeln  nacheinander abwechselnd verschieden gerichteten  Strömungen ausgesetzt sind, wodurch jedesmal die  innerhalb einer Strömungsrichtung entstandene  Grenzschicht mit ihrer Wirbelbildung entfernt wird.  



  Es kann auch die Unterbrechung der     Grenz-          schicht-    und Wirbelbildung dadurch erreicht werden,  dass die mit einem Läufer rotierenden     Schaufeln    ab  wechselnd durch durchströmte und strömungslose  Zonen     bewegt    werden. Die hierbei an der Schaufel  entstehende Strömung ist jeweils von gleicher Grösse  und Richtung, jedoch in bestimmten Abständen un  terbrochen, wodurch wiederum die     Grenzschichtaus-          bildung    abgebrochen wird und sich beim Eintreffen  der Schaufel     in    eine neue Strömungszone erst wieder  neu beginnen muss, sich zu bilden.  



  Zur Erreichung einer nacheinander in entgegen  gesetzter     Richtung,    z. B. auf eine Läuferschaufel auf  treffenden Strömung, kann ein     Axialgeblä,se    mit am  Läufer radial angeordneten Schaufeln so ausgebildet  werden, dass die Strömung durch den Schaufelkranz       hindurchgeführt    wird, hinter diesem umgelenkt wird  und wieder durch den     Schaufelkranz    zurückgelangt.       Hierbei    ist es möglich, die Schaufeln     im    Gebläse  läufer um ihre Längsachse schwenkbar auszubilden      und ihren     Anstellwinkel    jeweils der durchlaufenden  Strömungsrichtung entsprechend einzustellen.

   Zur  Steuerung der Schaufelschwenkung kann ein an sich  bekanntes kinematisches Getriebe Verwendung fin  den. Bei dieser schwenkbaren Ausbildung der Schau  feln ist es auch möglich, dass von der Strömung in  die jeweils entsprechende Lage eingestellt werden.  



  Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemässen  Verfahrens liegt darin, dass umströmte Profile,     wie     z. B.     Gebläseschaufeln,    im Zeitraum vor der ab  geschlossenen Grenzschicht- und Wirbelbildung in  hohem Masse unempfindlich gegen Winkeländerun  gen der auftreffenden     Strömungsrichtung    sind, so dass  nach dem erfindungsgemässen Verfahren arbeitende  Maschinen in weiten Drehzahl- bzw.     Strömungs-          geschwindigkeitsgrenzen    mit     gutem    Wirkungsgrad ar  beiten.

   Auch das Hindurchführen von     Schaufeln     durch Strömungen verschiedener Richtungen ist auf  Grund dieser Tatsache mit gutem Wirkungsgrad mög  lich, da praktisch nur der     Wandreibungseinfluss    vor  handen ist, nicht aber der bedeutend grössere Form  widerstandseinfluss,  In der Zeichnung sind zur Erläuterung der Er  findung Ausführungsbeispiele dargestellt.

   Hierbei zei  gen:       Fig.    1 einen Längsschnitt durch ein nach dem  erfindungsgemässen Verfahren arbeitendes     Axialge-          bläse,          Fig.    2 das gleiche Gebläse in Vorderansicht,       Fig.    3 als weiteres Ausführungsbeispiel ein Axial  gebläse in Vorderansicht,       Fig.    4 das gleiche Gebläse im Längsschnitt und       Fig.    5 einen Teilschnitt in der Ebene     IV    der       Fig.    4.  



  Im einzelnen     zeigt        Fig.    1 ein     Axialgebläse,    bei  dem das Schaufelrad 1 in an sich bekannter Weise in  einem Gehäuse 2 läuft und bei dem dargestellten  Beispiel vierflügelig ausgebildet ist. In Strömungs  richtung vor dem     Schaufelrad    1 ist ein Körper 3  angeordnet, der mindestens einen Flügel des Schau  felrades 1 abdeckt.  



  Dadurch wird erreicht, dass die Schaufeln des  Schaufelrades 1 bei jeder Umdrehung durch einen  nicht durchströmten Bereich laufen, so dass ein Ab  bau der inzwischen in der Entwicklung     begriffenen     Grenzschicht     erfolgt.    Es kann sich also bei dem er  findungsgemäss ausgebildeten Gebläse an den Schau  feln des     Schaufelrades    1 keine Grenzschicht     -mit    den  damit verbundenen     Grenzschichtwirbelbildungen    aus  bilden.  



  Das in     Fig.    3 dargestellte     Axialgebläse    besitzt  einen in einem Gehäuse 4 umlaufenden Gebläse  läufer 5, an dem radiale Förderschaufeln 6 angeord  net sind. Der Förderquerschnitt des dargestellten  Gebläses ist zu einem kleinen Teil durch     Abdeck-          teile    7 und 8 abgedeckt, von denen das     Abdeckteil    7  in Strömungsrichtung vor dem Schaufelkranz, das       Abdeckteil    8 hinter demselben angeordnet ist.

   Das  vor dem Schaufelkranz befindliche     Abdeckteil    7 weist  in der Nähe des     Gebläseläufers    5     seitliche    Aus-         sparungen    9 auf, während das hintere     Abdeckteil    8  in Achsnähe eine Öffnung 14 besitzt und radial vor  dem Gehäuse 4 endet.  



  Durch diese Anordnung wird erreicht, dass sich  im Bereich der     Abdeckteile    eine radial verlaufende  Strömung     zwischen    den Förderschaufeln einstellt, die  einerseits von vorne durch die Öffnungen 9 im Ab  deckteil 7 radial nach aussen und anderseits durch  die Öffnung 14 des     Abdeckteiles    8 ebenfalls radial  nach aussen verläuft. Durch diese radiale Strömung  im Bereich der     Abdeckteile    7 und 8 wird die im  Aufbau befindliche Grenzschicht an den umlaufenden  Schaufeln 6 abgeblasen und entfernt.  



  Der Wirkungsgrad der Schaufeln wird dadurch  so weit erhöht, dass die Verengung des Strömungs  querschnittes durch die Anordnung der     Abdeck-          körper    3 bzw. 7 und 8 mehr als aufgehoben wird.  Darüber hinaus sind die Schaufeln bei so ausgebil  deten Gebläsen weitgehend unempfindlich gegen Än  derungen der     Anströmrichtung,    d. h. dass die Gebläse  über einen weiten Drehzahlbereich mit sehr gutem  Wirkungsgrad arbeiten. Auch die Formgebung der  Schaufeln braucht nicht mit sonst üblicher hoher  Präzision     ausgeführt    zu sein.  



  Das Verfahren lässt sich besonders vorteilhaft  bei Gebläsen mit einer Vielzahl von relativ kleinen  Schaufeln anwenden, da hierbei der abzudeckende  Bereich relativ klein ist und anderseits die Vielzahl  von Schaufeln nur sehr grob     ausgeführt    zu sein  braucht, da der sonst störende Einfluss der Wirbel  ablösung aus der Grenzschicht entfällt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Vermeidung der Ausbildung von den Wirkungsgrad von Strömungsmaschinen be einträchtigenden Wirbeln im Grenzschichtbereich von umströmten Körpern, dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeit zwischen umströmtem Körper und umströmendem Medium jeweils vor der Aus bildung von Wirbeln im Grenzschichtbereich bzw. vor deren Ablösung in ihrer Richtung und/oder Grösse geändert wird. II. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, bei einem Axialgebläse, da durch gekennzeichnet, dass die am Läufer radial angeordneten Schaufeln um ihre Längsachse verstell bar sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit einem Läufer gleichförmig umlaufende, ihre Stellung zum Läufer beibehaltende Schaufeln auf ihrer Bahn nacheinander im Winkel zueinander gerichtete Strömungen durchlaufen. 2.. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Läufer angeordnete und mit diesem umlaufende Schaufeln abwechselnd nacheinander durchströmte und nicht durchströmte Räume durchlaufen. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Strom des zu fördernden Mediums nacheinander in entgegengesetzter Richtung durch den vom Läufer bestrichenen Raum geführt wird. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verstellung der Schaufeln entsprechend der im jeweils durcheilten Strömungs- querschnitt des geförderten Mediums vorgesehenen Strömungsrichtung ein kinematisches Getriebe vor gesehen ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verstellung der Schaufeln entsprechend der im jeweils durcheilten Strömungs querschnitt des geförderten Mediums vorgesehenen Strömungsrichtung eine Steuerkurve vorgesehen ist.
CH348761A 1960-04-22 1961-03-23 Verfahren zur Vermeidung der Ausbildung von Wirbeln an der Grenzschicht von umströmten Körpern CH401337A (de)

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