CH401699A - Selbsttätige Feuerlöschanlage - Google Patents

Selbsttätige Feuerlöschanlage

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Publication number
CH401699A
CH401699A CH282662A CH282662A CH401699A CH 401699 A CH401699 A CH 401699A CH 282662 A CH282662 A CH 282662A CH 282662 A CH282662 A CH 282662A CH 401699 A CH401699 A CH 401699A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
fire extinguishing
automatic fire
extinguishing system
pressure medium
piston
Prior art date
Application number
CH282662A
Other languages
English (en)
Inventor
Becker Robert
Reimann Helmut
Original Assignee
Walther & Cie Ag
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Publication date
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Publication of CH401699A publication Critical patent/CH401699A/de

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C35/00Permanently-installed equipment
    • A62C35/58Pipe-line systems
    • A62C35/64Pipe-line systems pressurised
    • A62C35/645Pipe-line systems pressurised with compressed gas in pipework

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description


  Selbsttätige     Feuerlöselianlage       Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige       Feuerlöschanlage,    und sie bezweckt, die Zufuhr des       Löschmittels    auf eine einstellbare Zeit zu begrenzen.  



  Bei den bekannten     Feuerlöschanlagen    mit     tempe-          ratur-    oder anderweitig empfindlichen     Auslöseorganen     öffnet sich das selbsttätige Steuerventil beim An  sprechen eines dieser     Auslöseorgane    und gibt die       Löschmittelzufuhr    frei. Das Löschmittel tritt solange  aus, bis durch Schliessen eines Absperrschiebers oder  dgl. bzw. durch Erschöpfen eines begrenzten     Lösch-          mittelvorrates    der Zufluss unterbrochen wird.  



  Es hat sich jedoch in der Praxis gezeigt, dass es  in manchen Fällen vorteilhaft ist, beim Ansprechen  eines     Auslöseorganes    zunächst nur einen Löschmittel  stoss über eine begrenzte Zeit, z. B. 3 Minuten, zu  geben und alsdann die     Löschmittelzufuhr    wieder zu  unterbrechen. Diese Möglichkeit ist z. B. für das  Ablöschen von     Transformatorbränden    von Be  deutung, deren Fanggrube für das öl und das     Lösch-          mittel    ein begrenztes Volumen aufweist.  



  Es können mit einer derartigen Anordnung auch  Wasserschäden vermindert bzw. es kann Zeit ge  wonnen werden, um die Fortsetzung des     Ablöschens     vorerst näher zu überprüfen oder bei begrenztem       Löschmittelvorrat    der Verbrauch herabgesetzt werden.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele  der Erfindung unter Anwendung einer     Anregerleitung     und einer offenen Löschleitung im Schema dargestellt.  Die unter Druck stehende     Anregerleitung    enthält die  temperaturempfindlichen Organe 1, während die  Löschleitung 3 die bekannten offenen Sprühdüsen 2  aufweist     (Fig.    1). öffnet sich eins der Organe 1, so'  fällt der Druck in der     Anregerleitung    ab, und das  schematisch dargestellte selbsttätige Steuerventil 20    gibt die     Löschwasserzufuhr    frei. Nach     Fig.    1 wird in  der Löschleitung 12 ein zusätzliches Abschlussorgan  5 angeordnet, das sich normalerweise in seiner Offen  stellung befindet.

   Es kann durch ein Druckmittel  (Wasser, Luft) in seine     geschlossene    Stellung über  führt und durch selbiges wieder geöffnet werden.  



  Die Steuerung des Druckmittels erfolgt über ein  an sich bekanntes Magnetventil 6, das über ein Zeit  relais 7 erregt wird. Das Zeitrelais 7 wird durch     ein     Kontaktmanometer 8 oder dgl. an Spannung gelegt,  wenn das Löschwasser in die Leitung 3 strömt und  dort einen Druckanstieg oder dgl. bewirkt. Nach Ab  lauf der eingestellten Zeit spricht das Zeitrelais 7 an,  schliesst seinen Arbeitskontakt 9 und erregt die zu  gehörige Spule 10 des Magnetventils 6. Das Druck  mittel, das über eine Leitung 11 von einem nicht  dargestellten Luftbehälter von der Löschleitung 12  oder dgl. dem Magnetventil 6 zugeführt wird, gelangt  auf die Oberseite des Kolbens 13 und schliesst das  Abschlussorgan 5 nach Ablauf der am Zeitrelais 7  eingestellten vorbestimmten Zeit. Damit wird die       Löschwasserzufuhr    unterbrochen.

   Sobald der Druck  in der Leitung 3 abgeklungen ist, öffnet das Kontakt  manometer 8 den Relaisstromkreis, so dass das Relais  7 wieder abfällt und die Spule 10 des Magnetventils 6  spannungslos wird. Das von der Spule 10 beeinflusste  Steuerorgan 14 schliesst sich jetzt wieder, jedoch  bleibt das Abschlussorgan 5 in seiner Schliesslage.  Es kann wieder geöffnet werden, wenn die Spule 15  des Magnetventils 6 erregt wird, beispielsweise durch  Drücken der Taste 16 oder durch ein Zeitwerk, das  abläuft.  



  Der Spule 10 ist ebenfalls eine Drucktaste 17 zuge  ordnet, so dass die Funktion des     Abschlussorgans              jederheit    geprüft werden kann, ohne dass die Anlage  in Tätigkeit zu treten braucht. Zur weiteren über  wachung der     Öffnungs-    und Schliessbegrenzung des  Abschlussorgans 5 dient ein Kontakt 18, der bei ge  schlossenem Schieber eine Signallampe 19 oder dgl.  zum Ansprechen bringt. Die beschriebene Anordnung  ist nur als Beispiel anzusehen, von dem in baulicher  Hinsicht abgewichen werden kann.  



  Eine Vereinfachung der beschriebenen Anordnung  kann dadurch erreicht werden, dass das selbsttätige  Steuerventil zugleich die Funktion des zusätzlichen  Absperrorgans 5 gemäss     Fig.    1 übernimmt. Eine  derartige Anordnung ist in     Fig.    2 dargestellt. Die  Ventilspindel 21 des durch den Druck des Lösch  wassers in der Leitung 12 und eine     Rückzugfeder    22  geschlossenen Steuerventils ist mit einem Kolben 23  verbunden, dessen freie Seite durch ein Druckmittel  aus der Leitung 11     beaufschlagt    wird, wenn durch  Abfallen des Druckes in der     Anregerleitung    24 sich  ein     Membranventil    25 öffnet und das Druckmittel den  Kolben 23 vorschiebt.

   Zwischen dem     Membranventil     25 und dem Kolben 23 ist ein Magnetventil 26 ein  geschaltet, dass normalerweise spannungslos ist und  hierbei die     Offenstellung    einnimmt. An die     Lösch-          leitung    3 mit den nicht dargestellten offenen Sprüh  düsen ist - ähnlich wie in     Fig.    1 dargestellt - das  Kontaktmanometer 8 angeschlossen, das bei druck  führender Leitung 3 das Zeitrelais 7 an Spannung  legt, das nach Ablauf der eingestellten Verzögerungs  zeit den Kontakt 9 schliesst und das Magnetventil 26  zum Ansprechen bringt, wodurch der     Druckmittel-          zufluss    zum Kolben 23 unterbrochen wird.

   Durch die       Abflussleitung    28 mit Drosselquerschnitt verschwindet  der Druck auf den Kolben 23, und die Feder 22  bewirkt die Schliessung des Steuerventils 20. Damit  hört der Löschmittelzufluss nach der eingestellten Zeit  auf. Das Magnetventil 26 ist derart ausgebildet,     dass     es auch nach Unterbrechung der Stromzufuhr ge  schlossen bleibt. Es wird erst bei der Wiederherstel  lung der Arbeitsbereitschaft der Anlage oder auf  ein Kommando zur Fortsetzung der     Löschmittelzu-          fuhr    wieder geöffnet, etwa durch Einwirkung von  Hand oder auf eine andere nicht dargestellte Weise.  



  Das Ansprechen des Magnetventils 26 kann durch  eine Kontrollampe 29 oder dgl. kenntlich gemacht  werden.  



  Ein bekanntes Drosselventil 30 in der Anreger-         leitung    24 lässt geringe     I,Jengen    des Druckmittels  zum Ausgleich etwaiger Leitungsverluste nachströmen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Selbsttätige Feuerlöschanlage mit temperatur- ge steuerten Auslöseorganen für die Löschmittelfreigabe, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die Zufuhr des Löschmittels auf eine einstellbare Zeit zu begrenzen. UNTERANSPRÜCHE 1. Selbsttätige Feuerlöschanlage nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch ein vom Wasserdruck oder der Wasserbewegung in der Löschleitung (3) beeinflusstes Zeitrelais (7), das nach Ablauf der ein gestellten Verzögerungszeit auf ein Abschlussorgan im Schliessinne einwirkt. 2.
    Selbsttätige Feuerlöschanlage nach Unteran spruch 1, gekennzeichnet durch ein druckmittelbe- tätigtes, zusätzliches Abschlussorgan (5), dessen Druckmittelzufuhr über ein Magnetventil (6) mit einer Schliess- und einer Öffnungsspule (10, 15) geregelt wird. 3. Selbsttätige Feuerlöschanlage nach Unteran spruch 1, gekennzeichnet durch eine Anzeigevorrich tung (19) zur Fernmeldung der Stellung des Ab- schlussorganes (5). 4.
    Selbsttätige Feuerlöschanlage nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Abschluss- organ ein selbsttätiges Steuerventil (20) dient, dessen Ventilspindel mit einem druckmittelbeaufschlagten Kolben (23) verbunden ist. 5.
    Selbsttätige Feuerlöschanlage nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Beauf- schlagung des Kolbens (23) über ein Membranventil (25) erfolgt, das bei Druckabfall in der Anreger leitung (24) öffnet und in Reihe mit einem Magnet ventil (26) liegt, das sich nach Ablauf der vorge sehenen Zeit schliesst und damit den Druckmittel- zufluss zum Kolben (23) unterbricht, der nach Ent lastung durch einen Drosselabfluss (28) zurückgeht, so dass der Löschmittelzufluss unterbrochen wird. 6.
    Selbsttätige Feuerlöschanlage nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnet ventil (26) erst durch einen zusätzlichen Impuls wieder in seine Offenlage gebracht werden kann.
CH282662A 1961-03-11 1962-03-08 Selbsttätige Feuerlöschanlage CH401699A (de)

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DEW0029641 1961-03-11

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CH401699A true CH401699A (de) 1965-10-31

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ID=7599282

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CH282662A CH401699A (de) 1961-03-11 1962-03-08 Selbsttätige Feuerlöschanlage

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CH (1) CH401699A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2608293A1 (de) * 1976-02-28 1977-09-01 Bauknecht Industrieschutz Gmbh Sprinkleranlage

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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