CH402636A - Vorrichtung zum Spenden einer bestimmten Flüssigkeitsmenge - Google Patents

Vorrichtung zum Spenden einer bestimmten Flüssigkeitsmenge

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CH402636A
CH402636A CH384962A CH384962A CH402636A CH 402636 A CH402636 A CH 402636A CH 384962 A CH384962 A CH 384962A CH 384962 A CH384962 A CH 384962A CH 402636 A CH402636 A CH 402636A
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liquid
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piston
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CH384962A
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Ernest Prior Frank
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Ernest Prior Frank
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Description


  Vorrichtung zum Spenden     einer    bestimmten Flüssigkeitsmenge    Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrich  tung zum Spenden     einer    bestimmten Flüssigkeits  menge.  



  Es wurden bereits verschiedene Vorrichtungen  zum Spenden     bestimmter        Flüssigkeismengen    vorge  schlagen, aber im allgemeinen erwiesen sich alle       früheren    Vorschläge als     ziemlich    kompliziert. Es ist  daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine  Vorrichtung zu schaffen, die     geeignet    ist, beispiels  weise Getränke, wie Bier oder Mineralwasser, oder  flüssige Kraftstoffe, wie     Benzin    oder Paraffinöl, zu  spenden.

   Beim Zapfen von Flüssigkeiten tritt häufig  die Schwierigkeit auf, dass die Flüssigkeiten schäumen,  und das ist besonders bei     gashaltigen    Flüssigkeiten,  wie Mineralwasser, Bier,     Saft    oder     anderen        Getränken          der    Fall. Eine weitere Aufgabe der vorliegenden  Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zum Spen  den einer bestimmten Flüssigkeitsmenge zu     schaffen,     bei der das Schäumen der     Flüssigkeit    auf ein Mini  mum reduziert wird.  



  Gemäss der     vorliegenden        Erfindung    ist eine Vor  richtung zum Spenden einer bestimmten Flüssigkeits  menge vorgesehen, die gekennzeichnet ist durch einen  für die zu spendende     Flüssigkeit    vorgesehenen Be  hälter, Ein- und     Auslassventile    für die     in    den und aus  dem     Behälter        fliessende    Flüssigkeit und Mittel, durch  die die in den     Behälter    einströmende Flüssigkeit  den inneren     Wandungen    des     Behälters    zugeführt  wird,

   um das Schäumen     während    der     Behälterfüllung     zu verringern.  



  Vorteilhaft kann die Vorrichtung von Münzen,  Scheiben, Marken oder dergleichen, die zum     Einwurf     geeignet sind, betätigt werden, um das Füllen des  Behälters auszulösen. Ausserdem kann die Vorrich  tung so     eingerichtet    sein, dass sie     eine    Handbetätigung  des     Auslassventils    zum Ausströmen der Flüssigkeit    aus dem Behälter freigibt. Falls erwünscht,     kann    auch  noch das Füllvermögen des Behälters verstellbar sein.  



       Vorteilhaft    besitzt die Einrichtung zur     Umlenkung     der Flüssigkeit nach aussen ein     Prallglied,    welches so       ausgebildet    ist, dass die darauf     prallende        Flüssigkeit     unter einem Neigungswinkel gegen die Innenwan  dungen des Behälters gerichtet wird.

   Das     Prallglie-d     kann konisch sein, und, soweit ein zylindrischer Be  hälter verwendet wird, kann auf diese Weise vorteil  haft ein     Flüssigkeitsschleier    auf die Wandungen ge  leitet werden.     Anstelle    des     Prallgliedes    können auch  eine     Anzahl    von Düsen, durch die die Flüssigkeits  strömung auf die Wandungen gerichtet     wird,    oder ein       Sprühkopf,    der auf seinem Umfang Löcher aufweist,  vorgesehen sein.

   Wo die Umstände einen im wesent  lichen vollständigen Flüssigkeitsschleier längs der Be  hälterwandungen erfordern, können die Düsen oder  der Sprühkopf auch drehbar um     die    Längsachse des       Behälters        in    diesem     angeordnet    sein.  



  Die Vorrichtung kann auch     Mittel    aufweisen,  durch welche nach     Spenden    einer bestimmten Flüssig  keitsmenge aus dem Behälter die Vorrichtung wieder  in ihre     Ausgangsstellung    für den nächsten Spende  vorgang gebracht wird.  



  Vorzugsweise ist der     Behälter        zylindrisch    und mit  seiner Längsachse lotrecht angeordnet. Der Behälter  kann, falls     dies    gewünscht ist, ein     Prallglied    in Form  eines Kolbens aufweisen, :der die obere Abdeckung       des        Behälters        bildet.    Dabei kann die Verstellung des  Füllvermögens des Behälters, durch relative Bewegung  des Kolbens mit Bezug auf den     Behälter,    z.

   B. durch  Bewegung     mittels        einer    Spindel oder einer     Zahnstange          mit        Ritzet,    erfolgen.     Die    Relativbewegung kann da  durch     herbeigeführt    werden, dass der Behälter ortsfest  gelagert ist und der Kolben bewegt wird. Vorzugs-      weise wird jedoch der Kolben ortsfest und der Behäl  ter relativ     zu    diesem bewegt.  



  Bei einer     Ausführungsform    der Erfindung werden  das     Einlassventil    und die Mittel zur Leitung der  Flüssigkeit geigen die     Innenfläche        der        Behälterwandun-          gen    von einem Kolben getragen, der das     Prallglied     darstellt. Bei     dieser        Ausführungsform    erfolgt die Be  wegung     des    Zylinders relativ zu dem Kolben mittels  einer unterhalb des Behälters angeordneten Spindel.  



  Bei einer     bevorzugten        Ausführungsform    der Er  findung     besteht    der das     Prallglied    bildende Kolben  aus zwei Teilen, wobei das erste, obere     Teil    das       Einlassventil        enthält    und das zweite, darunter ange  ordnete Teil, welches im     wesentlichen        kegelstumpf-          förmig        gestaltet    ist, das eigentliche     Prallglied    bildet  und so     ausgebildet    ist,

   dass die durch das     Einlassven-          til    einströmende Flüssigkeit auf die Behälterwandun  gen gerichtet wird. Das untere Teil     bzw.        Prallglied     des Kolbens kann dabei     eine        ringförmige    Rippe  besitzen, die seine konische Oberfläche in zwei ring  förmige     Teile        unterteilt.    Beim Zapfen eines Gemisches  aus zwei oder mehr Flüssigkeiten,     die    getrennt in die  Behälter eingeführt werden, können diese auf den  inneren     Ringteil    des     Prallgliedes        gerichtet    werden,

   wo  sich die     Flüssigkeiten    mischen und von wo aus das  Gemisch über die     Rippe    längs des äusseren Ringteiles       fliesst,    der     sie    auf die     Wandungen    des     Behälters        leitet.     



  Das obere Teil des Kolbens kann eine     Ausneh-          mung    zur Aufnahme des unteren Teils bzw. Prall  gliedes     aufweisen,    so dass eine     ringförmige        Auslass-          düse    zwischen beiden Teilen gebildet wird, durch die  die Flüssigkeit zu den     Behälterwandungen    austreten  kann.

   Vorzugsweise     sind    die Wandungen der Aus  nehmung des oberen     Teiles        und    des äusseren Ring  teiles des     Prallgliedes,    die     zusammen    die     ringförmige          Auslassdüse    bilden, in bezug auf die Behälterwan  dungen etwas konvergent     und    der relative     Abstand     zwischen den beiden Teilen einstellbar, um die Strö  mung durch die     ringförmige        Auslassdüse    regeln zu  können.

   Die Flüssigkeitsströmung kann aber auch  durch Verstellen der Höhe der     Rippe    des     Prallgliedes     geregelt werden.  



  Der     Behälter    kann vorzugsweise an seinem oberen  Ende ein     Einlassventil    aufweisen, das entsprechend  der     in    den     Behälter    einzufüllenden     Flüssigkeitsmenge     eingestellt ist. Dieses     Einlassregelventil,    das koaxial     in,     den beiden das     Prallgli,ed        bildenden    Teilen angeordnet  sein     kann,    ist z. B. so angeordnet, dass es durch die  Flüssigkeit geschlossen wird, wenn der     Behälter    die  erforderliche Flüssigkeitsmenge aufgenommen hat.

    Das     Schliessen        des        Regelventils    bewirkt dann ein Ab  schalten des     Zuflusses    an Flüssigkeit in den Behälter.  



  Es kann     vorkommen,    dass     beim        Ausfliessen    der  Flüssigkeit aus dem     Behälter    ein     gewisser        Gegendruck     entsteht und dass dadurch etwas Flüssigkeit nach  oben     gesaugt    wird. Um einen solchen Sog     auszuglei-          chen,    kann der Behälter an seinem oberen Ende     mit     einer Expansionskammer ausgerüstet sein.

   Dabei  kann eine     Verbindung    zwischen dem     Einlassregelventil     und der Expansionskammer über zwischen dem Ven-         til    und dem     Prallglied    vorgesehene     Labyrinthdurch-          lässe    vorhanden sein.  



  Die     Vorrichtung    weist z. B. eine     münzbetätigte     Einrichtung zu     ihrer    Steuerung auf, die einen Unter  brecher aufweisen kann, der in der Bahn der Münzen  eingebaut ist, so dass der Einwurf einer ersten Münze  den Unterbrecher betätigt, um zu verhindern, dass  weitere Münzen in     die    Einrichtung gelangen, bevor die  Kette der Einzelvorgänge, die von der ersten Münze  ausgelöst wird, beendet     ist.    Vorzugsweise besitzt die       Steuereinrichtung    auch ein in den Weg der Münze  z. B. in einen Münzschacht eingebautes     Hemmglied,     so dass beim Aufhalten der Münze ein besonderer  Vorgang ausgeführt wird, z. B. das Füllen des Be  hälters.

   Das     Anhalten    der Münze kann einen Mikro  schalter betätigen, der den Stromkreis einer Pumpe       schliesst,    so dass Flüssigkeit in den Behälter durch das       Einlassventil    einströmen kann. Wenn die erforderliche  Flüssigkeitsmenge in den Behälter ,gelangt ist, wird  das     Einlassregelventil    betätigt. Dieses entfernt dann  seinerseits z. B. das Hemmglied und lässt die Münze  weiter herabfallen.

   Die Entfernung des     Hemmgliedes          schaltet    die Pumpe ab, und die     fallende        Münze    ver  ursacht die Bewegung eines mechanischen Hebelge  triebes, welches das     Auslassventil    des     Behälters    zur  Betätigung von Hand freigibt.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    der     Erfindung        wird     nachfolgend im     einzelnen    beschrieben und an Hand  der Zeichnungen     näher    erläutert.

   In den     Zeichnungen     zeigen:       Fig.    1 einen Längsschnitt durch den Flüssigkeits  behälter der Vorrichtung;       Fig.    2 eine Seitenansicht der     Münzauslöseein-          richtung    der Vorrichtung;       Fig.    3 eine Teilansicht des     Oberteils    des Flüssig  keitsbehälters der Vorrichtung im Längsschnitt und       Fig.    4 eine Teilansicht des     Einlassregelventils    der  Vorrichtung im Längsschnitt.  



  Wie     Fig.    1 zeigt, wird ein zylindrischer Behälter 1  aus Hartglas von     einem    Unterteil 2 gehalten, wobei  ein     überwurfring    3, der auf das Unterteil des Behäl  ters 1 geschraubt ist, für eine dichte Verbindung sorgt.       Das    Unterteil 2 ist an seiner Oberseite 4 konisch       ausgebildet,        damit    die Flüssigkeit aus dem     Behälter     1 durch den     Auslass    5 ablaufen kann, der mit einem  Kugelventil 6 aus Polyamid (Nylon) ausgerüstet ist.

    Um den Sitz des Kugelventils 6 zu     unterstützen,    ist  ein Ventilstöpsel 7 in einer Druckfeder 7a gelagert,  wie dies     Fig.    1 zeigt.  



  Der     Behälter    1 wird von     einer        Sockelplatte    8 ge  tragen, die     mit    einer     Bohrung    versehen ist, durch  welche     ein    Schraubenbolzen 9 frei hindurch ragt. Eine  dem Schraubenbolzen 9 entsprechende Mutter 10 ist  auf dessen unteres Ende     aufgeschraubt,    und die ganze       Einrichtung        ist    so gestaltet,     dassbeim    Drehen der  Mutter 10 der     Behälter    1 in bezug auf     feststehende     Teile 13     und    14, die als Kolben wirken, gehoben  oder gesenkt wird.  



  Der Behälter 1 ist an seinem oberen Ende mit       einer    Abdeckung versehen, die aus den beiden Teilen      13 und 14 besteht und die in bezug auf den Behälter  ortsfest ist. Das obere Teil 14 besitzt an seinem Um  fang eine Ringnut 15, in der ein     Dichtungsring    aus  Polyamid     (Nylon)    untergebracht ist.

   Das obere     Teil     13 enthält ferner     ein        Einlasskugelventil    17, ein     Einlass-          regelventil    18, das so eingestellt ist, dass es entspre  chend der vom dem Behälter 1     aufzunehmenden     Flüssigkeitsmenge betätigt wird, und eine Expansions  kammer 19, die mit dem Behälter 1     über    eine Leitung  20 und ein zwischen dem Ventil 18 und dem unteren       Teil    14 angeordneten     Labyrinthdurchlass    21 .in Ver  bindung steht. Einzelheiten des     Regelventils    18 für  den Einlass sind in     Fig.    4 dargestellt.  



  Das untere Teil 14 bildet ein     Prall-    oder     Leitglied     und ist im     Querschnitt    gesehen im wesentlichen     kegel-          stumpfförmig        ausgebildet    und an seiner     Obezseste    mit  einer ringförmigen Rippe 22 versehen. Der Abstand  zwischen der     ringförmigen    Rippe 22 des unteren  Teiles 14 und der unteren Fläche des oberen     Teiles     13 ist mittels Abstandsscheiten 62 von     verschiedener     Dicke einstellbar.

   Die Rippe 22     unterteilt    das untere  Teil 14 in     zwei        Teile,    und zwar einen     inneren        Teil     23, in den     die    zu fliessende Flüssigkeit gerichtet ist,  und einen äusseren Teil 24, der     eine    Seite einer Aus  lassringdüse bildet. Die andere Seite der     Auslassdüse     wird von der geneigten     Oberfläche    25 einer in dem  oberen Teil 13     .befindlichen        Ausnehmung    gebildet,  in welcher das untere     Teil    14 hineinragt.

   Die Nei  gungswinkel der Flächen 24 und 25 sind so     gewählt,     dass die Flächen zur     Behälterwandung    hin konver  gieren.  



  Die in     Fig.    2     dargestellte        Münzauslöseeinrichtung     wird in Verbindung mit einem handelsüblichen, nicht       dargestellten        Münzprüfgerät    verwendet, mit dem ge  prüft wird, ob das Gewicht, die Dicke, der Durch  messer und andere     physikalische        Eigenschaften    der  eingeworfenen Münzen     stimmen,    und von welchem  die     Münzen,    falls sie die     Bedingungen    nicht     erfüllen,     ausgeworfen werden. Von dem     Münzprüfgerät    fallen  die Münzen in einen Schacht 30.

   Ein Unterbrecher 31  mit drei Armen 32, 33, 34 ist ausserhalb     des    Schach  tes 30 um eine waagerechte Achse drehbar angeord  net. Bevor eine Münze eingeführt     wird,        wird    der Arm  33 des Unterbrechers 31 in dem Schacht 30 so an  geordnet, wie     dies        mit    gestrichelten Linien     in        Fig.    2       eingezeichnet    ist.

   Die Drehung des     Unterbrechers    31  wird durch     die    Abmessung     einer        bogenförmigen     Schlitzführung 35, in der ein abgebogenes Ende des       Unterbrecherarms    34     geführt        ist,    begrenzt. Der dritte       Unterbrecherarm    32 trägt ein in seiner Lage ein  stellbares Gewicht.  



  In den Schacht 30 ragt ein     Hemmglied    36, das  aus einem     Winkelhebel    besteht, der, wie     dargestellt,     um eine waagrechte Achse 37 schwenken     kann.    Un  mittelbar oberhalb des Hemmgliedes 36 ist ein  Schwingarm 38     angeordnet,    der eine Nase 39 besitzt  und zur Betätigung     eines    Mikroschalters dient. Die  Nase 39 vermag durch einen Schlitz 40 in den  Schacht 30 zu gelangen und ragt in     der    Ruhestellung  der Einrichtung in     diesen    hinein.

      Unterhalb des     Hemmgliedes    36 ragt ein Hebel 41  eines mechanischen Hebelsystems     in    den Schacht 30,  das einen Teil einer von Hand zu betätigenden Steuer  vorrichtung für     das        Auslassventil    6 des Behälters 1  ausmacht.

   Der Hebel 41 ist um einen Bolzen 42  drehbar gelagert und sein dem Schacht 30 abgewand  tes Ende     besitzt        klinkenförmige        Ausbildung.    Dieses       klinkenförmige    Ende ist so geformt, dass der Bolzen  43 eines Hebels 44 längs einer     Kurvenfläche    45  gleiten kann, wenn der Hebel 41 im     Uhrzeigersinn     um einen geringen Winkel gegen die Spannkraft einer  Feder 47 gedreht wird. Dies     geschieht,    wenn eine  Münze von dem     Hemmglied    36 freigegeben     wird    und  auf den in den- Schacht 30 ragenden     Teil    des Hebels  41 fällt.  



  Ein weiterer Hebel 51, der an dem Bolzen 42 be  festigt ist, besitzt einen Zapfen 52. Die Bewegung     des     Hebels 41     wird    durch die Abmessung eines in einer  Seitenplatte     befindlichen        Bogenschlitzes    53, in den der  Zapfen 52     eingeführt    ist, begrenzt.  



  Der Hebel 44 ist auf     eine    Welle 48     aufgekeilt,    auf       der    ferner ein     Bedienungshebel    49 und     ein        das    Aus  lassventil 6     betätigender    Hebel 50     aufgekeilt    sind.  



       Darüber    hinaus ist auf der Welle 48 ein Zwischen  glied 54     aufgekeilt,    an das ein Hebel 55 aasgelenkt  ist, welcher in geneigter Richtung in     einem    Führungs  block 65 bewegt werden kann. Das von dem Hebel 54  abgewandte Ende     des    Hebels 55     trägt    einen festen  Zapfen 55', der so. .angeordnet ist, dass er bei nach  unten gerichteter Längsbewegung des Hebels 55     über     eine     federgespannte        Klaue    57 gleitet.

   Eine gegen den  Uhrzeiger gerichtete Drehung der Klaue 57 wird  durch eine Schulter 58' eines Hebels 58     verhindert.          Die        Klaue    57 ist an den Hebel 58 drehbar     gelagert,     und der Hebel 58 ist durch eine Spannfeder 59 gegen  eine Drehung im     Gegenuhrzeigersinn    gesichert. Das  von der Klaue 57 abgewandte Ende des Hebels 58  trägt einen Zapfen 60, der unter     gewissen    Umständen,  die später erläutert sind, mit dem Arm 33 zusammen  wirken kann.  



  Bei der     Benutzung        der    Einrichtung wird eine  Münze     in    diese     geworfen,    von der nicht dargestellten       Münzprüfeinrichtung    geprüft und, falls sie den An  forderungen --genügt, in den Schacht 30 eingelassen.

         Wenn,    die     Münze    den Unterbrecher 31 erreicht hat,  wird dessen     Unterbrecherarm    33 aus der in     Fig.    2 in  gestrichelten     Linien        gezeigten    Stellung um etwa 90   so weit gedreht, bis er die in     Fig.    2 in vollausgezo  genen Linien gezeichnete Stellung erreicht.

       In        dieser     Stellung erstreckt sich der     Unterbrecherarm    34 durch  den Schacht 30, und das Gewicht 32 hält den Unter  brecher 31 in dieser Stellung, wodurch weitere Mün  zen .daran     @gehindert    werden, in die Einrichtung hin  einzugelangen, solange     nicht    alle von der einge  lassenen Münze ausgelösten Vorgänge beendigt sind.  



  Hinter dem Unterbrecher 31 wird die     Münze    von  dem Hemmglied 36 angehalten und bewegt dabei den  Hebel 38     zur    Betätigung des     Mikroschalters    nach  rechts (vergleiche     Fig.    2).

   Der Mikroschalter schliesst       dann    den     Stromkreis    einer Pumpe, und     in    den Behäl-           ter    1 wird durch das     Einlassventil    17     (vergleiche        Fig.1)     Flüssigkeit     eingeführt.    Die durch das     Einlassventil    17       einströmende    Flüssigkeit     ist    auf das untere Teil 1'  gerichtet, von wo es über die Rippe 22 durch die       ringförmige        Auslassdüse    24, 25, zwischen den Teilen  13,

   14 gegen die Wandung des     Behälters    1 strömt.  Auf     diese    Weise wird ein     kontinuierlicher    Flüssig  keitsschleier     in    den Behältereingeführt,     wodurch    das  Bestreben der Flüssigkeit, Schaum zu bilden, verrin  gert wird.  



  Wenn der     Behälter    1     mit    der     erforderlichen          Flüssigkeitsmenge    gefüllt worden ist, wird von der  Flüssigkeit das Regelventil 18     unter        Anhaben    der  Ventilstange 18' betätigt.

   Das     Anheben    der Ventil  stange 18' bewirkt eine     Betätigung        des    waagerechten       Arms    36' des     als        Winkelhebel    ausgebildeten     Hemm-          gliedes    36 und erlaubt es der     Münze,        in,    den lotrech  ten Teil des Schachtes 30 zu fallen.

   Dadurch kehrt der  den     Mikroschalter    betätigende     Hebel    38 wieder in       seine        Ruhestellung        zurück,    und die     Pumpe        wird    ab  geschaltet. Diese     Abschalteinrichtung    hat auch über  die Anwendung bei     einer    Vorrichtung     gemäss    der Er  findung     hinaus    grosse     Bedeutung.    Sie     wirkt    als auto  matisches     Regelglied.     



  Die in dem lotrechten     Teil    des Schachtes 30 her  abfallende Münze löst das in den Schacht 30     hinein-          ragende    Ende des     Hebels    41 aus und .gibt dem Be  nutzer der Vorrichtung die Möglichkeit, den Hebel 49  zu schwenken. Das Schwenken des     Hebels    49 bewirkt,  dass der Hebel 50 den Stöpsel 7 des     Auslassventils    6       verschiebt,    so     d'ass    die Flüssigkeit     aus        dein,        Behälter    1       ausfliessen    kann.

   Sollte     in        diem    Behälter 1 mehr Flüs  sigkeit als erforderlich     enthalten    sein, so     kann        das          Auslassventil    6     durch    eine entgegengesetzte     Bewegung     des Hebels 49     geschlossen    werden.

       Beispielsweise     kann eine Unterbrechung des     Flüssigkeitsflusses    beim  Füllen     eines        Gefässes        mittels        dieser        Vorrichtung    er  wünscht sein, wenn der Benutzer     wissen        will,    wie weit  das Gefäss bereits     gefüllt        ist,    so dass er abschätzen       kann,    wieviel Flüssigkeit noch nachgefüllt werden  muss.

   Bei- der     Vorrichtung    gemäss der vorliegenden       Erfindung    erlaubt im übrigen das     klinkenförmige     Ende des Hebels 41,     das    dem in den Schacht 30       hineinragenden    Ende     desselben    gegenüberliegt, dass  der Bolzen 43 des Hebels 44 über die Kurvenfläche  45 des     Hebels    41 gleitet,     wenn    der     Hebel.    49 bewegt       wird,        wodurch    das     Ausl.assventil    6 geöffnet oder ge  schlossen werden kann, um kleine Flüssigkeitsmengen  aus dem Behälter 1 ausfliessen zu lassen.  



  Die     anfängliche    Betätigung des     Auslassventils    6  kann einen Gegendruck     in    dem Behälter 1 hervor  rufen     mit    dem Ergebnis, dass     ein    Sog auf die Flüssig  keit ausgeübt     wird.    Dieser     Flüssigkeitssog    kann in  einer     allgemeinen    mit 19     bezeichneten    Expansions  kammer     ausgeglichen    werden.  



  Wird eine     Vorrichtung        zum    Spenden     eines    aus       zwei    oder mehr     Flüssigkeiten        bestehenden        Gemisches     verwendet, so können     die    Flüssigkeiten     in    den     inneren       Teil 23 des     kegelsbumpfförmigen,        unteren        Teils    14       eingeführt    werden, der dann     als        Mischkammer    wirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Spenden einer bestimmten Flüs sigkeitsmenge, gekennzeichnet durch einen für die zu spendende Flüssigkeit vorgesehenen Behälter (1), Ein- und Auslassventile (17, 6) für die in den und aus dem Behälter (1) fliessende Flüssigkeit und Mittel (13, 14), durch die die in den Behälter (1) einströmende Flüssigkeit den inneren Wandungen des Behälters (1) zugeführt wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Prallglied (14) vorgesehen ist, das so gestaltet ist, dass die in den Behälter (1) durch das Einlassventil (17) einströmende Flüssigkeit auf das Prallglied (14) trifft und dann nach aussen gegen die Innenseite der Behälterwandungen geleitet wird. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie von einer Münze, Scheibe oder Marke betätigt wird, die so gestaltet ist, dass sie beim Eindringen in die Vor richtung das Füllen des Behälters (1) auslöst und nach dem Füllen des Behälters (1) eine Handbetäti gung des Auslassventils (6) freigibt, durch welches die Flüssigkeit aus dem Behälter (1) auslaufen kann. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Füll vermögen des Behälters (1) einstellbar ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter- anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Prall- glied (14) eine konische, obere Stirnfläche (24) be sitzt. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Führung der Flüssigkeit zu den Behälterwandun gen aus einer Anzahl Düsen oder einem Sprühkopf bestehen, wobei die Düsen oder der Sprühkopf, falls erwünscht, drehbar gelagert sind. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1) zylindrisch ausgebildet und seine Längsachse lot recht angeordnet ist, dass der Behälter (1) mit einem ein Prallglied bildenden Teil (14) eines Kolbens (13, 14) ausgerüstet ist und dass die Einstellung des Füll vermögens des Behälters (1) durch eine Relativbe wegung zwischen dem Kolben (13, 14) und dem Behälter (1). ausführbar ist. 7.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (13, 14) ortsfest und der Behälter (1) relativ zum Kolben (13, 14) beweg lich angeordnet ist. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Einlassventil (17) in einem Teil (13) des Kolbens (13, 14) untergebracht ist. 9.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Prallglied aus Teilen (13, 14) besteht, dass das erste Teil (13) ein Eihiassventil (17) enthält und dass das zweite Teil (14) im wesentlichen derart kegelstumpfförmig gestaltet ist, dass die durch das Einlassventil (17) einströmende Flüssigkeit gegen die Wandungen des Behälters (1) gerichtet wird.
    10. Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Teil (14) eine ringför- mige Rippe (22) aufweist, die dessen Oberfläche in zwei ringförmige Teile (23, 24) unterteilt, dass das erste Teil (13)
    des Prallgliedes eine Ausnehmung des zweiten Teiles besitzt und dass auf diese Weise zwi schen den beiden Teilen (13, 14) eine ringförmige Auslassdüse (24, 25) gebildet ist. 11.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Einlassregelventil (18) vor gesehen ist, das koaxiale zu den beiden das Prallglied bildenden Teilen (13, 14) angeordnet ist, und dass das Einlassregelventil (18) so eingerichtet .ist, dass es durch die Flüssigkeit geschlossen wird, wenn der Behälter (1) mit der erforderlichen Flüssigkeitsmenge ange- füllt ist,
    und dass durch das Schliessen des Einlass- regelventils (18) der Flüssigkeitsstrom durch das Ein lassventil (17) in den Behälter (1) unterbrochen wird. 12. Vorrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Expansionskammer (19) zur Aufnahme von in den Behälter (1) zurückgesaugter Flüssigkeit vorgesehen ist, und dass eine Verbindung zwischen dem Einlassregelventil (18) und der Expan- sionskammer (19)
    über einen Labyrinthdurchlass (20, 21) zwischen dem Einlassregelventil (18) und den das Prallglied bildenden Teilen (13; 14) vorgesehen ist.
CH384962A 1961-03-30 1962-03-30 Vorrichtung zum Spenden einer bestimmten Flüssigkeitsmenge CH402636A (de)

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