CH403043A - Schaltung zur Erzeugung von Stromimpulsen für durch einen Elektromagnet angetriebene Maschinen mit hin und her gehender Bewegung - Google Patents

Schaltung zur Erzeugung von Stromimpulsen für durch einen Elektromagnet angetriebene Maschinen mit hin und her gehender Bewegung

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CH403043A
CH403043A CH1194763A CH1194763A CH403043A CH 403043 A CH403043 A CH 403043A CH 1194763 A CH1194763 A CH 1194763A CH 1194763 A CH1194763 A CH 1194763A CH 403043 A CH403043 A CH 403043A
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electromagnet
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CH1194763A
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Brosch Leo
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Licentia Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K33/00Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system

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Description


  Schaltung zur Erzeugung von Stromimpulsen für durch einen Elektromagnet  angetriebene Maschinen mit hin und her gehender Bewegung    In der Schwingungstechnik besteht ein Bedarf an       Vorschaltanordnungen    für durch einen Elektroma  gnet angetriebene Maschinen mit hin und her gehen  der Bewegung, deren Schwingfrequenz<B>25</B> Hz oder  weniger beträgt, deren Arbeitsenergie jedoch aus  einem normalen<B>50-</B> oder     60-Hz-Versorgungsnetz     entnommen werden soll.

   Es kommen hier Schwing  pumpen, Schwingschere oder Schwingsägen der ver  schiedensten Konstruktionen in Betracht, insbeson  dere aber     sogenannte    elektromagnetische     Vibratoren,     die als reine Antriebselemente zu betrachten sind  und mit ihrem jeweiligen Nutzgerät     (Förderrinne,     Schwingsieb oder dergleichen) zusammen ein     Zwei-          massen-Schwingsystem    bilden.  



  Zum Antrieb solcher Maschinen wurde schon  eine Schaltung vorgeschlagen, die unter Verwendung  einer Reihenschaltung eines Sättigungsventils und  einer durch den Arbeitsstrom hoch gesättigten Dros  sel mit     Kernmaterial    hoher     Remanenz    Impulse im  Takt eines     ganzzahligen    Bruchteiles der     Netzfrequenz     erzeugt. Diese Schaltung zeichnet sich unter anderem  dadurch aus,     dass    mittels eines periodisch betätigten  Schaltorgans das Sättigungsventil überbrückt ist, wo  bei ein weiteres Ventil entgegengesetzter     Durchlass-          einrichtung    mit dem Schaltorgan in Reihe liegt.  



  Bei Betätigung des Schaltorgans während jeder  zweiten gleich gerichteten Halbwelle der Netzspan  nung oder auch nur während jeder dritten oder vier  ten Halbwelle oder entsprechend in noch grösseren  Abständen wirkt die vorgeschlagene Anordnung in  der Weise,     dass    während mindestens einer auf eine  positive     Durchlasshalbwelle    folgenden negativen Halb  welle eine solche     Rückmagnetisierung    der Drossel  herbeigeführt wird,     dass    während mindestens einer  der     Rückmagnetisierung    folgenden positiven     Durch-          lasshalbwelle    nur der     Magnetisierungsstrom    fliesst.

      Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin,  eine Schaltung anzugeben, die die eingangs beschrie  bene Forderung auch erfüllt, der traditionellen     Vor-          schaltdrossel    jedoch nicht mehr bedarf. Die Drossel  erhöht das Gewicht der     Vorschaltgeräte    und verbietet  oft deren Installation an der betrieblich günstigsten  Stelle. Sie senkt ferner den Wirkungsgrad des An  triebs.  



  Erfindungsgemäss wird vorgeschlagen,     dass    ein  dem Elektromagnet vorgeschalteter steuerbarer  Gleichrichter von den mit der Netzwechselspannung  synchronisierten, im Vergleich zur     Netzperioden-          dauer    kurzen Impulsen eines     Multivibrators    in<B>öff-</B>  nendem Sinne     beaufschlagt    wird, wobei die Summe.  von Impulsdauer (t1) und dazwischenliegender  Pause (t2) gleich dem Produkt aus     Netzperioden-          dauer        JN)    und Netzfrequenz     (fN)    dividiert durch  die mechanische Schwingfrequenz     (fs)    ist.

   Als For  mel ausgedrückt lautet die letztgenannte Bedingung:  
EMI0001.0036     
    Es wird also jede dritte, fünfte oder jede positive       Netzspannungshalbwelle    noch höherer ungerader  Ordnungszahl als Antriebsimpuls für den Magneten  herangezogen, wodurch sich wie bei dem früheren  Vorschlag das     ganzzahlige    Verhältnis von Schwing  frequenz zu Netzfrequenz ergibt.  



  Der hier zu verwendende     sogenannte        astabile          Multivibrator    ist an sich bekannt und wird gewöhn  lich als Transistorschaltung ausgeführt. Er kippt  ständig vom Schaltzustand  Aus  in den Schaltzu  stand  Ein  um und liefert so je nach Bemessung  der diesbezüglichen Schaltelemente, meist Kondensa-           toren    oder Widerstände, Impulse beliebiger Dauer  und beliebigen Abstandes.  



  Um die Phasenlage der Impulse gegenüber der  Netzspannung über eine lange Zeit unverändert auf  rechtzuerhalten, ist eine Synchronisierung erforder  lich, die zweckmässig durch Einführen einer     netz-          frequenten    Wechselspannung in den     Multivibrator     erfolgt.  



  Durch richtige     Polung    ist dafür zu sorgen,     dass     die Impulse des     Multivibrators    den steuerbaren  Gleichrichter während einer     Durchlasshalbwelle    der  Netzspannung treffen. Dieser öffnet dann und sperrt  ähnlich einem     Thyratron    erst wieder beim Nullwer  den des Stromes.  



  Gewöhnlich     muss    die Schwingbreite der vorge  nannten Maschinen einstellbar sein, was auf eine  Veränderung der     Antriebs-Stromstösse    hinausläuft.  Als Weiterbildung der Erfindung wird hierzu vor  geschlagen,     dass    die synchronisierende Wechselspan  nung von einer am Netz angeschlossenen     Phasen-          schieberbrücke    hergeleitet ist, wodurch die Phasen  lage der Steuerimpulse und damit der Anschnitt der  treibenden     Netzspannungshalbwelle    um nahezu<B>1800</B>  geändert werden kann.  



  Im folgenden soll an Hand der     Fig.   <B>1</B> bis<B>3</B>  die Erfindung beispielsweise näher beschrieben wer  den.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt die erfindungsgemässe Schaltung in  zum Teil nur schematischer Darstellung.  



  <B>Die</B>     Fig.    2 und<B>3</B> zeigen für eine Schwingfrequenz  <B>gleich</B> der halben Netzfrequenz die einzelnen in       Fig.   <B>1</B> auftretenden Ströme und Spannungen über  der Zeit aufgetragen. Bei der Einstellung nach     Fig.    2  wird die maximale, nach     Fig.   <B>3</B> eine stark gedrosselte  Schwingbreite erzielt.  



  Bei     Fig.   <B>1</B> ist die Netzwechselspannung mit     U,     bezeichnet. An ihr ist in Reihenschaltung der steuer  bare     Siliziumgleichrichter   <B>5</B> und das Magnetsystem<B>6</B>  der Schwingmaschine angeschlossen. Der     astabile          Multivibrator    2 wird von einer     Gleichspannungsquelle     <B>1</B> gespeist und liefert die Spannungsimpulse<B>U3,</B>  welche -über einen Verstärker<B>3</B> den beiden Steuer  anschlüssen des steuerbaren     Siliziumgleichrichters   <B>5</B>  zugeführt sind.

   Die     Gleichspannungsquelle    bezieht  ihre Energie     zweckmässigerweise    über einen Um  spanner und Gleichrichter aus dem Netz. Der Ver  stärker besteht im Falle der Verwendung von Tran  sistoren beim     Multivibrator    gewöhnlich aus einer  oder mehreren Transistorstufen, jedoch ist dies für  die Erfindung nicht erheblich. Das mit 4 bezeichnete  Kästchen stellt eine an sich bekannte     Phasenschieber-          brücke    dar, welche an die Netzspannung angeschlos  sen ist und durch Verstellen eines     Potentiometers     oder eines Kondensators die um     (P   <B>= 1800</B> phasen  veränderliche Wechselspannung<B>U2</B> liefert.

   Diese  ist in den     Multivibrator    eingeführt und steht in  unveränderter Phasenrelation zu den gelieferten  Steuerimpulsen.  



  Die Wirkungsweise soll zunächst an Hand von       Fig.    2 erläutert werden. Hiernach ist die Einstellung    der     Phasenschieberbrücke    so gewählt,     dass    die Netz  spannung     U,    mit der Ausgangsspannung<B>U2</B> in  Phase ist     (99   <B>= 0).</B> Die Impulse<B>U3</B> beginnen mit  dem Anstieg der Spannung<B>U2</B> von Null und dauern  über die Zeit     tj.    Die Impulsdauer ist an sich uner  heblich und wird nur so lange gewählt, wie zum  sicheren öffnen des steuerbaren Gleichrichters<B>5</B>  nötig ist.

   Bei Beginn der nächsten gleichgerichteten  Halbwelle der Spannung<B>U2</B> erscheint kein Impuls,  erst wieder mit Beginn der dritten     Halbwelle.    Jeder  Impuls öffnet den steuerbaren Gleichrichter<B>5</B> und       lässt    den Laststrom<B>1</B> durch das Magnetsystem flie  ssen.

   Infolge dessen     Induktivität    fliesst der Strom über  den nächsten Nulldurchgang der Netzspannung     hin-          aus        und        endet        erst        nach        ungefähr        11/        .2        Halbwellen.     



  Solange liegt also die Netzspannung am Magnet  system, was durch<B>U4</B> dargestellt ist. Während der  übrigen Zeit des Spiels von zwei     Netzperioden-Dauer     liegt die Netzspannung am steuerbaren Gleichrich  ter, der, wie Spannung<B>U5</B> zeigt, währenddessen  in beiden Richtungen sperrt.  



       Fig.   <B>3</B> stellt die     Spannungs-    und Stromverhält  nisse für eine andere Einstellung der     Phasenschieber-          brücke    dar. Wie ersichtlich, eilt die Spannung<B>U2</B>  um     (p   <B><I>=</I> 135'</B> der Netzspannung nach. Dementspre  chend sind auch die Spannungsimpulse<B>U3</B> in der  Phasenlage verschoben. Dies wirkt sich so aus,     dass     der steuerbare Gleichrichter später öffnet und im  Vergleich zu     Fig.    2 nur ein kleiner Bruchteil der  ersten und dritten     Netzhalbwelle    als Spannung     U,1     am Magnet auftritt.

   Damit sind auch die     Antriebs-          stromimpulse   <B>1</B> stark gedrosselt. Die Schwingbreite  ist klein. Die Spannung<B>U5</B> ergänzt die Spannung  <B>U4</B> wiederum zur vollen Netzspannung.  



  Soll die Schwingbreite ferngesteuert oder durch  einen Regler     beeinflusst    werden, so empfiehlt es sich,  den einstellbaren Widerstand in der     Phasenschieber-          brücke    durch einen Transistor auszutauschen, der  dann eine Einstellung von nahezu R<B><I>=</I> 0</B> bis R<B><I>=</I> 00</B>  ermöglicht.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Schaltung zur Erzeugung von Stromimpulsen für durch einen Elektromagnet angetriebene Maschinen mit hin und her gehender Bewegung, insbesondere für elektromagnetische Vibratoren, deren Schwing frequenz einen ganzzahligen Bruchteil der Frequenz der speisenden Netzwechselspannung beträgt, da durch gekennzeichnet, dass ein dem Elektromagriet <B>(6)</B> vorgeschalteter steuerbarer Gleichrichter <B>(5)</B> von den mit der Netzwechselspannung synchronisierten, im Vergleich zur Netzperiodendauer kurzen Impul sen eines Multivibrators (2) im öffnenden Sinne beaufschlagt wird,
    wobei die Summe von Impuls dauer (ti) und dazwischenliegender Pause (t2) gleich dem Produkt aus Netzperiodendauer JN) und Netzfrequenz (f.N) dividiert durch die mecha nische Schwingfrequenz (fs) ist,<B>d.</B> h.
    EMI0002.0084 UNTERANSPRUCH Schaltung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Steuerung der Schwingbreite die synchronisierende Wechselspannung<B>(U2)</B> von einer am Netz angeschlossenen Phasenschieberbrücke (4) hergeleitet ist, wodurch die Phasenlage der Steuer- impulse und damit der Anschnitt der treibenden Netzspannungshalbwelle um nahezu<B>180'</B> geändert werden kann.
CH1194763A 1962-10-12 1963-09-27 Schaltung zur Erzeugung von Stromimpulsen für durch einen Elektromagnet angetriebene Maschinen mit hin und her gehender Bewegung CH403043A (de)

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