CH403051A - Statorwicklung für elektrische Maschinen, insbesondere Turbogeneratoren - Google Patents
Statorwicklung für elektrische Maschinen, insbesondere TurbogeneratorenInfo
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- H02K3/00—Details of windings
- H02K3/04—Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors
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Description
Statorwicklung für elektrische Maschinen, insbesondere Turbogeneratoren Als Statorwicklungen für elektrische Maschinen werden vielfach Zweischichtwicklungen verwendet, bei denen in jeder Statornut jeweils ein Ober- und ein Unterstab übereinanderliegen. Vielfach wurden bisher Ober- und Unterstab mit gleicher Teilleiter- zahl und gleichen Teilleiterhöhen ausgeführt.
Da aber der Unterstab einem wesentlich geringeren Nutenquerfeld ausgesetzt ist als der Oberstab, be deutet eine solche Ausführung einen unnötig grossen Isolations- und Fertigungsaufwand für den Unter stab. Man hat deshalb schon vorgeschlagen, den Unterstab mit einer geringeren Teilleiterzahl bei grö sseren Teilleiterhöhen auszuführen. Auf diese Weise konnte der Fertigungs- und Isolationsaufwand im Unterstab herabgesetzt werden, ohne ein nennens wertes Ansteigen der durch das Nutenquerfeld im Unterstab erzeugten Verlustströme befürchten zu müssen. Diese Ausführung hat aber noch einen schwerwiegenden Nachteil.
Infolge der verschiede nen Teilleiterzahl in Ober- und Unterstab ist es nun nicht mehr möglich, die Teilleiter beider Stäbe durchisoliert miteinander zu verbinden und z.B. durch Gegenschaltung die in den beiden Stäben noch vorhandenen Störströme auszugleichen. Eine Ver bindung zwischen Ober- und Unterstab ist nur mehr durch Kurzschliessen der einzelnen Teilleiter jedes Stabes am Nutenaustritt möglich.
Um diesem Mangel abzuhelfen und dennoch den Vorteil des geringeren Isolationsaufwandes für den Unterstab, der durch den verschiedenen Verlust anfall in beiden Stäben ermöglicht wird, voll aus zuschöpfen, schlägt die Erfindung eine Statorwick- lung für elektrische Maschinen vor, bestehend aus Ober- und Unterstäben, die in jeder Nut übereinan- derliegen und deren Teilleiter durchisoliert und ver drillt sind, die dadurch gekennzeichnet ist,
dass die Teilleiterzahl des Oberstabes ein ganzzahliges Viel- faches von der Teilleiterzahl des Unterstabes beträgt und jeder einzelne Teilleiter des Unterstabes mit einem ganzzahligen Vielfachen von gegeneinander isolierten Oberstabteilleitem verbunden ist, wobei die einzelnen Verbindungsstellen gegeneinander iso liert sind.
Durch diese Ausführung wird es möglich, trotz verschiedener Teilleiter im Ober- und Unterstab die z. B. in beiden Stäben entstehenden Störspannungen durch Gegenschaltung wirksam herabzusetzen. Durch Verschränkung der gemeinsam verdrillten Teilleiter im Oberstab gegeneinander kann verhindert werden, dass in ihnen verschiedene Spannungen induziert wer den.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. <B>1</B> zeigt schematisch einen Unterstab und einen Oberstab.
Fig. 2 zeigt im Querschnitt die Lage des Ober- und Unterstabes in einer Statornut.
In Fig. <B>1</B> ist mit 4 der Unterstab bezeichnet, der aus den Teilleitern<B>1,</B> 2 und<B>3</B> besteht. Der Einfach heit halber ist für dieses Beispiel eine Verdrillung um<B>3600</B> gewählt worden. Bei<B>1</B> ist das Teilleiterbild des Unterstabes 4 beirn Ein- bzw. Austritt der Nut erkennbar. Mit<B>5</B> ist der Oberstab bezeichnet, der aus den Teilleitern<B>7, 7', 8, 8', 9</B> und<B>9'</B> besteht.
Die Teilleiter <B>7</B> und<B>7'</B> bzw. <B>8</B> und<B>8'</B> bzw. <B>9</B> und<B>9'</B> sind gemeinsam ebenfalls um<B>3600</B> verdrillt<B>)</B> wobei die gemeinsam verdrülten Teiffeiter, z.B. <B>7</B> und<B>7',</B> an jeder Verschränkungsstelle jeweils nochmals ge geneinander verschränkt sind. Bei II ist das Teil- leiterbild des Oberstabes beim Eintritt in die Nut und bei Ill beim Austritt aus der Nut erkennbar.
Der besseren übersichtlichkeit halber sind bei die sem Beispiel als Ober- und Unterstab Stäbe mit einer Ebene verwendet worden. In Fig. 2 ist die Lage des Oberstabes<B>5</B> und des Unterstabes 4 in der Nut<B>10</B> eines Ständerblech- paketes <B>6</B> dargestellt.
Gemäss der Erfindung werden die Teilleiter des Unterstabes 4 mit einem ganzzahligen Vielfachen von Bohrungsstabteilleitern verbunden, beispiels weise der Teilleiter<B>1</B> mit den Teilleitern<B>7</B> und<B>7',</B> Teilleiter 2 mit den Teilleitern<B>8</B> und<B>8'</B> und Teil leiter<B>3</B> mit den Teilleitern<B>9</B> und<B>9'.</B> Die Teilleiter <B>7, 7', 8, 8'</B> und<B>9, 9'</B> sind bis zur Verbindung mit den Teilleitern<B>1,</B> 2 und<B>3</B> durchisoliert, wobei die einzelnen Verbindungsstellen ebenfalls gegeneinander isoliert sind.
Anstelle einer doppelten Anzahl von Teilleitern im Oberstab kann beispielsweise auch eine drei- oder vierfache Teilleiterzahl im Oberstab gegenüber der Teilleiterzahl im Unterstab gewählt werden. An stelle der in dem Beispiel verwendeten Einebenen- stäbe können auch Zweiebenenstäbe verwendet wer den, z. B. die bekannten Röbelstäbe.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Statorwicklung elektrischer Maschinen, bestehend aus Ober- und Unterstäben, die in jeder Nut über- einanderliegen und deren Teilleiter durchisoliert und verdrillt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Teil- leiterzahl des Oberstabes ein ganzzahliges Vielfaches von der Teilleiterzahl des Unterstabes beträgt und jeder einzelne Teilleiter des Unterstabes mit einem ganzzahligen Vielfachen von gegeneinander isolierten Oberstabteilleitern verbunden ist,wobei die einzelnen Verbindungsstellen gegeneinander isoliert sind. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Statorwicklung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die gemeinsam mit einem Teil leiter des Unterstabes verbundenen Teilleiter des Oberstabes gemeinsam verdrillt und an jeder Ver- schränkungsstelle nochmals gegeneinander ver schränkt sind. 2. Statorwicklung nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass zwi schen den Teilleitern Kühlkanäle angeordnet sind.<B>3.</B> Statorwicklung nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass als Teil leiter Hohlleiter verwendet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL0043466 | 1962-11-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH403051A true CH403051A (de) | 1965-11-30 |
Family
ID=7270296
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1279663A CH403051A (de) | 1962-11-16 | 1963-10-18 | Statorwicklung für elektrische Maschinen, insbesondere Turbogeneratoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH403051A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10033014A1 (de) * | 2000-07-06 | 2002-01-17 | Abb Alstom Power Nv | Statorwicklung für eine elektrische Maschine |
| WO2014020397A3 (en) * | 2012-08-01 | 2015-01-29 | Toyota Jidosha Kabushiki Kaisha | Stator of rotary electric machine |
-
1963
- 1963-10-18 CH CH1279663A patent/CH403051A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10033014A1 (de) * | 2000-07-06 | 2002-01-17 | Abb Alstom Power Nv | Statorwicklung für eine elektrische Maschine |
| WO2014020397A3 (en) * | 2012-08-01 | 2015-01-29 | Toyota Jidosha Kabushiki Kaisha | Stator of rotary electric machine |
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