CH403120A - Hohlleiterstrahler zur Behandlung eines Gegenstandes im Hochfrequenzfeld - Google Patents

Hohlleiterstrahler zur Behandlung eines Gegenstandes im Hochfrequenzfeld

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CH403120A
CH403120A CH370963A CH370963A CH403120A CH 403120 A CH403120 A CH 403120A CH 370963 A CH370963 A CH 370963A CH 370963 A CH370963 A CH 370963A CH 403120 A CH403120 A CH 403120A
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CH
Switzerland
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waveguide
slot
treating
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high frequency
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Application number
CH370963A
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Inventor
Mueller Paul
Original Assignee
Patelhold Patentverwertung
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q13/00Waveguide horns or mouths; Slot antennas; Leaky-waveguide antennas; Equivalent structures causing radiation along the transmission path of a guided wave
    • H01Q13/20Non-resonant leaky-waveguide or transmission-line antennas; Equivalent structures causing radiation along the transmission path of a guided wave
    • H01Q13/22Longitudinal slot in boundary wall of waveguide or transmission line
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42CBOOKBINDING
    • B42C13/00Bookbinding presses; Joint-creasing equipment for bookbinding; Drying or setting devices for books
    • B42C13/006Drying or setting devices for books
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/64Heating using microwaves
    • H05B6/78Arrangements for continuous movement of material

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Constitution Of High-Frequency Heating (AREA)

Description


      Hohlleiterstrahler    zur Behandlung eines Gegenstandes     im        Hochfrequenzfeld       Die vorliegende Erfindung betrifft einen Hohl  leiterstrahler, insbesondere zum Behandeln von  Büchern.  



  Es ist bekannt,     dass    man mit     Hilfe    von Hohl  leiteröffnungen     dielektrische    Erwärmungen     herbeifüh-          ren    kann.     Dazu    werden entweder querliegende Schlitze  oder die stirnseitige     öffnung    des     gesamten    Hohl  leiters verwendet. Es sind auch     Ausführungen    mit  trichterförmigen     öffnungen    bekanntgeworden. Diese  Einrichtungen haben gezeigt, dass in ihrer Anwendung,  beispielsweise zum Trocknen von Leimfugen bzw.

    Buchrücken, sich zu grosse     Tiefenwirkungen    ergeben,  woraus ein sehr schlechter Wirkungsgrad     resultiert,     da hierbei das ganze Objekt und     nicht    nur die Leim  ebene     erwärmt    wird. Ausserdem zeigen sich derartige  Anordnungen gegenüber der Anpassung zum     Magne-          tron    sehr     instabil,    da sich die     Stehwellenverhält-          nisse    im belasteten und unbelasteten Fall     infolge     starker Reflexionen sehr stark ändern.  



  Der     erfindungsgemässe        Hohlleiterstrahler,    welcher  diese Nachteile     vermeidet,    zeichnet sich dadurch aus,  dass dieser mindestens einen Hohlleiter aufweist, der  in der einen Breitseite     mit    einem     Längsschlitz    ver  sehen ist.  



  Die Erfindung wird anschliessend beispielsweise  anhand von Figuren erläutert. Es zeigt:       Fig.    1 eine schematische Anordnung eines Hohl  leiterstrahlers in Seitenansicht mit     vorbeilaufenden     Büchern,       Fig.2    einen     Querschnitt        durch    die Anordnung  nach     Fig.1    gemäss     Linie        II-II.     



  In     Fig.1    ist ein zweimal     abgeknickter    Rechteck       hohlleiter    1 ersichtlich. Die Einspeisung der Mikro  wellenenergie erfolgt durch ein     Magnetron    2. An der  oberen Breitseite des Hohlleiters 1 befindet sich ein  sich über die ganze Länge des Hohlleiters erstrecken-    der     Längsschlitz    3, welcher je nach den Abmessungen  der zu     erwärmenden    Objekte     dimensioniert    ist.  



  Am Ende des     offenen    Hohlleiters 1 ist ein dreh  bares     Transformationsglied    4     in    Form einer kleinen       Reflexionsfläche    angeordnet. Die Objekte, hier in  Form von Büchern 5, laufen längs des Strahlers     in     entsprechender     Eintauchtiefe    vorbei. Halterung und  Transporteinrichtung der Bücher 5 sind nicht dar  gestellt.  



  Aus     Fig.    2     ist    ein Schnitt durch den Hohlleiter 1  mit dem     Längsschlitz    3     ersichtlich.    Im Hohlleiter  innern herrscht ein     Stromfeld,    welches, wie dessen  Kurvenverlauf 7 zeigt, den Maximalwert der     Hohllei          terlängsströme    in der Mitte des Hohlleiters 1 aufweist.  Die Bücher 5 ragen in den Schlitz 3     hinein.    Dabei  soll deren     Eintauchtiefe    etwa 5 mm betragen. Zwei       metallische    Druckplatten 6 dienen der Halterung der  Bücher 5. Die Druckplatten     können    z.

   B. in Ketten  form gebaut sein und     damit        gleichzeitig    als Trans  portorgane dienen. Die Druckplatten 6 können bei  dieser Anordnung des Schlitzes 3 bis dicht an den  Hohlleiter 1     herangeführt    werden, da sie den Feld  verlauf in keiner Weise stören.  



  Der     abgeknickte        Hohlleiterstrahler    1 wird durch  das     Magnetron    2 in Form einer     Hlo-Welle    angeregt.  Der     Schlitz    3 liegt in der     Mitte    der oberen Breit  seite des     Hohlleiters    1.

   Nach den Gesetzen der     Hl,>-          Welle    im     Rechteckhohlleiter    verlaufen die     inneren     Wandströme oben und unten längs den     Wänden.     Der     Schlitz    3 liegt daher, nachdem er ebenfalls  längsdurchgehend angeordnet ist, in der sog. neu  tralen Zone und     kann    daher nach aussen nichts oder  nur sehr wenig abstrahlen.     Im        Schlitz    selbst herrscht  dagegen bei nur     geringer        Eintauchtiefe    eine hohe  Feldstärke.

   Die Feldlinien bevorzugen somit die an  gebotene     niederohmige        Leimfache    der Bücher 5.  Dadurch wird die Wärmezone sehr klein gehalten,      und das Buch 5 nimmt selbst     verhältnismässig    wenig       Wärme    auf. Dies ist äusserst wichtig, da die Rückküh  lung des Buches 5 sehr rasch zu erfolgen hat,  um auf automatischen     Verleimstrassen    den     Leim     schnell erkalten zu lassen. Damit die Leerlauf  bedingungen im nicht belasteten Schlitz erfüllt wer  den können, ist das Ende des Hohlleiters 1 offen.

    Mit Hilfe des     Transformationsgliedes    4 können damit  zulässige Bedingungen geschaffen werden,     derart,    dass  im belasteten Fall in der Arbeitszone 3 genügend  hohe Feldstärken herrschen. Die Länge des     Schlitzes    3  ist so bemessen, dass die dargebotene Leimfläche  genügend Absorption besitzt. Dagegen kann bei leer  laufendem Schlitz 3 noch genügend Energie durch  die Öffnung 8 entweichen, so dass keine schäd  liche Belastung des     Magnetrons    2 infolge Rück  strahlung auftreten kann.  



  Der Hohlleiter 1 kann, wenn es sich um die Be  handlung kurzer Bücher handelt, auch kreisförmig  gebogen sein. Es ist ferner möglich, anstatt den  Hohlleiter 1 zum Freilegen des Arbeitsraumes 3  zu knicken, dessen Querschnitt sprunghaft zu er  höhen. Auch damit kann eine freiliegende Arbeits  zone 3 geschaffen werden, in welche z. B. Bücher  ohne     Höhenlagenänderung    ein- und ausfahren kön  nen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hohlleiterstrahler, dadurch gekennzeichnet, dass dieser mindestens einen Hohlleiter (1) aufweist, der in der einen Breitseite mit einem Längsschlitz (3) versehen ist, zum Zwecke, im Schlitze eine Behand lung eines Gegenstandes im Hochfrequenzfeld vor nehmen. zu können. UNTERANSPRÜCHE 1. Strahler nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Hohlleiter (1) mehrfach geknickt ist, zum Zwecke, eine das freie Einschieben eines zu behandelnden Gegenstandes, in gerader Bahn erlaubende Arbeitszone im Schlitz (3) zu schaffen. 2. Strahler nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Hohlleiter (1) kreisbogenför mig ausgebildet ist. 3.
    Strahler nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass :sich im Bereich der Enden des Schlitzes (3) der Hohlleiterquerschnitt sprunghaft ändert, zum Zwecke, eine das freie Einschieben eines zu behandelnden Gegenstandes in gerader Bahn erlaubende Arbeitszone zu schaffen.
CH370963A 1963-03-22 1963-03-22 Hohlleiterstrahler zur Behandlung eines Gegenstandes im Hochfrequenzfeld CH403120A (de)

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AT99264A AT244475B (de) 1963-03-22 1964-02-07 Mikrowellenheizanlage
NL6402055A NL6402055A (de) 1963-03-22 1964-03-02
FR44595A FR1391303A (fr) 1963-03-22 1964-03-20 Radiateur à guide d'ondes

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FR1391303A (fr) 1965-03-05
NL6402055A (de) 1964-09-23
AT244475B (de) 1966-01-10

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